Sechs Komponist*innen setzen sich sich mit dem Thema Spiegelung und Verzerrung auseinander. Ein Spiegel reflektiert was ihm vorgelegt wird. Andererseits kann er aber auch das Unsichtbare präsentieren – ‹jemandem den Spiegel vorhalten›. Die ‹exakte› Reflexion ist die umgekehrte Realität: «mirror///error».

Ein Konzert der Hochschule für Musik FHNW/sonic space basel
Tickets CHF 15.-/5.- (Eintritt frei für Studierende der Hochschule für Musik)

kinnect kollektiv
María Muñoz López (Violine)
Phoebe Bognár (Flöten)
Cris Arcos Cano (Saxofon)
Francesco Palmieri (Gitarren)
Alice Belugou (Harfe)
Mikołaj Rytowski (Schlagzeug)
Robin Michel (Elektronik)
Friederike Scheunchen (Leitung)

Gitbi Kwon (*1992): white night (2021, UA)

Giordano Bruno do Nascimento (*1981): Expression versus Meaning II (2021, UA)

Anna Sowa (*1987): Le registre symbolique (2021, UA)

Samuel Cook (*1995): Reflections (2021, UA)

Chanhee Lim (*1985): I xxxx you because you xxxx me; entangled (2021, UA)

Dakota Wayne (*1992): sad at dinner lol (2021, UA)

 

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Rencontre Improvisation HSLU-FHNW
Hochschule für Musik, Jazz

Studierende aus dem Bereich freie Improvisation geben sich ein überregionales Stelldichein.

Studierende aus dem Master Improvisation der Hochschule für Musik FHNW (Klassen Andrea Neumann/Alfred Zimmerlin): Javier Nicolas Valdebenito Hermosilla (b), Maria Luisa Pizzighella, María Muñoz López, Cris Arcos Cano (electronics)

Ensemble der Hochschule Luzern - Musik (Klasse Magda Mayas/Gerry Hemingway): Annika Granlund (tuba), Meret Siebenhaar (p), Klara Germanier  (e-git), Lucas Wohlhauser (dr), Mira Hirtler (voc), Carlo Brühlhart (sax)

Masken- und Zertifikatspflicht für das Publikum.
Anmeldung

Die Freie Improvisation hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer autonomen Form der Musikausübung entwickelt, bar aller Tabus, die zu Zeiten des Free Jazz oder der frühen Improvisations-Experimente der neuen Musik noch herrschten.  
Es ist eine Musik, die unmittelbar mit ihrem Publikum kommuniziert - und dabei auch einiges riskiert. Ein spannendes Erlebnis, bei welchem die Zuhörenden neue, atemberaubende  (Klang-)Landschaften der Gegenwart entdecken können! 

Am Lundi gras improvisieren in wechselnden Besetzungen Studierende der Klassen 'Freie Improvisation' von Andrea Neumann und Alfred Zimmerlin.

Intime Konzert-Settings und Open Stage
Im Anschluss an die Eröffnungs-Produktionsreihe ‹Im Flow der Apokalypse› in der Spielzeit 20/21, setzen das Theater Basel und die Hochschule für Musik FHNW ihre Zusammenarbeit fort. Die ‹Flow Nights› werden von sonic space basel-Studierenden kuratiert.

Weitere Termine
18.11.2021, Martin Reck und Louis Keller
9.12.2021, María Muñoz López und Cris Arcos Cano
20.1.2022, Mikael Szafirowski

Abschlusskonzert Projekt III mit Studierenden des MA zeitgenössische Musik

Konzert der Schlagzeugklasse Christian Dierstein/Matthias Würsch
mit Uraufführungen von Anna Sowa, Charles David, Daphne Hejebri, Gitbi Kwon

François Benda, Klarinette
Stefanie Knorr, Sopran
Ensemble Diagonal der Hochschule für Musik
Leitung: Jürg Henneberger

Rudolf Kelterborn (1931–2021):

Streichquartett Nr. 4 (1970)
Einstudierung: Anton Kernjak

Quartett für 8 Blasinstrumente (2015/16)
Einstudierung: Felix Renggli

Einfälle für Klarinette und Kammerensemble (2020, UA)
Jürg Henneberger, Leitung

Quartett für Saxophon (1978/79)
Einstudierung: Marcus Weiss

Gesänge zur Nacht für Sopran und Ensemble auf Texte von Ingeborg Bachmann und Erika Burkart (1978)
Jürg Henneberger, Leitung

 

Musikpädagogischer Vortrag mit Prof. Dr. Roland Reichenbach der Universität Zürich
Im Rahmen der Reihe MachtMusikPolitik

Kommentiertes Konzert mit der Flötistin Camilla Hoitenga

Moderation: Marcus Weiss

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik

Preis: CHF 15.– (Freier Eintritt für Studierende der Hochschule für Musik FHNW)

Im Rahmen der Reihe MachtMusikPolitik

Informationstag für alle, die sich für ein Studium an der Hochschule für Musik/sonic space basel interessieren

Weitere Informationen

Alicja Pilarczy und Goska Isphording spielen neue Werke für Violine und Cembalo von Anna Sowa, Polina Korobkhova Gitbi Kwon u.a.

In Kooperation mit der Musikhochschule Amsterdam

Präsentiert von den Dozierenden und Studierenden des Hauptfachs Musiktheorie
Im Rahmen des c48/Interpretationsforums

Intime Konzert-Settings und Open Stage
kuratiert von Mikael Szafirowski

Im Anschluss an die Eröffnungs-Produktionsreihe ‹Im Flow der Apokalypse› in der Spielzeit 20/21, setzen das Theater Basel und die Hochschule für Musik FHNW ihre Zusammenarbeit fort. Die ‹Flow Nights› werden von sonic space basel-Studierenden kuratiert.

