Masterrezital Komposition Dativo Tobarra Ruiz

Dativo Tobarra Ruiz  (*1993)             
Can you be replaced? (2020)
für Sopran und Sopransaxophon mit  Sensoren und Elektronik

Dativo Tobarra Ruiz
#3 - Grief, sorrow and defeat (2020)
akusmatisches Vierkanalstück

Dativo Tobarra Ruiz
Sting on the hive mind (2020)
für Akkordeon und Elektronik

Stefanie Knorr, Sopran
Alejandro Oliván, Saxophon
Nejc Grm, Akkordeon
Dativo Tobarra Ruiz, Elektronik


Beschränkte Platzzahl, Pflicht zur Angabe korrekter Kontaktdaten

Paula Sanchez, Violoncello/Elektronik
Solo-Performance

Beschränkte Platzzahl, Pflicht zur Angabe korrekter Kontaktdaten

Christian Moser, Ud
Solo-Performance

Duo mit Iulia Smeu, Violine

Beschränkte Platzzahl, Pflicht zur Angabe korrekter Kontaktdaten

Lara Süß, Stimme
Duo mit Chi Him Chik, Saxophon/Elektronik

Beschränkte Platzzahl, Pflicht zur Angabe korrekter Kontaktdaten

Abschlussperformance CAS Improvisation

Ludovica Bizzarri , Perkussion 

Beschränkte Platzzahl, Pflicht zur Angabe korrekter Kontaktdaten

SOLO
Lara Süß, Stimme
Mikael Szafirowski, Mixing

Wie beeinflusst meine Wahrnehmung der Realität dieses Stück? Sind deine und meine Realität dieselbe? Wie ergänzen sich deine und meine Wahrnehmung der Wirklichkeit zu einer Realität, zu einem Jetzt?

Welche Erfahrung möchte ich heute, in diesem Moment, machen? Wie beurteile, wie interpretiere ich diese Erfahrung? Wie selektiere ich, was ich wahrnehme?

Welche Facetten der Umgebung dringen zu mir durch und welche bleiben im Verborgenen?

Ist Intention eine Illusion? Wenn ich Chaos als solches definiere, ist es dann noch das Chaos? Wie erlebe ich Stille?

Bedeutet Wahrheit authentisch sein? Habe ich meine Wünsche bereits hinter mir gelassen? Konstruiere ich meine Vorstellungen oder konstruieren sie mich?

Wie beeinflusst mich meine Herkunft? Welche Auswirkung hat die Meinung anderer auf meine Wahrheit?

Bist du bereit für etwas Neues? Wieviel Bekanntes enthält das Neue?

Welche Stimmen fordern mich heraus? Welchen Stimmen schenke ich Vertrauen?

Woher weiss ich, dass das, was ich wahrnehme, real ist?


Beschränkte Platzzahl, Pflicht zur Angabe korrekter Kontaktdaten

Christian Moser, Ud
Duo mit Paula Sanchez, Violoncello

Ludovica Bizzarri, Perkussion
Solo-Performance

Beschränkte Platzzahl, Pflicht zur Angabe korrekter Kontaktdaten

Chi Him Chik, Saxophon/Elektronik
Solo-Performance

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Masterrezital Performance zeitgenössische Musik

Simon Steen-Andersen (*1976)
Asthma (2017) für Solo-Perkussion, mit Video und Elektronik

Luciano Azzigotti (*1975)
In Kollaboration mit reConvert
microbeatLogic (2013, rev. 2020 by reConvert) für zwei Perkussionisten mit akrylischen Semisphären und Licht

reConvert
Roberto Maqueda, Schlagzeug
Lorenzo Colombo, Schlagzeug

Mikael Szafirowski, Video/Elektronik


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Masterrezital Performance zeitgenössische Musik

Hinako Takagi (*1989)
Lost in ______ II (2020, UA) für Oboe solo

Philippe Manoury (*1952)
Le Livre des Claviers IV (1987/88) für Vibraphon solo

Toshio Hosokawa (*1955)
Etude I «two lines» (2012/13) für Klavier solo

Joan Magrané Figuera (*1988)
A fancy (2020, UA) für Oboe solo

Elliott Carter (1908-2012)
aus: Eight Pieces for Four Timpani
VII. Canaries für Pauke solo (1966)

Alex Nante (*1992)
Mercurius fugiens (2020, UA) für Oboe

Georges Aperghis (*1945)
Les secrets élémentaires (1998) für Klavier (Auswahl)

Vicente Moronta, Oboe
Tsugumi Shirakura, Klavier
Antoine Brocherioux, Pauke, Schlagzeug, Vibraphon


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Masterrezital Performance zeitgenössische Musik

Adrian Suárez (*1969)
Sangrado Árbol (2020, UA) für Oboe, Violoncello, Posaune und Klavier                                               

Vicente Moronta, Oboe/Englischhorn
Adrián Albaladejo Díaz, Posaune/Euphonium
Benjamin Coyte, Violoncello
Sinforosa Petralia, Klavier

Philippe Hurel (*1955)
Tombeau (1999) In memoriam Gerard Grisey für Klavier und Perkussion
1. Satz

Tsugumi Shirakura, Klavier
Tomohiro Iino, Perkussion

Iannis Xenakis (1922-2001)
Dmaathen (1976) für Oboe und Perkussion

Vicente Moronta, Oboe
Antoine Brocherioux, Perkussion

Martin Smolka (*1959)
Euforium (1995/96) 

Salvatore Castellano, Saxophon
Adrian Albaladejo Diaz, Posaune/Euphonium
Benjamin Coyte, Violoncello
Tsugumi Shirakura, Klavier

Beschränkte Platzzahl, Pflicht zur Angabe korrekter Kontaktdaten

Masterrezital Performance zeitgenössische Musik

Michel Roth (*1976)
Quellmund (2001) für Oboe und Streichtrio

Vicente Moronta, Oboe
María Muñoz Lopez, Violine
Nora Vetter, Viola
Benjamin Coyte, Violoncello

Philippe Manoury (*1952)
Le Livre des Claviers (1987/88)
II. Duo de marimbas

Antoine Brocherioux & Zacarias Maia, Marimba

Fernando Manassero (*1984in Kollaboration mit Roberto Maqueda (*1991)
The mesmerizing sounds of accumulation (2020, UA) für Solo-Perkussion mit Ensemble und Elektronik

Roberto Maqueda, Perkussion
Benjamin Coyte, Violoncello               
Chris Moy, Gitarre
Haize Lizarazu, Keyboard
Adrian King, Posaune
Mikael Szafirowski, Elektronik

Beschränkte Platzzahl, Pflicht zur Angabe korrekter Kontaktdaten

Masterrezital Performance zeitgenössische Musik

Gérard Pesson (*1958)
Ambre nous resterons (2008) für Klavier
Tsugumi Shirakura, Klavier

Stefano Gervasoni (1962*)
Seconda traccia (da Eufanique) (2020, UA) für Oboe
Vicente Moronta, Oboe

Vinko Globokar (*1934)
?Corporel (1985) für einen Perkussionisten
Antoine Brocherioux, Perkussion

Sam Pluta (*1979)
ATD V  (2010, y-band Version 2019) für Drum Kit, Saxophon, Keyboard, E-Gitarre und Live-Elektronik

y-band
Roberto Maqueda, Perkussion
Joan Jordi Oliver, Saxophon
Thilo Ruck, E-Gitarre
Felix Nagl, Keyboard
Andreas E. Frank, Live-Elektronik

Beschränkte Platzzahl, Pflicht zur Angabe korrekter Kontaktdaten

Masterrezital Komposition

Chanhee Lim (*1985)
(k)ein (2020) für Blockflöte, Daegeum+Kontrabassflöte, (E-)Gitarre, Klavier und Live-Elektronik

Lea Sobbe, Blockflöte
Marius Schnurr, (E-)Gitarren
Sylvain Monchoce, Dageum, Kontrabassflöte
Chanhee Lim, Klavier und Elektronik

Beschränkte Platzzahl, Pflicht zur Angabe korrekter Kontaktdaten

Die Freie Improvisation hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer autonomen Form der Musikausübung entwickelt, bar aller Tabus, die zu Zeiten des Free Jazz oder der frühen Improvisations-Experimente der neuen Musik noch herrschten.  
Es ist eine Musik, die unmittelbar mit ihrem Publikum kommuniziert - und dabei auch einiges riskiert. Ein spannendes Erlebnis, bei welchem die Zuhörenden neue, atemberaubende  (Klang-)Landschaften der Gegenwart entdecken können! 

Am Lundi gras improvisieren in wechselnden Besetzungen Studierende der Klassen 'Freie Improvisation' von Andrea Neumann und Alfred Zimmerlin. 

Mit
Jacek Chmiel, Elektrische Gitarre  
Catalina Gutiérrez, Klarinette  
Sylvain Monchocé, Flöten, Saxophone
Marie-Louise Schneider, Stimme  
Iulia-Andreea Smeu, Violine  
u.a.

Studierende des Master Improvisation (Klassen Andrea Neumann und Alfred Zimmerlin) zu Gast beim FIM – Forum improvisierte Musik und Tanz, Performance, Multimedia

Jacek Chmiel, Elektrische Gitarre  
Catalina Gutiérrez, Klarinette  
Jakub Jarosław Miarczynski, Schlagzeug
Sylvain Monchocé, Flöten, Saxophone  
Marie-Louise Schneider, Stimme  
Iulia-Andreea Smeu, Violine

unternehmen mitte
Gerbergasse 30, 4051 Basel/CH
Eintritt frei/Kollekte

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

George Crumb: Black Angels für elektrisch verstärktes Streichquartett (1970)

Violine: María Muñoz López
Violine: Mariano Ceballos
Viola: Nora Vetter
Violoncello: Benjamin Coyte
Tanz: Rachelle Scott

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

Mauricio Kagel: Atem (1969/70)
Vinko Globokar: Res-, As-, Ex-, Inspirer (1973)

Trompete/Player 1: Noé Nillni
Posaune/Player 2: Daniil Gorokhov

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

Christus ist ‹Sponsus›, der Verlobte und Bräutigam. Die klugen Jungfrauen führt er heim in die Ehe, den törichten wird die Tür zum Hochzeitsaal verschlossen (Mt. 25, 1-13). Als Verstossene sind sie verdammt in der Hölle zu schmoren – grausam und unbarmherzig, oder gerecht? 11 Sänger*innen der Schola Cantorum Basiliensis reenacten unter der Leitung von Michael Eberle das kirchliche Ritual im Theatersaal.

Liturgy: Michael Eberle, Arthur Wilkens, Arthur Baldensperger
Gabriel: Matthieu Romanens
Christus: Johannes Christopher Staak
Fatues: Michael Eberle, Miriam Trevisan, Henry van Engen
Prudentes: Julia Marty, Cecile Walch, Arthur Baldensperger
Mercatores: Arthur Wilkens, Amy Farnell, Anna Petrtylová

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

Die Zeit steht still: Hat die Apokalypse längst stattgefunden oder steht sie kurz bevor? Ein Jazz-Trio, bestehend aus Kontrabass, Gitarre und Saxophon, nimmt das Publikum mit auf eine Reise in der es keine Zeitlichkeit und kein Zeitempfinden mehr gibt.

Saxophon: Lennard Fiehn
E-Gitarre: Martin Theurillat
Kontrabass: Snejana Prodanova

Weitere Informationen

Abschlusskonzert des Workshops mit Matthew Herbert

Mit Studierenden des Performance-Masters zeitgenössische Musik und Johannes Kreidler

Johannes Kreidler (*1980): Der "Weg der Verzweiflung" (Hegel) ist der chromatische (2011/2012) für Flöte, Klarinette, Posaune, Guitar, Klavier, 2 Schlagzeuger, Violine und Violoncello
Leitung: Jürg Henneberger

Johannes Kreidler: Fremdarbeit (2009) für Sopransaxophon (Original: Flöte), Violoncello, Schlagzeug, Keyboard und Moderator
Moderator: Johannes Kreidler

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

Dmitri Schostakowitsch: Sieben Romanzen für Sopran, Violine, Violoncello und Klavier nach Gedichten von Alexander Blok op. 127
Sergej Rachmaninoff: Ave Maria, aus «Das grosse Abend- und Morgenlob»

Ophelias Lied: Laurie Hamiche
Gamajun, der Prophetenvogel: Sarah Baxter
Wir waren zusammen: Flavia Sciullo
Die Stadt schläft: Sari Leijendekker
Der Sturm: Judit Subirana Muntada
Geheimnisvolle Zeichen: Camille Bordet
Musik: Elionor Martínez Lara
Kalligraph: Vaheh Hakhverdian

Violine: Sibylle Deleau
Violoncello: Alessandra Gallo
Klavier: Ioana Ilie

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

1977 schickt die NASA die ‹Voyager Golden Record› in den Weltraum. Eine Schallplatte um sich der menschlichen Existenz zu versichern. Durch den Kontakt mit intelligenten Wesen oder als Artefakt im Fall der Apokalypse. Lea und Nora Sobbe (Schola Cantorum Basiliensis) forschen musikalisch zum Wunsch nach Verewigung, unserem Sendebedürfnis und Momenten der Isolation.

Improvisationsensemble Alte Musik, Leitung Eleonora Bišćević
Schlagzeug: Zacarias Maia
Blockflöten: Lea Sobbe
Live-Electronics: Omri Abram
Video: Nora Sobbe

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

1977 schickt die NASA die ‹Voyager Golden Record› in den Weltraum. Eine Schallplatte um sich der menschlichen Existenz zu versichern. Durch den Kontakt mit intelligenten Wesen oder als Artefakt im Fall der Apokalypse. Lea und Nora Sobbe (Schola Cantorum Basiliensis) forschen musikalisch zum Wunsch nach Verewigung, unserem Sendebedürfnis und Momenten der Isolation.

Improvisationsensemble Alte Musik, Leitung Eleonora Bišćević
Schlagzeug: Zacarias Maia
Blockflöten: Lea Sobbe
Live-Electronics: Omri Abram
Video: Nora Sobbe

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

Mauricio Kagel: Acustica für experimentelle Klangerzeuger und Lautsprecher (1968-70)

Spieler*innen:
Phoebe Bognár
Mariano Ceballos
Benjamin Coyte
Daniil Gorokhov
Luis Homedes Lopez
Katarina Leskovar
María Muñoz López
Noé Nillni
Francesco Palmieri
Leonal Quinta
Guillem Serrano
Nora Vetter
Yi Zhou

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

Wir tragen alle unsere Ängste mit uns herum: Die Angst allein zu sein, Entscheidungen treffen zu müssen, frei zu sein... Mit der Performance ‹Phobia› gehen der Saxophonist Chi Him Chik und die Sängerin Lara Süß – beide aus der Improvisations-Klasse der Hochschule für Musik, sonic space basel – auf die Suche nach ihren eigenen inneren Dämonen.

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

Das letzte Buch des Neuen Testaments, die ‹Apokalypse› oder ‹Offenbarung› des Johannes ist eine ungeheuer poetische und bildstarke Schrift: Arthur Baldensperger (Schola Cantorum Basliliensis) und Cristina Arcos Cano (Hochschule für Musik, Klassik) erforschen in einem intimen Dialog zwischen Saxophon und Stimme die Klangwelt der Apokalypse.

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

Wie wird die Welt nach ihrem Ende aussehen? Eine Jazz-Band nimmt das Publikum mit auf eine post-apokalyptische Reise.

E-Gitarre: Silvan Joray
Harmonika: Tian Long Li
Kontrabass: N.N.
Drums: N.N.
Tanz: N.N.

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

Szenen aus Leonard Bernsteins Candide

Candide: Maxence Douez
Cunegonde: Sarah Baxter, Chiara Jarrell, Elionor Martínez Lara
Paquette: Sari Leijendekker 
Maximilian: Vinicius Costa da Silva
Pangloss: Vaheh Hakhverdian 
Old Lady: Judit Subirana Muntada, Christina Campsall
Governor: Juan Contreras Cabrera
Two Señores: Juan Contreras Cabrera, Vinicius Costa da Silva

Klavier: Ioana Ilie

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In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

Dmitri Schostakowitsch: Sieben Romanzen für Sopran, Violine, Violoncello und Klavier nach Gedichten von Alexander Blok op. 127
Sergej Rachmaninoff: Ave Maria, aus «Das grosse Abend- und Morgenlob»

Ophelias Lied: Laurie Hamiche
Gamajun, der Prophetenvogel: Sarah Baxter
Wir waren zusammen: Flavia Sciullo
Die Stadt schläft: Sari Leijendekker
Der Sturm: Judit Subirana Muntada
Geheimnisvolle Zeichen: Camille Bordet
Musik: Elionor Martínez Lara
Kalligraph: Vaheh Hakhverdian

Violine: Sibylle Deleau
Violoncello: Alessandra Gallo
Klavier: Ioana Ilie

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

Die Zeit steht still: Hat die Apokalypse längst stattgefunden oder steht sie kurz bevor? Ein Jazz-Trio, bestehend aus Kontrabass, Gitarre und Saxophon, nimmt das Publikum mit auf eine Reise in der es keine Zeitlichkeit und kein Zeitempfinden mehr gibt.

Saxophon: Lennard Fiehn
E-Gitarre: Martin Theurillat
Kontrabass: Snejana Prodanova

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In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

Anna Sowa: It's only the end of the world (2020, UA)

Flöte/Performance: Sylvain Monchocé
Saxophon/Performance: Cristina Arcos Cano
Stimme/Performance: Marie-Louise Schneider
Schlagzeug/Performance: Fábio Da Silva Santos
Violine/Performance: María Muñoz López
Violoncello/Performance: Paula Sanchez
Klavier/Performance: Umberto Beccaria
Video: Sofia Muñoz Lopez
Elektronik: Anna Sowa

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In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

Anna Sowa: It's only the end of the world (2020, UA)

Flöte/Performance: Sylvain Monchocé
Saxophon/Performance: Cristina Arcos Cano
Stimme/Performance: Marie-Louise Schneider
Schlagzeug/Performance: Fábio Da Silva Santos
Violine/Performance: María Muñoz López
Violoncello/Performance: Paula Sanchez
Klavier/Performance: Umberto Beccaria
Video: Sofia Muñoz Lopez
Elektronik: Anna Sowa

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

Mauricio Kagel: Acustica für experimentelle Klangerzeuger und Lautsprecher (1968-70)

Spieler*innen:
Phoebe Bognár
Mariano Ceballos
Benjamin Coyte
Daniil Gorokhov
Luis Homedes Lopez
Katarina Leskovar
María Muñoz López
Noé Nillni
Francesco Palmieri
Leonal Quinta
Guillem Serrano
Nora Vetter
Yi Zhou

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

George Crumb: Black Angels für elektrisch verstärktes Streichquartett (1970)

Violine: María Muñoz López
Violine: Mariano Ceballos
Viola: Nora Vetter
Violoncello: Benjamin Coyte
Tanz: Rachelle Scott

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

Szenen aus Leonard Bernsteins Candide

Candide: Maxence Douez
Cunegonde: Sarah Baxter, Chiara Jarrell, Elionor Martínez Lara
Paquette: Sari Leijendekker 
Maximilian: Vinicius Costa da Silva
Pangloss: Vaheh Hakhverdian 
Old Lady: Judit Subirana Muntada, Christina Campsall
Governor: Juan Contreras Cabrera
Two Señores: Juan Contreras Cabrera, Vinicius Costa da Silva

Klavier: Ioana Ilie

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

Mauricio Kagel: Atem (1969/70)
Vinko Globokar: Res-, As-, Ex-, Inspirer (1973)

Trompete/Player 1: Noé Nillni
Posaune/Player 2: Daniil Gorokhov

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

Christus ist ‹Sponsus›, der Verlobte und Bräutigam. Die klugen Jungfrauen führt er heim in die Ehe, den törichten wird die Tür zum Hochzeitsaal verschlossen (Mt. 25, 1-13). Als Verstossene sind sie verdammt in der Hölle zu schmoren – grausam und unbarmherzig, oder gerecht? 11 Sänger*innen der Schola Cantorum Basiliensis reenacten unter der Leitung von Michael Eberle das kirchliche Ritual im Theatersaal.

Liturgy: Michael Eberle, Arthur Wilkens, Arthur Baldensperger
Gabriel: Matthieu Romanens
Christus: Johannes Christopher Staak
Fatues: Michael Eberle, Miriam Trevisan, Henry van Engen
Prudentes: Julia Marty, Cecile Walch, Arthur Baldensperger
Mercatores: Arthur Wilkens, Amy Farnell, Anna Petrtylová

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

Wie wird die Welt nach ihrem Ende aussehen? Eine Jazz-Band nimmt das Publikum mit auf eine post-apokalyptische Reise.

E-Gitarre: Silvan Joray
Harmonika: Tian Long Li
Kontrabass: N.N.
Drums: N.N.
Tanz: N.N.

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

Wir tragen alle unsere Ängste mit uns herum: Die Angst allein zu sein, Entscheidungen treffen zu müssen, frei zu sein... Mit der Performance ‹Phobia› gehen der Saxophonist Chi Him Chik und die Sängerin Lara Süß – beide aus der Improvisations-Klasse der Hochschule für Musik, sonic space basel – auf die Suche nach ihren eigenen inneren Dämonen.

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

Das letzte Buch des Neuen Testaments, die ‹Apokalypse› oder ‹Offenbarung› des Johannes ist eine ungeheuer poetische und bildstarke Schrift: Arthur Baldensperger (Schola Cantorum Basliliensis) und Cristina Arcos Cano (Hochschule für Musik, Klassik) erforschen in einem intimen Dialog zwischen Saxophon und Stimme die Klangwelt der Apokalypse.

Weitere Informationen

Abschlusskonzert des Workshops mit Mike Svoboda

Studierende des Performance-Masters zeitgenössische Musik spielen
Prozession und Spiral von Stockhausen and Mike Svobodas Homo Ludens

Colloquium 48 mit Dafne Vicente-Sandoval, Fagott und Vortrag
In englischer Sprache, Eintriff frei


The lecture will introduce three recent compositions for bassoon - Occam XIII by Éliane Ra-digue, Müntzers stern by Jakob Ullmann, astrum, trigonum, speculum by Catherine Lamb ‒  in which the volatility of sound generation becomes the underlying matrix of a composition, shap-ing the minute details of the sound as well as its unfolding in a musical flow. These composi-tions embrace the materiality of sound, highlighting its capacity for transformation within a web of specific conditions: an instrumentalist, an instrument, a room, a time. In this ephemeral constellation, the instrumentalist is the decisive factor; she navigates the various parameters at stake, allowing a contingent work to emerge. Discussion of the performance of these com-positions will be grounded in a consideration of the complex acoustical properties of the bas-soon.

Dafne Vicente-Sandoval, born in 1979 in Paris, is a bassoon player who explores sound through contemporary music performance, improvisation and sound installations. After grad-uating from the Paris Conservatory and the City of Basel Music Academy, she has dedicated herself to an in-depth instrumental practice, emerging from an intuitive experimentation into the complexities of the bassoon’s acoustical properties. Her work has translated into long-term collaborations with a handful of composers engaged in music that demands a high degree of critical interpretation (Éliane Radigue, Catherine Lamb, Jakob Ullmann, Peter Ablinger, Klaus Lang and Tashi Wada), leading to the creation of a significant catalogue of solo pieces. Con-currently, improvisation has played an important role in her performing life.  
Her work has been presented in contemporary music festivals (Huddersfield Contemporary Music Festival in the UK, musikprotokoll Graz/Austria, Festival Blurred Edges in Hamburg, El Nicho in Mexico, Tectonics Festival in Glasgow/Adelaide/Athens and Ultima – Oslo Contem-porary Music Festival) as well as in improvised music and sound art festivals (Konfrontationen in Nickelsdorf/Austria, No Idea Festival in Austin/Texas and Festival de Arte Sonoro TSONAMI in Santiago de Chile).

Das Ensemble Delirium spielt Werke von Gitbi Kwon, Oliver Rutz, Polina Korobkova, Gabriel Kleber, Lina Posecnaite und Caspar Johannes Walter.

Informationen zum Ensemble

Bei 'Lundi gras' improvisieren in wechselnden Besetzungen Studierende der Klassen 'Freie Improvisation' von Andrea Neumann und Alfred Zimmerlin.

Abschlusskonzert des Workshops mit Marcus Weiss
Mit Studierenden des Performance-Masters zeitgenössische Musik

Anssi Karttunen, Violoncello solo
Moderation: Marcus Weiss

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik

Gare du Nord
Schwarzwaldallee 200 (im Badischen Bahnhof) 
CH-4058 Basel

Preis: CHF 15.– (Freier Eintritt für Studierende der Hochschule für Musik FHNW)

 

Konzert der Kompositionsklassen

Abschlusskonzert des Workshops mit Geneviève Strosser
Studierende des Performance-Masters zeitgenössische Musik spielen Werke von Birtwistle, Ades, Turnage, Mason u.a.

Lundi gras – Konzert der Improvisationsklassen von Andrea Neumann und Alfred Zimmerlin

anschliessend:

Anna Sowa: message for the year of metal rat (2020, UA)
für Oboe, Perkussion, Klavier, Violine und Elektronik
mit zone expérimentale basel

Camilla Hoitenga, Flöte solo
Moderation: Marcus Weiss

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik

Gare du Nord
Schwarzwaldallee 200 (im Badischen Bahnhof) 
CH-4058 Basel

Preis: CHF 15.– (Freier Eintritt für Studierende der Hochschule für Musik FHNW)

 

Flyer

Georges Aperghis (*1945)
Teeter-Totter für Ensemble (2008)

Enno Poppe (*1969)
Speicher VI für grosses Ensemble (2013, Schweizerische Erstaufführung)

Andreas Eduardo Frank (*1987)
how to pronounce alpha (Zwischenlaut und Überzahl) für grosses Ensemble mit Elektronik (2017, Schweizerische Erstaufführung)

Ensemble DIAGONAL der Hochschule für Musik
Leitung: Jürg Henneberger

Im Rahmen der Gastprofessur von Enno Poppe

Andrea Neumann, Improvisation
Moderation: Marcus Weiss

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik

Gare du Nord
Schwarzwaldallee 200 (im Badischen Bahnhof) 
CH-4058 Basel

Preis: CHF 15.– (Freier Eintritt für Studierende der Hochschule für Musik FHNW)

 

Kammermusik von Barock bis Gegenwart und improvisierte Musik

Abschlusskonzert des Workshops mit Yaron Deutsch
Mit Studierenden des Performance-Masters zeitgenössische Musik

In Zusammenarbeit mit impuls

Studierende des Performance Masters zeitgenössische Musik spielen Uraufführungen von Teilnehmer*innen des Kompositionsworkshops der internationalen Ensemble- und Komponistenakademie in Graz.

Workshopkonzert im Rahmen der Basel Composition Competition
Studierende des Performance-Masters zeitgenössische Musik spielen Werke von Unsuk Chin.

Workshopkonzert im Rahmen der Basel Composition Competition
Studierende des Performance-Masters zeitgenössische Musik spielen Werke von Beat Furrer.

Andrea Scartazzini (*1971):
Katarakt für grosses Ensemble (2003)

Unsuk Chin (*1961):
Xi pour ensemble et électronique (1998)

Beat Furrer (*1954):
Xenos für Ensemble (2008)

Rebecca Saunders (*1967):
Scar for 15 soloists and conductor (2018/19)

Ensemble DIAGONAL der Hochschule für Musik
Leitung: Jürg Henneberger

Barbara Maurer, Viola solo
Moderation: Marcus Weiss

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik

Gare du Nord
Schwarzwaldallee 200 (im Badischen Bahnhof) 
CH-4058 Basel

Preis: CHF 15.– (Freier Eintritt für Studierende der Hochschule für Musik FHNW)

 

Abschlusskonzert des Workshops mit Ashot Sarkissjan
Mit Studierenden des Performance-Masters zeitgenössische Musik

Phoebe Bognár, Flöte
Luis Homedes, Saxophon
Adrian King, Posaune
Mariano Ceballos, Violine
Yi Zhou, Violoncello
Francesco Palmieri, E-Gitarre
Guillem Serrano, Schlagzeug

Abschlusskonzert des Workshops mit dem Trio Catch
Studierende des Performance-Masters zeitgenössische Musik spielen Michael Beils Caravan u.a.

Konzert der Kompositionsklassen und Abschluss der Composer-Performer Collaboration

Kammermusik von Barock bis Gegenwart und improvisierte Musik

Yaron Deutsch, E-Gitarre
Moderation: Marcus Weiss

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik

Gare du Nord
Schwarzwaldallee 200 (im Badischen Bahnhof) 
CH-4058 Basel

Preis: CHF 15.– (Freier Eintritt für Studierende der Hochschule für Musik FHNW)

 

Die Freie Improvisation hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer autonomen Form der Musikausübung entwickelt, bar aller Tabus, die zu Zeiten des Free Jazz oder der frühen Improvisations-Experimente der neuen Musik noch herrschten.  
Es ist eine Musik, die unmittelbar mit ihrem Publikum kommuniziert - und dabei auch einiges riskiert. Ein spannendes Erlebnis, bei welchem die Zuhörenden neue, atemberaubende  (Klang-)Landschaften der Gegenwart entdecken können! 

Am Lundi gras improvisieren in wechselnden Besetzungen Studierende der Klassen 'Freie Improvisation' von Andrea Neumann und Alfred Zimmerlin. 

Mit
Jacek Chmiel, Elektrische Gitarre  
Catalina Gutiérrez, Klarinette  
Sylvain Monchocé, Flöten, Saxophone
Marie-Louise Schneider, Stimme  
Iulia-Andreea Smeu, Violine  
u.a.

Rei Nakamura, Klavier solo
Moderation: Marcus Weiss

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik

Gare du Nord
Schwarzwaldallee 200 (im Badischen Bahnhof) 
CH-4058 Basel

Preis: CHF 15.– (Freier Eintritt für Studierende der Hochschule für Musik FHNW)

 

Alicja Pilarczy und Goska Isphording spielen neue Werke für Violine und Cembalo von Anna Sowa, Polina Korobkhova Gitbi Kwon u.a.

In Kooperation mit der Musikhochschule Amsterdam

Masterrezitale der Studierenden Audiodesign, Improvisation, Komposition und Performance zeitgenössische Musik

Masterrezitale der Studierenden Audiodesign, Improvisation, Komposition und Performance zeitgenössische Musik

Masterrezitale der Studierenden Audiodesign, Improvisation, Komposition und Performance zeitgenössische Musik

Masterrezitale der Studierenden Audiodesign, Improvisation, Komposition und Performance zeitgenössische Musik

Masterrezitale der Studierenden Audiodesign, Improvisation, Komposition und Performance zeitgenössische Musik

Masterrezitale der Studierenden Audiodesign, Improvisation, Komposition und Performance zeitgenössische Musik

Masterrezitale der Studierenden Audiodesign, Improvisation, Komposition und Performance zeitgenössische Musik

Masterrezitale der Studierenden Audiodesign, Improvisation, Komposition und Performance zeitgenössische Musik

Bei 'Lundi gras' improvisieren in wechselnden Besetzungen Studierende der Klassen 'Freie Improvisation' von Fred Frith und Alfred Zimmerlin.  

Ludovica Bizzarri, Schlagzeug
Chi Him Chik, Saxophon, Elektronik
Jacek Chmiel, Elektrische Gitarre
Catalina Gutiérrez, Klarinette
Jakub Jarosław Miarczynski, Schlagzeug
Sylvain Monchocé, Flöten, Saxophone
Christian Moser, Ud
Paula Sanchez, Violoncello, Elektronik
Marie-Louise Schneider, Stimme
Iulia-Andreea Smeu, Violine
Lara Süß, Stimme

Beatriz Elena Martínez, Stimme, singt Werke von Rincon, Koellreutter, Acosta R., Rasgado, Vargas, Paraskevaidis und Leguizamon 
Moderation: Marcus Weiss

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik

Gare du Nord
Schwarzwaldallee 200 (im Badischen Bahnhof) 
CH-4058 Basel

Preis: CHF 15.– (Freier Eintritt für Studierende der Hochschule für Musik FHNW)

 

 

Präsentiert von den Dozierenden und Studierenden des Hauptfachs Musiktheorie

Bei 'Lundi gras' improvisieren in wechselnden Besetzungen Studierende der Klassen 'Freie Improvisation' von Fred Frith und Alfred Zimmerlin.  

Ludovica Bizzarri, Schlagzeug
Chi Him Chik, Saxophon, Elektronik
Jacek Chmiel, Elektrische Gitarre
Catalina Gutiérrez, Klarinette
Jakub Jarosław Miarczynski, Schlagzeug
Sylvain Monchocé, Flöten, Saxophone
Christian Moser, Ud
Paula Sanchez, Violoncello, Elektronik
Marie-Louise Schneider, Stimme
Iulia-Andreea Smeu, Violine
Lara Süß, Stimme

Studierende der Hochschule für Musik spielen klassische, neue und neuste sowie improvisierte Kammermusik

 

 

20.4.2020, Hannes Hellmann, Stimme, „Vortrag über nichts“ (1959) von John Cage
Moderation: Marcus Weiss

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik

Gare du Nord
Schwarzwaldallee 200 (im Badischen Bahnhof) 
CH-4058 Basel

Preis: CHF 15.– (Freier Eintritt für Studierende der Hochschule für Musik FHNW)

17.00, 17.30, 18.00 Uhr, Vera-Oeri Bibliothek, jeweils max. 15 Personen,  Anmeldung unter annairena.sowa@students.fhnw.ch nötig.
19.00 Uhr, Neuer Saal
19.30 Uhr, Grosser Saal

Plakat

Konzert der Kompositionsklassen der Hochschule für Musik und Abschlusskonzert der composer-performer collaboration

Flyer

Georges Aperghis (*1945)
Teeter-Totter für Ensemble (2008)

Enno Poppe (*1969)
Speicher VI für grosses Ensemble (2013, Schweizerische Erstaufführung)

Andreas Eduardo Frank (*1987)
how to pronounce alpha (Zwischenlaut und Überzahl) für grosses Ensemble mit Elektronik (2017, Schweizerische Erstaufführung)

Ensemble DIAGONAL der Hochschule für Musik
Leitung: Jürg Henneberger

Im Rahmen der Gastprofessur von Enno Poppe

Konzert im Rahmen der Gastprofessur von Enno Poppe
Flyer

Milica Djordjevic (*1984)
Zapis für 12 Schlagzeuger (2013)

Kalle Hakosalo / Guillem Serrano / Mikolaj Rytowski / Mathieu Casareale / Bertrand  Gourdy / Alejandro Sarriegui / Dino Georgeton / Fabio Santos / Ronan Gil de Morais / Pedro Taveres / Tomohiro Iino / Paolo Fratello, Schlagzeug

Enno Poppe (*1969)
Fleisch für Tenorsaxophon, E-Gitarre, Keyboard und Drumset (2017)

Luis Homedes, Saxophon / Phileas Baun, E-Gitarre / Umberto Beccaria, Keyboard / Guillem Serrano, Drumset
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Simon Löffler (1981)
Monodactyl (2017)

Kalle Hakosalo / Mikolaj Rytowski / Dino Georgeton / Fabio  Santos / Tomohiro Iino, Schlagzeug

Enno Poppe (*1969)
Schrauben für 13 Schlagzeuger (2017)

Kalle Hakosalo / Guillem Serrano / Mikolaj Rytowski / Mathieu  Casareale / Roberto Maqueda / Bertrand Gourdy / Alejandro Sarriegui / Dino Georgeton / Fabio  Santos / Ronan Gil de Morais / Pedro Taveres / Tomohiro Iino / Paolo Fratello, Schlagzeug

Es spielen Studierende der Hochschule für Musik FHWN
Einstudierung: Christian Dierstein, Marcus Weiss und Enno Poppe
Leitung: Christian Dierstein

Ab 20.30 Uhr: CD-Taufe und Apero

Seth Josel, Gitarre, spielt Werke von Ablinger, Lamb und Wolff
Moderation: Marcus Weiss

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik

Gare du Nord
Schwarzwaldallee 200 (im Badischen Bahnhof) 
CH-4058 Baseleis: CHF 15.– (Freier Eintritt für Studierende der Hochschule für Musik FHNW)

Die Open Signal Processing Workstation (OSPW) 2.0 ist eine Open-Source-Plattform auf Linux-Basis, die für die Entwicklung von Audio-Algorithmen für die digitale Signalverarbeitung (DSP) hergestellt wurde. Die dazugehörigen Benutzeroberflächen (UIs) werden automatisch generiert.
Diese neuartige Plattform zur Generierung virtueller akustischer Räume, die im Rahmen von mehreren Forschungsprojekten an der Hochschule für Musik FHNW entwickelt wurde, wird nun erstmals öffentlich präsentiert.
Mehr Informationen zum Projekt finden Sie auf der Website.

Thomas Resch: Virtual Acoustic Spaces – A cross platform C-library for (dynamic) binaural (room) synthesis, corresponding ready-to-use tools for Max/MSP, Pure Data and Unity and its usage in current research projects at the Hochschule für Musik FHNW

Clemens Fiechter: Introduction to OSPW - A Linux-based open software platform, designed for rapid prototyping and the development of digital signal processing (DSP) audio algo-rithms and corresponding user interfaces
The Open Signal Processing Workstation (OSPW) 2.0 is an open source DSP platform ‒ a programmable multi-effect processor based on Linux. Algorithms can be implemented with the software Pure Data, the corresponding user interfaces (UIs) are generated automatically as web interfaces. All connected UI web-clients are synchronized among each other. This enables the simultaneous operation of applications by multiple users.

OSPW 2.0 offers an enormously wide field of application for multimedia composition and performance: this applies in particular to artistic projects with a very large number of chan-nels (e.g. multi-channel pieces for loudspeaker orchestras) and/or realtime interactivity (e.g. interactive sound installations for which individual user interfaces can be developed using OSPW 2.0).
In a first presentation the Virtual Acoustic Spaces (VAS) Library will be introduced. VAS is a C Library by Thomas Resch, which is used for two applications already developed for OSPW and also in other projects of the research department. This is followed by a presentation by Clemens Fiechter on implementation details, functionality and use of the OSPW with exam-ples and demonstrations.

Thomas Resch has been working as a research assistant at the Hochschule für Musik FHNW in Basel since 2010. His research focuses on interactive audio and virtual acoustics. He worked at the FHNW in numerous projects with different objectives as a researcher and/or head of software development. In addition to his work as a research associate, he is working on his doctorate, which is being conducted in cooperation with the Audio Communi-cation Department of the Technical University of Berlin. Thomas Resch is a lecturer and teaches "Real time audio programming in C" at the TU Berlin and "Game Audio" at the Uni-versity of the Arts Zurich.  

Clemens Fiechter has been working on the OSPW 2.0 project at the Hochschule für Musik FHNW in Basel since autumn 2018. He was already involved in a preliminary project and is now working on another project on virtual acoustics with a focus on human and machine communication. In addition, he is studying audio design in the master's degree program at the Electronic Studio of the Hochschule für Musik FHNW in Basel, where he has already car-ried out his own projects in the field of hardware and software development.

The Cello Mapp, an extension to the popular webpage www.cellomap.com, is a smart phone app that helps cellists and composers find cello harmonics and multiphonics. I will demon-strate how to use the tool and discuss the process of building it, and the background re-search into multiphonics that informed the resulting fingering charts. In addition, I will intro-duce the recent publication of related scientific results about string multiphonics in Tempo journal (https://www.cambridge.org/core/journals/tempo), and the many unanswered musical and scientific questions that are yet to be explored.  

Ellen Fallowfield studied cello with Andreas Lindenbaum and Martina Schucan in Graz and Zürich.  She undertook specialised studies in the performance of contemporary music at the Musikhochschule Basel. She is an active interpreter of new music; the composers Helmut Lachenmann, Beat Furrer, Erik Oña, Caspar Johannes Walter and Carola Bauckholt have been particularly informative, as has collaboration with young composers in the creation of new works. Regular performances as a guest in various ensembles have taken her to international festivals, including Musik Triennale Köln, Acht Brücken neue Musik für Köln, Musikfest, Berlin, Huddersfield Contemporary Music Festival and the Lucerne Festival.  Ellen Fallowfield is the creator of the online resource www.cellomap.com.

 

Komposition, Leitung und Gitarre: Fred Frith

sonic space basel stage band

Sylvain Monchocé, Flöte/Saxophon / Catalina Gutiérrez Muñoz, Klarinette / Chi Him Chik, Saxophon/Elektronik / Daniil Gorokhov, Posaune / Iulia-Andreea Smeu, Violine / María Muñoz López, Violine / Nora Vetter, Viola / Paula Sanchez Mugas, Violoncello / Benjamin Coyte, Violoncello / Daniela Petry, Kontrabass / Ludovica Bizzarri, Perkussion / Jakub Miarczynski, Perkussion / Roberto Maqueda Dominquez, Perkussion / Christian Moser, Oud / Jacek Chmiel, E-Gitarre / Nejc Grm, Akkordeon / Lara Süss, Stimme / Marie-Louise Schneider, Stimme

Festival Taktlos

Komposition, Leitung und Gitarre: Fred Frith

sonic space basel stage band
Sylvain Monchocé, Flöte/Saxophon / Catalina Gutiérrez Muñoz, Klarinette / Chi Him Chik, Saxophon/Elektronik / Daniil Gorokhov, Posaune / Iulia-Andreea Smeu, Violine / María Muñoz López, Violine / Nora Vetter, Viola / Paula Sanchez Mugas, Violoncello / Benjamin Coyte, Violoncello / Daniela Petry, Kontrabass / Ludovica Bizzarri, Perkussion / Jakub Miarczynski, Perkussion / Roberto Maqueda Dominquez, Perkussion / Christian Moser, Oud / Jacek Chmiel, E-Gitarre / Nejc Grm, Akkordeon / Lara Süss, Stimme / Marie-Louise Schneider, Stimme

Neue Arbeiten für Live-Elektronik, Video und Improvisation

Musik von und mit
Chi-Him Chick
Clemens Fiechter
Jan Gubser
Daniil Gorokhov
Robin Michel
Sylvain Monchoce
Florian Röhrl
Mikael Szafirowski
Hannah Wirnsperger

Der Musik wird oft (und auch gerne) die Absenz von Bedeutung nachgesagt – Musik habe keine Wörter und folglich auch keine Metaphern, und darum liesse sie sich nicht interpretieren wie man ein Gedicht interpretieren könne. Dem begegnet die Kunsttheorie Nelson Goodmans, die sagt: Ein abstraktes graues Bild ist nicht einfach grau, sondern zeigt ›das Grau‹, und dieses kann man als Symbol etwa für Traurigkeit auslegen. Der Ansatz lässt sich auch auf die Musik anwenden; das stille Stück ist nicht nur still, sondern exponiert ›die Stille‹, bei einem fugierten Abschnitt geschieht ›Fuge‹, ein langsamer Satz exemplifiziert ›Langsamkeit‹, derlei ist als Sample deutbar, und so weiter.  
Ergänzend vertrete ich die Ansicht, dass das Hören in der fortgeschrittenen postmodernen Kondition ohnehin von Wissen über das Klingende zutiefst durchsetzt ist; ein unschuldiges Ohr gibt es nicht (mehr). Hören ist und wird immer stärker ein Begriffliches, und somit ein Interpretierbares.

Johannes Kreidler (1980) studierte in Freiburg und Den Haag Komposition, Elektronische Musik und Musiktheorie, u.a. bei Mathias Spahlinger und Orm Finnendahl. 2012 erhielt er den Kranichsteiner Musikpreis der Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik. Seit 2019 ist er Professor für Komposition und Musiktheorie an der Hochschule für Musik FHNWl.
Aufführungen (Auswahl): Donaueschinger Musiktage, Wittener Tage für Neue Kammermu-sik, Ultraschall Berlin, MaerzMusik Berlin, Foreign Affairs Berlin, Volksbühne am Rosa-Lu-xemburg-Platz Berlin, Elbphilharmonie Hamburg, Eclat Stuttgart, Biennale Venedig, Gaude-amus Music Week Amsterdam, Warschauer Herbst, Biennale de Musique en Scène Lyon, Ultima Festival Oslo, Huddersfield Contemporary Music Festival, Musica Straßburg, MusicA-coustica Festival Peking, Liquid Architecture Melbourne
Bücher: Musik mit Musik – Texte 2005-2011 und Sätze über musikalische Konzeptkunst. Texte 2012-2018
www.kreidler-net.de

Es spielen Studierende des Masters zeitgenössische Musik

Lecture-Recital mit Thomas Gerlich und Studierenden der Schlagzeugklasse von Christian Dierstein

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Fokus Holliger»

Mit anschliessendem Konzert des Ensemble Phoenix Basel

Franco Donatoni (*1927): Omar I für Vibraphon solo (1985)
Mikolaj Rytowski (Klasse Christian Dierstein)

Áskell Másson (*1953): Kím für kleine Trommel (2001)
Fábio Da Silva Santos (Klasse Matthias Würsch)

Philippe Hurel (*1955): Loops II für Vibraphon solo (2001/02)
Mathieu Casareale (Klassen Christian Dierstein & Matthias
Würsch)

Michael Maierhof (*1956): Splitting 24 für Perkussion (2012/13)
Guillem Serrano Salcedo (Klasse Christian Dierstein)

Felix Kubin (*1969): Lunatyk für Vibraphon und Samlper
Mikolaj Rytowski

Volker Staub (*1961): Vier Stücke Nr. 29 für Schlaginstrumente (1995)
Teil I für 9 Glasglocken
Alejandro Sarriegui (Klasse Christian Dierstein)

Franco Donatoni: Omar II für Vibraphon solo (1985)
Guillem Serrano Salcedo

Mit anschliessendem Konzert des Ensemble Phoenix Basel

An evening of current music with zone expérimentale and guests

Who does not know the telephone game?

The programme modulates in a circle establishing interactions with each other through music. Improvisers and chamber music players will give live to this game experiencing the different ways of communication, interacting with each other and creating tasty sound sculptures. In between structred improvisations, we will hear compositions by Eötvös, Kwon, Petry, Presson, Saunders, Sciarrino, Scondanibbio, and more.

Come & Play!

 

 

Abschlusskonzert der Akademie für Neue Musik
Eine Kooperation von sonic space basel/HSM mit dem Künstlerhaus Boswil

Tze Yeung Ho (*1992): ukse taha (2019)
für gemischtes Ensemble und Elektronik

Alfred Jimenez: Find a quiet place and gulp thick air (2019)
für grosses Ensemble

Stefan Prins (*1979): Piano Hero #1 (2011/12)
für midi-keyboard, live-electronics & video

Adrian Nagel (*1990): Stillleben [Akkordeon III] (2019)
für Akkordeon, Klavier, Klarinette, Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass und Elektronik

Iván González Escuder (*1979): The House. In memoriam Erik Oña (2019)
für Flöte, Bassklarinette, Saxophon, Posaune, Schlagzeug, Klavier, Akkordeon, Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass und Elektronik

Eleni Ralli (*1984): Flow (Through Air and Bellows) (2019)
für Flöte, Klarinette/Bassklarinette, Akkordeon, Posaune, Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass und Video-Projektion

María Muñoz, Violine
Nora Vetter, Viola
Benjamin Coyte, Violoncello
Daniela Petry, Kontrabass
Hannah Wirnsperger, Flöte
Paula Häni, Klarinette
Matthias Manser, Trompete
Daniil Gorokhov, Posaune
Lukas Fricker, Saxophon
Lys Marti, Klavier
Eva Sulai, Akkordeon
Fabio Da Silva, Schlagzeug
Jan Gubser, Elektronik

Jürg Henneberger, Leitung

Nach der ersten Phase im Oktober 2019 treffen sich im Januar wieder junge Musikstudierende der Schweizer Hochschulen und internationale junge Komponistinnen und Komponisten im Künstlerhaus, um gemeinsam Werke der Neuen Musik zu erarbeiten und zu erleben.
Die Zusammenarbeit und das intensive Kennenlernen während der ersten Phase bilden die Grundlage für das erneute Eintauchen in das zeitgenössische Musikschaffen.
Die sechs Teilnehmenden des Meisterkurses Komposition haben nun Werke komponiert, die unter der Leitung von Jürg Henneberger einstudiert werden und in Boswil und Basel ihre Uraufführung erleben.
Mit den beiden Konzerten am 25. Januar in Boswil und am 26. Januar in Basel findet der in der ersten Phase begonnene Prozess um die Vernetzung und Interaktion der Studentinnen und Studenten innerhalb der Akademie für Neue Musik einen Höhepunkt und Abschluss.

Die Akademie wird unterstützt von Pro Helvetia, Landis+Gyr Stiftung, Ernst von Siemens Musikstiftung, Swisslos, Koch-Berner-Stiftung

Im Rahmen des Festivals 'Fokus Holliger'
Konzertflyer

Heinz Holliger (*1939): Voi(es)x métallique(s) für Schlagzeug (1994- 2000)
Tomohiro Iino, Schlagzeug (Einstudierung: Matthias Würsch)

Charles Koechlin (1867-1950): aus Les heures persanes für Klavier op. 65 (1913-19)
    II La caravane
    XI A l’hombre, près de la fontaine de marbre
    XII  Arabesque
Oksana Pislegina, Klavier (Einstudierung: Tobias Schabenberger)

Maurice Ravel (1875-1937): Introduktion und Allegro für Harfe, Flöte,  Klarinette und Streichquartett (1905)
Daniil Rumiantsev, Flöte / José Luis Inglés Martínez, Klarinette /
Alice Belugou, Harfe / Laia Braun, Violine / Rintaro Yano, Violine / Ricardo Gil Sánchez, Viola / Katarina Leskovar, Violoncello (Einstudierung: Rainer Schmidt)

Robert Schumann (1810-1856): Bilder aus Osten für Klavier vierhändig op. 66 (1848)
Pedro Borges und Lukas Loss, Klavier (Einstudierung: Claudio Martínez Mehner)

Pause

György Kurtág (*1926): Hommage à R. Sch. für Klarinette, Viola und Klavier op. 15d (1975- 90)
Julie Dufossez, Klarinette / Agnès Mauri Galik, Viola / Dominic Chamot, Klavier (Einstudierung: Anton Kernjak)

Sándor Veress (1907-92): Geschichten und Märchen für zwei Schlagzeuger (1988)
            Baron Münchhausen
            Schneewittchen
Mikolaj Rytowski und Zacarias Maia da Silva, Schlagzeug (Einstudierung: Christian Dierstein)

Bernd Alois Zimmermann (1918-1970): Fünf Lieder für mittlere Singstimme und Klavier (1942-46)
Sari Leijendekker, Mezzosopran /  Zofia Grzelak, Klavier (Einstudierung: Isolde Siebert)

Heinz Holliger (*1939): Trio für Oboe, Viola und Harfe
Heinz Holliger, Oboe / Geneviève Strosser, Viola / Alice Belugou, Harfe

Abschlusskonzert der Akademie für Neue Musik
Eine Kooperation von sonic space basel/HSM mit dem Künstlerhaus Boswil

Tze Yeung Ho (*1992): ukse taha (2019, UA)
für gemischtes Ensemble und Elektronik

Alfred Jimenez: Find a quiet place and gulp thick air (2019, UA)
für grosses Ensemble

Stefan Prins (*1979): Piano Hero #1 (2011/12)
für midi-keyboard, live-electronics & video

Adrian Nagel (*1990): Stillleben [Akkordeon III] (2019, UA)
für Akkordeon, Klavier, Klarinette, Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass und Elektronik

Iván González Escuder (*1979): The House. In memoriam Erik Oña (2019, UA)
für Flöte, Bassklarinette, Saxophon, Posaune, Schlagzeug, Klavier, Akkordeon, Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass und Elektronik

Eleni Ralli (*1984): Flow (Through Air and Bellows) (2019, UA)
für Flöte, Klarinette/Bassklarinette, Akkordeon, Posaune, Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass und Video-Projektion

María Muñoz, Violine
Nora Vetter, Viola
Benjamin Coyte, Violoncello
Daniela Petry, Kontrabass
Hannah Wirnsperger, Flöte
Paula Häni, Klarinette
Matthias Manser, Trompete
Daniil Gorokhov, Posaune
Lukas Fricker, Saxophon
Lys Marti, Klavier
Eva Sulai, Akkordeon
Fabio Da Silva, Schlagzeug
Jan Gubser, Elektronik

Jürg Henneberger, Leitung

Nach der ersten Phase im Oktober 2019 treffen sich im Januar wieder junge Musikstudierende der Schweizer Hochschulen und internationale junge Komponistinnen und Komponisten im Künstlerhaus, um gemeinsam Werke der Neuen Musik zu erarbeiten und zu erleben.
Die Zusammenarbeit und das intensive Kennenlernen während der ersten Phase bilden die Grundlage für das erneute Eintauchen in das zeitgenössische Musikschaffen.
Die sechs Teilnehmenden des Meisterkurses Komposition haben nun Werke komponiert, die unter der Leitung von Jürg Henneberger einstudiert werden und in Boswil und Basel ihre Uraufführung erleben.
Mit den beiden Konzerten am 25. Januar in Boswil und am 26. Januar in Basel findet der in der ersten Phase begonnene Prozess um die Vernetzung und Interaktion der Studentinnen und Studenten innerhalb der Akademie für Neue Musik einen Höhepunkt und Abschluss.

Die Akademie wird unterstützt von Pro Helvetia, Landis+Gyr Stiftung, Ernst von Siemens Musikstiftung, Swisslos, Koch-Berner-Stiftung

Im Rahmen des Festivals 'Fokus Holliger'
Stundenplan 22.-25.2.2020

10:00-11:00, Schlagzeugzimmer 6-0U02
Sándor Veress (1907-92): Geschichten und Märchen
für zwei Schlagzeuger (1988): Baron Münchhausen / Schneewittchen
Mikolaj Rytowski und Zacarias Maia da Silva, Schlagzeug

11:15-12:15, Schlagzeugzimmer 6-U05
Heinz Holliger (*1939): Voi(es)x métallique(s) für Schlagzeug (1994- 2000)
Tomohiro Iino, Schlagzeug

12:30-13:15, Studio 1
György Kurtág (*1926): Hommage à R. Sch.  für Klarinette, Viola und Klavier op. 15d (1975- 90)
Julie Dufossez, Klarinette / Agnès Mauri Galik, Viola / Dominic Chamot, Klavier

14:15-17:00, Studio 1
Maurice Ravel (1875-1937): Introduktion und Allegro für Harfe, Flöte, Klarinette und Streichquartett (1905)
Daniil Rumiantsev, Flöte / José Luis Inglés, Klarinette / Alice Belugou, Harfe / Laia Braun, Violine / Rintaro Yano, Violine / Ricardo Gil Sánchez, Viola / Katarina Leskovar, Violoncello

Im Rahmen des Festivals 'Fokus Holliger'
Stundenplan 22.-25.2.2020

10:00-11:30, Schlagzeugzimmer 6-002
Sándor Veress (1907-92): Geschichten und Märchen für zwei Schlagzeuger (1988): Baron Münchhausen / Schneewittchen
Mikolaj Rytowski und Zacarias Maia da Silva, Schlagzeug

11:45-13:45, Schlagzeugzimmer 6-005
Heinz Holliger (*1939): Voi(es)x métallique(s) für Schlagzeug (1994- 2000)
Tomohiro Iino, Schlagzeug

14:45-16:45, Studio 1
Bernd Alois Zimmermann (1918-1970): Fünf Lieder für mittlere Singstimme und Klavier (1942-46)
Sari Leijendekker, Mezzosopran / Zofia Grzelak, Klavier

Aktuelle Arbeiten aus dem Elektronischen Studio Basel mit  Live-Elektronik, Videos und Improvisationen

Eintritt CHF 15.- / 10.-
Studierende der Hochschule für Musik FHNW freier Eintritt

Im Rahmen des Festivals 'Fokus Holliger'
Stundenplan 22.-25.2.2020

10:00-11:15 György Kurtág (*1926): Hommage à R. Sch. für Klarinette, Viola und Klavier op. 15d (1975- 90)
Julie Dufossez, Klarinette / Agnès Mauri Galik, Viola / Dominic Chamot, Klavier

11:30-12:30 Bernd Alois Zimmermann (1918-1970): Fünf Lieder für mittlere Singstimme und Klavier (1942-46)
Sari Leijendekker, Mezzosopran / Zofia Grzelak, Klavier

13:30-15:45 Robert Schumann (1810-1856): Bilder aus Osten für Klavier vierhändig op. 66 (1848)
Pedro Borges und Lukas Loss, Klavier

16:00-17:00 Charles Koechlin (1867-1950): aus Les heures persanes für Klavier op. 65 (1913-19): II La caravane / XI A l’hombre, près de la  fontaine de marbre / XII  Arabesque
Oksana Pislegina, Klavier

Wednesday, September 12th, 1984, my first approach to Bach repertoire on the viola.
It becomes quickly an everyday contact. Cello Suites or Violin Sonatas and Partitas.
September  2000, first time I play Bach in solo recitals.
July 2007, I perform Ligeti Solo Sonata for the first time.