Mit Studierenden der Hochschule für Musik/sonic space basel
Koordination: Anton Kernjak und Marcus Weiss

Abschlusskonzert Projekt IV mit Studierenden des MA zeitgenössische Musik

Vorträge, Workshops und Konzerte kuratiert von Ellen Fallowfield

Mit Seth Josel (Gitarre), Gunnhildur Einarsdottir (Harfe), Sanae Yoshida (Klavier), Marc Sabat (Komposition), Thomas Ciszak (Komposition), Thomas Nicholson (Komposition, Violine), Caspar Johannes Walter (Komposition, Violoncello), Ellen Fallowfield (Violoncello, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der HSM Basel) sowie Studierenden der
Hochschule für Musik FHNW, der Hochschule für Musik Freiburg i. Brsg sowie der Hochschule der Künste Bern

Vorträge, Workshops und Konzerte kuratiert von Ellen Fallowfield

Mit Seth Josel (Gitarre), Gunnhildur Einarsdottir (Harfe), Sanae Yoshida (Klavier), Marc Sabat (Komposition), Thomas Ciszak (Komposition), Thomas Nicholson (Komposition, Violine), Caspar Johannes Walter (Komposition, Violoncello), Ellen Fallowfield (Violoncello, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der HSM Basel) sowie Studierenden der
Hochschule für Musik FHNW, der Hochschule für Musik Freiburg i. Brsg sowie der Hochschule der Künste Bern

Vorträge, Workshops und Konzerte kuratiert von Ellen Fallowfield

Mit Seth Josel (Gitarre), Gunnhildur Einarsdottir (Harfe), Sanae Yoshida (Klavier), Marc Sabat (Komposition), Thomas Ciszak (Komposition), Thomas Nicholson (Komposition, Violine), Caspar Johannes Walter (Komposition, Violoncello), Ellen Fallowfield (Violoncello, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der HSM Basel) sowie Studierenden der
Hochschule für Musik FHNW, der Hochschule für Musik Freiburg i. Brsg sowie der Hochschule der Künste Bern

Kommentiertes Konzert mit dem Kontrabassisten Dario Calderone und Giorgio Netti

Moderation: Marcus Weiss

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik

Preis: CHF 15.– (Freier Eintritt für Studierende der Hochschule für Musik FHNW)

Ensemble Diagonal für zeitgenössische Musik
Jürg Henneberger, Leitung

 

Kommentiertes Konzert mit der Vokalistin Jennifer Walshe

Moderation: Marcus Weiss

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik

Preis: CHF 15.– (Freier Eintritt für Studierende der Hochschule für Musik FHNW)

Abschlusskonzert Projekt V mit Studierenden des MA zeitgenössische Musik

Konzert zone expérimentale mit Studierenden des MA zeitgenössische Musik

Intime Konzert-Settings und Open Stage

Im Anschluss an die Eröffnungs-Produktionsreihe ‹Im Flow der Apokalypse› in der Spielzeit 20/21, setzen das Theater Basel und die Hochschule für Musik FHNW ihre Zusammenarbeit fort. Die ‹Flow Nights› werden von sonic space basel-Studierenden kuratiert.

Die Freie Improvisation hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer autonomen Form der Musikausübung entwickelt, bar aller Tabus, die zu Zeiten des Free Jazz oder der frühen Improvisations-Experimente der neuen Musik noch herrschten.  
Es ist eine Musik, die unmittelbar mit ihrem Publikum kommuniziert - und dabei auch einiges riskiert. Ein spannendes Erlebnis, bei welchem die Zuhörenden neue, atemberaubende  (Klang-)Landschaften der Gegenwart entdecken können! 

Am Lundi gras improvisieren in wechselnden Besetzungen Studierende der Klassen 'Freie Improvisation' von Andrea Neumann und Alfred Zimmerlin.

Konzert der Kompositionsklassen von Johannes Kreidler, Michel Roth und Caspar Johannes Walter an der Hochschule für Musik FHNW

Die Freie Improvisation hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer autonomen Form der Musikausübung entwickelt, bar aller Tabus, die zu Zeiten des Free Jazz oder der frühen Improvisations-Experimente der neuen Musik noch herrschten.  
Es ist eine Musik, die unmittelbar mit ihrem Publikum kommuniziert - und dabei auch einiges riskiert. Ein spannendes Erlebnis, bei welchem die Zuhörenden neue, atemberaubende  (Klang-)Landschaften der Gegenwart entdecken können! 

Am Lundi gras improvisieren in wechselnden Besetzungen Studierende der Klassen 'Freie Improvisation' von Andrea Neumann und Alfred Zimmerlin.

Abschlusskonzert Projekt VI mit Studierenden des MA zeitgenössische Musik

Kommentiertes Konzert mit dem Blockföltisten Jermias Schwarzer

Moderation: Marcus Weiss

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik

Preis: CHF 15.– (Freier Eintritt für Studierende der Hochschule für Musik FHNW)

Intime Konzert-Settings und Open Stage

Im Anschluss an die Eröffnungs-Produktionsreihe ‹Im Flow der Apokalypse› in der Spielzeit 20/21, setzen das Theater Basel und die Hochschule für Musik FHNW ihre Zusammenarbeit fort. Die ‹Flow Nights› werden von sonic space basel-Studierenden kuratiert.

Die Freie Improvisation hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer autonomen Form der Musikausübung entwickelt, bar aller Tabus, die zu Zeiten des Free Jazz oder der frühen Improvisations-Experimente der neuen Musik noch herrschten.  
Es ist eine Musik, die unmittelbar mit ihrem Publikum kommuniziert - und dabei auch einiges riskiert. Ein spannendes Erlebnis, bei welchem die Zuhörenden neue, atemberaubende  (Klang-)Landschaften der Gegenwart entdecken können! 

Am Lundi gras improvisieren in wechselnden Besetzungen Studierende der Klassen 'Freie Improvisation' von Andrea Neumann und Alfred Zimmerlin.

Abschlusskonzert Projekt VII mit Studierenden des MA zeitgenössische Musik

Präsentiert von den Dozierenden und Studierenden des Hauptfachs Musiktheorie
Im Rahmen des c48/Interpretationsforums

Mit Studierenden der Hochschule für Musik/sonic space basel
Koordination: Anton Kernjak und Marcus Weiss

Kommentiertes Konzert mit der Pianistin und Improvisatorin Andrea Neumann

Moderation: Marcus Weiss

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik

Preis: CHF 15.– (Freier Eintritt für Studierende der Hochschule für Musik FHNW)

Phoebe Bognár, Einat Aronstein, Luis Homedes López, Katarina Leskovar, Francesco Palmieri, Daniela Petry und Yi Zhou präsentieren eigene Projekte.