Those dates mark the beginning of an intensive study of Bach and Ligeti for Geneviève Strosser. Two artistic paths that she followed thoroughly and which were since never to be interrupted. Inevitably, those paths had to cross. In 2017 she started to perform the 1. Violin Partita by Bach and Ligeti Sonata in the same program of her solo recitals.
During the lecture, she will give insights on important moments of her work, the practice pro-cess, as well as her stage experiences with these two masterpieces.
Which are the essential questions that arise with the performance of these pieces? Which are important technical aspects? How to read the scores? How to deal with the everyday re-newed experience of reading a musical text, the enigma each composer proposes to the player? How can the personal joy of understanding and the even bigger joy of aspects of the piece staying unrevealed be described and put into perspective in the context of a never-ending dialog between the performer and the composer.

Geneviève Strosser is a viola professor at the Basel Academy of Music since 2004. She is regularly invited to play with ensembles for new music such as Ensemble Intercontemporain, London Sinfonietta, Klangforum Wien and Contrechamps under the direction of Pierre Bou-lez, Peter Eötvös and Heinz Holliger and others. Until 2000 she was member of the Ensem-ble Modern. As a solo player she is regularly invited to perform with the Auvergne Chamber Orchestra, BBC National Orchestra of Wales, Orchesta de Cadaquès (Spain), Philharmonia Orchestra London, and the Brussels Orchestre de La Monnaie. With a repertoire of solo pieces - including the great viola works of the 20th century - Geneviève Strosser also works closely with contemporary composers: Peter Eötvös, Heinz Holliger, George Benjamin, Helmut Lachenmann. Stefano Gervasoni and Hugues Dufourt have dedicated viola concer-tos to her. She plays on an instrument built by Mathias Albani in 1660.

Programm

Mit Studierenden der Hochschule für Musik/sonic space basel und der Schola Cantorum Basiliensis
Koordination: Anton Kernjak und Marcus Weiss
In Zusammenarbeit mit der Museumsnacht Basel

12.15 Uhr, Werke von Yun, Reinecke, Haas
17.00 Uhr, Werke von Haydn, Viñao, Mendelssohn Bartholdy
18.00 Uhr, «Hommage à Alberto Giacometti» mit Musik von Roland Moser, Improvisation
18.45 Uhr, Werke von Sciarrino, Klughardt
19.30 Uhr, Werke von Schubert, Globokar
20.15 Uhr, Werke von Simpson, Ferrabosco, Byrd, Eötvös
21.00 Uhr, «Hommage à Alberto Giacometti» mit Musik von Roland Moser, Schubert
21.45 Uhr, Werke von giuliani, Porpora, Händel
22.45 Uhr, Werke von Duphly, Locatelli, Poppe
23.30 Uhr, «Hommage à Alberto Giacometti» mit Musik von Roland Moser, Schobert
00.15 Uhr, Quintett von Constantin Regamey

19.00 Uhr / 21.00 Uhr / 23.00 Uhr / 1.00 Uhr

Studierende der Klasse von Tobias Schabenberger spielen die Elis-Nachtstücke von Heinz Holliger sowie Nocturnes und weitere «Nachtstücke» von Chopin, Gaubert, Schumann, Crumb, Schubert, Britten, Koechlin, Mozart u.a.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Fokus Holliger»

Uli Fussenegger, Kontrabass
Marcus Weiss, Sopransaxophon
Jan Gubser, Elektronik

Programm:
Beat  Furrer: kaleidoscopic memories für Kontrabass und Elektronik (2016)

György Kurtág: Message – consolation à Christian Suter (1999)
Johann Sebastian Bach: Sarabande aus der Suite für Violoncello Nr. 5 BWV 1011 (ca. 1720)
György Kurtág: …eine Botschaft an Valérie… (2000)

Uli Fussenegger: toy music für Kontrabass und Elektronik (2007)

Anna Sowa: smar für Sopransaxophon, Kontrabass und Elektronik (2019)

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik
Moderation: Marcus Weiss

Gare du Nord
Schwarzwaldallee 200 (im Badischen Bahnhof) 
CH-4058 Basel

Preis: CHF 15.– (Freier Eintritt für Studierende der Hochschule für Musik FHNW)

Konzert im Rahmen des Festivals 'Fokus Holliger'
Flyer

Programm:
Robert Schumann: Ouvertüre zum Dramatischen Gedicht Manfred op. 115, 1851
Heinz Holliger: Atembogen, 1974/75
Maurice Ravel: Daphnis et Chloé für Chor und Orchester, 1912

Kammerchor der Hochschule für Musik FHNW
Einstudierung: Raphael Immoos
Orchester der Hochschule für Musik FHNW
Leitung: Heinz Holliger

Eintritt frei, Kollekte

«Schatten von ‹richtiger› Musik»: So bezeichnet Heinz Holliger sein Orchesterwerk Atembogen. Tatsächlich enthält diese Musik zahlreiche Spuren von bereits existierenden Musiken, von Holliger selbst wie auch von solchen, die von Paul Sacher in Auftrag gegeben worden waren – wobei auch dieses Orchesterstück auf einen Auftrag Sachers zurückgeht. Die Entstehung von Atembogen fällt in eine Zeit, in der die Frage danach, was «richtige Musik» sein, ob es überhaupt noch «richtige Musik» geben kann, brennend aktuell war. Entsprechend wenig affirmativ fällt die Zitattechnik aus, in Bezug auf bestehende Werke wäre fast eher von «Zensiertechnik» zu sprechen. Aber Atembogen ist keine pure musica negativa: Nach zerstörerischen Entäusserungen in Stücken wie Pneuma (1970), Cardiophonie (1971) oder Streichquartett (1973) holt Holliger hier gerade aus der Verstummung, der Überdämpfung von Klangereignissen einen beinahe unheimlich scheinenden Klangreichtum wieder herauf, der in grossen Werkkomplexen wie dem Scardanelli-Zyklus (1975–91) oder den Musiktheaterwerken nach Samuel Beckett (Come and Go, 1976/77; Not I, 1978/80) noch weitergeführt wird. Bekanntlich haben gerade diese Werke Holligers Musik endgültig auf die Erfolgsspur gebracht, so dass man versucht ist zu fragen: Ist diese neue Schatten-Musik nicht nunmehr die «richtige» Musik?  

Michael Kunkel, geboren 1969 in Winz-Niederwenigern/Ruhr (BRD). 2004–2015 Chefredakteur der Zeitschrift Dissonanz, seit 2007 Leiter der Forschungsabteilung der Hochschule für Musik Basel. www.musikforschungbasel.ch www.sonicspacebasel.ch

 

 

Konzert mit Studierenden des spezialisierten Masters zeitgenössische Musik im Rahmen der Gastprofessur von Enno Poppe

Enno Poppe (*1969)

SCHWEIß (2010)
für Solo-Cello, Bassflöte, Bassklarinette, Geige und Bratsche
Benjamin Coyte, Sylvain Monchoce, Mariella Bachmann, Maria Muñoz Lopez und Nora Vetter

aus: SCHRANK (2001)
für Oboe und Klavier
Vicente Moronta und Edoardo Milanello

ZWÖLF (2014)
Version für Kontrabass
Daniela Petry, Kontabass

FELL (2016)
für Drumset
Alejandro Sarregui, Schlagzeug

Gespräch Marcus Weiss mit Enno Poppe

FINGERNAGEL
(2009)
für Geige und Bratsche
Maria Muñoz und Nora Vetter

FLEISCH (2017)
für Tenorsaxophon, E-Gitarre, Keyboard und Drumset
Luis Homedes, Phileas Baun, Umberto Beccaria, Guillem Serrano

Eleonora Bišcevic, Traversflöte / Clemens Fiechter, Elektronik / Daniil Gorokhov, Bassposaune / Joanna Krauze, Klavier / Rémi Maljournal, Trompete / María Muñoz López, Violine / Rita Nakad, Violine / Clara Parolini, Gitarre / Martin Reck, Elektronik / Florian Röhrl, Elektronik / Marie Sans, Gitarre / Lino Schilling, Elektronik / Nathan Zürcher, Violoncello
Einstudierung: Alfred Zimmerlin

Teodoro Anzellotti, Akkordeon solo
Moderation: Marcus Weiss

Programm
Hans Zender (1936-2019): Hölderlin lesen V. Ein Wandersmann ... zornig (2012)
Nadir Vassena (*1970): palinsesto nero (2017)
Rebecca Saunders (*1967): of waters making moan (2013)

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik

Gare du Nord
Schwarzwaldallee 200 (im Badischen Bahnhof) 
CH-4058 Basel

Preis: CHF 15.– (Freier Eintritt für Studierende der Hochschule für Musik FHNW)

 

Anna Campmany, Sopran /  Vinicius Costa, Bariton / Carolina Picas, Violine / Paul Suits, Klavier

Anna Campmany Duch (*1993)
Balulalow für Sopran, Violine und Klavier (2013)
Nanny für Sopran, Bariton und Klavier (2014)
Cançó de bres für Klavier (2013)
Excelsior (Audiopräsentation) (2018)
Plou (Audiopräsentation) (2019)
Filmscoring examples (video) (2019)
Error 404. (2018)

Programm
Iannis Xenakis: Métaux aus Pleiades
Tom Sturm: four meditations on the stars
Giovanni Damiani:  1,3,6,10 for 1 sixxen
Kristina Warren: Adelaide for 3 sixxen and piano
Rozalie Hirs: Venus with tape and sixxen
Bertrand Gourdy: Sixxen und Gamelan Instrument

Konzeption und Leitung
Christian Dierstein und Ronan Gil de Morais

Im Rahmen des Projekts «Musikwissen»
Programm

 

Die Freie Improvisation hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer autonomen Form der Musikausübung entwickelt, bar aller Tabus, die zu Zeiten des Free Jazz oder der frühen Improvisations-Experimente der neuen Musik noch herrschten.  
Es ist eine Musik, die unmittelbar mit ihrem Publikum kommuniziert - und dabei auch einiges riskiert. Ein spannendes Erlebnis, bei welchem die Zuhörenden neue, atemberaubende  (Klang-)Landschaften der Gegenwart entdecken können! 

Am Lundi gras improvisieren in wechselnden Besetzungen Studierende der Klassen 'Freie Improvisation' von Fred Frith und Alfred Zimmerlin. 

Ludovica Bizzarri, Schlagzeug  
Chi Him Chik, Saxophon, Elektronik  
Jacek Chmiel, Elektrische Gitarre  
Catalina Gutiérrez, Klarinette  
Sylvain Monchocé, Flöten, Saxophone
Christian Moser, Ud  
Paula Sanchez, Violoncello, Elektronik
Marie-Louise Schneider, Stimme  
Iulia-Andreea Smeu, Violine  
Lara Süß, Stimme

Moderation: Angela Ida De Benedictis

14.00-15.00 Uhr
«Pousseur im Kontext seiner Zeit»
Pascal Decroupet und Pierre Bartholomée
Pousseurs Leben und Schaffen (mit Videosequenzen)

15.15-16.15 Uhr
«Pousseur und elektronische Musik: Scambi»
John Dack und Cedric Spindler
Gegenüberstellung verschiedener Fassungen von Scambi

16.30-17.45 Uhr
Round table «Wie war die Zusammenarbeit mit Pousseur?»
mit Gabriele Bonomo, Angela Ida De Benedictis, Pascal Decroupet, Roberto Fabbriciani, Marianne Pousseur

anschliessend Apéro

1. Teil: Grosser Saal
Henri Pousseur (1929-2009)
Stèle à la mémoire de Pierre Froidebise (2008-9) für Klarinette solo
Hugo Queirós, Klarinette

Henri Pousseur
Quintette à la memoire d’Anton Webern (1955) für Klarinette, Bassklarinette, Klavier, Violine und Violoncello
Dimitri Smirnov, Violine / Alfredo Ferre, Violoncello / Jose Luis Ingles, Klarinette / Yolanda Fernandez, Bassklarinette / Matteo Cardelli, Klavier (Einstudierung: Anton Kernjak)

Roland Moser (*1943)
Hommage à Pousseur 'Après la dictée'  (2010) für Klavier
Tabia Stoffel, Klavier (Einstudierung: Tobias Schabenberger)

Henri Pousseur
Éclipticare, ou les Périples constellés, a la mémoire de Xenakis (2001); Besetzung variabel
Daniil Rumantsiev, Flöte / Caterina Bruno, Flöte / Ruofan Min, Flöte / András Huszti, Flöte (Einstudierung: Roberto Fabbriciani und Felix Renggli)

Pause

2. Teil: Klaus Linder-Saal
Henri Pousseur
Scambi (1957) für Tonband (Fassung Cedric Spindler, elektronisches Studio Basel, UA)
Cedric Spindler, Elektronik

Éclipticare, ou les Périples constellés, a la mémoire de Xenakis (2001); Besetzung variabel.
Daniil Rumantsiev, Flöte / Caterina Bruno, Flöte / Ruofan Min, Flöte / András Huszti, Flöte (Einstudierung: Roberto Fabbriciani und Felix Renggli)

Scambi (1957) für Tonband
Fassung «Scambi Project» 2005/06, approved by Pousseur
John Dack, Elektronik (a.G.)

Stèle à la mémoire de Pierre Froidebise (2008-9) für Klarinette solo
Hugo Queirós, Klarinette

 

In Zusammenarbeit mit der Paul Sacher Stiftung

Grosser Saal

10.00 – 12.30 Uhr
Éclipticare
und Zeus joueur de flûtes
Mit Roberto Fabbriciani, Felix Renggli und Studierenden der Hochschule für Musik: Daniil Rumantsiev / Caterina Bruno / Ruofan Min, Flöten

14.00 – 16.30 Uhr
Quintet à la memoire d’Anton Webern

Mit Pierre Bartholomée und Studierenden der Hochschule für Musik:
Dimitri Smirnov, Violine / Alfredo Ferre, Violoncello / Jose Luis Ingles, Klarinette, Yolanda Fernandez, Bassklarinette / Matteo Cardelli, Klavier

Klaus Linder Saal

10.00 – 12.30 Uhr
Scambi

Mit Cedric Spindler, John Dack und Studierenden der Hochschule für Musik

14.00 – 16.30 Uhr
Éclipticare

Mit Roberto Fabbriciani, Felix Renggli und Studierenden der Hochschule für Musik: Daniil Rumantsiev / Caterina Bruno / Ruofan Min, Flöten

 

Es spielen Studierende des Masters zeitgenössische Musik:
Vicente Moronta, Oboe / Viktor Gal, Saxophone / Maria Muñoz López, Violine / Nora Vetter, Viola / Katarina Leskovar, Violoncello / Joanna Twaddle, Violoncello / Daniela Petry, Kontrabass / Alina Traine, Harfe

Programm:
Samuel Andreyev (*1981): Bern Trio (2015)

Enno Poppe (*1969): Fingernagel (2009)

György Kurtág (*1926): Signs, Games and Messages (1989 - 2005)       
            Viràg Zsigmondy Dénesnek
            Pizzicato- keringö, Hommage à Ránki György
            Jelek VI
            Ligatura y

Wolfgang Rihm (*1952): In nuce (1994)

Maria Lithell Flyg (*1965): Dream Cabinet (2010)

Bruno Maderna (1920–1973): Serenata per un satellite (1969)

Präsentiert von den Dozierenden und Studierenden des Hauptfachs Musiktheorie
Programm

Musikalisches Programm:

Heinz Holliger (*1939): Feuerwerklein zum «quatorze juillet» für Klavier (2012)

Heinz Holliger: aus Romancendres für Violoncello und Klavier (2003)
I Kondukt I (C.S. – R.S.)
IV Der Würgengel der Gegenwart
V heiter bewegt (Es wehet ein Schatten darin)
VI Kondukt II (Der bleiche Engel der Zukunft)

Alban Berg (1885–1935): Vier Stücke für Klarinette und Klavier op. 5  (1913)

Heinz Holliger: ...Pour Roland Cavin… für Piccolo, Flöte und Altflöte (2005)

Nieves Aliaño, Piccolo / Anastasia Chulkova, Flöte / Felix Renggli, Altflöte / François Benda, Klarinette / Anita Leuzinger, Violoncello / Elina Gotsouliak, Klavier / Anton Kernjak, Klavier

anschliessend Vernissage der Ausstellung 'Heinz Holliger – Räume' in der Vera Oeri-Bibliothek

Gesamtprogramm «Fokus Holliger»

Plakat

Luc Goedert (*1994)
(Klasse: Caspar Johannes Walter)
Trois pensées für Klavier (2018/19, UA des Zyklus)
Max Merazzi-Jacobson, Klavier (Klasse: Ronald Brautigam)

Oliver Rutz (*1998)
(Klasse: Johannes Kreidler)
Feinstaubiges Machwerk für Stimme und Synthesizer  (2019, UA)
Marie Guignet, Stimme (Klasse Isolde Seibert) / Isa-Sophie Zünd, Synthesizer (Klassen: Claudio Martínez Mehner und Adrian Oetiker)

Anna Sowa (*1987)
(Klassen: Caspar Johannes Walter, Johannes Kreidler)
Seh, do, yek... für Violine, Akkordeon und Elektronik (2018,  SEA)
Maria Muñoz Lopez, Violine (Klasse: Mike Svododa) / Bartosz Kołsut, Akkordeon (a.G.) / Anna Sowa, Elektronik

Lina Posėčnaitė (*1995)
(Klasse: Caspar Johannes Walter)
Intersections für C-Bass, Orgel und Zuspielung (2019, SEA)
Aranka Kővári, C-Bass (Klasse: Han Tol, SCB) / Izaskun Yaben, Orgel (Klasse: Dirk Börner, SCB)

Eleni Ralli (*1984)
(Klasse: Caspar Johannes Walter)
1/1,2,4,6,12 für Harfe und Kristallgläser  (2014)
Alina Traine, Harfe (Klasse: Mike Svoboda) / Alejandro Sarriegui, Perkussion (Klasse: Christian Dierstein)

Pause

Samuel Cook (*1995)
(Klassen: Johannes Kreidler, Caspar Johannes Walter, Michel Roth)
airglow für Flöte solo (2018, UA)
Deborah Regez, Flöte (a.G.)

Polina Korobkova (*2001)
(Klasse: Caspar Johannes Walter)
Pocket theatre. Porcelain projection #2 [Liebestod] for female performer with objects, piccolo, cello and live electronics (2019, SEA)
Polina Korobkova, Performance / Tatiana Timonina, Flöte (a.G.) / Benjamin Coyte, Violoncello (Klasse: Mike Svoboda) / Lorant Malyinko, Elektronik (a.G.)

Janiv Oron, Elektronik
Michi Anklin, Perkussion und Elektronik
Julien Nicosia, Tanz

Einsichten und Ausblicke – Vorgänge in meinem Innern, vertraute Bilder der Umgebung, merkwürdige, beglückende oder erschreckende Verwandlungen, erscheinen im anderen Licht und bekommen besondere Bedeutungen. Eine Fortsetzung meines Tuns.


Eintritt CHF 15.- | ermässigt CHF 10.-  (Tickets: Gare du Nord)
für Studierende der FHNW Musikhochschulen freier Eintritt
Nachtstrom ist eine Konzertreihe des Elektronischen Studio Basel

Mit Studierenden des spezialisierten Masters zeitgenössische Musik
curated by the class of 2020

Programm:
Esaias Järnegard (*1983): Y Upsilon für Oboe, elektrische Gitarre und Akkordeon (2014)
Vicente Moronta, Oboe / Chris Moy, elektrische Gitarre / Nejc Grm, Akkordon

Michael Maierhof (*1956): Splitting 41 für Perkussion (2017)
Roberto Maqueda, Percussion

Andrea Ravizza (*1971): Frammenti für Klavier (2015, rev. 2018)
Umberto Beccaria, Klavier

Karlheinz Stockhausen (1928–2007): Orchester-Finalisten aus der Oper «Mittwoch aus Licht» (1995–97)
VIII        Posaune
Daniil Gorokhov, Posaune

György Kurtág (*1926): Jelek, játékok és üzenetek (Zeichen, Spiele und Botschaften ) für Violoncello solo (1987–2008)
Az hit… (1998)
Árnyak (Schatten) (2000)
Katarina Leskovar, Violoncello

Samuel Andreyev (*1981): Bern Trio für Oboe d’amore, Viola und Harfe (2015)
Vicente Moronta, Oboe d’amore / Nora Vetter, Viola / Alina Traine, Harfe

Programm:
Improvisierte Suite über Affekte aus dem Film «Der Mann mit der Kamera» / Nathan Mondry, Cembalo

«Der Mann mit der Kamera» mit improvisierter Live-Musik
Alexandre Cahen, Klavier
Chi Him Chik, Saxophon, Elektronik
Afra Hämmerli, Stimme
Christian Moser, Ud
Baptiste Pfaff, Bassklarinette, Flöte
Snejana Prodanova, Kontrabass
Lara Süß, Stimme

Improvisierte Passacaglia, den Film reflektierend / Nathan Mondry, Cembalo

Leitung: Alfred Zimmerlin

Der russische Filmemacher Dziga Vertov brach 1928/29 mit allen Konventionen, als er seinen Dokumentarfilm «Čelovek s Kinoapparatom» («Der Mann mit der Kamera») drehte: Er verzichtete in diesem Stummfilm auf Zwischentitel, Drehbuch, Schauspieler- Innen und Dekoration und wollte eine eigene, autonome, international verständliche Sprache des bewegten Bildes schaffen. Einen so revolutionär konzipierten, gleichsam improvisierten Kinofilm mit improvisierter Musik zusammenzubringen, welche ganz aus dem Augenblick der Kreation heraus entsteht, liegt auf der Hand.
Die «Bands» – eine Jazz-Band mit Studierenden des Jazzcampus und ein Trio der Klasse Freie Improvisation der Hochschule für Musik/sonic space basel – improvisieren Live-Musik zu Dziga Vertovs grossartigem Film.

«Komposition – Improvisation: Alte Musik / Neue Musik / Jazz»
Eine Veranstaltungsreihe des bird’s eye jazz club und der Institute Klassik/sonic space basel, Jazz und Schola Cantorum Basiliensis der Hochschule für Musik FHNW
Gesamtprogramm

Mit Studierenden des Masters Improvisation, dem Autor Juan S. Guse sowie den Komponisten Johannes Kreidler und Daniel Mouthon
In Kooperation mit BuchBasel

Iulia Smeu, Violine
Jakub Jarosław Miarczyński, Perkussion
Paula Sanchez Mugas, Violoncello/Elektronik
Marie-Louise Schneider, Stimme

Studierende des Masters Improvisation der Hochschule für Musik erarbeiten in einem Workshop mit dem Autor Juan S. Guse sowie den Komponisten Daniel Mouthon und Johannes Kreidler verschiedene musikalische Herangehensweisen zu Guses dystopischem Roman «Miami Punk» (S. Fischer, 2019). Darin wurde Miami über Nacht zur Wüstenlandschaft. Auf der Folie dieses postapokalyptischen Chaos skizziert Guse, warum sich Menschen in digitale Räume zurückziehen. Was sich wie ein szeniger Nerd-Roman mit informatisch-apokalyptischer Atmosphäre liest, ist aktueller, als auf den ersten Blick gedacht: Es geht um unsere Beziehung zur Realität, um unser Verhältnis zur Arbeit und natürlich um Computerspiele. Und wie lässt sich dieser Text in Musik übertragen? Die Studierenden denken über das Verhältnis von klanglichem Approach und semantischer Ableitung nach. Passend zum Roman arbeiten die Improvisator*innen mit viel Elektronik. Mit unkonventionellen künstlerischen Resultaten ist zu rechnen.

Programm:
John Dowland (1563-1626): Lachrimæ, Or Seven Teares (1604) für Gamben-Consort
Harrison Birtwistle (*1931): Nine Settings of Celan (1989-1996) für Sopran und Ensemble
Trio-Improvisationen

Gambenconsort der Schola Cantorum Basiliensis:
Martin Jantzen, Diskantgambe / Marina Cabello del Castillo und Alex Keitel, Altgamben / Sonia Binenfeld, Bassgambe / Alejandro Gómez Lozano, Violone / Einstudierung: Rebeka Rusó
Rebeka Rusó, Leitung

Rinnat Moriah, Sopran (a.G.)
Leonel Quinta, Klarinette / Hugo Queirós Klarinette / Nora Vetter, Viola / Ben Coyte, Violoncello / Daniel Petry, Kontrabass / Leitung: Mike Svoboda

Ferdinand Silberg, trombone / Charlotte Lang, alto sax / Alon Schmidhauser, drums

«Komposition – Improvisation: Alte Musik / Neue Musik / Jazz»
Eine Veranstaltungsreihe des bird’s eye jazz club und der Institute Klassik/sonic space basel, Jazz und Schola Cantorum Basiliensis der Hochschule für Musik FHNW
Gesamtprogramm

Bei 'Lundi gras' improvisieren in wechselnden Besetzungen Studierende der Klassen 'Freie Improvisation' von Fred Frith und Alfred Zimmerlin

Abendprogramm

Ludovica Bizzarri, Schlagzeug  
Chi Him Chik, Saxophon, Elektronik  
Jacek Chmiel, Elektrische Gitarre  
Catalina Gutiérrez, Klarinette  
Jakub Jarosław Miarczynski, Schlagzeug
Sylvain Monchocé, Flöten, Saxophone  
Christian Moser, Ud  
Paula Sanchez, Violoncello, Elektronik  
Marie-Louise Schneider, Stimme  
Iulia-Andreea Smeu, Violine  
Lara Süß, Stimme

Präsentiert von den Dozierenden und Studierenden des Hauptfachs Musiktheorie

Agata Zubel, Stimme, singt Werke von Werke von Berio, Viñao, Duchnowski und Zubel
Moderation: Marcus Weiss

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik

Gare du Nord
Schwarzwaldallee 200 (im Badischen Bahnhof) 
CH-4058 Basel

Preis: CHF 15.– (Freier Eintritt für Studierende der Hochschule für Musik FHNW)

Das Ensemble DIAGONAL der Hochschule für Musik spielt Werke von Webern, Maderna und Nono
Leitung: Jürg Henneberger

Abendprogramm

Anton Webern (1883–1945):
«Fünf Stücke» für Orchester op. 10 (1911-13)
«Symphonie» für Klarinette, Bassklarinette, zwei Hörner, Harfe, zwei Violine, Viola und Violoncello op. 21 (1927/28)
«Konzert» für neun Instrumente op. 24 (1934)
Bruno Maderna (1920-1973): «Serenata II» per 11 strumenti (1954, rev. 1956)
Luigi Nono (1924-1990): «Polifonica – Monodia – Ritmica» per sei strumenti e percussione (1951, versione originale)

Studierende des Master Improvisation zu Gast beim FIM

Abendprogramm

Ludovica Bizzarri – Perkussion
Chi Him Chik – Elektronik, Saxofon
Christian Moser – Ud
Paula Sanchez – Violoncello
Lara Süß – Stimme
Mikael Szafirowski – Gitarre

(Klasse Fred Frith / Alfred Zimmerlin)

unternehmen mitte
Gerbergasse 30, 4051 Basel/CH
Eintritt frei/Kollekte

 

Bei 'Lundi gras' improvisieren in wechselnden Besetzungen Studierende der Klassen 'Freie Improvisation' von Fred Frith und Alfred Zimmerlin.  

Abendprogramm

Ludovica Bizzarri, Schlagzeug
Chi Him Chik, Saxophon, Elektronik
Jacek Chmiel, Elektrische Gitarre
Catalina Gutiérrez, Klarinette
Jakub Jarosław Miarczynski, Schlagzeug
Sylvain Monchocé, Flöten, Saxophone
Christian Moser, Ud
Paula Sanchez, Violoncello, Elektronik
Marie-Louise Schneider, Stimme
Iulia-Andreea Smeu, Violine
Lara Süß, Stimme

Konzert im Rahmen der internationale Masterclass für Komposition, Interpretation, Improvisation und Elektronik
Eine Kooperation von sonic space basel/HSM mit dem Künstlerhaus Boswil

Abendprogramm

Mit Studierenden der Hochschule für Musik:
Elektronik: Jan Gubser
Perkussion: Fabio Santos
Klavier: Tsugumi Shirakura
Posaune: Daniil Gorokhov
Viola: Nora Vetter
Violoncello: Benjamin Coyte
Violine: Maria Muñoz Lopez

 

Konzert im Rahmen der internationale Masterclass für Komposition, Interpretation, Improvisation und Elektronik
Eine Kooperation von sonic space basel/HSM mit dem Künstlerhaus Boswil

Mit Studierenden der Hochschule für Musik:
Elektronik: Jan Gubser
Perkussion: Fabio Santos
Klavier: Tsugumi Shirakura
Posaune: Daniil Gorokhov
Viola: Nora Vetter
Violoncello: Benjamin Coyte
Violine: Maria Muñoz Lopez

Mit Studierenden des spezialisierten Masters zeitgenössische Musik

Abendprogramm

Mit Studierenden der Hochschule für Musik und der Hochschule für Gestaltung/FHWN
Leitung: Hannes Seidl und Andreas Wenger
Ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Institut Innenarchitektur und Szenografie der HGK/FHNW und http://zeitraeumebasel.com/

Mit Studierenden der Hochschule für Musik und der Hochschule für Gestaltung/FHWN
Leitung: Hannes Seidl und Andreas Wenger
Ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Institut Innenarchitektur und Szenografie der HGK/FHNW und http://zeitraeumebasel.com/

Rahmenprogramm zu Luigi Nonos «Al gran sole carico d´amore» – Eine Zusammenarbeit von ZeitRäume Basel, Paul Sacher Stiftung, Hochschule für Musik FHNW / Musik-Akademie Basel und Theater Basel

Angela Ida De Benedictis, Musikwissenschaftlerin, Paul Sacher Stiftung
Veniero Rizzardi, Musikwissenschaftler, Fondazione Archivio Luigi Nono ONLUS
Irene Lehmann, Theaterwissenschaftlerin
Olga Neuwirth, Komponistin
Uli Fussenegger, Kontrabassist, Leiter Neue Musik an der Hochschule für Musik Basel
Cornelius Bohn, Klangregie

Luigi Nono:
Für Paul Dessau für Tonband (1974) – 7´
Omaggio a Emilio Vedova für Tonband (1960) – 5´
Ricorda cosa ti hanno fatto in Auschwitz für Tonband (1966) – 11´

Das erklärte Ziel von Luigi Nono war es, mit seinen Werken «das Ohr aufzuwecken, die Augen, das menschliche Denken». Im Rahmen des Revolutionsfrühstücks werden Aspekte des Schaffens Luigi Nonos in Ton, Bild und Wort beleuchtet. Angela Ida De Benedictis und Veniero Rizzardi, die zusammen Nonos Schriften in einerkritischen Ausgabe herausgebracht haben, sprechen über Al gran sole carico d´amore aus historischer Perspektive. Irene Lehmann geht der Frage nach, welchen Herausforderungen sich das aktuelle Musiktheater gegenübersieht. Angela Ida De Benedictis blickt anschliessend mit Olga Neuwirth auf das Musiktheater der Zukunft.

 

Die Hochschule für Musik ist Hauptpartner des Festivals mit rund 200 Veranstaltungen – davon 30 Uraufführungen – vom 13.9. bis 22.9.2019 in ganz Basel.

Weitere Informationen und detailliertes Programm

 

Kooperationsprojekte:

09.09.-21.09., Vera Oeri-Bibliothek, Schall und Raum – Vernissage & Performance: Architektonische Musikinstrumente

10.09.–22.09., Klybeckquai, H.E.I.Guide, Interaktiver 3D Soundwalk

13.09.-22.09., Unternehmen Mitte/Safe, Das grosse Rauschen

15.09., 10-13 Uhr Musik-Akademie, Klaus Linder-Saal, Revolutionsfrühstück

20.09., 19 Uhr und 21.09., 16&19, Zollhalle St. Johann, Überläufer*

20.09., 19.30, Haus ZwischenZeit, L´hommage à Wyschnegradsky

 

From an idea to the successful implementation of artistic projects. Professionalize your curatorial practice!

New CAS at the Hochschule für Musik/sonic space basel
Further informationen
Flyer

This unique, new CAS certificate course “Curating Contemporary Music” is dedicated to professionalizing the curatorial practice of musicians, dramaturges, music educators, musicologists, producers, music journalists etc. Internationally-renowned curators impart their knowledge and practical experience in the context of currently relevant social issues and discourses. The course also includes practice-oriented curatorial work on selected projects from the Festival ZeitRäume Basel - Biennale for New Music and Architecture (September 2021). 

Lecturers: Björn Gottstein, Heloisa Amaral, Bernhard Günther, Daniel Ott, Theresa Beyer, Barbara Eckle, Brandon Farnsworth, Christine Fischer, Irena Müller-Brozovic, Michal Libera, Michael Kunkel, Anja Wernicke

 

Eleni Ralli gewinnt den Mizmorim Kompositionswettbewerb 2021. Das an sie vergebene Auftragswerk für Solo-Violine wird von Ilya Gringolts beim nächsten Festival 2021 uraufgeführt. Die Komponistin Eleni Ralli absolviert derzeit in der Klasse von Caspar Johannes Walter den spezialisierten Master Komposition an der Hochschule für Musik FHNW/sonic space basel und promoviert an der Universität Bern. Herzliche Gratulation an die Preisträgerin!

Unter dem Titel „Distant Musicking“ haben Studierende der Fächer Improvisation, Performance zeitgenössische Musik und Komposition seit April 2020 versucht, die durch die Corona-Pandemie bedingte räumliche Trennung zu überwinden und gemeinsam kreative Kooperations- und Interaktionsformen zu entwickeln. Ihre Projekte haben sie in einem Blog dokumentiert und reflektiert.

https://blogs.fhnw.ch/distantmusicking

Ziel war weder die Inszenierung von Konzerten mittels geteilter Bildschirme noch der Zeitvertrieb mit kleinen Homevideos: Vielmehr ging es darum, alternative Formen zu finden für die momentan so vermisste künstlerisch-schöpferische Zusammenarbeit, für das gemeinsame Entdecken und Erleben, das spontane aufeinander Reagieren. Folglich handeln viele Projekte auch von Medien (Facebook, Instagram, Skype, Google Maps, Websites etc.), thematisieren erschwerte Kommunikationsvorgänge, erproben asynchrones Zusammenspielen oder Improvisieren in anderen Medien, entwerfen dafür Spielregeln und Prozeduren bis hin zu Klangtagebüchern und ganz persönlichen Stimmungsberichten.

Gecoacht von Jürg Henneberger, Christian Dierstein und Michel Roth haben folgende Studierende mitgewirkt:
Umberto Beccaria / Chi Him Chik / Jacek Adam Chmiel / Tomohiro Iino / Zacarias Maia / Jakub Jarosław Miarczyński / Sylvain Monchocé / Luciana Morelli / Vicente Moronta / Christian Moser / Eleni Ralli / Paula Sánchez  /  Marie-Louise Schneider / Tsugumi Shirakura / Iulia-Andrea Smeu / Lara Süß / Alina Traine / Jana Wirth

Der entstandene Blog bietet reichhaltiges Material zu lesen, zu sehen und zu hören, regt an, ähnliche Dinge auszuprobieren oder weiterzuentwickeln, ebenso gibt er im Menü „Theory“ eine Einführung in die musikalische Kommunikationstheorie.

 

 

 

Im Kurs «Theorie und Ästhetik der Elektronischen Musik» im Frühlingssemester 2020 haben die Studierenden bei der Seminar-Einheit zum Thema «Sonifikation» die Aufgabe bekommen, Daten der Corona-Krise zu sonifizieren.

Martin Reck: Breath of Covid
Lino Schilling: Corona Sonification
Arev Imer: Coronatesque
Lina Posėčnaitė: Covid 19_SRA
Anna Sowa: Statistics of Covid 19 in North Korea 2019/20
Robin Michel: Spektrodiagramm

Unter Sonifikation versteht man eine Verklanglichung von Daten durch eine individuelle, aber präzise Methode (anders beispielsweise als eine expressive Komposition). Auch wenn bei der klingenden Form der Darstellung ein eher wissenschaftlicher Ansatz verfolgt wird, bewegt man sich bei der Sonifikation im Zwischenfeld von akustischer Veranschaulichung und ästhetischer Interpretation. Jedes Beispiel einer Sonifikation reflektiert zugleich seinen Stand zwischen diesen Polen.

Im Frühjahr 2020 beherrschte die Corona-Krise weltweit das Leben der Menschen. Die alltägliche Präsenz von Zahlen und Schaubildern zu dieser Situation sowie der reale Einfluss der Krise auf den Unterricht (nur noch online) führte zur Fragestellung, wie diese Erfahrung von Audio Design- und Kompositionsstudierenden zum Erklingen gebracht werden könnte. Diese Online-Präsentation gibt Einblick in die enstandenen Arbeiten.

In den Beschreibungen der Tracks ist jeweils dargelegt, welche Daten verwendet und wie sie sonifiziert wurden. (Bei dem Video von Anna Sowa wird es zu Beginn dargestellt.) Die Aufgabe schliesst auch an die im vorigen Semester diskutierte Frage an, wie weit es moralisch ok ist, Daten einer Krise zu ästhetisieren, wie in diesem Fall einer Naturkatastrophe. Hierzu soll nun aber jede*r Hörer*in sich selber ein Urteil bilden.
Johannes Kreidler

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In the course «Theory and Aesthetics of Electronic Music» in spring semester 2020, in the lession «Sonification» the students were given the task to sonify data from the Corona Crisis.

Sonification means to be a sounding of data by an individual, but precise method (different for example from an expressive composition). Even if the sonic form of the representation follows a more scientific approach, sonification is situated in the intermediate field between acoustic illustration and aesthetic interpretation. Each example of sonification reflects at the same time its position between these poles.

In spring 2020, the Corona Crisis dominated people's lives worldwide. The everyday presence of figures and diagrams on this situation and the real influence of the crisis on teaching (only online) led to the question of how this experience could be brought into sound by audio design and composition students. This online presentation gives an insight into the works that have been created.

In the descriptions of the tracks it is explained which data was used and how it was sonified. (In the case of the video by Anna Sowa it is shown at the beginning). The task also connects to the question discussed in the previous semester, to what extent it is morally ok to aestheticize data of a crisis, as in this case a natural disaster. For this, however, each listener should now make his or her own judgement.
Johannes Kreidler

Ein spieltheoretisches Quartett über relationales Komponieren von Michel Roth

Watch it on youtube!

Am 14. März 2020 präsentierten Fred Frith und die sonic space stage band beim Taktlos Festival in Zürich Frith' Komposition 'Failing better' – mit internationalem Erfolg.

John Sharp schreibt in der Mai-Ausgabe des 'New York City Jazz Record': «As well as being a groundbreaking electric guitarist, improviser and composer, Fred Frith also teaches at the Basel Academy of Music, an hour’s drive to the west. He conducted the 19-strong student ensemble entitled Sonic Space through his Samuel Beckett-inspired composition 'Failing Better'. Among the staggered rhythmic layers of a largely notated piece, two accomplished vocalists, Lara Miriam Süss and Marie-Louise Schneider, declaimed the text in a manner recalling Kurt Weill or even Henry Cow while controlled eruptions of improvisation within the overall architecture showcased scratchy rasping cello, bowed percussion and a thorny oud/cello duet, among others. The prevailing vibe was disciplined and elegant, the outcome superb.»

New York City Jazz Record, May 2020, p. 12

Radio-Sendung auf SRF 2 Kultur mit Uli Fussenegger

SRF 2 Kultur, 18.3.2020, 20 Uhr: Cécile Olshausen im Gespräch mit Uli Fussenegger

Ein tiefes, verschwommenes Rumpeln – so kennt man den Kontrabass inmitten des Orchesterklangs. Er hat geholfen, aus dem grummelnden Bass ein strahlendes Solo-Instrument zu machen: der österreichische Kontrabassist Uli Fussenegger.

Für Uli Fussenegger haben Komponisten wie Georges Aperghis oder Beat Furrer prägnante Solowerke geschrieben und damit das Instrument neu definiert. Uli Fussenegger komponiert auch selbst, ist Improvisator und während Jahrzehnten war er Solo-Kontrabassist und Dramaturg beim Klangforum Wien. Jetzt hat er seine Zelte dort abgebrochen und in Basel an der Hochschule für Musik eine neue Stelle als Leiter und Koordinator für Zeitgenössische Musik angetreten. Wohin entwickelt sich die neue Musik in den 2020er-Jahren? Was kann sie in unserer Gesellschaft bewirken? Und weshalb streiten wir nur noch so selten über und wegen Musik? Cécile Olshausen hat Uli Fussenegger zum Gespräch getroffen.

Wir bitten Sie um Verständnis. Bleiben Sie gesund!

Gleich drei spezielle Konzerte aus dem Biotop von sonic space basel stehen am 15. und 27. März sowie am 3. April 2020 auf dem Programm. Mit «Failing better» verabschiedet sich Fred Frith nach zehn Jahren als Dozent für Improvisation an der Hochschule für Musik FHNW. Die beiden Konzerte «Schrauben» und «how to pronounce alpha» entstanden im Rahmen der Gastprofessur von Enno Poppe. Es spielen Studierende der Hochschule für Musik FHNW.

Eine Komposition als Abschiedsgeschenk – «Failing better», ein Projekt von und mit Fred Frith

Fred Frith hat als Dozent für Improvisation während zehn Jahren die musikalischen Geschehnisse in diesem Bereich einerseits und seine Studierenden andererseits stark geprägt. Neben seiner Lehrtätigkeit an der HSM verfolgt er viele weitere Projekte, die ihn als Multi-Instrumentalisten, Komponisten und Improvisatoren rund um die Welt geführt haben und bei welchen er mit namhaften Persönlichkeiten der Zeitgenössischen Musik zusammenarbeitete. Zahlreiche CD-Aufnahmen zeugen zudem von seinem unermüdlichen Schaffen.

Quasi als Abschiedsgeschenk hat die HSM bei Fred Frith eine Komposition in Auftrag gegeben, welche er am 15. März gemeinsam mit der «sonic space stage band» zur Aufführung bringen wird. Die Uraufführung findet einen Tag zuvor im Rahmen des Festivals Taktlos in Zürich statt. Man darf gespannt sein auf diese Uraufführung und einen Konzertabend voller Überraschungen!

Auf Fred Frith folgt ab Herbst 2020 Andrea Neumann als Dozentin für Freie Improvisation.

Schlagzeugkonzert und Schweizer Erstaufführungen

Flyer

Gastprofessorinnen und -professoren aus der ganzen Welt bereichern regelmässig die Ausbildung der Studierenden der HSM. In diesem Studienjahr konnte Enno Poppe gewonnen werden. Der innovative Musiker hielt mehrere Workshops an der HSM. Aus diesen resultieren unter anderem die beiden Konzerte am 27. März und am 3. April im Grossen Saal der Musik-Akademie Basel. Der aus dem Sauerland stammende Musiker erhielt schon Kompositionsaufträge u.a. von den Donaueschinger Musiktagen, dem Musée du Louvre oder den Salzburger Festspielen. Poppe beschäftigt sich in seinen Arbeiten oft mit der Beschaffenheit organischer Materialien und lässt sich von naturwissenschaftlichen Vorgehensweisen inspirieren. Doch auch auf dramatische, ja magische Momente verzichtet er nie. Enno Poppe ist nicht nur als Komponist tätig, sondern dirigiert seit 1998 das ensemble mosaik, regelmässig auch das Klangforum Wien, das Ensemble Musikfabrik und das Ensemble Resonanz.

Im Konzert «Schrauben» werden neben zwei Kompositionen von Poppe («Fleisch» und «Schrauben») zwei Werke von ganz jungen Komponist*innen zu hören sein: «Zapis» von Milica Djordjevic und «Monodactyl» von Simon Löffler. In allen Werken steht das Schlagzeug im Mittelpunkt. Die Leitung hat Christian Dierstein inne.

Im zweiten Konzert spielt das Ensemble DIAGONAL unter der Leitung von Jürg Henneberger «Speicher VI» von Enno Poppe (Schweizer Erstaufführung), «Teeter-Totter» von Georges Aperghis und «how to pronounce alpha» von Andreas Eduardo Frank. Der 1987 geborene Frank studierte an der HSM Komposition und auch sein Werk wird in der Schweiz zum ersten Mal zu hören sein.

Wir freuen uns, die Pianistin, Komponistin und Improvisatorin Andrea Neumann ab dem Herbstsemester 2020/21 an der Hochschule für Musik in Basel und im sonic space basel-Team begrüssen zu dürfen. Anmeldung zur Aufnahmeprüfung:

https://hsm.fhnw.ch/ap/

Andrea Neumann studierte klassisches Klavier an der Hochschule der Künste Berlin. Sie arbeitet als Musikerin und Komponistin in den Bereichen Neue Musik und Experimentelle Musik. Seit 2000  ist sie Mitorganisatorin der Reihe Labor Sonor für Experimentelle Musik, Film und Performance. Beim Erforschen des Klaviers nach neuen Klangmöglichkeiten, Reduzierung des Instruments auf die Saiten, den Resonanzboden und den gusseisernen Rahmen. Auf diesem demontierten, mit Hilfe von Elektronik verstärkten und verfremdeten Klavierrest Entwicklung von zahlreichen eigenen Spieltechniken, Klängen und Präparationen. Aus Gewichtsgründen wurde 2000 ein leichteres Spezialinstrument nach den Maßen des Originals angefertigt (Klavierbauer Bernd Bittmann, Berlin). Intensive Zusammenarbeit im Grenzbereich von Komposition und Improvisation, elektronischer und manuell erzeugter Musik mit MusikerInnen wie Sophie Agnel, Burkhard Beins, Axel Dörner, Sabine Ercklentz, Robin Hayward, Bonnie Jones, Annette Krebs, Ana M. Rodriguez und Ignaz Schick. Sie ist Mitherausgeberin (zusammen mit Burkhard Beins, Christian Kesten, Gisela Nauck) von ›echtzeitmusik berlin, selbstbestimmung einer szene‹ 2011, publiziert beim wolke-verlag.

Kompositionsaufträge u.a. vom Deutschlandfunk, von den Wittener Tagen für Neue Kammermusik, MDR Leipzig, EMS Stockholm, Nyy Musikk Oslo. Konzert- und Festivalauftritte in Europa, den USA, Kanada, Mexiko, Argentinien, Russland, Australien, Taiwan und Japan.

2008 Stipendiatin in der Villa Aurora in Los Angeles 2008 Auszeichnung des Prix Ars Elektronika für die Video-Performance Videobrücke Berlin – Stockholm (5 Punkt 1) in Zusammenarbeit mit Sabine Ercklentz.

Eine Kooperation von sonic space basel mit dem Ensemble Phoenix Basel, den Swiss Chamber Concerts, der Basel Sinfonietta, dem Kammerorchester Basel, der Paul Sacher-Stiftung und der Vera Oeri-Bibliothek der Musik-Akademie Basel

Konzerte, Lectures Recitals, Meisterkurs
Ausstellung «Heinz Holliger  – Räume» in der Vera Oeri-Bibliothek der Musik-Akademie Basel
24.11.2019 bis 9.3.2020

Flyer

Festivalbroschüre

Obwohl Heinz Holliger nie eine reguläre Lehrstelle an der Basler Hochschule für Musik innehatte, ist er sein ganzes Musikerleben bei uns präsent: Als 16-Jähriger forderte er den damaligen Akademiedirektor Paul Sacher dazu auf, endlich gute neue Musik für Oboe in Auftrag zu geben (was Sacher später auch tat); die Teilnahme an den Basler Meisterkursen mit Pierre Boulez in den 1960er Jahren waren wegweisend für den Kom-ponisten Holliger, der zentrale Werke am Elektronischen Studio realisierte (Not I, Turmmusik, Fünf Stücke für Orgel usw.); 2003/04 war er Gastprofessor an der Hochschule für Musik;  immer wieder erarbeitet er hier anspruchsvolle Programme mit dem Hochschulorchester; eine enge künstlerische Liaison  verbindet ihn mit zahlreichen Basler Dozierenden wie Jacques Wildberger, Jürg Wyttenbach, Thomas Kessler, Rudolf Kelterborn, Felix Renggli, Matthias Würsch oder Anton Kernjak.

Heinz Holliger ist kein Freund von Jubiläen, schon gar nicht seinen eigenen. So erhält er von uns auch nicht wirklich ein  Geschenk. Eher beschenken mit «Fokus Holliger» wir uns selbst: Im Zentrum stehen Arbeitsphasen, in denen Studierende unserer Hochschule im Orchester oder in Kammermusikgruppen mit Heinz Holliger Musik machen, von ihm lernen dürfen. Den «Fokus» auf Holliger zu setzen bedeutet dabei, dass beileibe nicht nur Holligers Musik gespielt wird, denn es gibt kaum eine Musikerpersönlichkeit, deren Aura so beziehungsreich und weit ausgreift — mit Namen wie Robert Schumann, Alban Berg, Maurice Ravel, Charles Koechlin, Sándor Veress, György Kurtág, Bernd Alois Zimmermann oder Klaus Huber sei dies in unserem Programm lediglich angedeutet. Fast alle der zahlreichen (Neue) Musik-Akteure Basels beteiligen sich an diesem Projekt, so das Ensemble Phoenix Basel, die Swiss Chamber Concerts, die Basel Sinfonietta und das Kammerorchester Basel; in Zusammenarbeit mit der Paul Sacher Stiftung, in deren Archiv Holligers Musikmanuskripte lagern, ist eine Ausstellung in der Vera  Oeri-Bibliothek entstanden. So kann sich das (Neue) Musik- Netzwerk Basels einmal beinahe geschlossen artikulieren und einen kräftigen Akzent setzen, der hoffentlich zu neuen Zusammenarbeiten führt — ganz im Geist der impulsiv universellen, grenz-verachtenden Musikerpersönlichkeit Heinz Holliger.

Mini-Konzerte voll überraschender Einfälle! Ein Blick in das Konzert der Zukunft. Junge Musikerinnen und Musiker führender Musikhochschulen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz präsentieren ihre Ideen für einen Konzertabend zu einem konkreten Thema.

Eine Fachjury und das Publikum geben direkt ihr Feedback dazu. Am Ende des Abends erhält das beste Team den »Hugo«, den Preis des Internationalen Wettbewerbs für neue Konzertformate der Montforter Zwischentöne.

Unter den Finalisten ist auch das False Relationships and Extended Endings Ensemble mit Ana María Fonseca Núñez, Portativorgel/Stimme; Nejc Grm, Akkordeon; Chris Moy,  E-Guitar; Umberto Beccaria, Klavier;  Ioannis Paul, Eleni Ralli, Management/Koordination

SRF 2-Sendung

Gespräch mit Alfred Zimmerlin, Eva-Maria Karbacher und Urban Mäder zur 'Freien Improvisation'

Die sogenannte Freie Improvisation hat in der Schweiz eine lange Tradition, dementsprechend vielseitig zeigt sich die Szene. Doch was bedeutet eigentlich «frei»? Gibt es trotz der Freiheit Regeln, Grenzen, eine Ästhetik oder Moden? 

Der Erste Preis sowie der Publikumspreis in der Kategorie Interpretation wurde an das Concept Store Quartet verliehen. Wir gratulieren den Quartettmitgliedern Alicja Pilarczyk (Violine), Pablo Gonzalez Balaguer (Saxophon), Nejc Grm (Akkordeon) und Guillem Serrano (Schlagzeug), Absolvent/innen des Masters zeitgenössische Musik unserer Hochschule.

Anlässlich der Preisverleihung betonte die Jury, bestehend aus Luisa Castellani, Wolfgang Heiniger, Wilhem Latchoumia, Barbara Streil und Mike Svoboda, dass es dem Concept Store Quartet gelinge, "trotz einer denkbar inhomogenen Besetzung einen geschlossenen und aussergewöhnlich sinnlichen Klang zu erzeugen". Das Quartett arbeitet erst seit September 2018 zusammen und hat sich in kürzester Zeit im deutschsprachigen Raum einen Namen gemacht. Aufgrund seiner einzigartigen Besetzung gibt das Concept Store Quartet alle erarbeiteten Werke selber in Auftrag. So brachte es Kompositionen von Stylianos Dimou, Francisco Domínguez, Bethany Younge, Anda Kryeziu, Tobias Krebs und Yulan Yuzu zur Uraufführung.

Concept Store Quartet

Concours Nicati

 

Der Komponist und langjährige Leiter des Elektronischen Studios Basel starb am 14. September 2019 im Alter von 57 Jahren.

Wir sind tief bestürzt und trauern um unseren langjährigen Kollegen Erik Oña, der nach schwerer Krankheit am 14. September 2019 viel zu früh verstorben ist. Er unterrichtete seit Oktober 2003 Komposition an der Hochschule für Musik FHNW und war gleichzeitig Leiter des Elektronischen Studios. Sein blühend sprühender  und  unerschöpflich inspirierender Geist sowie seine pädagogische Begeisterung und Hingabe an seine Aufgaben waren aussergewöhnlich. Wir verlieren mit ihm einen wunderbaren Kollegen, Komponisten und geschätzten Lehrer und werden sein Wirken nicht nur in ehrender Erinnerung behalten, sondern weiter gemeinsam in die Zukunft tragen.

Johannes Kreidler wird Professor für Komposition und Musiktheorie, Moritz Heffter für Musiktheorie. Wir freuen uns, die beiden neuen Professoren zum Herbstsemester 2019/20 an der Hochschule für Musik und bei sonic space basel begrüssen zu dürfen.

Johannes Kreidler (1980) studierte in Freiburg und Den Haag Komposition, Elektronische Musik und Musiktheorie, u.a. bei mathias spahlinger und Orm Finnendahl. 2010 erhielt er den Deutschen Musikautorenpreis in der Kategorie „Nachwuchs“, 2011 war er Stipendiat der Akademie der Künste Berlin, 2012 erhielt er den Kranichsteiner Musikpreis der Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik. Seit 2019 ist er Professor für Komposition und Musiktheorie an der Musikakademie Basel.

Aufführungen (Auswahl): Donaueschinger Musiktage, Wittener Tage für Neue Kammermusik, Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik, Ultraschall Berlin, MaerzMusik Berlin, Foreign Affairs Berlin, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin, Elbphilharmonie Hamburg, Eclat Stuttgart, Darmstädter Frühjahrstagung für Neue Musik, Klangwerkstatt Berlin, Biennale Venedig, Gaudeamus Music Week Amsterdam, Warschauer Herbst, Biennale de Musique en Scène Lyon, Ultima Festival Oslo, Huddersfield Contemporary Music Festival, Musica Straßburg, ISCM World New Music Days Stuttgart + Ghent, ICMC International Computer Music Conference Ljubljana, ZKM Karlsruhe, MusicAcoustica Festival Peking, Liquid Architecture Melbourne

Im Wolke-Verlag sind die Bücher erschienen Loadbang. Programming Electronic Music in Puredata (2009), Musik mit Musik – Texte 2005-2011 (2012) und Sätze über musikalische Konzeptkunst. Texte 2012-2018 (2018).

Website

Youtube

 

Moritz Heffter studierte Musiktheorie und Schulmusik an der Hochschule für Musik Freiburg und Latein an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Seit 2012 ist er akademischer Mitarbeiter an der Hochschule für Musik Freiburg. Ein Forschungsschwerpunkt lag während seiner Promotion auf der Musiktheorie des frühen 17. Jahrhunderts. Im Zentrum seines Dissertationsprojektes standen frühe Dreiklangskonzepte und insbesondere das „Triga harmonica“-Konzept von Henricus Baryphonus. Von dessen Traktat, den Pleiades Musicae, entstand im Zuge seiner Promotion eine lateinisch-deutsche Edition des Traktats samt eines Kommentars.

Zudem unterrichtete Moritz Heffter von 2016 bis 2019 die musiktheoretischen Fächer am Institut für Alte Musik an der Musikhochschule Trossingen. Von 2017 bis 2018 war er Lehrbeauftragter für Musiktheorie und Gehörbildung an der HfK Bremen. Am Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Freiburg hielt er Vorlesungen in Harmonielehre und hatte zuletzt im Sommersemester 2019 einen Lehrauftrag an der HfM Karlsruhe.