Talk mit Dieter Ammann und Uli Fussenegger

Dieter Ammann (*1962)

Distanzenquartett (2009)
Moser String Quartet:
Kanon Miyashita, Violine
Patricia Muro, Violine
Ariadna Bataller, Viola
Lae Galasso, Violoncello

d'accord(s) für zwei Altsaxophone (2004)

 

Intime Konzert-Settings und Open Stage

Im Anschluss an die Eröffnungs-Produktionsreihe ‹Im Flow der Apokalypse› in der Spielzeit 20/21, setzen das Theater Basel und die Hochschule für Musik FHNW ihre Zusammenarbeit fort. Die ‹Flow Nights› werden von sonic space basel-Studierenden kuratiert.

Konzerte / Workshops / Talks

In Kooperation mit allen Schweizer Musikhochschulen

Konzerte / Workshops / Talks

In Kooperation mit allen Schweizer Musikhochschulen

Konzerte / Workshops / Talks

In Kooperation mit allen Schweizer Musikhochschulen

Abschlusskonzert des Workshops mit Isabelle Duthoit
Mit Studierenden des MA Freie Improvisation

Im Rahmen der Reihe MachtMusikPolitik

Studierende des Master Improvisation (Klasse Andrea Neumann/Alfred Zimmerlin) zu Gast beim FIM

Eintritt frei/Kollekte

 

Konzert der Kompositionsklassen von Johannes Kreidler, Michel Roth und Caspar Johannes Walter an der Hochschule für Musik FHNW

Ivan Liuzzo (*1993): Study for Notturno IV
für präpariertes Klavier (2021, UA)
Jacob Mason, Klavier

Isaac Blumfield (*1996): Outside
für Flöte, Bassklarinette und Cello (2021, SEA)
Phoebe Bognár, Flöte
Àbel Fazekas, Bassklarinette
Caspar Johannes Walter, Violoncello

Gabriel Kleber (*1987): untitled sketch
fixed media piece (2021, UA)

Ivan Liuzzo: Notturno III
für präpariertes Klavier (2020, UA)
Jacob Mason, Klavier

Dakota Wayne (*1992): Re-tranplant of the aura of nature back into human being (2021, UA)
Dakota Wayne, Moderation und medizinische Durchführung

Gabriel Kleber: Minimal Piece I
4-Kanal Installation (2021, UA)

Tongondel 41
Oliver Rutz (*1998): Ausstellung der im Rahmen von «Quarantäne 41» gesammelten Postkarten in der Tongondel 41

Klassische Gitarrenmusik, experimentelle Live-Elektronik, Indie Dream Pop und eine elektronische Soundperformance. Die vier Acts bringen diese unterschiedlichen Genres an diesem Abend dicht an dicht
auf einer Bühne zusammen.

Rémy und Tober - Electronic Youtube Meditations
Louis Keller - Gesang, E-Gitarre
Martin Reck - Live Electronics
Clemens Schumacher - Klassische Gitarre

Intime Konzert-Settings und Open Stage
Im Anschluss an die Eröffnungs-Produktionsreihe ‹Im Flow der Apokalypse› in der Spielzeit 20/21, setzen das Theater Basel und die Hochschule für Musik FHNW ihre Zusammenarbeit fort. Die ‹Flow Nights› werden von sonic space basel-Studierenden kuratiert.

Nächste Termine
9.12.2021, María Muñoz López und Cris Arcos Cano
20.1.2022, Mikael Szafirowski

Kommentiertes Konzert mit dem Klarinettisten Hugo Queiros
Moderation: Marcus Weiss

Gérard Grisey (1946–1998): Anubis et Nout.
Zwei Stücke für Kontrabassklarinette (1983)

Rebecca Saunders (*1967): Caerulean für Bassklarinette (2010/11)

Brian Ferneyhough (*1943): Time and Motion Study I für Bassklarinette (1971–76)

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik

Preis: CHF 15.– (Freier Eintritt für Studierende der Hochschule für Musik FHNW)

Dr. phil. habil. Steffen A. Schmidt (ZHdK) gibt einen Überblick zu den Entwicklungen, die von 1950 bis in die Gegenwart stattgefunden haben. An ausgewählten Beispielen stehen die strukturellen und expressiven Beziehungen der Künste im Fokus.

Interessierte sind herzlich eingeladen teilzunehmen.
Organisation und Anmeldung: Qiming Yuan
Veranstaltung mit 3G-Zertifikatspflicht (geimpft, getestet, genesen)

Tristan Murail (*1947): Garrigue (2008)
Clara Giner I Franco, Flöte
Anastasiia Agapova, Viola
Yi Zhou, Violoncello
Rubén Bañuelos, Schlagzeug

Martin Matalon (*1958): Prelude and Blue (2001)
Álvaro Rodríguez, Altsaxophon
Noah Rosen, Schlagzeug
Daniela Petry, Kontrabass

Philippe Leroux (*1959): De l’épaisseur (1998)
Manca Dornik, Akkordeon
María Alejandra Jiménez Guillén, Violine
Yi Zhou, Violoncello

Yann Robin (*1974): Schizophrenia (2006) mit Kürzung
Daniela Braun, Klarinette
Luis Homedes López, Sopransaxophon

Fréderic Pattar (*1969): Outlyer (2007)
Clara Giner I Franco, Flöte
María Alejandra Jiménez Guillén, Violine
Anastasiia Agapova, Viola
Yi Zhou, Violoncello
Rubén Bañuelos, Schlagzeug
Miriam Paschetta, Harfe
Jacob Mason, Fender Rhodes
Marcus Weiss, Leitung

Philippe Leroux: Un lieu verdoyant (1999)
Einat Aronstein, Stimme
Luis Homedes López, Sopransaxophon

Raphaël Cendo (*1975): Rokh I (2011) Ausschnitt
Clara Giner I Franco, Flöte
María Alejandra Jiménez Guillén, Violine
Yi Zhou, Violoncello
Jacob Mason, Klavier
Marcus Weiss, Leitung

Duo Thand & Oliver Roth
Frei improvisiertes Spiel in allen Facetten der
Geräusch- und Tonerzeugung

Thomas Peter - Elektronik/Objekte
André Meier - Trompete
Oliver Roth - Modular Synthesizer

Eintritt CHF 15.- | ermässigt CHF 10.-  
für Studierende der Hochschule für Musik FHNW freier Eintritt
Nachtstrom ist eine Konzertreihe des elektronischen Studios Basel

Die Freie Improvisation hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer autonomen Form der Musikausübung entwickelt, bar aller Tabus, die zu Zeiten des Free Jazz oder der frühen Improvisations-Experimente der neuen Musik noch herrschten.  
Es ist eine Musik, die unmittelbar mit ihrem Publikum kommuniziert - und dabei auch einiges riskiert. Ein spannendes Erlebnis, bei welchem die Zuhörenden neue, atemberaubende  (Klang-)Landschaften der Gegenwart entdecken können! 

Am Lundi gras improvisieren in wechselnden Besetzungen Studierende der Klassen 'Freie Improvisation' von Andrea Neumann und Alfred Zimmerlin.

In diesem Konzert präsentieren Studierende des Masters für Freie Improvisation und des Jazzcampus das Ergebnis eines viertägigen Improvisations-Workshops mit den brasilianischen Musikern Livio Tragtenberg und Marco Scarassatti, die mit ihrem Projekt BIO – Burned Instruments Orchestra beim Festival CULTURESCAPES 2021 Amazonas zu Gast sind.

Im Anschluss: Uli Fussenegger, Leiter sonic space basel an der Hochschule für Musik FHNW im Gespräch mit Marco Scarassatti

Livio Tragtenberg, Marco Scarassatti – Workshop-Leitung
Rahel Boell
Violine
Cris Arcos Cano – Saxophon
Boris Paul-Donskoff – Gitarre
Edward Williams – Gitarre
Enrico Solano Tovar – Perkussion
Maria Luisa Pizzighella – Perkussion
Javier Nicolas Valdebenito Hermosilla – Kontrabass


Im Workshop mit Tragtenberg und Scarassatti setzen sich die Studierenden intensiv mit deren Projekt auseinander. Sie erarbeiten sich individuell eine Herangehensweise an eine bestimmte, ihnen zugeteilte Partitur, kommen anschliessend in kleineren Gruppen und schliesslich zu einer gemeinsamen Improvisation zusammen.


Marco Scarassati (*1971 in Campinas, Brasilien) ist Klangkünstler und Komponist, zudem kreiert er Skulpturen und Installationen. Er hat unter anderem an der documenta 14 mitgewirkt und war kuratorischer Berater für MaerzMusik (Berliner Festspiele) 2017. Des Weiteren ist er Professor, Forscher und Autor an der Fakultät für Erziehungswissenschaften der Bundesuniversität von Minas Gerais.

Livio Tragtenberg (*1961 in São Paulo, Brasilien) ist Komponist, Leiter von Multimedia-Veranstaltungen und Koordinator von Sonderprojekten im Bereich der Musikerziehung. Tragtenberg komponierte u.a. zahlreiche Werke für den deutschen Choreografen Johann Kresnik und schuf das Sounddesign für den brasilianischen Pavillon an der EXPO 2015 in Mailand.

 

Performance with music, poetry and visuals for the very first edition of ‹Flow Nights›. A synergy of creative discourse between words, water and sounds, the evening promises to bring forth a ‘flow’ of completely fresh ideas and creations from an exciting line-up of Basel-based creatives.

«I was looking at effervescent foam
at dawn
die-cutting the fading
light»

María Alejandra Jimenez – Poetry, voice, violin
Phoebe Bognár – Flutes, voice, electronics
Mikołaj Rytowski – Percussion, electronics
Cristina Arcos Cano – Visuals, video

Intime Konzert-Settings und Open Stage

Im Anschluss an die Eröffnungs-Produktionsreihe ‹Im Flow der Apokalypse› in der Spielzeit 20/21, setzen das Theater Basel und die Hochschule für Musik FHNW ihre Zusammenarbeit fort. Die ‹Flow Nights› werden von sonic space basel-Studierenden kuratiert.

Weitere Termine
18.11.2021, Martin Reck und Louis Keller
9.12.2021, María Muñoz López und Cris Arcos Cano
20.1.2022, Mikael Szafirowski

Im Rahmen der Reihe MachtMusikPolitik

Ein Musiktheater-Abend basierend auf dem Briefwechsel von Bruno Maderna und Irma Manfredi  
Mit Werken von Bruno Maderna, Johann Sebastian Bach und Uraufführungen von Caspar Johannes Walter, Elnaz Seyedi und Leo Hofmann  

Eine Produktion von Gare du Nord Basel, Hochschule für Musik/sonic space basel FHNW und Schola Cantorum Basiliensis.

Zum Auftakt der Jubiläums-Saison des Gare du Nord und seinem 20-jährigen Bestehen beleuchtet das Musiktheater-Projekt SENZA ORA eine besondere Facette, ja, vielleicht den Wesenskern der Musik: ihre Flüchtigkeit. Wohin geht die Musik?  
Während sich der Notentext auf dem Papier und die Klänge sich auf Tonträgern archivieren und für zukünftige Generationen greifbar machen lassen, bleibt das unmittelbare und subjektive Klangerlebnis ganz an den Moment in der Jetztzeit gebunden. SENZA ORA befragt den künstlerischen Weg, das Phänomen Zeit und die Utopie eines musikalischen Universums. Der Abend verbindet Werke der Alten Musik von Komponisten wie J.S. Bach und Francesco Cavalli mit Werken von Bruno Maderna, sowie Uraufführungen von Caspar Johannes Walter und Elnaz Seyedi sowie Leo Hofmann.

Ein Musiktheater-Abend basierend auf dem Briefwechsel von Bruno Maderna und Irma Manfredi  
Mit Werken von Bruno Maderna, Johann Sebastian Bach und Uraufführungen von Caspar Johannes Walter, Elnaz Seyedi und Leo Hofmann  

Eine Produktion von Gare du Nord Basel, Hochschule für Musik/sonic space basel FHNW und Schola Cantorum Basiliensis.

Zum Auftakt der Jubiläums-Saison des Gare du Nord und seinem 20-jährigen Bestehen beleuchtet das Musiktheater-Projekt SENZA ORA eine besondere Facette, ja, vielleicht den Wesenskern der Musik: ihre Flüchtigkeit. Wohin geht die Musik?  
Während sich der Notentext auf dem Papier und die Klänge sich auf Tonträgern archivieren und für zukünftige Generationen greifbar machen lassen, bleibt das unmittelbare und subjektive Klangerlebnis ganz an den Moment in der Jetztzeit gebunden. SENZA ORA befragt den künstlerischen Weg, das Phänomen Zeit und die Utopie eines musikalischen Universums. Der Abend verbindet Werke der Alten Musik von Komponisten wie J.S. Bach und Francesco Cavalli mit Werken von Bruno Maderna, sowie Uraufführungen von Caspar Johannes Walter und Elnaz Seyedi sowie Leo Hofmann.