Sein momentaner Arbeitsschwerpunkt liegt auf dem Feld der digitalen Geisteswissenschaften. Dabei geht es um den Aufbau und die Weiterentwicklung von Werkzeugen, die sowohl in der Forschung als auch in der Lehre Anwendung finden können. Derzeit arbeitet er unter anderem an analytischen Methoden und Fragestellungen zur Untersuchung größerer Corpora. In den letzten Semestern entstanden außerdem einige Apps, die als Unterstützung und Zusatzangebot für den Musiktheorie-Unterricht konzipiert sind.

Als Musiker ist Moritz Heffter vor allem als Chorleiter und Chorsänger in verschiedenen Ensembles aktiv.

 

Masterrezital Komposition Dativo Tobarra Ruiz

Dativo Tobarra Ruiz  (*1993)             
Can you be replaced? (2020)
für Sopran und Sopransaxophon mit  Sensoren und Elektronik

Dativo Tobarra Ruiz
#3 - Grief, sorrow and defeat (2020)
akusmatisches Vierkanalstück

Dativo Tobarra Ruiz
Sting on the hive mind (2020)
für Akkordeon und Elektronik

Stefanie Knorr, Sopran
Alejandro Oliván, Saxophon
Nejc Grm, Akkordeon
Dativo Tobarra Ruiz, Elektronik


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Paula Sanchez, Violoncello/Elektronik
Solo-Performance

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Christian Moser, Ud
Solo-Performance

Duo mit Iulia Smeu, Violine

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Lara Süß, Stimme
Duo mit Chi Him Chik, Saxophon/Elektronik

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Abschlussperformance CAS Improvisation

Ludovica Bizzarri , Perkussion 

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SOLO
Lara Süß, Stimme
Mikael Szafirowski, Mixing

Wie beeinflusst meine Wahrnehmung der Realität dieses Stück? Sind deine und meine Realität dieselbe? Wie ergänzen sich deine und meine Wahrnehmung der Wirklichkeit zu einer Realität, zu einem Jetzt?

Welche Erfahrung möchte ich heute, in diesem Moment, machen? Wie beurteile, wie interpretiere ich diese Erfahrung? Wie selektiere ich, was ich wahrnehme?

Welche Facetten der Umgebung dringen zu mir durch und welche bleiben im Verborgenen?

Ist Intention eine Illusion? Wenn ich Chaos als solches definiere, ist es dann noch das Chaos? Wie erlebe ich Stille?

Bedeutet Wahrheit authentisch sein? Habe ich meine Wünsche bereits hinter mir gelassen? Konstruiere ich meine Vorstellungen oder konstruieren sie mich?

Wie beeinflusst mich meine Herkunft? Welche Auswirkung hat die Meinung anderer auf meine Wahrheit?

Bist du bereit für etwas Neues? Wieviel Bekanntes enthält das Neue?

Welche Stimmen fordern mich heraus? Welchen Stimmen schenke ich Vertrauen?

Woher weiss ich, dass das, was ich wahrnehme, real ist?


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Christian Moser, Ud
Duo mit Paula Sanchez, Violoncello

Ludovica Bizzarri, Perkussion
Solo-Performance

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Chi Him Chik, Saxophon/Elektronik
Solo-Performance

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Masterrezital Performance zeitgenössische Musik

Simon Steen-Andersen (*1976)
Asthma (2017) für Solo-Perkussion, mit Video und Elektronik

Luciano Azzigotti (*1975)
In Kollaboration mit reConvert
microbeatLogic (2013, rev. 2020 by reConvert) für zwei Perkussionisten mit akrylischen Semisphären und Licht

reConvert
Roberto Maqueda, Schlagzeug
Lorenzo Colombo, Schlagzeug

Mikael Szafirowski, Video/Elektronik


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Masterrezital Performance zeitgenössische Musik

Hinako Takagi (*1989)
Lost in ______ II (2020, UA) für Oboe solo

Philippe Manoury (*1952)
Le Livre des Claviers IV (1987/88) für Vibraphon solo

Toshio Hosokawa (*1955)
Etude I «two lines» (2012/13) für Klavier solo

Joan Magrané Figuera (*1988)
A fancy (2020, UA) für Oboe solo

Elliott Carter (1908-2012)
aus: Eight Pieces for Four Timpani
VII. Canaries für Pauke solo (1966)

Alex Nante (*1992)
Mercurius fugiens (2020, UA) für Oboe

Georges Aperghis (*1945)
Les secrets élémentaires (1998) für Klavier (Auswahl)

Vicente Moronta, Oboe
Tsugumi Shirakura, Klavier
Antoine Brocherioux, Pauke, Schlagzeug, Vibraphon


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Masterrezital Performance zeitgenössische Musik

Adrian Suárez (*1969)
Sangrado Árbol (2020, UA) für Oboe, Violoncello, Posaune und Klavier                                               

Vicente Moronta, Oboe/Englischhorn
Adrián Albaladejo Díaz, Posaune/Euphonium
Benjamin Coyte, Violoncello
Sinforosa Petralia, Klavier

Philippe Hurel (*1955)
Tombeau (1999) In memoriam Gerard Grisey für Klavier und Perkussion
1. Satz

Tsugumi Shirakura, Klavier
Tomohiro Iino, Perkussion

Iannis Xenakis (1922-2001)
Dmaathen (1976) für Oboe und Perkussion

Vicente Moronta, Oboe
Antoine Brocherioux, Perkussion

Martin Smolka (*1959)
Euforium (1995/96) 

Salvatore Castellano, Saxophon
Adrian Albaladejo Diaz, Posaune/Euphonium
Benjamin Coyte, Violoncello
Tsugumi Shirakura, Klavier

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Masterrezital Performance zeitgenössische Musik

Michel Roth (*1976)
Quellmund (2001) für Oboe und Streichtrio

Vicente Moronta, Oboe
María Muñoz Lopez, Violine
Nora Vetter, Viola
Benjamin Coyte, Violoncello

Philippe Manoury (*1952)
Le Livre des Claviers (1987/88)
II. Duo de marimbas

Antoine Brocherioux & Zacarias Maia, Marimba

Fernando Manassero (*1984in Kollaboration mit Roberto Maqueda (*1991)
The mesmerizing sounds of accumulation (2020, UA) für Solo-Perkussion mit Ensemble und Elektronik

Roberto Maqueda, Perkussion
Benjamin Coyte, Violoncello               
Chris Moy, Gitarre
Haize Lizarazu, Keyboard
Adrian King, Posaune
Mikael Szafirowski, Elektronik

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Masterrezital Performance zeitgenössische Musik

Gérard Pesson (*1958)
Ambre nous resterons (2008) für Klavier
Tsugumi Shirakura, Klavier

Stefano Gervasoni (1962*)
Seconda traccia (da Eufanique) (2020, UA) für Oboe
Vicente Moronta, Oboe

Vinko Globokar (*1934)
?Corporel (1985) für einen Perkussionisten
Antoine Brocherioux, Perkussion

Sam Pluta (*1979)
ATD V  (2010, y-band Version 2019) für Drum Kit, Saxophon, Keyboard, E-Gitarre und Live-Elektronik

y-band
Roberto Maqueda, Perkussion
Joan Jordi Oliver, Saxophon
Thilo Ruck, E-Gitarre
Felix Nagl, Keyboard
Andreas E. Frank, Live-Elektronik

Beschränkte Platzzahl, Pflicht zur Angabe korrekter Kontaktdaten

Masterrezital Komposition

Chanhee Lim (*1985)
(k)ein (2020) für Blockflöte, Daegeum+Kontrabassflöte, (E-)Gitarre, Klavier und Live-Elektronik

Lea Sobbe, Blockflöte
Marius Schnurr, (E-)Gitarren
Sylvain Monchoce, Dageum, Kontrabassflöte
Chanhee Lim, Klavier und Elektronik

Beschränkte Platzzahl, Pflicht zur Angabe korrekter Kontaktdaten

Die Freie Improvisation hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer autonomen Form der Musikausübung entwickelt, bar aller Tabus, die zu Zeiten des Free Jazz oder der frühen Improvisations-Experimente der neuen Musik noch herrschten.  
Es ist eine Musik, die unmittelbar mit ihrem Publikum kommuniziert - und dabei auch einiges riskiert. Ein spannendes Erlebnis, bei welchem die Zuhörenden neue, atemberaubende  (Klang-)Landschaften der Gegenwart entdecken können! 

Am Lundi gras improvisieren in wechselnden Besetzungen Studierende der Klassen 'Freie Improvisation' von Andrea Neumann und Alfred Zimmerlin. 

Mit
Jacek Chmiel, Elektrische Gitarre  
Catalina Gutiérrez, Klarinette  
Sylvain Monchocé, Flöten, Saxophone
Marie-Louise Schneider, Stimme  
Iulia-Andreea Smeu, Violine  
u.a.

Studierende des Master Improvisation (Klassen Andrea Neumann und Alfred Zimmerlin) zu Gast beim FIM – Forum improvisierte Musik und Tanz, Performance, Multimedia

Jacek Chmiel, Elektrische Gitarre  
Catalina Gutiérrez, Klarinette  
Jakub Jarosław Miarczynski, Schlagzeug
Sylvain Monchocé, Flöten, Saxophone  
Marie-Louise Schneider, Stimme  
Iulia-Andreea Smeu, Violine

unternehmen mitte
Gerbergasse 30, 4051 Basel/CH
Eintritt frei/Kollekte

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

George Crumb: Black Angels für elektrisch verstärktes Streichquartett (1970)

Violine: María Muñoz López
Violine: Mariano Ceballos
Viola: Nora Vetter
Violoncello: Benjamin Coyte
Tanz: Rachelle Scott

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

Mauricio Kagel: Atem (1969/70)
Vinko Globokar: Res-, As-, Ex-, Inspirer (1973)

Trompete/Player 1: Noé Nillni
Posaune/Player 2: Daniil Gorokhov

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

Christus ist ‹Sponsus›, der Verlobte und Bräutigam. Die klugen Jungfrauen führt er heim in die Ehe, den törichten wird die Tür zum Hochzeitsaal verschlossen (Mt. 25, 1-13). Als Verstossene sind sie verdammt in der Hölle zu schmoren – grausam und unbarmherzig, oder gerecht? 11 Sänger*innen der Schola Cantorum Basiliensis reenacten unter der Leitung von Michael Eberle das kirchliche Ritual im Theatersaal.

Liturgy: Michael Eberle, Arthur Wilkens, Arthur Baldensperger
Gabriel: Matthieu Romanens
Christus: Johannes Christopher Staak
Fatues: Michael Eberle, Miriam Trevisan, Henry van Engen
Prudentes: Julia Marty, Cecile Walch, Arthur Baldensperger
Mercatores: Arthur Wilkens, Amy Farnell, Anna Petrtylová

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

Die Zeit steht still: Hat die Apokalypse längst stattgefunden oder steht sie kurz bevor? Ein Jazz-Trio, bestehend aus Kontrabass, Gitarre und Saxophon, nimmt das Publikum mit auf eine Reise in der es keine Zeitlichkeit und kein Zeitempfinden mehr gibt.

Saxophon: Lennard Fiehn
E-Gitarre: Martin Theurillat
Kontrabass: Snejana Prodanova

Weitere Informationen

Abschlusskonzert des Workshops mit Matthew Herbert

Mit Studierenden des Performance-Masters zeitgenössische Musik und Johannes Kreidler

Johannes Kreidler (*1980): Der "Weg der Verzweiflung" (Hegel) ist der chromatische (2011/2012) für Flöte, Klarinette, Posaune, Guitar, Klavier, 2 Schlagzeuger, Violine und Violoncello
Leitung: Jürg Henneberger

Johannes Kreidler: Fremdarbeit (2009) für Sopransaxophon (Original: Flöte), Violoncello, Schlagzeug, Keyboard und Moderator
Moderator: Johannes Kreidler

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

Dmitri Schostakowitsch: Sieben Romanzen für Sopran, Violine, Violoncello und Klavier nach Gedichten von Alexander Blok op. 127
Sergej Rachmaninoff: Ave Maria, aus «Das grosse Abend- und Morgenlob»

Ophelias Lied: Laurie Hamiche
Gamajun, der Prophetenvogel: Sarah Baxter
Wir waren zusammen: Flavia Sciullo
Die Stadt schläft: Sari Leijendekker
Der Sturm: Judit Subirana Muntada
Geheimnisvolle Zeichen: Camille Bordet
Musik: Elionor Martínez Lara
Kalligraph: Vaheh Hakhverdian

Violine: Sibylle Deleau
Violoncello: Alessandra Gallo
Klavier: Ioana Ilie

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

1977 schickt die NASA die ‹Voyager Golden Record› in den Weltraum. Eine Schallplatte um sich der menschlichen Existenz zu versichern. Durch den Kontakt mit intelligenten Wesen oder als Artefakt im Fall der Apokalypse. Lea und Nora Sobbe (Schola Cantorum Basiliensis) forschen musikalisch zum Wunsch nach Verewigung, unserem Sendebedürfnis und Momenten der Isolation.

Improvisationsensemble Alte Musik, Leitung Eleonora Bišćević
Schlagzeug: Zacarias Maia
Blockflöten: Lea Sobbe
Live-Electronics: Omri Abram
Video: Nora Sobbe

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

1977 schickt die NASA die ‹Voyager Golden Record› in den Weltraum. Eine Schallplatte um sich der menschlichen Existenz zu versichern. Durch den Kontakt mit intelligenten Wesen oder als Artefakt im Fall der Apokalypse. Lea und Nora Sobbe (Schola Cantorum Basiliensis) forschen musikalisch zum Wunsch nach Verewigung, unserem Sendebedürfnis und Momenten der Isolation.

Improvisationsensemble Alte Musik, Leitung Eleonora Bišćević
Schlagzeug: Zacarias Maia
Blockflöten: Lea Sobbe
Live-Electronics: Omri Abram
Video: Nora Sobbe

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

Mauricio Kagel: Acustica für experimentelle Klangerzeuger und Lautsprecher (1968-70)

Spieler*innen:
Phoebe Bognár
Mariano Ceballos
Benjamin Coyte
Daniil Gorokhov
Luis Homedes Lopez
Katarina Leskovar
María Muñoz López
Noé Nillni
Francesco Palmieri
Leonal Quinta
Guillem Serrano
Nora Vetter
Yi Zhou

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

Wir tragen alle unsere Ängste mit uns herum: Die Angst allein zu sein, Entscheidungen treffen zu müssen, frei zu sein... Mit der Performance ‹Phobia› gehen der Saxophonist Chi Him Chik und die Sängerin Lara Süß – beide aus der Improvisations-Klasse der Hochschule für Musik, sonic space basel – auf die Suche nach ihren eigenen inneren Dämonen.

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

Das letzte Buch des Neuen Testaments, die ‹Apokalypse› oder ‹Offenbarung› des Johannes ist eine ungeheuer poetische und bildstarke Schrift: Arthur Baldensperger (Schola Cantorum Basliliensis) und Cristina Arcos Cano (Hochschule für Musik, Klassik) erforschen in einem intimen Dialog zwischen Saxophon und Stimme die Klangwelt der Apokalypse.

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

Wie wird die Welt nach ihrem Ende aussehen? Eine Jazz-Band nimmt das Publikum mit auf eine post-apokalyptische Reise.

E-Gitarre: Silvan Joray
Harmonika: Tian Long Li
Kontrabass: N.N.
Drums: N.N.
Tanz: N.N.

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

Szenen aus Leonard Bernsteins Candide

Candide: Maxence Douez
Cunegonde: Sarah Baxter, Chiara Jarrell, Elionor Martínez Lara
Paquette: Sari Leijendekker 
Maximilian: Vinicius Costa da Silva
Pangloss: Vaheh Hakhverdian 
Old Lady: Judit Subirana Muntada, Christina Campsall
Governor: Juan Contreras Cabrera
Two Señores: Juan Contreras Cabrera, Vinicius Costa da Silva

Klavier: Ioana Ilie

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

Dmitri Schostakowitsch: Sieben Romanzen für Sopran, Violine, Violoncello und Klavier nach Gedichten von Alexander Blok op. 127
Sergej Rachmaninoff: Ave Maria, aus «Das grosse Abend- und Morgenlob»

Ophelias Lied: Laurie Hamiche
Gamajun, der Prophetenvogel: Sarah Baxter
Wir waren zusammen: Flavia Sciullo
Die Stadt schläft: Sari Leijendekker
Der Sturm: Judit Subirana Muntada
Geheimnisvolle Zeichen: Camille Bordet
Musik: Elionor Martínez Lara
Kalligraph: Vaheh Hakhverdian

Violine: Sibylle Deleau
Violoncello: Alessandra Gallo
Klavier: Ioana Ilie

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

Die Zeit steht still: Hat die Apokalypse längst stattgefunden oder steht sie kurz bevor? Ein Jazz-Trio, bestehend aus Kontrabass, Gitarre und Saxophon, nimmt das Publikum mit auf eine Reise in der es keine Zeitlichkeit und kein Zeitempfinden mehr gibt.

Saxophon: Lennard Fiehn
E-Gitarre: Martin Theurillat
Kontrabass: Snejana Prodanova

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

Anna Sowa: It's only the end of the world (2020, UA)

Flöte/Performance: Sylvain Monchocé
Saxophon/Performance: Cristina Arcos Cano
Stimme/Performance: Marie-Louise Schneider
Schlagzeug/Performance: Fábio Da Silva Santos
Violine/Performance: María Muñoz López
Violoncello/Performance: Paula Sanchez
Klavier/Performance: Umberto Beccaria
Video: Sofia Muñoz Lopez
Elektronik: Anna Sowa

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

Anna Sowa: It's only the end of the world (2020, UA)

Flöte/Performance: Sylvain Monchocé
Saxophon/Performance: Cristina Arcos Cano
Stimme/Performance: Marie-Louise Schneider
Schlagzeug/Performance: Fábio Da Silva Santos
Violine/Performance: María Muñoz López
Violoncello/Performance: Paula Sanchez
Klavier/Performance: Umberto Beccaria
Video: Sofia Muñoz Lopez
Elektronik: Anna Sowa

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

Mauricio Kagel: Acustica für experimentelle Klangerzeuger und Lautsprecher (1968-70)

Spieler*innen:
Phoebe Bognár
Mariano Ceballos
Benjamin Coyte
Daniil Gorokhov
Luis Homedes Lopez
Katarina Leskovar
María Muñoz López
Noé Nillni
Francesco Palmieri
Leonal Quinta
Guillem Serrano
Nora Vetter
Yi Zhou

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

George Crumb: Black Angels für elektrisch verstärktes Streichquartett (1970)

Violine: María Muñoz López
Violine: Mariano Ceballos
Viola: Nora Vetter
Violoncello: Benjamin Coyte
Tanz: Rachelle Scott

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

Szenen aus Leonard Bernsteins Candide

Candide: Maxence Douez
Cunegonde: Sarah Baxter, Chiara Jarrell, Elionor Martínez Lara
Paquette: Sari Leijendekker 
Maximilian: Vinicius Costa da Silva
Pangloss: Vaheh Hakhverdian 
Old Lady: Judit Subirana Muntada, Christina Campsall
Governor: Juan Contreras Cabrera
Two Señores: Juan Contreras Cabrera, Vinicius Costa da Silva

Klavier: Ioana Ilie

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

Mauricio Kagel: Atem (1969/70)
Vinko Globokar: Res-, As-, Ex-, Inspirer (1973)

Trompete/Player 1: Noé Nillni
Posaune/Player 2: Daniil Gorokhov

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

Christus ist ‹Sponsus›, der Verlobte und Bräutigam. Die klugen Jungfrauen führt er heim in die Ehe, den törichten wird die Tür zum Hochzeitsaal verschlossen (Mt. 25, 1-13). Als Verstossene sind sie verdammt in der Hölle zu schmoren – grausam und unbarmherzig, oder gerecht? 11 Sänger*innen der Schola Cantorum Basiliensis reenacten unter der Leitung von Michael Eberle das kirchliche Ritual im Theatersaal.

Liturgy: Michael Eberle, Arthur Wilkens, Arthur Baldensperger
Gabriel: Matthieu Romanens
Christus: Johannes Christopher Staak
Fatues: Michael Eberle, Miriam Trevisan, Henry van Engen
Prudentes: Julia Marty, Cecile Walch, Arthur Baldensperger
Mercatores: Arthur Wilkens, Amy Farnell, Anna Petrtylová

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

Wie wird die Welt nach ihrem Ende aussehen? Eine Jazz-Band nimmt das Publikum mit auf eine post-apokalyptische Reise.

E-Gitarre: Silvan Joray
Harmonika: Tian Long Li
Kontrabass: N.N.
Drums: N.N.
Tanz: N.N.

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

Wir tragen alle unsere Ängste mit uns herum: Die Angst allein zu sein, Entscheidungen treffen zu müssen, frei zu sein... Mit der Performance ‹Phobia› gehen der Saxophonist Chi Him Chik und die Sängerin Lara Süß – beide aus der Improvisations-Klasse der Hochschule für Musik, sonic space basel – auf die Suche nach ihren eigenen inneren Dämonen.

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK

Das letzte Buch des Neuen Testaments, die ‹Apokalypse› oder ‹Offenbarung› des Johannes ist eine ungeheuer poetische und bildstarke Schrift: Arthur Baldensperger (Schola Cantorum Basliliensis) und Cristina Arcos Cano (Hochschule für Musik, Klassik) erforschen in einem intimen Dialog zwischen Saxophon und Stimme die Klangwelt der Apokalypse.

Weitere Informationen

Abschlusskonzert des Workshops mit Mike Svoboda

Studierende des Performance-Masters zeitgenössische Musik spielen
Prozession und Spiral von Stockhausen and Mike Svobodas Homo Ludens

Colloquium 48 mit Dafne Vicente-Sandoval, Fagott und Vortrag
In englischer Sprache, Eintriff frei


The lecture will introduce three recent compositions for bassoon - Occam XIII by Éliane Ra-digue, Müntzers stern by Jakob Ullmann, astrum, trigonum, speculum by Catherine Lamb ‒  in which the volatility of sound generation becomes the underlying matrix of a composition, shap-ing the minute details of the sound as well as its unfolding in a musical flow. These composi-tions embrace the materiality of sound, highlighting its capacity for transformation within a web of specific conditions: an instrumentalist, an instrument, a room, a time. In this ephemeral constellation, the instrumentalist is the decisive factor; she navigates the various parameters at stake, allowing a contingent work to emerge. Discussion of the performance of these com-positions will be grounded in a consideration of the complex acoustical properties of the bas-soon.

Dafne Vicente-Sandoval, born in 1979 in Paris, is a bassoon player who explores sound through contemporary music performance, improvisation and sound installations. After grad-uating from the Paris Conservatory and the City of Basel Music Academy, she has dedicated herself to an in-depth instrumental practice, emerging from an intuitive experimentation into the complexities of the bassoon’s acoustical properties. Her work has translated into long-term collaborations with a handful of composers engaged in music that demands a high degree of critical interpretation (Éliane Radigue, Catherine Lamb, Jakob Ullmann, Peter Ablinger, Klaus Lang and Tashi Wada), leading to the creation of a significant catalogue of solo pieces. Con-currently, improvisation has played an important role in her performing life.  
Her work has been presented in contemporary music festivals (Huddersfield Contemporary Music Festival in the UK, musikprotokoll Graz/Austria, Festival Blurred Edges in Hamburg, El Nicho in Mexico, Tectonics Festival in Glasgow/Adelaide/Athens and Ultima – Oslo Contem-porary Music Festival) as well as in improvised music and sound art festivals (Konfrontationen in Nickelsdorf/Austria, No Idea Festival in Austin/Texas and Festival de Arte Sonoro TSONAMI in Santiago de Chile).

Das Ensemble Delirium spielt Werke von Gitbi Kwon, Oliver Rutz, Polina Korobkova, Gabriel Kleber, Lina Posecnaite und Caspar Johannes Walter.

Informationen zum Ensemble

Bei 'Lundi gras' improvisieren in wechselnden Besetzungen Studierende der Klassen 'Freie Improvisation' von Andrea Neumann und Alfred Zimmerlin.

Abschlusskonzert des Workshops mit Marcus Weiss
Mit Studierenden des Performance-Masters zeitgenössische Musik

Anssi Karttunen, Violoncello solo
Moderation: Marcus Weiss

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik

Gare du Nord
Schwarzwaldallee 200 (im Badischen Bahnhof) 
CH-4058 Basel

Preis: CHF 15.– (Freier Eintritt für Studierende der Hochschule für Musik FHNW)

 

Konzert der Kompositionsklassen

Abschlusskonzert des Workshops mit Geneviève Strosser
Studierende des Performance-Masters zeitgenössische Musik spielen Werke von Birtwistle, Ades, Turnage, Mason u.a.

Lundi gras – Konzert der Improvisationsklassen von Andrea Neumann und Alfred Zimmerlin

anschliessend:

Anna Sowa: message for the year of metal rat (2020, UA)
für Oboe, Perkussion, Klavier, Violine und Elektronik
mit zone expérimentale basel

Camilla Hoitenga, Flöte solo
Moderation: Marcus Weiss

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik

Gare du Nord
Schwarzwaldallee 200 (im Badischen Bahnhof) 
CH-4058 Basel

Preis: CHF 15.– (Freier Eintritt für Studierende der Hochschule für Musik FHNW)

 

Flyer

Georges Aperghis (*1945)
Teeter-Totter für Ensemble (2008)

Enno Poppe (*1969)
Speicher VI für grosses Ensemble (2013, Schweizerische Erstaufführung)

Andreas Eduardo Frank (*1987)
how to pronounce alpha (Zwischenlaut und Überzahl) für grosses Ensemble mit Elektronik (2017, Schweizerische Erstaufführung)

Ensemble DIAGONAL der Hochschule für Musik
Leitung: Jürg Henneberger

Im Rahmen der Gastprofessur von Enno Poppe

Andrea Neumann, Improvisation
Moderation: Marcus Weiss

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik

Gare du Nord
Schwarzwaldallee 200 (im Badischen Bahnhof) 
CH-4058 Basel

Preis: CHF 15.– (Freier Eintritt für Studierende der Hochschule für Musik FHNW)

 

Kammermusik von Barock bis Gegenwart und improvisierte Musik

Abschlusskonzert des Workshops mit Yaron Deutsch
Mit Studierenden des Performance-Masters zeitgenössische Musik

In Zusammenarbeit mit impuls

Studierende des Performance Masters zeitgenössische Musik spielen Uraufführungen von Teilnehmer*innen des Kompositionsworkshops der internationalen Ensemble- und Komponistenakademie in Graz.

Workshopkonzert im Rahmen der Basel Composition Competition
Studierende des Performance-Masters zeitgenössische Musik spielen Werke von Unsuk Chin.

Workshopkonzert im Rahmen der Basel Composition Competition
Studierende des Performance-Masters zeitgenössische Musik spielen Werke von Beat Furrer.

Andrea Scartazzini (*1971):
Katarakt für grosses Ensemble (2003)

Unsuk Chin (*1961):
Xi pour ensemble et électronique (1998)

Beat Furrer (*1954):
Xenos für Ensemble (2008)

Rebecca Saunders (*1967):
Scar for 15 soloists and conductor (2018/19)

Ensemble DIAGONAL der Hochschule für Musik
Leitung: Jürg Henneberger

Barbara Maurer, Viola solo
Moderation: Marcus Weiss

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik

Gare du Nord
Schwarzwaldallee 200 (im Badischen Bahnhof) 
CH-4058 Basel

Preis: CHF 15.– (Freier Eintritt für Studierende der Hochschule für Musik FHNW)

 

Abschlusskonzert des Workshops mit Ashot Sarkissjan
Mit Studierenden des Performance-Masters zeitgenössische Musik

Phoebe Bognár, Flöte
Luis Homedes, Saxophon
Adrian King, Posaune
Mariano Ceballos, Violine
Yi Zhou, Violoncello
Francesco Palmieri, E-Gitarre
Guillem Serrano, Schlagzeug

Abschlusskonzert des Workshops mit dem Trio Catch
Studierende des Performance-Masters zeitgenössische Musik spielen Michael Beils Caravan u.a.

Konzert der Kompositionsklassen und Abschluss der Composer-Performer Collaboration

Kammermusik von Barock bis Gegenwart und improvisierte Musik

Yaron Deutsch, E-Gitarre
Moderation: Marcus Weiss

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik

Gare du Nord
Schwarzwaldallee 200 (im Badischen Bahnhof) 
CH-4058 Basel

Preis: CHF 15.– (Freier Eintritt für Studierende der Hochschule für Musik FHNW)

 

Die Freie Improvisation hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer autonomen Form der Musikausübung entwickelt, bar aller Tabus, die zu Zeiten des Free Jazz oder der frühen Improvisations-Experimente der neuen Musik noch herrschten.  
Es ist eine Musik, die unmittelbar mit ihrem Publikum kommuniziert - und dabei auch einiges riskiert. Ein spannendes Erlebnis, bei welchem die Zuhörenden neue, atemberaubende  (Klang-)Landschaften der Gegenwart entdecken können! 