Ein Musiktheater-Abend basierend auf dem Briefwechsel von Bruno Maderna und Irma Manfredi  
Mit Werken von Bruno Maderna, Johann Sebastian Bach und Uraufführungen von Caspar Johannes Walter, Elnaz Seyedi und Leo Hofmann  

Eine Produktion von Gare du Nord Basel, Hochschule für Musik/sonic space basel FHNW und Schola Cantorum Basiliensis.

Zum Auftakt der Jubiläums-Saison des Gare du Nord und seinem 20-jährigen Bestehen beleuchtet das Musiktheater-Projekt SENZA ORA eine besondere Facette, ja, vielleicht den Wesenskern der Musik: ihre Flüchtigkeit. Wohin geht die Musik?  
Während sich der Notentext auf dem Papier und die Klänge sich auf Tonträgern archivieren und für zukünftige Generationen greifbar machen lassen, bleibt das unmittelbare und subjektive Klangerlebnis ganz an den Moment in der Jetztzeit gebunden. SENZA ORA befragt den künstlerischen Weg, das Phänomen Zeit und die Utopie eines musikalischen Universums. Der Abend verbindet Werke der Alten Musik von Komponisten wie J.S. Bach und Francesco Cavalli mit Werken von Bruno Maderna, sowie Uraufführungen von Caspar Johannes Walter und Elnaz Seyedi sowie Leo Hofmann.

Die Hommage «Ständchen für Bruno» widmet sich dem Solo- und Duo-Werk Bruno Madernas, der 2020 hundert Jahre alt geworden wäre. Begleitet wird der Abend mit dem Ensemble Diagonal von einem Gespräch zwischen Freundinnen, die mit ihren Geschichten und Erinnerungen die schillernde Persönlichkeit Madernas wiederauferstehen lassen: Caterina Maderna, die Tochter des Komponisten und Angela Ida de Benedictis, die sowohl bei der Paul Sacher Stiftung als auch im Namen der Erben für den Nachlass verantwortlich ist.

Mit: Ensemble Diagonal (Studierende der Hochschule für Musik FHNW), Jürg Henneberger (Musikalische Leitung); Caterina Maderna und Angela Ida de Benedictis (Gespräch)

Programm:

Bruno Maderna (1920-1973): Solo- und Duowerke

Solo per oboe (1971)
Elisa Olmeda, Oboe

Ständchen für Tini per viola e violino (1972)
Inessa Kulmer, Violine
Anastasia Agapova, Viola

Viola (1971)
Anastasia Agapova, Viola

Dialodia per due strumenti (1971-72)
Urska Zupan und Leonel Quinta, Klarinette

Honeyrêves per flauto e pianoforte (1961)
Emma Muñoz, Flöte
Jacob Mason, Klavier

Instrumentalstimmen für Le Rire für Flöte/Piccolo/Altflöte und Xylophon/Marimbaphon (ca. 1964), Realisierung ohne Tonband unter der Verantwortung von Jürg Henneberger
Phoebe Bognár, Flöten
Mikołaj Rytowski, Schlagzeug
[mit freundlicher Genehmigung der Paul Sacher Stiftung Basel]

Tickets

Ein Musiktheater-Abend basierend auf dem Briefwechsel von Bruno Maderna und Irma Manfredi  
Mit Werken von Bruno Maderna, Johann Sebastian Bach und Uraufführungen von Caspar Johannes Walter, Elnaz Seyedi und Leo Hofmann  

Eine Produktion von Gare du Nord Basel, Hochschule für Musik/sonic space basel FHNW und Schola Cantorum Basiliensis.

Zum Auftakt der Jubiläums-Saison des Gare du Nord und seinem 20-jährigen Bestehen beleuchtet das Musiktheater-Projekt SENZA ORA eine besondere Facette, ja, vielleicht den Wesenskern der Musik: ihre Flüchtigkeit. Wohin geht die Musik?  
Während sich der Notentext auf dem Papier und die Klänge sich auf Tonträgern archivieren und für zukünftige Generationen greifbar machen lassen, bleibt das unmittelbare und subjektive Klangerlebnis ganz an den Moment in der Jetztzeit gebunden. SENZA ORA befragt den künstlerischen Weg, das Phänomen Zeit und die Utopie eines musikalischen Universums. Der Abend verbindet Werke der Alten Musik von Komponisten wie J.S. Bach und Francesco Cavalli mit Werken von Bruno Maderna, sowie Uraufführungen von Caspar Johannes Walter und Elnaz Seyedi sowie Leo Hofmann.

Abschlusskonzert des Workshops mit Harald Kimmig
Mit Studierenden des MA Freie Improvisation

Die Freie Improvisation hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer autonomen Form der Musikausübung entwickelt, bar aller Tabus, die zu Zeiten des Free Jazz oder der frühen Improvisations-Experimente der neuen Musik noch herrschten.  
Es ist eine Musik, die unmittelbar mit ihrem Publikum kommuniziert - und dabei auch einiges riskiert. Ein spannendes Erlebnis, bei welchem die Zuhörenden neue, atemberaubende  (Klang-)Landschaften der Gegenwart entdecken können! 

Am Lundi gras improvisieren in wechselnden Besetzungen Studierende der Klassen 'Freie Improvisation' von Andrea Neumann und Alfred Zimmerlin.

Abschlusskonzert Projekt I mit Studierenden des MA zeitgenössische Musik
Werke von Kuwabara, Mincek, Bognár, Rzewski
Programm

21. Jahreskongress der Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH)

Kongressleitung: Moritz Heffter, Johannes Menke, Florian Vogt, Caspar Johannes Walter

Musik wird intoniert, Instrumente werden gestimmt. Auf der Grundlage von Ton- und Stimmungssystemen bauen Notationen auf, finden Musiktheorie und Musikpraxis statt. Das Konzipieren von und Nachdenken über Tonsysteme lässt sich in allen Kulturen verfolgen und ist historischen Prozessen unterworfen. Trotz dieser fundamentalen Bedeutung wird über die Grundlagen des jeweils zugrundeliegenden Tonsystems oftmals kaum reflektiert, etwa über die Tonnamen, die Folge von Ganz- und Halbtönen, die Schlüssel etc.

Die altgriechische Tetrachordlehre, die Musik des Mittelalters, die vieltönige Chromatik und Enharmonik des 16. und 17. Jahrhunderts, die mitteltönige Musik der Barockzeit, aber auch Ansätze zu Stimmungen von reinen Quinten und reinen Terzen des 19. Jahrhunderts und die mikrotonalen Konzepte des 20. und 21. Jahrhunderts lassen sich ebenso wenig auf dem gleichstufig-zwölftönig gestimmten Klavier darstellen wie die Musik vieler weiterer Kulturen der Welt.

Die Möglichkeit eines musikalischen Gedankens hängt vom Tonsystem ab. Nicht immer fügt sich alles ohne Spannungen. Und auch das Verhältnis von musikalischem Gedanken und zugrundeliegender Stimmung kann im guten Sinn widersprüchlich sein, wenn die Musik mehr und anderes ausdrückt, als es die Systematik und Nomenklatur des Tonsystems vorgeben. Stimmungen sind zudem unmittelbar mit den physikalischen Grundlagen der Musik – also der Akustik und den Bedingungen der Tonerzeugung – verbunden und gehören auf vielfältige Weise zur Theorie der Musik. Das reicht bis in die Aufführungspraxis und den Instrumentenbau.

Der 21. Jahreskongress der GMTH in Basel möchte dazu einladen, über solche Fragen in diesem so zentralen, ja basalen Gebiet von Musiktheorie neu nachzudenken. Je breiter das Spektrum der Themen und Bereiche sein wird, desto besser. Die Keynotes sind nicht direkt den Sektionen des Kongresses zu- geordnet und sollen aus verschiedenen Perspektiven das Thema des Kongresses beleuchten. Als Keynote-Speaker sind eingeladen: die Komponistin Catherine Lamb, der Musiktheoretiker Alexander Rehding und der Spezialist für arabische und türkische Musiktheorie Michalis Cholevas. Der Campus der Musik-Akademie Basel mit der Hochschule für Musik (FHNW) und ihren Instituten Klassik, Schola Cantorum Basiliensis und Jazz bietet vielfältige Möglichkeiten: Spezialinstrumente, auf denen sich fast alle Fragestellungen der Thematik akustisch darstellen lassen, allen voran ein Nachbau von Nicola Vicentinos Arciorgano, stehen zur Verfügung. Zudem befassen sich die Forschungsabteilungen und Dozierenden auch institutsübergreifend schon länger mit dem Thema.

Wir gehen momentan davon aus, dass der Kongress als Präsenzveranstaltung in Basel durchgeführt werden kann. Für den Fall der Fälle sind jedoch auch Online-Formate angedacht. Weitere Informationen dazu folgen ggf. auf dieser Webseite.

21. Jahreskongress der Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH)

Kongressleitung: Moritz Heffter, Johannes Menke, Florian Vogt, Caspar Johannes Walter

Musik wird intoniert, Instrumente werden gestimmt. Auf der Grundlage von Ton- und Stimmungssystemen bauen Notationen auf, finden Musiktheorie und Musikpraxis statt. Das Konzipieren von und Nachdenken über Tonsysteme lässt sich in allen Kulturen verfolgen und ist historischen Prozessen unterworfen. Trotz dieser fundamentalen Bedeutung wird über die Grundlagen des jeweils zugrundeliegenden Tonsystems oftmals kaum reflektiert, etwa über die Tonnamen, die Folge von Ganz- und Halbtönen, die Schlüssel etc.

Die altgriechische Tetrachordlehre, die Musik des Mittelalters, die vieltönige Chromatik und Enharmonik des 16. und 17. Jahrhunderts, die mitteltönige Musik der Barockzeit, aber auch Ansätze zu Stimmungen von reinen Quinten und reinen Terzen des 19. Jahrhunderts und die mikrotonalen Konzepte des 20. und 21. Jahrhunderts lassen sich ebenso wenig auf dem gleichstufig-zwölftönig gestimmten Klavier darstellen wie die Musik vieler weiterer Kulturen der Welt.

Die Möglichkeit eines musikalischen Gedankens hängt vom Tonsystem ab. Nicht immer fügt sich alles ohne Spannungen. Und auch das Verhältnis von musikalischem Gedanken und zugrundeliegender Stimmung kann im guten Sinn widersprüchlich sein, wenn die Musik mehr und anderes ausdrückt, als es die Systematik und Nomenklatur des Tonsystems vorgeben. Stimmungen sind zudem unmittelbar mit den physikalischen Grundlagen der Musik – also der Akustik und den Bedingungen der Tonerzeugung – verbunden und gehören auf vielfältige Weise zur Theorie der Musik. Das reicht bis in die Aufführungspraxis und den Instrumentenbau.

Der 21. Jahreskongress der GMTH in Basel möchte dazu einladen, über solche Fragen in diesem so zentralen, ja basalen Gebiet von Musiktheorie neu nachzudenken. Je breiter das Spektrum der Themen und Bereiche sein wird, desto besser. Die Keynotes sind nicht direkt den Sektionen des Kongresses zu- geordnet und sollen aus verschiedenen Perspektiven das Thema des Kongresses beleuchten. Als Keynote-Speaker sind eingeladen: die Komponistin Catherine Lamb, der Musiktheoretiker Alexander Rehding und der Spezialist für arabische und türkische Musiktheorie Michalis Cholevas. Der Campus der Musik-Akademie Basel mit der Hochschule für Musik (FHNW) und ihren Instituten Klassik, Schola Cantorum Basiliensis und Jazz bietet vielfältige Möglichkeiten: Spezialinstrumente, auf denen sich fast alle Fragestellungen der Thematik akustisch darstellen lassen, allen voran ein Nachbau von Nicola Vicentinos Arciorgano, stehen zur Verfügung. Zudem befassen sich die Forschungsabteilungen und Dozierenden auch institutsübergreifend schon länger mit dem Thema.

Wir gehen momentan davon aus, dass der Kongress als Präsenzveranstaltung in Basel durchgeführt werden kann. Für den Fall der Fälle sind jedoch auch Online-Formate angedacht. Weitere Informationen dazu folgen ggf. auf dieser Webseite.