Am Lundi gras improvisieren in wechselnden Besetzungen Studierende der Klassen 'Freie Improvisation' von Andrea Neumann und Alfred Zimmerlin. 

Mit
Jacek Chmiel, Elektrische Gitarre  
Catalina Gutiérrez, Klarinette  
Sylvain Monchocé, Flöten, Saxophone
Marie-Louise Schneider, Stimme  
Iulia-Andreea Smeu, Violine  
u.a.

Rei Nakamura, Klavier solo
Moderation: Marcus Weiss

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik

Gare du Nord
Schwarzwaldallee 200 (im Badischen Bahnhof) 
CH-4058 Basel

Preis: CHF 15.– (Freier Eintritt für Studierende der Hochschule für Musik FHNW)

 

Alicja Pilarczy und Goska Isphording spielen neue Werke für Violine und Cembalo von Anna Sowa, Polina Korobkhova Gitbi Kwon u.a.

In Kooperation mit der Musikhochschule Amsterdam

Masterrezitale der Studierenden Audiodesign, Improvisation, Komposition und Performance zeitgenössische Musik

Masterrezitale der Studierenden Audiodesign, Improvisation, Komposition und Performance zeitgenössische Musik

Masterrezitale der Studierenden Audiodesign, Improvisation, Komposition und Performance zeitgenössische Musik

Masterrezitale der Studierenden Audiodesign, Improvisation, Komposition und Performance zeitgenössische Musik

Masterrezitale der Studierenden Audiodesign, Improvisation, Komposition und Performance zeitgenössische Musik

Masterrezitale der Studierenden Audiodesign, Improvisation, Komposition und Performance zeitgenössische Musik

Masterrezitale der Studierenden Audiodesign, Improvisation, Komposition und Performance zeitgenössische Musik

Masterrezitale der Studierenden Audiodesign, Improvisation, Komposition und Performance zeitgenössische Musik

Bei 'Lundi gras' improvisieren in wechselnden Besetzungen Studierende der Klassen 'Freie Improvisation' von Fred Frith und Alfred Zimmerlin.  

Ludovica Bizzarri, Schlagzeug
Chi Him Chik, Saxophon, Elektronik
Jacek Chmiel, Elektrische Gitarre
Catalina Gutiérrez, Klarinette
Jakub Jarosław Miarczynski, Schlagzeug
Sylvain Monchocé, Flöten, Saxophone
Christian Moser, Ud
Paula Sanchez, Violoncello, Elektronik
Marie-Louise Schneider, Stimme
Iulia-Andreea Smeu, Violine
Lara Süß, Stimme

Beatriz Elena Martínez, Stimme, singt Werke von Rincon, Koellreutter, Acosta R., Rasgado, Vargas, Paraskevaidis und Leguizamon 
Moderation: Marcus Weiss

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik

Gare du Nord
Schwarzwaldallee 200 (im Badischen Bahnhof) 
CH-4058 Basel

Preis: CHF 15.– (Freier Eintritt für Studierende der Hochschule für Musik FHNW)

 

 

Präsentiert von den Dozierenden und Studierenden des Hauptfachs Musiktheorie

Bei 'Lundi gras' improvisieren in wechselnden Besetzungen Studierende der Klassen 'Freie Improvisation' von Fred Frith und Alfred Zimmerlin.  

Ludovica Bizzarri, Schlagzeug
Chi Him Chik, Saxophon, Elektronik
Jacek Chmiel, Elektrische Gitarre
Catalina Gutiérrez, Klarinette
Jakub Jarosław Miarczynski, Schlagzeug
Sylvain Monchocé, Flöten, Saxophone
Christian Moser, Ud
Paula Sanchez, Violoncello, Elektronik
Marie-Louise Schneider, Stimme
Iulia-Andreea Smeu, Violine
Lara Süß, Stimme

Studierende der Hochschule für Musik spielen klassische, neue und neuste sowie improvisierte Kammermusik

 

 

20.4.2020, Hannes Hellmann, Stimme, „Vortrag über nichts“ (1959) von John Cage
Moderation: Marcus Weiss

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik

Gare du Nord
Schwarzwaldallee 200 (im Badischen Bahnhof) 
CH-4058 Basel

Preis: CHF 15.– (Freier Eintritt für Studierende der Hochschule für Musik FHNW)

17.00, 17.30, 18.00 Uhr, Vera-Oeri Bibliothek, jeweils max. 15 Personen,  Anmeldung unter annairena.sowa@students.fhnw.ch nötig.
19.00 Uhr, Neuer Saal
19.30 Uhr, Grosser Saal

Plakat

Konzert der Kompositionsklassen der Hochschule für Musik und Abschlusskonzert der composer-performer collaboration

Flyer

Georges Aperghis (*1945)
Teeter-Totter für Ensemble (2008)

Enno Poppe (*1969)
Speicher VI für grosses Ensemble (2013, Schweizerische Erstaufführung)

Andreas Eduardo Frank (*1987)
how to pronounce alpha (Zwischenlaut und Überzahl) für grosses Ensemble mit Elektronik (2017, Schweizerische Erstaufführung)

Ensemble DIAGONAL der Hochschule für Musik
Leitung: Jürg Henneberger

Im Rahmen der Gastprofessur von Enno Poppe

Konzert im Rahmen der Gastprofessur von Enno Poppe
Flyer

Milica Djordjevic (*1984)
Zapis für 12 Schlagzeuger (2013)

Kalle Hakosalo / Guillem Serrano / Mikolaj Rytowski / Mathieu Casareale / Bertrand  Gourdy / Alejandro Sarriegui / Dino Georgeton / Fabio Santos / Ronan Gil de Morais / Pedro Taveres / Tomohiro Iino / Paolo Fratello, Schlagzeug

Enno Poppe (*1969)
Fleisch für Tenorsaxophon, E-Gitarre, Keyboard und Drumset (2017)

Luis Homedes, Saxophon / Phileas Baun, E-Gitarre / Umberto Beccaria, Keyboard / Guillem Serrano, Drumset
----
Simon Löffler (1981)
Monodactyl (2017)

Kalle Hakosalo / Mikolaj Rytowski / Dino Georgeton / Fabio  Santos / Tomohiro Iino, Schlagzeug

Enno Poppe (*1969)
Schrauben für 13 Schlagzeuger (2017)

Kalle Hakosalo / Guillem Serrano / Mikolaj Rytowski / Mathieu  Casareale / Roberto Maqueda / Bertrand Gourdy / Alejandro Sarriegui / Dino Georgeton / Fabio  Santos / Ronan Gil de Morais / Pedro Taveres / Tomohiro Iino / Paolo Fratello, Schlagzeug

Es spielen Studierende der Hochschule für Musik FHWN
Einstudierung: Christian Dierstein, Marcus Weiss und Enno Poppe
Leitung: Christian Dierstein

Ab 20.30 Uhr: CD-Taufe und Apero

Seth Josel, Gitarre, spielt Werke von Ablinger, Lamb und Wolff
Moderation: Marcus Weiss

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik

Gare du Nord
Schwarzwaldallee 200 (im Badischen Bahnhof) 
CH-4058 Baseleis: CHF 15.– (Freier Eintritt für Studierende der Hochschule für Musik FHNW)

Die Open Signal Processing Workstation (OSPW) 2.0 ist eine Open-Source-Plattform auf Linux-Basis, die für die Entwicklung von Audio-Algorithmen für die digitale Signalverarbeitung (DSP) hergestellt wurde. Die dazugehörigen Benutzeroberflächen (UIs) werden automatisch generiert.
Diese neuartige Plattform zur Generierung virtueller akustischer Räume, die im Rahmen von mehreren Forschungsprojekten an der Hochschule für Musik FHNW entwickelt wurde, wird nun erstmals öffentlich präsentiert.
Mehr Informationen zum Projekt finden Sie auf der Website.

Thomas Resch: Virtual Acoustic Spaces – A cross platform C-library for (dynamic) binaural (room) synthesis, corresponding ready-to-use tools for Max/MSP, Pure Data and Unity and its usage in current research projects at the Hochschule für Musik FHNW

Clemens Fiechter: Introduction to OSPW - A Linux-based open software platform, designed for rapid prototyping and the development of digital signal processing (DSP) audio algo-rithms and corresponding user interfaces
The Open Signal Processing Workstation (OSPW) 2.0 is an open source DSP platform ‒ a programmable multi-effect processor based on Linux. Algorithms can be implemented with the software Pure Data, the corresponding user interfaces (UIs) are generated automatically as web interfaces. All connected UI web-clients are synchronized among each other. This enables the simultaneous operation of applications by multiple users.

OSPW 2.0 offers an enormously wide field of application for multimedia composition and performance: this applies in particular to artistic projects with a very large number of chan-nels (e.g. multi-channel pieces for loudspeaker orchestras) and/or realtime interactivity (e.g. interactive sound installations for which individual user interfaces can be developed using OSPW 2.0).
In a first presentation the Virtual Acoustic Spaces (VAS) Library will be introduced. VAS is a C Library by Thomas Resch, which is used for two applications already developed for OSPW and also in other projects of the research department. This is followed by a presentation by Clemens Fiechter on implementation details, functionality and use of the OSPW with exam-ples and demonstrations.

Thomas Resch has been working as a research assistant at the Hochschule für Musik FHNW in Basel since 2010. His research focuses on interactive audio and virtual acoustics. He worked at the FHNW in numerous projects with different objectives as a researcher and/or head of software development. In addition to his work as a research associate, he is working on his doctorate, which is being conducted in cooperation with the Audio Communi-cation Department of the Technical University of Berlin. Thomas Resch is a lecturer and teaches "Real time audio programming in C" at the TU Berlin and "Game Audio" at the Uni-versity of the Arts Zurich.  

Clemens Fiechter has been working on the OSPW 2.0 project at the Hochschule für Musik FHNW in Basel since autumn 2018. He was already involved in a preliminary project and is now working on another project on virtual acoustics with a focus on human and machine communication. In addition, he is studying audio design in the master's degree program at the Electronic Studio of the Hochschule für Musik FHNW in Basel, where he has already car-ried out his own projects in the field of hardware and software development.

The Cello Mapp, an extension to the popular webpage www.cellomap.com, is a smart phone app that helps cellists and composers find cello harmonics and multiphonics. I will demon-strate how to use the tool and discuss the process of building it, and the background re-search into multiphonics that informed the resulting fingering charts. In addition, I will intro-duce the recent publication of related scientific results about string multiphonics in Tempo journal (https://www.cambridge.org/core/journals/tempo), and the many unanswered musical and scientific questions that are yet to be explored.  

Ellen Fallowfield studied cello with Andreas Lindenbaum and Martina Schucan in Graz and Zürich.  She undertook specialised studies in the performance of contemporary music at the Musikhochschule Basel. She is an active interpreter of new music; the composers Helmut Lachenmann, Beat Furrer, Erik Oña, Caspar Johannes Walter and Carola Bauckholt have been particularly informative, as has collaboration with young composers in the creation of new works. Regular performances as a guest in various ensembles have taken her to international festivals, including Musik Triennale Köln, Acht Brücken neue Musik für Köln, Musikfest, Berlin, Huddersfield Contemporary Music Festival and the Lucerne Festival.  Ellen Fallowfield is the creator of the online resource www.cellomap.com.

 

Komposition, Leitung und Gitarre: Fred Frith

sonic space basel stage band

Sylvain Monchocé, Flöte/Saxophon / Catalina Gutiérrez Muñoz, Klarinette / Chi Him Chik, Saxophon/Elektronik / Daniil Gorokhov, Posaune / Iulia-Andreea Smeu, Violine / María Muñoz López, Violine / Nora Vetter, Viola / Paula Sanchez Mugas, Violoncello / Benjamin Coyte, Violoncello / Daniela Petry, Kontrabass / Ludovica Bizzarri, Perkussion / Jakub Miarczynski, Perkussion / Roberto Maqueda Dominquez, Perkussion / Christian Moser, Oud / Jacek Chmiel, E-Gitarre / Nejc Grm, Akkordeon / Lara Süss, Stimme / Marie-Louise Schneider, Stimme

Festival Taktlos

Komposition, Leitung und Gitarre: Fred Frith

sonic space basel stage band
Sylvain Monchocé, Flöte/Saxophon / Catalina Gutiérrez Muñoz, Klarinette / Chi Him Chik, Saxophon/Elektronik / Daniil Gorokhov, Posaune / Iulia-Andreea Smeu, Violine / María Muñoz López, Violine / Nora Vetter, Viola / Paula Sanchez Mugas, Violoncello / Benjamin Coyte, Violoncello / Daniela Petry, Kontrabass / Ludovica Bizzarri, Perkussion / Jakub Miarczynski, Perkussion / Roberto Maqueda Dominquez, Perkussion / Christian Moser, Oud / Jacek Chmiel, E-Gitarre / Nejc Grm, Akkordeon / Lara Süss, Stimme / Marie-Louise Schneider, Stimme

Neue Arbeiten für Live-Elektronik, Video und Improvisation

Musik von und mit
Chi-Him Chick
Clemens Fiechter
Jan Gubser
Daniil Gorokhov
Robin Michel
Sylvain Monchoce
Florian Röhrl
Mikael Szafirowski
Hannah Wirnsperger

Der Musik wird oft (und auch gerne) die Absenz von Bedeutung nachgesagt – Musik habe keine Wörter und folglich auch keine Metaphern, und darum liesse sie sich nicht interpretieren wie man ein Gedicht interpretieren könne. Dem begegnet die Kunsttheorie Nelson Goodmans, die sagt: Ein abstraktes graues Bild ist nicht einfach grau, sondern zeigt ›das Grau‹, und dieses kann man als Symbol etwa für Traurigkeit auslegen. Der Ansatz lässt sich auch auf die Musik anwenden; das stille Stück ist nicht nur still, sondern exponiert ›die Stille‹, bei einem fugierten Abschnitt geschieht ›Fuge‹, ein langsamer Satz exemplifiziert ›Langsamkeit‹, derlei ist als Sample deutbar, und so weiter.  
Ergänzend vertrete ich die Ansicht, dass das Hören in der fortgeschrittenen postmodernen Kondition ohnehin von Wissen über das Klingende zutiefst durchsetzt ist; ein unschuldiges Ohr gibt es nicht (mehr). Hören ist und wird immer stärker ein Begriffliches, und somit ein Interpretierbares.

Johannes Kreidler (1980) studierte in Freiburg und Den Haag Komposition, Elektronische Musik und Musiktheorie, u.a. bei Mathias Spahlinger und Orm Finnendahl. 2012 erhielt er den Kranichsteiner Musikpreis der Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik. Seit 2019 ist er Professor für Komposition und Musiktheorie an der Hochschule für Musik FHNWl.
Aufführungen (Auswahl): Donaueschinger Musiktage, Wittener Tage für Neue Kammermu-sik, Ultraschall Berlin, MaerzMusik Berlin, Foreign Affairs Berlin, Volksbühne am Rosa-Lu-xemburg-Platz Berlin, Elbphilharmonie Hamburg, Eclat Stuttgart, Biennale Venedig, Gaude-amus Music Week Amsterdam, Warschauer Herbst, Biennale de Musique en Scène Lyon, Ultima Festival Oslo, Huddersfield Contemporary Music Festival, Musica Straßburg, MusicA-coustica Festival Peking, Liquid Architecture Melbourne
Bücher: Musik mit Musik – Texte 2005-2011 und Sätze über musikalische Konzeptkunst. Texte 2012-2018
www.kreidler-net.de

Es spielen Studierende des Masters zeitgenössische Musik

Lecture-Recital mit Thomas Gerlich und Studierenden der Schlagzeugklasse von Christian Dierstein

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Fokus Holliger»

Mit anschliessendem Konzert des Ensemble Phoenix Basel

Franco Donatoni (*1927): Omar I für Vibraphon solo (1985)
Mikolaj Rytowski (Klasse Christian Dierstein)

Áskell Másson (*1953): Kím für kleine Trommel (2001)
Fábio Da Silva Santos (Klasse Matthias Würsch)

Philippe Hurel (*1955): Loops II für Vibraphon solo (2001/02)
Mathieu Casareale (Klassen Christian Dierstein & Matthias
Würsch)

Michael Maierhof (*1956): Splitting 24 für Perkussion (2012/13)
Guillem Serrano Salcedo (Klasse Christian Dierstein)

Felix Kubin (*1969): Lunatyk für Vibraphon und Samlper
Mikolaj Rytowski

Volker Staub (*1961): Vier Stücke Nr. 29 für Schlaginstrumente (1995)
Teil I für 9 Glasglocken
Alejandro Sarriegui (Klasse Christian Dierstein)

Franco Donatoni: Omar II für Vibraphon solo (1985)
Guillem Serrano Salcedo

Mit anschliessendem Konzert des Ensemble Phoenix Basel

An evening of current music with zone expérimentale and guests

Who does not know the telephone game?

The programme modulates in a circle establishing interactions with each other through music. Improvisers and chamber music players will give live to this game experiencing the different ways of communication, interacting with each other and creating tasty sound sculptures. In between structred improvisations, we will hear compositions by Eötvös, Kwon, Petry, Presson, Saunders, Sciarrino, Scondanibbio, and more.

Come & Play!

 

 

Abschlusskonzert der Akademie für Neue Musik
Eine Kooperation von sonic space basel/HSM mit dem Künstlerhaus Boswil

Tze Yeung Ho (*1992): ukse taha (2019)
für gemischtes Ensemble und Elektronik

Alfred Jimenez: Find a quiet place and gulp thick air (2019)
für grosses Ensemble

Stefan Prins (*1979): Piano Hero #1 (2011/12)
für midi-keyboard, live-electronics & video

Adrian Nagel (*1990): Stillleben [Akkordeon III] (2019)
für Akkordeon, Klavier, Klarinette, Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass und Elektronik

Iván González Escuder (*1979): The House. In memoriam Erik Oña (2019)
für Flöte, Bassklarinette, Saxophon, Posaune, Schlagzeug, Klavier, Akkordeon, Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass und Elektronik

Eleni Ralli (*1984): Flow (Through Air and Bellows) (2019)
für Flöte, Klarinette/Bassklarinette, Akkordeon, Posaune, Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass und Video-Projektion

María Muñoz, Violine
Nora Vetter, Viola
Benjamin Coyte, Violoncello
Daniela Petry, Kontrabass
Hannah Wirnsperger, Flöte
Paula Häni, Klarinette
Matthias Manser, Trompete
Daniil Gorokhov, Posaune
Lukas Fricker, Saxophon
Lys Marti, Klavier
Eva Sulai, Akkordeon
Fabio Da Silva, Schlagzeug
Jan Gubser, Elektronik

Jürg Henneberger, Leitung

Nach der ersten Phase im Oktober 2019 treffen sich im Januar wieder junge Musikstudierende der Schweizer Hochschulen und internationale junge Komponistinnen und Komponisten im Künstlerhaus, um gemeinsam Werke der Neuen Musik zu erarbeiten und zu erleben.
Die Zusammenarbeit und das intensive Kennenlernen während der ersten Phase bilden die Grundlage für das erneute Eintauchen in das zeitgenössische Musikschaffen.
Die sechs Teilnehmenden des Meisterkurses Komposition haben nun Werke komponiert, die unter der Leitung von Jürg Henneberger einstudiert werden und in Boswil und Basel ihre Uraufführung erleben.
Mit den beiden Konzerten am 25. Januar in Boswil und am 26. Januar in Basel findet der in der ersten Phase begonnene Prozess um die Vernetzung und Interaktion der Studentinnen und Studenten innerhalb der Akademie für Neue Musik einen Höhepunkt und Abschluss.

Die Akademie wird unterstützt von Pro Helvetia, Landis+Gyr Stiftung, Ernst von Siemens Musikstiftung, Swisslos, Koch-Berner-Stiftung

Im Rahmen des Festivals 'Fokus Holliger'
Konzertflyer

Heinz Holliger (*1939): Voi(es)x métallique(s) für Schlagzeug (1994- 2000)
Tomohiro Iino, Schlagzeug (Einstudierung: Matthias Würsch)

Charles Koechlin (1867-1950): aus Les heures persanes für Klavier op. 65 (1913-19)
    II La caravane
    XI A l’hombre, près de la fontaine de marbre
    XII  Arabesque
Oksana Pislegina, Klavier (Einstudierung: Tobias Schabenberger)

Maurice Ravel (1875-1937): Introduktion und Allegro für Harfe, Flöte,  Klarinette und Streichquartett (1905)
Daniil Rumiantsev, Flöte / José Luis Inglés Martínez, Klarinette /
Alice Belugou, Harfe / Laia Braun, Violine / Rintaro Yano, Violine / Ricardo Gil Sánchez, Viola / Katarina Leskovar, Violoncello (Einstudierung: Rainer Schmidt)

Robert Schumann (1810-1856): Bilder aus Osten für Klavier vierhändig op. 66 (1848)
Pedro Borges und Lukas Loss, Klavier (Einstudierung: Claudio Martínez Mehner)

Pause

György Kurtág (*1926): Hommage à R. Sch. für Klarinette, Viola und Klavier op. 15d (1975- 90)
Julie Dufossez, Klarinette / Agnès Mauri Galik, Viola / Dominic Chamot, Klavier (Einstudierung: Anton Kernjak)

Sándor Veress (1907-92): Geschichten und Märchen für zwei Schlagzeuger (1988)
            Baron Münchhausen
            Schneewittchen
Mikolaj Rytowski und Zacarias Maia da Silva, Schlagzeug (Einstudierung: Christian Dierstein)

Bernd Alois Zimmermann (1918-1970): Fünf Lieder für mittlere Singstimme und Klavier (1942-46)
Sari Leijendekker, Mezzosopran /  Zofia Grzelak, Klavier (Einstudierung: Isolde Siebert)

Heinz Holliger (*1939): Trio für Oboe, Viola und Harfe
Heinz Holliger, Oboe / Geneviève Strosser, Viola / Alice Belugou, Harfe

Abschlusskonzert der Akademie für Neue Musik
Eine Kooperation von sonic space basel/HSM mit dem Künstlerhaus Boswil

Tze Yeung Ho (*1992): ukse taha (2019, UA)
für gemischtes Ensemble und Elektronik

Alfred Jimenez: Find a quiet place and gulp thick air (2019, UA)
für grosses Ensemble

Stefan Prins (*1979): Piano Hero #1 (2011/12)
für midi-keyboard, live-electronics & video

Adrian Nagel (*1990): Stillleben [Akkordeon III] (2019, UA)
für Akkordeon, Klavier, Klarinette, Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass und Elektronik

Iván González Escuder (*1979): The House. In memoriam Erik Oña (2019, UA)
für Flöte, Bassklarinette, Saxophon, Posaune, Schlagzeug, Klavier, Akkordeon, Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass und Elektronik

Eleni Ralli (*1984): Flow (Through Air and Bellows) (2019, UA)
für Flöte, Klarinette/Bassklarinette, Akkordeon, Posaune, Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass und Video-Projektion

María Muñoz, Violine
Nora Vetter, Viola
Benjamin Coyte, Violoncello
Daniela Petry, Kontrabass
Hannah Wirnsperger, Flöte
Paula Häni, Klarinette
Matthias Manser, Trompete
Daniil Gorokhov, Posaune
Lukas Fricker, Saxophon
Lys Marti, Klavier
Eva Sulai, Akkordeon
Fabio Da Silva, Schlagzeug
Jan Gubser, Elektronik

Jürg Henneberger, Leitung

Nach der ersten Phase im Oktober 2019 treffen sich im Januar wieder junge Musikstudierende der Schweizer Hochschulen und internationale junge Komponistinnen und Komponisten im Künstlerhaus, um gemeinsam Werke der Neuen Musik zu erarbeiten und zu erleben.
Die Zusammenarbeit und das intensive Kennenlernen während der ersten Phase bilden die Grundlage für das erneute Eintauchen in das zeitgenössische Musikschaffen.
Die sechs Teilnehmenden des Meisterkurses Komposition haben nun Werke komponiert, die unter der Leitung von Jürg Henneberger einstudiert werden und in Boswil und Basel ihre Uraufführung erleben.
Mit den beiden Konzerten am 25. Januar in Boswil und am 26. Januar in Basel findet der in der ersten Phase begonnene Prozess um die Vernetzung und Interaktion der Studentinnen und Studenten innerhalb der Akademie für Neue Musik einen Höhepunkt und Abschluss.

Die Akademie wird unterstützt von Pro Helvetia, Landis+Gyr Stiftung, Ernst von Siemens Musikstiftung, Swisslos, Koch-Berner-Stiftung

Im Rahmen des Festivals 'Fokus Holliger'
Stundenplan 22.-25.2.2020

10:00-11:00, Schlagzeugzimmer 6-0U02
Sándor Veress (1907-92): Geschichten und Märchen
für zwei Schlagzeuger (1988): Baron Münchhausen / Schneewittchen
Mikolaj Rytowski und Zacarias Maia da Silva, Schlagzeug

11:15-12:15, Schlagzeugzimmer 6-U05
Heinz Holliger (*1939): Voi(es)x métallique(s) für Schlagzeug (1994- 2000)
Tomohiro Iino, Schlagzeug

12:30-13:15, Studio 1
György Kurtág (*1926): Hommage à R. Sch.  für Klarinette, Viola und Klavier op. 15d (1975- 90)
Julie Dufossez, Klarinette / Agnès Mauri Galik, Viola / Dominic Chamot, Klavier

14:15-17:00, Studio 1
Maurice Ravel (1875-1937): Introduktion und Allegro für Harfe, Flöte, Klarinette und Streichquartett (1905)
Daniil Rumiantsev, Flöte / José Luis Inglés, Klarinette / Alice Belugou, Harfe / Laia Braun, Violine / Rintaro Yano, Violine / Ricardo Gil Sánchez, Viola / Katarina Leskovar, Violoncello

Im Rahmen des Festivals 'Fokus Holliger'
Stundenplan 22.-25.2.2020

10:00-11:30, Schlagzeugzimmer 6-002
Sándor Veress (1907-92): Geschichten und Märchen für zwei Schlagzeuger (1988): Baron Münchhausen / Schneewittchen
Mikolaj Rytowski und Zacarias Maia da Silva, Schlagzeug

11:45-13:45, Schlagzeugzimmer 6-005
Heinz Holliger (*1939): Voi(es)x métallique(s) für Schlagzeug (1994- 2000)
Tomohiro Iino, Schlagzeug

14:45-16:45, Studio 1
Bernd Alois Zimmermann (1918-1970): Fünf Lieder für mittlere Singstimme und Klavier (1942-46)
Sari Leijendekker, Mezzosopran / Zofia Grzelak, Klavier

Aktuelle Arbeiten aus dem Elektronischen Studio Basel mit  Live-Elektronik, Videos und Improvisationen

Eintritt CHF 15.- / 10.-
Studierende der Hochschule für Musik FHNW freier Eintritt

Im Rahmen des Festivals 'Fokus Holliger'
Stundenplan 22.-25.2.2020

10:00-11:15 György Kurtág (*1926): Hommage à R. Sch. für Klarinette, Viola und Klavier op. 15d (1975- 90)
Julie Dufossez, Klarinette / Agnès Mauri Galik, Viola / Dominic Chamot, Klavier

11:30-12:30 Bernd Alois Zimmermann (1918-1970): Fünf Lieder für mittlere Singstimme und Klavier (1942-46)
Sari Leijendekker, Mezzosopran / Zofia Grzelak, Klavier

13:30-15:45 Robert Schumann (1810-1856): Bilder aus Osten für Klavier vierhändig op. 66 (1848)
Pedro Borges und Lukas Loss, Klavier

16:00-17:00 Charles Koechlin (1867-1950): aus Les heures persanes für Klavier op. 65 (1913-19): II La caravane / XI A l’hombre, près de la  fontaine de marbre / XII  Arabesque
Oksana Pislegina, Klavier

Wednesday, September 12th, 1984, my first approach to Bach repertoire on the viola.
It becomes quickly an everyday contact. Cello Suites or Violin Sonatas and Partitas.
September  2000, first time I play Bach in solo recitals.
July 2007, I perform Ligeti Solo Sonata for the first time.