21. Jahreskongress der Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH)

Kongressleitung: Moritz Heffter, Johannes Menke, Florian Vogt, Caspar Johannes Walter

Musik wird intoniert, Instrumente werden gestimmt. Auf der Grundlage von Ton- und Stimmungssystemen bauen Notationen auf, finden Musiktheorie und Musikpraxis statt. Das Konzipieren von und Nachdenken über Tonsysteme lässt sich in allen Kulturen verfolgen und ist historischen Prozessen unterworfen. Trotz dieser fundamentalen Bedeutung wird über die Grundlagen des jeweils zugrundeliegenden Tonsystems oftmals kaum reflektiert, etwa über die Tonnamen, die Folge von Ganz- und Halbtönen, die Schlüssel etc.

Die altgriechische Tetrachordlehre, die Musik des Mittelalters, die vieltönige Chromatik und Enharmonik des 16. und 17. Jahrhunderts, die mitteltönige Musik der Barockzeit, aber auch Ansätze zu Stimmungen von reinen Quinten und reinen Terzen des 19. Jahrhunderts und die mikrotonalen Konzepte des 20. und 21. Jahrhunderts lassen sich ebenso wenig auf dem gleichstufig-zwölftönig gestimmten Klavier darstellen wie die Musik vieler weiterer Kulturen der Welt.

Die Möglichkeit eines musikalischen Gedankens hängt vom Tonsystem ab. Nicht immer fügt sich alles ohne Spannungen. Und auch das Verhältnis von musikalischem Gedanken und zugrundeliegender Stimmung kann im guten Sinn widersprüchlich sein, wenn die Musik mehr und anderes ausdrückt, als es die Systematik und Nomenklatur des Tonsystems vorgeben. Stimmungen sind zudem unmittelbar mit den physikalischen Grundlagen der Musik – also der Akustik und den Bedingungen der Tonerzeugung – verbunden und gehören auf vielfältige Weise zur Theorie der Musik. Das reicht bis in die Aufführungspraxis und den Instrumentenbau.

Der 21. Jahreskongress der GMTH in Basel möchte dazu einladen, über solche Fragen in diesem so zentralen, ja basalen Gebiet von Musiktheorie neu nachzudenken. Je breiter das Spektrum der Themen und Bereiche sein wird, desto besser. Die Keynotes sind nicht direkt den Sektionen des Kongresses zu- geordnet und sollen aus verschiedenen Perspektiven das Thema des Kongresses beleuchten. Als Keynote-Speaker sind eingeladen: die Komponistin Catherine Lamb, der Musiktheoretiker Alexander Rehding und der Spezialist für arabische und türkische Musiktheorie Michalis Cholevas. Der Campus der Musik-Akademie Basel mit der Hochschule für Musik (FHNW) und ihren Instituten Klassik, Schola Cantorum Basiliensis und Jazz bietet vielfältige Möglichkeiten: Spezialinstrumente, auf denen sich fast alle Fragestellungen der Thematik akustisch darstellen lassen, allen voran ein Nachbau von Nicola Vicentinos Arciorgano, stehen zur Verfügung. Zudem befassen sich die Forschungsabteilungen und Dozierenden auch institutsübergreifend schon länger mit dem Thema.

Wir gehen momentan davon aus, dass der Kongress als Präsenzveranstaltung in Basel durchgeführt werden kann. Für den Fall der Fälle sind jedoch auch Online-Formate angedacht. Weitere Informationen dazu folgen ggf. auf dieser Webseite.

Michel Roth: Spiel Hölle für Saxophon, E-Gitarre, Keyboard, Schlagzeug, Elektronik und Flipperclub (2021 UA, Auftrag ZeitRäume Basel) –54′

Produktion ZeitRäume Basel mit freundlicher Unterstützung der Gemeinde Münchenstein, Karrer-Stiftung, Hertner-Strasser Stiftung | Der Kompositionsauftrag wurde realisiert mit Unterstützung der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und der UBS Kulturstiftung.

CHF 30 | ermässigt CHF 15

Weitere Informationen

 

 

Bahnhöfe als Orte des Durchgangs und Übergangs, der Begegnung von Menschen aus allen Schichten, Milieus und Regionen, als Arbeitsorte, Knotenpunkte räumlich und zeitlich komplexer Strukturen und Räume vielfältiger klanglicher Inspiration stehen im Mittelpunkt dieses Projekts, das verschiedenste Bereiche zusammenbringt: Soziale Arbeit, Improvisation, Komposition, Performance und Audiodesign.

Produktion ZeitRäume Basel in Koproduktion mit Hochschule für Musik Basel FHNW / Musik-Akademie Basel mit freundlicher Unterstützung der SBB Immobilien

CHF 30 | ermässigt CHF 15

Weitere Informationen

 

 

Akademiekonzert Musik-Akademie Basel im Rahmen von ZeitRäume Basel

Thomas Kessler/Lukas Bärfuss: Oratorium für Vokalensemble und Ensemble (2019–2020, Kompositionsauftrag der Musik-Akademie Basel zu ihrem 150 Jahre Jubiläum im Jahr 2017)

Produktion Wien Modern, Musikfestival Bern und Musik-Akademie Basel | In Kooperation mit ZeitRäume Basel und dem Institute for Computer Music and Sound Technology ICST der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK

CHF 40 | ermässigt CHF 20

Weitere Informationen

 

 

Michel Roth: Spiel Hölle für Saxophon, E-Gitarre, Keyboard, Schlagzeug, Elektronik und Flipperclub (2021 UA, Auftrag ZeitRäume Basel) –54′

Produktion ZeitRäume Basel mit freundlicher Unterstützung der Gemeinde Münchenstein, Karrer-Stiftung, Hertner-Strasser Stiftung | Der Kompositionsauftrag wurde realisiert mit Unterstützung der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und der UBS Kulturstiftung.

CHF 30 | ermässigt CHF 15

Weitere Informationen

 

 

Bahnhöfe als Orte des Durchgangs und Übergangs, der Begegnung von Menschen aus allen Schichten, Milieus und Regionen, als Arbeitsorte, Knotenpunkte räumlich und zeitlich komplexer Strukturen und Räume vielfältiger klanglicher Inspiration stehen im Mittelpunkt dieses Projekts, das verschiedenste Bereiche zusammenbringt: Soziale Arbeit, Improvisation, Komposition, Performance und Audiodesign.