Those dates mark the beginning of an intensive study of Bach and Ligeti for Geneviève Strosser. Two artistic paths that she followed thoroughly and which were since never to be interrupted. Inevitably, those paths had to cross. In 2017 she started to perform the 1. Violin Partita by Bach and Ligeti Sonata in the same program of her solo recitals.
During the lecture, she will give insights on important moments of her work, the practice pro-cess, as well as her stage experiences with these two masterpieces.
Which are the essential questions that arise with the performance of these pieces? Which are important technical aspects? How to read the scores? How to deal with the everyday re-newed experience of reading a musical text, the enigma each composer proposes to the player? How can the personal joy of understanding and the even bigger joy of aspects of the piece staying unrevealed be described and put into perspective in the context of a never-ending dialog between the performer and the composer.

Geneviève Strosser is a viola professor at the Basel Academy of Music since 2004. She is regularly invited to play with ensembles for new music such as Ensemble Intercontemporain, London Sinfonietta, Klangforum Wien and Contrechamps under the direction of Pierre Bou-lez, Peter Eötvös and Heinz Holliger and others. Until 2000 she was member of the Ensem-ble Modern. As a solo player she is regularly invited to perform with the Auvergne Chamber Orchestra, BBC National Orchestra of Wales, Orchesta de Cadaquès (Spain), Philharmonia Orchestra London, and the Brussels Orchestre de La Monnaie. With a repertoire of solo pieces - including the great viola works of the 20th century - Geneviève Strosser also works closely with contemporary composers: Peter Eötvös, Heinz Holliger, George Benjamin, Helmut Lachenmann. Stefano Gervasoni and Hugues Dufourt have dedicated viola concer-tos to her. She plays on an instrument built by Mathias Albani in 1660.

Programm

Mit Studierenden der Hochschule für Musik/sonic space basel und der Schola Cantorum Basiliensis
Koordination: Anton Kernjak und Marcus Weiss
In Zusammenarbeit mit der Museumsnacht Basel

12.15 Uhr, Werke von Yun, Reinecke, Haas
17.00 Uhr, Werke von Haydn, Viñao, Mendelssohn Bartholdy
18.00 Uhr, «Hommage à Alberto Giacometti» mit Musik von Roland Moser, Improvisation
18.45 Uhr, Werke von Sciarrino, Klughardt
19.30 Uhr, Werke von Schubert, Globokar
20.15 Uhr, Werke von Simpson, Ferrabosco, Byrd, Eötvös
21.00 Uhr, «Hommage à Alberto Giacometti» mit Musik von Roland Moser, Schubert
21.45 Uhr, Werke von giuliani, Porpora, Händel
22.45 Uhr, Werke von Duphly, Locatelli, Poppe
23.30 Uhr, «Hommage à Alberto Giacometti» mit Musik von Roland Moser, Schobert
00.15 Uhr, Quintett von Constantin Regamey

19.00 Uhr / 21.00 Uhr / 23.00 Uhr / 1.00 Uhr

Studierende der Klasse von Tobias Schabenberger spielen die Elis-Nachtstücke von Heinz Holliger sowie Nocturnes und weitere «Nachtstücke» von Chopin, Gaubert, Schumann, Crumb, Schubert, Britten, Koechlin, Mozart u.a.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Fokus Holliger»

Uli Fussenegger, Kontrabass
Marcus Weiss, Sopransaxophon
Jan Gubser, Elektronik

Programm:
Beat  Furrer: kaleidoscopic memories für Kontrabass und Elektronik (2016)

György Kurtág: Message – consolation à Christian Suter (1999)
Johann Sebastian Bach: Sarabande aus der Suite für Violoncello Nr. 5 BWV 1011 (ca. 1720)
György Kurtág: …eine Botschaft an Valérie… (2000)

Uli Fussenegger: toy music für Kontrabass und Elektronik (2007)

Anna Sowa: smar für Sopransaxophon, Kontrabass und Elektronik (2019)

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik
Moderation: Marcus Weiss

Gare du Nord
Schwarzwaldallee 200 (im Badischen Bahnhof) 
CH-4058 Basel

Preis: CHF 15.– (Freier Eintritt für Studierende der Hochschule für Musik FHNW)

Konzert im Rahmen des Festivals 'Fokus Holliger'
Flyer

Programm:
Robert Schumann: Ouvertüre zum Dramatischen Gedicht Manfred op. 115, 1851
Heinz Holliger: Atembogen, 1974/75
Maurice Ravel: Daphnis et Chloé für Chor und Orchester, 1912

Kammerchor der Hochschule für Musik FHNW
Einstudierung: Raphael Immoos
Orchester der Hochschule für Musik FHNW
Leitung: Heinz Holliger

Eintritt frei, Kollekte

«Schatten von ‹richtiger› Musik»: So bezeichnet Heinz Holliger sein Orchesterwerk Atembogen. Tatsächlich enthält diese Musik zahlreiche Spuren von bereits existierenden Musiken, von Holliger selbst wie auch von solchen, die von Paul Sacher in Auftrag gegeben worden waren – wobei auch dieses Orchesterstück auf einen Auftrag Sachers zurückgeht. Die Entstehung von Atembogen fällt in eine Zeit, in der die Frage danach, was «richtige Musik» sein, ob es überhaupt noch «richtige Musik» geben kann, brennend aktuell war. Entsprechend wenig affirmativ fällt die Zitattechnik aus, in Bezug auf bestehende Werke wäre fast eher von «Zensiertechnik» zu sprechen. Aber Atembogen ist keine pure musica negativa: Nach zerstörerischen Entäusserungen in Stücken wie Pneuma (1970), Cardiophonie (1971) oder Streichquartett (1973) holt Holliger hier gerade aus der Verstummung, der Überdämpfung von Klangereignissen einen beinahe unheimlich scheinenden Klangreichtum wieder herauf, der in grossen Werkkomplexen wie dem Scardanelli-Zyklus (1975–91) oder den Musiktheaterwerken nach Samuel Beckett (Come and Go, 1976/77; Not I, 1978/80) noch weitergeführt wird. Bekanntlich haben gerade diese Werke Holligers Musik endgültig auf die Erfolgsspur gebracht, so dass man versucht ist zu fragen: Ist diese neue Schatten-Musik nicht nunmehr die «richtige» Musik?  

Michael Kunkel, geboren 1969 in Winz-Niederwenigern/Ruhr (BRD). 2004–2015 Chefredakteur der Zeitschrift Dissonanz, seit 2007 Leiter der Forschungsabteilung der Hochschule für Musik Basel. www.musikforschungbasel.ch www.sonicspacebasel.ch

 

 

Konzert mit Studierenden des spezialisierten Masters zeitgenössische Musik im Rahmen der Gastprofessur von Enno Poppe

Enno Poppe (*1969)

SCHWEIß (2010)
für Solo-Cello, Bassflöte, Bassklarinette, Geige und Bratsche
Benjamin Coyte, Sylvain Monchoce, Mariella Bachmann, Maria Muñoz Lopez und Nora Vetter

aus: SCHRANK (2001)
für Oboe und Klavier
Vicente Moronta und Edoardo Milanello

ZWÖLF (2014)
Version für Kontrabass
Daniela Petry, Kontabass

FELL (2016)
für Drumset
Alejandro Sarregui, Schlagzeug

Gespräch Marcus Weiss mit Enno Poppe

FINGERNAGEL
(2009)
für Geige und Bratsche
Maria Muñoz und Nora Vetter

FLEISCH (2017)
für Tenorsaxophon, E-Gitarre, Keyboard und Drumset
Luis Homedes, Phileas Baun, Umberto Beccaria, Guillem Serrano

Eleonora Bišcevic, Traversflöte / Clemens Fiechter, Elektronik / Daniil Gorokhov, Bassposaune / Joanna Krauze, Klavier / Rémi Maljournal, Trompete / María Muñoz López, Violine / Rita Nakad, Violine / Clara Parolini, Gitarre / Martin Reck, Elektronik / Florian Röhrl, Elektronik / Marie Sans, Gitarre / Lino Schilling, Elektronik / Nathan Zürcher, Violoncello
Einstudierung: Alfred Zimmerlin

Teodoro Anzellotti, Akkordeon solo
Moderation: Marcus Weiss

Programm
Hans Zender (1936-2019): Hölderlin lesen V. Ein Wandersmann ... zornig (2012)
Nadir Vassena (*1970): palinsesto nero (2017)
Rebecca Saunders (*1967): of waters making moan (2013)

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik

Gare du Nord
Schwarzwaldallee 200 (im Badischen Bahnhof) 
CH-4058 Basel

Preis: CHF 15.– (Freier Eintritt für Studierende der Hochschule für Musik FHNW)

 

Anna Campmany, Sopran /  Vinicius Costa, Bariton / Carolina Picas, Violine / Paul Suits, Klavier

Anna Campmany Duch (*1993)
Balulalow für Sopran, Violine und Klavier (2013)
Nanny für Sopran, Bariton und Klavier (2014)
Cançó de bres für Klavier (2013)
Excelsior (Audiopräsentation) (2018)
Plou (Audiopräsentation) (2019)
Filmscoring examples (video) (2019)
Error 404. (2018)

Programm
Iannis Xenakis: Métaux aus Pleiades
Tom Sturm: four meditations on the stars
Giovanni Damiani:  1,3,6,10 for 1 sixxen
Kristina Warren: Adelaide for 3 sixxen and piano
Rozalie Hirs: Venus with tape and sixxen
Bertrand Gourdy: Sixxen und Gamelan Instrument

Konzeption und Leitung
Christian Dierstein und Ronan Gil de Morais

Im Rahmen des Projekts «Musikwissen»
Programm

 

Die Freie Improvisation hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer autonomen Form der Musikausübung entwickelt, bar aller Tabus, die zu Zeiten des Free Jazz oder der frühen Improvisations-Experimente der neuen Musik noch herrschten.  
Es ist eine Musik, die unmittelbar mit ihrem Publikum kommuniziert - und dabei auch einiges riskiert. Ein spannendes Erlebnis, bei welchem die Zuhörenden neue, atemberaubende  (Klang-)Landschaften der Gegenwart entdecken können! 

Am Lundi gras improvisieren in wechselnden Besetzungen Studierende der Klassen 'Freie Improvisation' von Fred Frith und Alfred Zimmerlin. 

Ludovica Bizzarri, Schlagzeug  
Chi Him Chik, Saxophon, Elektronik  
Jacek Chmiel, Elektrische Gitarre  
Catalina Gutiérrez, Klarinette  
Sylvain Monchocé, Flöten, Saxophone
Christian Moser, Ud  
Paula Sanchez, Violoncello, Elektronik
Marie-Louise Schneider, Stimme  
Iulia-Andreea Smeu, Violine  
Lara Süß, Stimme

Moderation: Angela Ida De Benedictis

14.00-15.00 Uhr
«Pousseur im Kontext seiner Zeit»
Pascal Decroupet und Pierre Bartholomée
Pousseurs Leben und Schaffen (mit Videosequenzen)

15.15-16.15 Uhr
«Pousseur und elektronische Musik: Scambi»
John Dack und Cedric Spindler
Gegenüberstellung verschiedener Fassungen von Scambi

16.30-17.45 Uhr
Round table «Wie war die Zusammenarbeit mit Pousseur?»
mit Gabriele Bonomo, Angela Ida De Benedictis, Pascal Decroupet, Roberto Fabbriciani, Marianne Pousseur

anschliessend Apéro

1. Teil: Grosser Saal
Henri Pousseur (1929-2009)
Stèle à la mémoire de Pierre Froidebise (2008-9) für Klarinette solo
Hugo Queirós, Klarinette

Henri Pousseur
Quintette à la memoire d’Anton Webern (1955) für Klarinette, Bassklarinette, Klavier, Violine und Violoncello
Dimitri Smirnov, Violine / Alfredo Ferre, Violoncello / Jose Luis Ingles, Klarinette / Yolanda Fernandez, Bassklarinette / Matteo Cardelli, Klavier (Einstudierung: Anton Kernjak)

Roland Moser (*1943)
Hommage à Pousseur 'Après la dictée'  (2010) für Klavier
Tabia Stoffel, Klavier (Einstudierung: Tobias Schabenberger)

Henri Pousseur
Éclipticare, ou les Périples constellés, a la mémoire de Xenakis (2001); Besetzung variabel
Daniil Rumantsiev, Flöte / Caterina Bruno, Flöte / Ruofan Min, Flöte / András Huszti, Flöte (Einstudierung: Roberto Fabbriciani und Felix Renggli)

Pause

2. Teil: Klaus Linder-Saal
Henri Pousseur
Scambi (1957) für Tonband (Fassung Cedric Spindler, elektronisches Studio Basel, UA)
Cedric Spindler, Elektronik

Éclipticare, ou les Périples constellés, a la mémoire de Xenakis (2001); Besetzung variabel.
Daniil Rumantsiev, Flöte / Caterina Bruno, Flöte / Ruofan Min, Flöte / András Huszti, Flöte (Einstudierung: Roberto Fabbriciani und Felix Renggli)

Scambi (1957) für Tonband
Fassung «Scambi Project» 2005/06, approved by Pousseur
John Dack, Elektronik (a.G.)

Stèle à la mémoire de Pierre Froidebise (2008-9) für Klarinette solo
Hugo Queirós, Klarinette

 

In Zusammenarbeit mit der Paul Sacher Stiftung

Grosser Saal

10.00 – 12.30 Uhr
Éclipticare
und Zeus joueur de flûtes
Mit Roberto Fabbriciani, Felix Renggli und Studierenden der Hochschule für Musik: Daniil Rumantsiev / Caterina Bruno / Ruofan Min, Flöten

14.00 – 16.30 Uhr
Quintet à la memoire d’Anton Webern

Mit Pierre Bartholomée und Studierenden der Hochschule für Musik:
Dimitri Smirnov, Violine / Alfredo Ferre, Violoncello / Jose Luis Ingles, Klarinette, Yolanda Fernandez, Bassklarinette / Matteo Cardelli, Klavier

Klaus Linder Saal

10.00 – 12.30 Uhr
Scambi

Mit Cedric Spindler, John Dack und Studierenden der Hochschule für Musik

14.00 – 16.30 Uhr
Éclipticare

Mit Roberto Fabbriciani, Felix Renggli und Studierenden der Hochschule für Musik: Daniil Rumantsiev / Caterina Bruno / Ruofan Min, Flöten

 

Es spielen Studierende des Masters zeitgenössische Musik:
Vicente Moronta, Oboe / Viktor Gal, Saxophone / Maria Muñoz López, Violine / Nora Vetter, Viola / Katarina Leskovar, Violoncello / Joanna Twaddle, Violoncello / Daniela Petry, Kontrabass / Alina Traine, Harfe

Programm:
Samuel Andreyev (*1981): Bern Trio (2015)

Enno Poppe (*1969): Fingernagel (2009)

György Kurtág (*1926): Signs, Games and Messages (1989 - 2005)       
            Viràg Zsigmondy Dénesnek
            Pizzicato- keringö, Hommage à Ránki György
            Jelek VI
            Ligatura y

Wolfgang Rihm (*1952): In nuce (1994)

Maria Lithell Flyg (*1965): Dream Cabinet (2010)

Bruno Maderna (1920–1973): Serenata per un satellite (1969)

Präsentiert von den Dozierenden und Studierenden des Hauptfachs Musiktheorie
Programm

Musikalisches Programm:

Heinz Holliger (*1939): Feuerwerklein zum «quatorze juillet» für Klavier (2012)

Heinz Holliger: aus Romancendres für Violoncello und Klavier (2003)
I Kondukt I (C.S. – R.S.)
IV Der Würgengel der Gegenwart
V heiter bewegt (Es wehet ein Schatten darin)
VI Kondukt II (Der bleiche Engel der Zukunft)

Alban Berg (1885–1935): Vier Stücke für Klarinette und Klavier op. 5  (1913)

Heinz Holliger: ...Pour Roland Cavin… für Piccolo, Flöte und Altflöte (2005)

Nieves Aliaño, Piccolo / Anastasia Chulkova, Flöte / Felix Renggli, Altflöte / François Benda, Klarinette / Anita Leuzinger, Violoncello / Elina Gotsouliak, Klavier / Anton Kernjak, Klavier

anschliessend Vernissage der Ausstellung 'Heinz Holliger – Räume' in der Vera Oeri-Bibliothek

Gesamtprogramm «Fokus Holliger»

Plakat

Luc Goedert (*1994)
(Klasse: Caspar Johannes Walter)
Trois pensées für Klavier (2018/19, UA des Zyklus)
Max Merazzi-Jacobson, Klavier (Klasse: Ronald Brautigam)

Oliver Rutz (*1998)
(Klasse: Johannes Kreidler)
Feinstaubiges Machwerk für Stimme und Synthesizer  (2019, UA)
Marie Guignet, Stimme (Klasse Isolde Seibert) / Isa-Sophie Zünd, Synthesizer (Klassen: Claudio Martínez Mehner und Adrian Oetiker)

Anna Sowa (*1987)
(Klassen: Caspar Johannes Walter, Johannes Kreidler)
Seh, do, yek... für Violine, Akkordeon und Elektronik (2018,  SEA)
Maria Muñoz Lopez, Violine (Klasse: Mike Svododa) / Bartosz Kołsut, Akkordeon (a.G.) / Anna Sowa, Elektronik

Lina Posėčnaitė (*1995)
(Klasse: Caspar Johannes Walter)
Intersections für C-Bass, Orgel und Zuspielung (2019, SEA)
Aranka Kővári, C-Bass (Klasse: Han Tol, SCB) / Izaskun Yaben, Orgel (Klasse: Dirk Börner, SCB)

Eleni Ralli (*1984)
(Klasse: Caspar Johannes Walter)
1/1,2,4,6,12 für Harfe und Kristallgläser  (2014)
Alina Traine, Harfe (Klasse: Mike Svoboda) / Alejandro Sarriegui, Perkussion (Klasse: Christian Dierstein)

Pause

Samuel Cook (*1995)
(Klassen: Johannes Kreidler, Caspar Johannes Walter, Michel Roth)
airglow für Flöte solo (2018, UA)
Deborah Regez, Flöte (a.G.)

Polina Korobkova (*2001)
(Klasse: Caspar Johannes Walter)
Pocket theatre. Porcelain projection #2 [Liebestod] for female performer with objects, piccolo, cello and live electronics (2019, SEA)
Polina Korobkova, Performance / Tatiana Timonina, Flöte (a.G.) / Benjamin Coyte, Violoncello (Klasse: Mike Svoboda) / Lorant Malyinko, Elektronik (a.G.)

Janiv Oron, Elektronik
Michi Anklin, Perkussion und Elektronik
Julien Nicosia, Tanz

Einsichten und Ausblicke – Vorgänge in meinem Innern, vertraute Bilder der Umgebung, merkwürdige, beglückende oder erschreckende Verwandlungen, erscheinen im anderen Licht und bekommen besondere Bedeutungen. Eine Fortsetzung meines Tuns.


Eintritt CHF 15.- | ermässigt CHF 10.-  (Tickets: Gare du Nord)
für Studierende der FHNW Musikhochschulen freier Eintritt
Nachtstrom ist eine Konzertreihe des Elektronischen Studio Basel

Mit Studierenden des spezialisierten Masters zeitgenössische Musik
curated by the class of 2020

Programm:
Esaias Järnegard (*1983): Y Upsilon für Oboe, elektrische Gitarre und Akkordeon (2014)
Vicente Moronta, Oboe / Chris Moy, elektrische Gitarre / Nejc Grm, Akkordon

Michael Maierhof (*1956): Splitting 41 für Perkussion (2017)
Roberto Maqueda, Percussion

Andrea Ravizza (*1971): Frammenti für Klavier (2015, rev. 2018)
Umberto Beccaria, Klavier

Karlheinz Stockhausen (1928–2007): Orchester-Finalisten aus der Oper «Mittwoch aus Licht» (1995–97)
VIII        Posaune
Daniil Gorokhov, Posaune

György Kurtág (*1926): Jelek, játékok és üzenetek (Zeichen, Spiele und Botschaften ) für Violoncello solo (1987–2008)
Az hit… (1998)
Árnyak (Schatten) (2000)
Katarina Leskovar, Violoncello

Samuel Andreyev (*1981): Bern Trio für Oboe d’amore, Viola und Harfe (2015)
Vicente Moronta, Oboe d’amore / Nora Vetter, Viola / Alina Traine, Harfe

Programm:
Improvisierte Suite über Affekte aus dem Film «Der Mann mit der Kamera» / Nathan Mondry, Cembalo

«Der Mann mit der Kamera» mit improvisierter Live-Musik
Alexandre Cahen, Klavier
Chi Him Chik, Saxophon, Elektronik
Afra Hämmerli, Stimme
Christian Moser, Ud
Baptiste Pfaff, Bassklarinette, Flöte
Snejana Prodanova, Kontrabass
Lara Süß, Stimme

Improvisierte Passacaglia, den Film reflektierend / Nathan Mondry, Cembalo

Leitung: Alfred Zimmerlin

Der russische Filmemacher Dziga Vertov brach 1928/29 mit allen Konventionen, als er seinen Dokumentarfilm «Čelovek s Kinoapparatom» («Der Mann mit der Kamera») drehte: Er verzichtete in diesem Stummfilm auf Zwischentitel, Drehbuch, Schauspieler- Innen und Dekoration und wollte eine eigene, autonome, international verständliche Sprache des bewegten Bildes schaffen. Einen so revolutionär konzipierten, gleichsam improvisierten Kinofilm mit improvisierter Musik zusammenzubringen, welche ganz aus dem Augenblick der Kreation heraus entsteht, liegt auf der Hand.
Die «Bands» – eine Jazz-Band mit Studierenden des Jazzcampus und ein Trio der Klasse Freie Improvisation der Hochschule für Musik/sonic space basel – improvisieren Live-Musik zu Dziga Vertovs grossartigem Film.

«Komposition – Improvisation: Alte Musik / Neue Musik / Jazz»
Eine Veranstaltungsreihe des bird’s eye jazz club und der Institute Klassik/sonic space basel, Jazz und Schola Cantorum Basiliensis der Hochschule für Musik FHNW
Gesamtprogramm

Mit Studierenden des Masters Improvisation, dem Autor Juan S. Guse sowie den Komponisten Johannes Kreidler und Daniel Mouthon
In Kooperation mit BuchBasel

Iulia Smeu, Violine
Jakub Jarosław Miarczyński, Perkussion
Paula Sanchez Mugas, Violoncello/Elektronik
Marie-Louise Schneider, Stimme

Studierende des Masters Improvisation der Hochschule für Musik erarbeiten in einem Workshop mit dem Autor Juan S. Guse sowie den Komponisten Daniel Mouthon und Johannes Kreidler verschiedene musikalische Herangehensweisen zu Guses dystopischem Roman «Miami Punk» (S. Fischer, 2019). Darin wurde Miami über Nacht zur Wüstenlandschaft. Auf der Folie dieses postapokalyptischen Chaos skizziert Guse, warum sich Menschen in digitale Räume zurückziehen. Was sich wie ein szeniger Nerd-Roman mit informatisch-apokalyptischer Atmosphäre liest, ist aktueller, als auf den ersten Blick gedacht: Es geht um unsere Beziehung zur Realität, um unser Verhältnis zur Arbeit und natürlich um Computerspiele. Und wie lässt sich dieser Text in Musik übertragen? Die Studierenden denken über das Verhältnis von klanglichem Approach und semantischer Ableitung nach. Passend zum Roman arbeiten die Improvisator*innen mit viel Elektronik. Mit unkonventionellen künstlerischen Resultaten ist zu rechnen.

Programm:
John Dowland (1563-1626): Lachrimæ, Or Seven Teares (1604) für Gamben-Consort
Harrison Birtwistle (*1931): Nine Settings of Celan (1989-1996) für Sopran und Ensemble
Trio-Improvisationen

Gambenconsort der Schola Cantorum Basiliensis:
Martin Jantzen, Diskantgambe / Marina Cabello del Castillo und Alex Keitel, Altgamben / Sonia Binenfeld, Bassgambe / Alejandro Gómez Lozano, Violone / Einstudierung: Rebeka Rusó
Rebeka Rusó, Leitung

Rinnat Moriah, Sopran (a.G.)
Leonel Quinta, Klarinette / Hugo Queirós Klarinette / Nora Vetter, Viola / Ben Coyte, Violoncello / Daniel Petry, Kontrabass / Leitung: Mike Svoboda

Ferdinand Silberg, trombone / Charlotte Lang, alto sax / Alon Schmidhauser, drums

«Komposition – Improvisation: Alte Musik / Neue Musik / Jazz»
Eine Veranstaltungsreihe des bird’s eye jazz club und der Institute Klassik/sonic space basel, Jazz und Schola Cantorum Basiliensis der Hochschule für Musik FHNW
Gesamtprogramm

Bei 'Lundi gras' improvisieren in wechselnden Besetzungen Studierende der Klassen 'Freie Improvisation' von Fred Frith und Alfred Zimmerlin

Abendprogramm

Ludovica Bizzarri, Schlagzeug  
Chi Him Chik, Saxophon, Elektronik  
Jacek Chmiel, Elektrische Gitarre  
Catalina Gutiérrez, Klarinette  
Jakub Jarosław Miarczynski, Schlagzeug
Sylvain Monchocé, Flöten, Saxophone  
Christian Moser, Ud  
Paula Sanchez, Violoncello, Elektronik  
Marie-Louise Schneider, Stimme  
Iulia-Andreea Smeu, Violine  
Lara Süß, Stimme

Präsentiert von den Dozierenden und Studierenden des Hauptfachs Musiktheorie

Agata Zubel, Stimme, singt Werke von Werke von Berio, Viñao, Duchnowski und Zubel
Moderation: Marcus Weiss

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik

Gare du Nord
Schwarzwaldallee 200 (im Badischen Bahnhof) 
CH-4058 Basel

Preis: CHF 15.– (Freier Eintritt für Studierende der Hochschule für Musik FHNW)

Das Ensemble DIAGONAL der Hochschule für Musik spielt Werke von Webern, Maderna und Nono
Leitung: Jürg Henneberger

Abendprogramm

Anton Webern (1883–1945):
«Fünf Stücke» für Orchester op. 10 (1911-13)
«Symphonie» für Klarinette, Bassklarinette, zwei Hörner, Harfe, zwei Violine, Viola und Violoncello op. 21 (1927/28)
«Konzert» für neun Instrumente op. 24 (1934)
Bruno Maderna (1920-1973): «Serenata II» per 11 strumenti (1954, rev. 1956)
Luigi Nono (1924-1990): «Polifonica – Monodia – Ritmica» per sei strumenti e percussione (1951, versione originale)

Studierende des Master Improvisation zu Gast beim FIM

Abendprogramm

Ludovica Bizzarri – Perkussion
Chi Him Chik – Elektronik, Saxofon
Christian Moser – Ud
Paula Sanchez – Violoncello
Lara Süß – Stimme
Mikael Szafirowski – Gitarre

(Klasse Fred Frith / Alfred Zimmerlin)

unternehmen mitte
Gerbergasse 30, 4051 Basel/CH
Eintritt frei/Kollekte

 

Bei 'Lundi gras' improvisieren in wechselnden Besetzungen Studierende der Klassen 'Freie Improvisation' von Fred Frith und Alfred Zimmerlin.  

Abendprogramm

Ludovica Bizzarri, Schlagzeug
Chi Him Chik, Saxophon, Elektronik
Jacek Chmiel, Elektrische Gitarre
Catalina Gutiérrez, Klarinette
Jakub Jarosław Miarczynski, Schlagzeug
Sylvain Monchocé, Flöten, Saxophone
Christian Moser, Ud
Paula Sanchez, Violoncello, Elektronik
Marie-Louise Schneider, Stimme
Iulia-Andreea Smeu, Violine
Lara Süß, Stimme

Konzert im Rahmen der internationale Masterclass für Komposition, Interpretation, Improvisation und Elektronik
Eine Kooperation von sonic space basel/HSM mit dem Künstlerhaus Boswil

Abendprogramm

Mit Studierenden der Hochschule für Musik:
Elektronik: Jan Gubser
Perkussion: Fabio Santos
Klavier: Tsugumi Shirakura
Posaune: Daniil Gorokhov
Viola: Nora Vetter
Violoncello: Benjamin Coyte
Violine: Maria Muñoz Lopez

 

Konzert im Rahmen der internationale Masterclass für Komposition, Interpretation, Improvisation und Elektronik
Eine Kooperation von sonic space basel/HSM mit dem Künstlerhaus Boswil

Mit Studierenden der Hochschule für Musik:
Elektronik: Jan Gubser
Perkussion: Fabio Santos
Klavier: Tsugumi Shirakura
Posaune: Daniil Gorokhov
Viola: Nora Vetter
Violoncello: Benjamin Coyte
Violine: Maria Muñoz Lopez

Mit Studierenden des spezialisierten Masters zeitgenössische Musik

Abendprogramm

Mit Studierenden der Hochschule für Musik und der Hochschule für Gestaltung/FHWN
Leitung: Hannes Seidl und Andreas Wenger
Ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Institut Innenarchitektur und Szenografie der HGK/FHNW und http://zeitraeumebasel.com/

Mit Studierenden der Hochschule für Musik und der Hochschule für Gestaltung/FHWN
Leitung: Hannes Seidl und Andreas Wenger
Ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Institut Innenarchitektur und Szenografie der HGK/FHNW und http://zeitraeumebasel.com/

Rahmenprogramm zu Luigi Nonos «Al gran sole carico d´amore» – Eine Zusammenarbeit von ZeitRäume Basel, Paul Sacher Stiftung, Hochschule für Musik FHNW / Musik-Akademie Basel und Theater Basel

Angela Ida De Benedictis, Musikwissenschaftlerin, Paul Sacher Stiftung
Veniero Rizzardi, Musikwissenschaftler, Fondazione Archivio Luigi Nono ONLUS
Irene Lehmann, Theaterwissenschaftlerin
Olga Neuwirth, Komponistin
Uli Fussenegger, Kontrabassist, Leiter Neue Musik an der Hochschule für Musik Basel
Cornelius Bohn, Klangregie

Luigi Nono:
Für Paul Dessau für Tonband (1974) – 7´
Omaggio a Emilio Vedova für Tonband (1960) – 5´
Ricorda cosa ti hanno fatto in Auschwitz für Tonband (1966) – 11´

Das erklärte Ziel von Luigi Nono war es, mit seinen Werken «das Ohr aufzuwecken, die Augen, das menschliche Denken». Im Rahmen des Revolutionsfrühstücks werden Aspekte des Schaffens Luigi Nonos in Ton, Bild und Wort beleuchtet. Angela Ida De Benedictis und Veniero Rizzardi, die zusammen Nonos Schriften in einerkritischen Ausgabe herausgebracht haben, sprechen über Al gran sole carico d´amore aus historischer Perspektive. Irene Lehmann geht der Frage nach, welchen Herausforderungen sich das aktuelle Musiktheater gegenübersieht. Angela Ida De Benedictis blickt anschliessend mit Olga Neuwirth auf das Musiktheater der Zukunft.

 

Die Hochschule für Musik ist Hauptpartner des Festivals mit rund 200 Veranstaltungen – davon 30 Uraufführungen – vom 13.9. bis 22.9.2019 in ganz Basel.

Weitere Informationen und detailliertes Programm

 

Kooperationsprojekte:

09.09.-21.09., Vera Oeri-Bibliothek, Schall und Raum – Vernissage & Performance: Architektonische Musikinstrumente

10.09.–22.09., Klybeckquai, H.E.I.Guide, Interaktiver 3D Soundwalk

13.09.-22.09., Unternehmen Mitte/Safe, Das grosse Rauschen

15.09., 10-13 Uhr Musik-Akademie, Klaus Linder-Saal, Revolutionsfrühstück

20.09., 19 Uhr und 21.09., 16&19, Zollhalle St. Johann, Überläufer*

20.09., 19.30, Haus ZwischenZeit, L´hommage à Wyschnegradsky

 

From an idea to the successful implementation of artistic projects. Professionalize your curatorial practice!

New CAS at the Hochschule für Musik/sonic space basel
Further informationen
Flyer

This unique, new CAS certificate course “Curating Contemporary Music” is dedicated to professionalizing the curatorial practice of musicians, dramaturges, music educators, musicologists, producers, music journalists etc. Internationally-renowned curators impart their knowledge and practical experience in the context of currently relevant social issues and discourses. The course also includes practice-oriented curatorial work on selected projects from the Festival ZeitRäume Basel - Biennale for New Music and Architecture (September 2021). 

Lecturers: Björn Gottstein, Heloisa Amaral, Bernhard Günther, Daniel Ott, Theresa Beyer, Barbara Eckle, Brandon Farnsworth, Christine Fischer, Irena Müller-Brozovic, Michal Libera, Michael Kunkel, Anja Wernicke

 

Eleni Ralli gewinnt den Mizmorim Kompositionswettbewerb 2021. Das an sie vergebene Auftragswerk für Solo-Violine wird von Ilya Gringolts beim nächsten Festival 2021 uraufgeführt. Die Komponistin Eleni Ralli absolviert derzeit in der Klasse von Caspar Johannes Walter den spezialisierten Master Komposition an der Hochschule für Musik FHNW/sonic space basel und promoviert an der Universität Bern. Herzliche Gratulation an die Preisträgerin!

Unter dem Titel „Distant Musicking“ haben Studierende der Fächer Improvisation, Performance zeitgenössische Musik und Komposition seit April 2020 versucht, die durch die Corona-Pandemie bedingte räumliche Trennung zu überwinden und gemeinsam kreative Kooperations- und Interaktionsformen zu entwickeln. Ihre Projekte haben sie in einem Blog dokumentiert und reflektiert.

https://blogs.fhnw.ch/distantmusicking

Ziel war weder die Inszenierung von Konzerten mittels geteilter Bildschirme noch der Zeitvertrieb mit kleinen Homevideos: Vielmehr ging es darum, alternative Formen zu finden für die momentan so vermisste künstlerisch-schöpferische Zusammenarbeit, für das gemeinsame Entdecken und Erleben, das spontane aufeinander Reagieren. Folglich handeln viele Projekte auch von Medien (Facebook, Instagram, Skype, Google Maps, Websites etc.), thematisieren erschwerte Kommunikationsvorgänge, erproben asynchrones Zusammenspielen oder Improvisieren in anderen Medien, entwerfen dafür Spielregeln und Prozeduren bis hin zu Klangtagebüchern und ganz persönlichen Stimmungsberichten.

Gecoacht von Jürg Henneberger, Christian Dierstein und Michel Roth haben folgende Studierende mitgewirkt:
Umberto Beccaria / Chi Him Chik / Jacek Adam Chmiel / Tomohiro Iino / Zacarias Maia / Jakub Jarosław Miarczyński / Sylvain Monchocé / Luciana Morelli / Vicente Moronta / Christian Moser / Eleni Ralli / Paula Sánchez  /  Marie-Louise Schneider / Tsugumi Shirakura / Iulia-Andrea Smeu / Lara Süß / Alina Traine / Jana Wirth

Der entstandene Blog bietet reichhaltiges Material zu lesen, zu sehen und zu hören, regt an, ähnliche Dinge auszuprobieren oder weiterzuentwickeln, ebenso gibt er im Menü „Theory“ eine Einführung in die musikalische Kommunikationstheorie.

 

 

 

Im Kurs «Theorie und Ästhetik der Elektronischen Musik» im Frühlingssemester 2020 haben die Studierenden bei der Seminar-Einheit zum Thema «Sonifikation» die Aufgabe bekommen, Daten der Corona-Krise zu sonifizieren.

Martin Reck: Breath of Covid
Lino Schilling: Corona Sonification
Arev Imer: Coronatesque
Lina Posėčnaitė: Covid 19_SRA
Anna Sowa: Statistics of Covid 19 in North Korea 2019/20
Robin Michel: Spektrodiagramm

Unter Sonifikation versteht man eine Verklanglichung von Daten durch eine individuelle, aber präzise Methode (anders beispielsweise als eine expressive Komposition). Auch wenn bei der klingenden Form der Darstellung ein eher wissenschaftlicher Ansatz verfolgt wird, bewegt man sich bei der Sonifikation im Zwischenfeld von akustischer Veranschaulichung und ästhetischer Interpretation. Jedes Beispiel einer Sonifikation reflektiert zugleich seinen Stand zwischen diesen Polen.

Im Frühjahr 2020 beherrschte die Corona-Krise weltweit das Leben der Menschen. Die alltägliche Präsenz von Zahlen und Schaubildern zu dieser Situation sowie der reale Einfluss der Krise auf den Unterricht (nur noch online) führte zur Fragestellung, wie diese Erfahrung von Audio Design- und Kompositionsstudierenden zum Erklingen gebracht werden könnte. Diese Online-Präsentation gibt Einblick in die enstandenen Arbeiten.

In den Beschreibungen der Tracks ist jeweils dargelegt, welche Daten verwendet und wie sie sonifiziert wurden. (Bei dem Video von Anna Sowa wird es zu Beginn dargestellt.) Die Aufgabe schliesst auch an die im vorigen Semester diskutierte Frage an, wie weit es moralisch ok ist, Daten einer Krise zu ästhetisieren, wie in diesem Fall einer Naturkatastrophe. Hierzu soll nun aber jede*r Hörer*in sich selber ein Urteil bilden.
Johannes Kreidler

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In the course «Theory and Aesthetics of Electronic Music» in spring semester 2020, in the lession «Sonification» the students were given the task to sonify data from the Corona Crisis.

Sonification means to be a sounding of data by an individual, but precise method (different for example from an expressive composition). Even if the sonic form of the representation follows a more scientific approach, sonification is situated in the intermediate field between acoustic illustration and aesthetic interpretation. Each example of sonification reflects at the same time its position between these poles.

In spring 2020, the Corona Crisis dominated people's lives worldwide. The everyday presence of figures and diagrams on this situation and the real influence of the crisis on teaching (only online) led to the question of how this experience could be brought into sound by audio design and composition students. This online presentation gives an insight into the works that have been created.

In the descriptions of the tracks it is explained which data was used and how it was sonified. (In the case of the video by Anna Sowa it is shown at the beginning). The task also connects to the question discussed in the previous semester, to what extent it is morally ok to aestheticize data of a crisis, as in this case a natural disaster. For this, however, each listener should now make his or her own judgement.
Johannes Kreidler

Ein spieltheoretisches Quartett über relationales Komponieren von Michel Roth

Watch it on youtube!

Am 14. März 2020 präsentierten Fred Frith und die sonic space stage band beim Taktlos Festival in Zürich Frith' Komposition 'Failing better' – mit internationalem Erfolg.

John Sharp schreibt in der Mai-Ausgabe des 'New York City Jazz Record': «As well as being a groundbreaking electric guitarist, improviser and composer, Fred Frith also teaches at the Basel Academy of Music, an hour’s drive to the west. He conducted the 19-strong student ensemble entitled Sonic Space through his Samuel Beckett-inspired composition 'Failing Better'. Among the staggered rhythmic layers of a largely notated piece, two accomplished vocalists, Lara Miriam Süss and Marie-Louise Schneider, declaimed the text in a manner recalling Kurt Weill or even Henry Cow while controlled eruptions of improvisation within the overall architecture showcased scratchy rasping cello, bowed percussion and a thorny oud/cello duet, among others. The prevailing vibe was disciplined and elegant, the outcome superb.»

New York City Jazz Record, May 2020, p. 12

Radio-Sendung auf SRF 2 Kultur mit Uli Fussenegger

SRF 2 Kultur, 18.3.2020, 20 Uhr: Cécile Olshausen im Gespräch mit Uli Fussenegger

Ein tiefes, verschwommenes Rumpeln – so kennt man den Kontrabass inmitten des Orchesterklangs. Er hat geholfen, aus dem grummelnden Bass ein strahlendes Solo-Instrument zu machen: der österreichische Kontrabassist Uli Fussenegger.

Für Uli Fussenegger haben Komponisten wie Georges Aperghis oder Beat Furrer prägnante Solowerke geschrieben und damit das Instrument neu definiert. Uli Fussenegger komponiert auch selbst, ist Improvisator und während Jahrzehnten war er Solo-Kontrabassist und Dramaturg beim Klangforum Wien. Jetzt hat er seine Zelte dort abgebrochen und in Basel an der Hochschule für Musik eine neue Stelle als Leiter und Koordinator für Zeitgenössische Musik angetreten. Wohin entwickelt sich die neue Musik in den 2020er-Jahren? Was kann sie in unserer Gesellschaft bewirken? Und weshalb streiten wir nur noch so selten über und wegen Musik? Cécile Olshausen hat Uli Fussenegger zum Gespräch getroffen.

Wir bitten Sie um Verständnis. Bleiben Sie gesund!

Gleich drei spezielle Konzerte aus dem Biotop von sonic space basel stehen am 15. und 27. März sowie am 3. April 2020 auf dem Programm. Mit «Failing better» verabschiedet sich Fred Frith nach zehn Jahren als Dozent für Improvisation an der Hochschule für Musik FHNW. Die beiden Konzerte «Schrauben» und «how to pronounce alpha» entstanden im Rahmen der Gastprofessur von Enno Poppe. Es spielen Studierende der Hochschule für Musik FHNW.

Eine Komposition als Abschiedsgeschenk – «Failing better», ein Projekt von und mit Fred Frith

Fred Frith hat als Dozent für Improvisation während zehn Jahren die musikalischen Geschehnisse in diesem Bereich einerseits und seine Studierenden andererseits stark geprägt. Neben seiner Lehrtätigkeit an der HSM verfolgt er viele weitere Projekte, die ihn als Multi-Instrumentalisten, Komponisten und Improvisatoren rund um die Welt geführt haben und bei welchen er mit namhaften Persönlichkeiten der Zeitgenössischen Musik zusammenarbeitete. Zahlreiche CD-Aufnahmen zeugen zudem von seinem unermüdlichen Schaffen.

Quasi als Abschiedsgeschenk hat die HSM bei Fred Frith eine Komposition in Auftrag gegeben, welche er am 15. März gemeinsam mit der «sonic space stage band» zur Aufführung bringen wird. Die Uraufführung findet einen Tag zuvor im Rahmen des Festivals Taktlos in Zürich statt. Man darf gespannt sein auf diese Uraufführung und einen Konzertabend voller Überraschungen!

Auf Fred Frith folgt ab Herbst 2020 Andrea Neumann als Dozentin für Freie Improvisation.

Schlagzeugkonzert und Schweizer Erstaufführungen

Flyer

Gastprofessorinnen und -professoren aus der ganzen Welt bereichern regelmässig die Ausbildung der Studierenden der HSM. In diesem Studienjahr konnte Enno Poppe gewonnen werden. Der innovative Musiker hielt mehrere Workshops an der HSM. Aus diesen resultieren unter anderem die beiden Konzerte am 27. März und am 3. April im Grossen Saal der Musik-Akademie Basel. Der aus dem Sauerland stammende Musiker erhielt schon Kompositionsaufträge u.a. von den Donaueschinger Musiktagen, dem Musée du Louvre oder den Salzburger Festspielen. Poppe beschäftigt sich in seinen Arbeiten oft mit der Beschaffenheit organischer Materialien und lässt sich von naturwissenschaftlichen Vorgehensweisen inspirieren. Doch auch auf dramatische, ja magische Momente verzichtet er nie. Enno Poppe ist nicht nur als Komponist tätig, sondern dirigiert seit 1998 das ensemble mosaik, regelmässig auch das Klangforum Wien, das Ensemble Musikfabrik und das Ensemble Resonanz.

Im Konzert «Schrauben» werden neben zwei Kompositionen von Poppe («Fleisch» und «Schrauben») zwei Werke von ganz jungen Komponist*innen zu hören sein: «Zapis» von Milica Djordjevic und «Monodactyl» von Simon Löffler. In allen Werken steht das Schlagzeug im Mittelpunkt. Die Leitung hat Christian Dierstein inne.

Im zweiten Konzert spielt das Ensemble DIAGONAL unter der Leitung von Jürg Henneberger «Speicher VI» von Enno Poppe (Schweizer Erstaufführung), «Teeter-Totter» von Georges Aperghis und «how to pronounce alpha» von Andreas Eduardo Frank. Der 1987 geborene Frank studierte an der HSM Komposition und auch sein Werk wird in der Schweiz zum ersten Mal zu hören sein.

Wir freuen uns, die Pianistin, Komponistin und Improvisatorin Andrea Neumann ab dem Herbstsemester 2020/21 an der Hochschule für Musik in Basel und im sonic space basel-Team begrüssen zu dürfen. Anmeldung zur Aufnahmeprüfung:

https://hsm.fhnw.ch/ap/

Andrea Neumann studierte klassisches Klavier an der Hochschule der Künste Berlin. Sie arbeitet als Musikerin und Komponistin in den Bereichen Neue Musik und Experimentelle Musik. Seit 2000  ist sie Mitorganisatorin der Reihe Labor Sonor für Experimentelle Musik, Film und Performance. Beim Erforschen des Klaviers nach neuen Klangmöglichkeiten, Reduzierung des Instruments auf die Saiten, den Resonanzboden und den gusseisernen Rahmen. Auf diesem demontierten, mit Hilfe von Elektronik verstärkten und verfremdeten Klavierrest Entwicklung von zahlreichen eigenen Spieltechniken, Klängen und Präparationen. Aus Gewichtsgründen wurde 2000 ein leichteres Spezialinstrument nach den Maßen des Originals angefertigt (Klavierbauer Bernd Bittmann, Berlin). Intensive Zusammenarbeit im Grenzbereich von Komposition und Improvisation, elektronischer und manuell erzeugter Musik mit MusikerInnen wie Sophie Agnel, Burkhard Beins, Axel Dörner, Sabine Ercklentz, Robin Hayward, Bonnie Jones, Annette Krebs, Ana M. Rodriguez und Ignaz Schick. Sie ist Mitherausgeberin (zusammen mit Burkhard Beins, Christian Kesten, Gisela Nauck) von ›echtzeitmusik berlin, selbstbestimmung einer szene‹ 2011, publiziert beim wolke-verlag.

Kompositionsaufträge u.a. vom Deutschlandfunk, von den Wittener Tagen für Neue Kammermusik, MDR Leipzig, EMS Stockholm, Nyy Musikk Oslo. Konzert- und Festivalauftritte in Europa, den USA, Kanada, Mexiko, Argentinien, Russland, Australien, Taiwan und Japan.

2008 Stipendiatin in der Villa Aurora in Los Angeles 2008 Auszeichnung des Prix Ars Elektronika für die Video-Performance Videobrücke Berlin – Stockholm (5 Punkt 1) in Zusammenarbeit mit Sabine Ercklentz.

Eine Kooperation von sonic space basel mit dem Ensemble Phoenix Basel, den Swiss Chamber Concerts, der Basel Sinfonietta, dem Kammerorchester Basel, der Paul Sacher-Stiftung und der Vera Oeri-Bibliothek der Musik-Akademie Basel

Konzerte, Lectures Recitals, Meisterkurs
Ausstellung «Heinz Holliger  – Räume» in der Vera Oeri-Bibliothek der Musik-Akademie Basel
24.11.2019 bis 9.3.2020

Flyer

Festivalbroschüre

Obwohl Heinz Holliger nie eine reguläre Lehrstelle an der Basler Hochschule für Musik innehatte, ist er sein ganzes Musikerleben bei uns präsent: Als 16-Jähriger forderte er den damaligen Akademiedirektor Paul Sacher dazu auf, endlich gute neue Musik für Oboe in Auftrag zu geben (was Sacher später auch tat); die Teilnahme an den Basler Meisterkursen mit Pierre Boulez in den 1960er Jahren waren wegweisend für den Kom-ponisten Holliger, der zentrale Werke am Elektronischen Studio realisierte (Not I, Turmmusik, Fünf Stücke für Orgel usw.); 2003/04 war er Gastprofessor an der Hochschule für Musik;  immer wieder erarbeitet er hier anspruchsvolle Programme mit dem Hochschulorchester; eine enge künstlerische Liaison  verbindet ihn mit zahlreichen Basler Dozierenden wie Jacques Wildberger, Jürg Wyttenbach, Thomas Kessler, Rudolf Kelterborn, Felix Renggli, Matthias Würsch oder Anton Kernjak.

Heinz Holliger ist kein Freund von Jubiläen, schon gar nicht seinen eigenen. So erhält er von uns auch nicht wirklich ein  Geschenk. Eher beschenken mit «Fokus Holliger» wir uns selbst: Im Zentrum stehen Arbeitsphasen, in denen Studierende unserer Hochschule im Orchester oder in Kammermusikgruppen mit Heinz Holliger Musik machen, von ihm lernen dürfen. Den «Fokus» auf Holliger zu setzen bedeutet dabei, dass beileibe nicht nur Holligers Musik gespielt wird, denn es gibt kaum eine Musikerpersönlichkeit, deren Aura so beziehungsreich und weit ausgreift — mit Namen wie Robert Schumann, Alban Berg, Maurice Ravel, Charles Koechlin, Sándor Veress, György Kurtág, Bernd Alois Zimmermann oder Klaus Huber sei dies in unserem Programm lediglich angedeutet. Fast alle der zahlreichen (Neue) Musik-Akteure Basels beteiligen sich an diesem Projekt, so das Ensemble Phoenix Basel, die Swiss Chamber Concerts, die Basel Sinfonietta und das Kammerorchester Basel; in Zusammenarbeit mit der Paul Sacher Stiftung, in deren Archiv Holligers Musikmanuskripte lagern, ist eine Ausstellung in der Vera  Oeri-Bibliothek entstanden. So kann sich das (Neue) Musik- Netzwerk Basels einmal beinahe geschlossen artikulieren und einen kräftigen Akzent setzen, der hoffentlich zu neuen Zusammenarbeiten führt — ganz im Geist der impulsiv universellen, grenz-verachtenden Musikerpersönlichkeit Heinz Holliger.

Mini-Konzerte voll überraschender Einfälle! Ein Blick in das Konzert der Zukunft. Junge Musikerinnen und Musiker führender Musikhochschulen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz präsentieren ihre Ideen für einen Konzertabend zu einem konkreten Thema.

Eine Fachjury und das Publikum geben direkt ihr Feedback dazu. Am Ende des Abends erhält das beste Team den »Hugo«, den Preis des Internationalen Wettbewerbs für neue Konzertformate der Montforter Zwischentöne.

Unter den Finalisten ist auch das False Relationships and Extended Endings Ensemble mit Ana María Fonseca Núñez, Portativorgel/Stimme; Nejc Grm, Akkordeon; Chris Moy,  E-Guitar; Umberto Beccaria, Klavier;  Ioannis Paul, Eleni Ralli, Management/Koordination

SRF 2-Sendung

Gespräch mit Alfred Zimmerlin, Eva-Maria Karbacher und Urban Mäder zur 'Freien Improvisation'

Die sogenannte Freie Improvisation hat in der Schweiz eine lange Tradition, dementsprechend vielseitig zeigt sich die Szene. Doch was bedeutet eigentlich «frei»? Gibt es trotz der Freiheit Regeln, Grenzen, eine Ästhetik oder Moden? 

Der Erste Preis sowie der Publikumspreis in der Kategorie Interpretation wurde an das Concept Store Quartet verliehen. Wir gratulieren den Quartettmitgliedern Alicja Pilarczyk (Violine), Pablo Gonzalez Balaguer (Saxophon), Nejc Grm (Akkordeon) und Guillem Serrano (Schlagzeug), Absolvent/innen des Masters zeitgenössische Musik unserer Hochschule.

Anlässlich der Preisverleihung betonte die Jury, bestehend aus Luisa Castellani, Wolfgang Heiniger, Wilhem Latchoumia, Barbara Streil und Mike Svoboda, dass es dem Concept Store Quartet gelinge, "trotz einer denkbar inhomogenen Besetzung einen geschlossenen und aussergewöhnlich sinnlichen Klang zu erzeugen". Das Quartett arbeitet erst seit September 2018 zusammen und hat sich in kürzester Zeit im deutschsprachigen Raum einen Namen gemacht. Aufgrund seiner einzigartigen Besetzung gibt das Concept Store Quartet alle erarbeiteten Werke selber in Auftrag. So brachte es Kompositionen von Stylianos Dimou, Francisco Domínguez, Bethany Younge, Anda Kryeziu, Tobias Krebs und Yulan Yuzu zur Uraufführung.

Concept Store Quartet

Concours Nicati

 

Der Komponist und langjährige Leiter des Elektronischen Studios Basel starb am 14. September 2019 im Alter von 57 Jahren.

Wir sind tief bestürzt und trauern um unseren langjährigen Kollegen Erik Oña, der nach schwerer Krankheit am 14. September 2019 viel zu früh verstorben ist. Er unterrichtete seit Oktober 2003 Komposition an der Hochschule für Musik FHNW und war gleichzeitig Leiter des Elektronischen Studios. Sein blühend sprühender  und  unerschöpflich inspirierender Geist sowie seine pädagogische Begeisterung und Hingabe an seine Aufgaben waren aussergewöhnlich. Wir verlieren mit ihm einen wunderbaren Kollegen, Komponisten und geschätzten Lehrer und werden sein Wirken nicht nur in ehrender Erinnerung behalten, sondern weiter gemeinsam in die Zukunft tragen.

Johannes Kreidler wird Professor für Komposition und Musiktheorie, Moritz Heffter für Musiktheorie. Wir freuen uns, die beiden neuen Professoren zum Herbstsemester 2019/20 an der Hochschule für Musik und bei sonic space basel begrüssen zu dürfen.

Johannes Kreidler (1980) studierte in Freiburg und Den Haag Komposition, Elektronische Musik und Musiktheorie, u.a. bei mathias spahlinger und Orm Finnendahl. 2010 erhielt er den Deutschen Musikautorenpreis in der Kategorie „Nachwuchs“, 2011 war er Stipendiat der Akademie der Künste Berlin, 2012 erhielt er den Kranichsteiner Musikpreis der Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik. Seit 2019 ist er Professor für Komposition und Musiktheorie an der Musikakademie Basel.

Aufführungen (Auswahl): Donaueschinger Musiktage, Wittener Tage für Neue Kammermusik, Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik, Ultraschall Berlin, MaerzMusik Berlin, Foreign Affairs Berlin, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin, Elbphilharmonie Hamburg, Eclat Stuttgart, Darmstädter Frühjahrstagung für Neue Musik, Klangwerkstatt Berlin, Biennale Venedig, Gaudeamus Music Week Amsterdam, Warschauer Herbst, Biennale de Musique en Scène Lyon, Ultima Festival Oslo, Huddersfield Contemporary Music Festival, Musica Straßburg, ISCM World New Music Days Stuttgart + Ghent, ICMC International Computer Music Conference Ljubljana, ZKM Karlsruhe, MusicAcoustica Festival Peking, Liquid Architecture Melbourne

Im Wolke-Verlag sind die Bücher erschienen Loadbang. Programming Electronic Music in Puredata (2009), Musik mit Musik – Texte 2005-2011 (2012) und Sätze über musikalische Konzeptkunst. Texte 2012-2018 (2018).

Website

Youtube

 

Moritz Heffter studierte Musiktheorie und Schulmusik an der Hochschule für Musik Freiburg und Latein an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Seit 2012 ist er akademischer Mitarbeiter an der Hochschule für Musik Freiburg. Ein Forschungsschwerpunkt lag während seiner Promotion auf der Musiktheorie des frühen 17. Jahrhunderts. Im Zentrum seines Dissertationsprojektes standen frühe Dreiklangskonzepte und insbesondere das „Triga harmonica“-Konzept von Henricus Baryphonus. Von dessen Traktat, den Pleiades Musicae, entstand im Zuge seiner Promotion eine lateinisch-deutsche Edition des Traktats samt eines Kommentars.

Zudem unterrichtete Moritz Heffter von 2016 bis 2019 die musiktheoretischen Fächer am Institut für Alte Musik an der Musikhochschule Trossingen. Von 2017 bis 2018 war er Lehrbeauftragter für Musiktheorie und Gehörbildung an der HfK Bremen. Am Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Freiburg hielt er Vorlesungen in Harmonielehre und hatte zuletzt im Sommersemester 2019 einen Lehrauftrag an der HfM Karlsruhe.

Sein momentaner Arbeitsschwerpunkt liegt auf dem Feld der digitalen Geisteswissenschaften. Dabei geht es um den Aufbau und die Weiterentwicklung von Werkzeugen, die sowohl in der Forschung als auch in der Lehre Anwendung finden können. Derzeit arbeitet er unter anderem an analytischen Methoden und Fragestellungen zur Untersuchung größerer Corpora. In den letzten Semestern entstanden außerdem einige Apps, die als Unterstützung und Zusatzangebot für den Musiktheorie-Unterricht konzipiert sind.

Als Musiker ist Moritz Heffter vor allem als Chorleiter und Chorsänger in verschiedenen Ensembles aktiv.