Produktion ZeitRäume Basel in Koproduktion mit Hochschule für Musik Basel FHNW / Musik-Akademie Basel mit freundlicher Unterstützung der SBB Immobilien

CHF 30 | ermässigt CHF 15

Weitere Informationen

 

 

Werke und Uraufführungen von Mark Andre, Pierluigi Billone, Phoebe Bognár & Maria Muñoz, Paul Brauner, Salvatore Castellano, Kite (Iulia-Andreea Smeu), Yu Kuwabara, Bernhard Lang, Jailin Liu, Jessie Marino, Enno Poppe, Dakota Wayne

Produktion ZeitRäume Basel in Koproduktion mit Hochschule für Musik Basel FHNW / Musik-Akademie Basel

CHF 40 | ermässigt CHF 20 | ab 21.15 Uhr Tickets zum halben Preis

Weitere Informationen

 

 

Werke und Uraufführungen von Mark Andre, Pierluigi Billone, Phoebe Bognár & Maria Muñoz, Paul Brauner, Salvatore Castellano, Kite (Iulia-Andreea Smeu), Yu Kuwabara, Bernhard Lang, Jailin Liu, Jessie Marino, Enno Poppe, Dakota Wayne

Produktion ZeitRäume Basel in Koproduktion mit Hochschule für Musik Basel FHNW / Musik-Akademie Basel

CHF 40 | ermässigt CHF 20 | ab 21.15 Uhr Tickets zum halben Preis

Weitere Informationen

 

 

Phase 4. Interaktiver Klangraum (2021 UA, Auftrag ZeitRäume Basel)
Vernissage: Donnerstag 09.09.2021, 11.00 Uhr

Angelehnt an den Literatur-Musik-Spaziergang Portal Fantasies (ZeitRäume Basel 2019) gestalten Linus Riegger und Basil Huywler einen interaktiven und multimedialen Raum im Bauch des gestrandeten Feuerschiffs Gannet am Klybeckquai. Das Publikum erlebt Kipp- und Transit-Momente zwischen Bild, Musik und Text in spielerischen Interaktionen. Geister der Vergangenheit und Visionen der Zukunft öffnen Tore zu parallelen Welten und Dimensionen.

Kollekte

 

Weitere Informationen

 

 

Michel Roth: Gondelwandel. Klanginstallation (2021 UA)

Michel Roth: Projektleitung, Forschung, Komposition

Gondelwandel ist Teil des Forschungsprojekts «Alpine Netze der Verbundenheit» mit Unterstützung des Förderprogramms SPARK des Schweizerischen Nationalfonds.

In Kooperation mit ZeitRäume Basel

Weitere Informationen

 

 

Arev Imer (*1996)
Agitation (2021)
8-Kanal, fixed media 

Gitbi Kwon (*1992)
Do not go gentle into that good night (2021) UA

Anna Sowa (*1987)
message for the year of metal rat II (2020)

Lina Posėčnaitė (*1995)
presque rien (2021) UA

Ensemble zone expérimentale alumni
Anja Clift, Flöte
Dana Barak, Klarinette
Jonas Tschanz, Saxophon
Adrian Albaladejo Díaz, Posaune
Estelle Costanzo, Harfe
Helga Karen, Klavier
Chris Moy, E-Gitarre
Jeanne Larrouturou, Schlagzeug
Alicja Pilarczyk, Violine
Sophie Wahlmüller, Viola
Karolina Öhman, Violoncello
Mikael Szafirowski, Klangregie
Mike Svoboda, Leitung

***

Bruno Maderna (1920-1973)
Serenata per Luisa (ca. 1968)
per ottavino, clarinetto, 2 trombe e 2 tromboni

Emma Muñoz, Piccoloflöte
Leonel Quinta, Klarinette
Jonas Wilhalm, Trompete
Johann Tuttle, Trompete
Adrian Albaladejo Díaz, Posaune
Adrian King, Posaune
Mike Svoboda, Leitung

Improvisation
Sylvain Monchocé, Flöte, Saxophon und Gayageum
Marie-Louise Schneider, Stimme, Bewegung
Jakub Miarczynski, Perkussion

Martin Reck (*1989)
Train Sleepers (2021)


***

Lina Posėčnaitė: presque rien
presque rien ist ein Form-Experiment, inspiriert von den Mobiles Alexander Calders. Lina Posėčnaitė hat sich von der Idee inspirieren lassen, dass die Gesamtform von Mobiles nicht festgesetzt ist, sondern sich je nach Luftbewegung und Blickwinkel verändert. Die Möglichkeit, die einzelnen Teile immer wieder neu zu einer anderen Gestalt zusammenzufügen, hat sie dazu bewegt, auch die Musikform als etwas nicht Konsistentes, sondern als eine Summe der individuellen Teile, die in einem bestimmten Moment zusammenerklingen, zu denken. Die Formteile von presque rien sind unabhängig voneinander komponiert und in sich abgeschlossen, allerdings basiert das Gesamte nicht auf komplexen internen Beziehungen zwischen den einzelnen Teilen, sondern ist ein Ergebnis des Zusammenklangs, der in der Partitur fast zufallsbedingt fixiert ist.
Luc Ferrari ist nicht nur der Titelgeber für presque rien – das Werk übernimmt auch die Ästhetik des “fast Nichts”, Alltagsobjekte und Elemente aus der Natur als Klangquellen miteinbeziehend.

Gitbi Kwon: Do not go gentle into that good night
Gitbi Kwon beschreibt in ihrem Werk innere Energien, erzeugt durch zerbrechliche Bewegungen zwischen tonhaften und geräuschhaften Klängen einerseits und der natürlichen rhythmischen Zeit in ihrem eigenen Spielraum andererseits.

Anna Sowa: message for the year of metal rat II
Anna Sowa verarbeitet in dieser Komposition die Erfahrungen ihres einjährigen Aufenthalts in Shanghai und einer Reisen nach China 2017/18. Die elektronische Ebene gibt ihre eigenen Aufnahmen sowie Auszügen aus einer Rede von Xi Jinping wieder. China, so beschreibt es die Komponistin, ist für Menschen, die durch die europäische Kultur geprägt sind, ein Land der Paradoxien. Vor allem deshalb, weil auf vielen Ebenen Konzepte und Phänomene koexistieren, die sich oft widersprechen. Das Nebeneinander von Gegensätzen ist für den Westen, der dichotomes Denken gewohnt ist, schwer zu begreifen. Innerhalb Chinas lassen sich jedoch überall extreme Unterschiede beobachten – in urbanen, ästhetischen, materiellen und sogar spirituellen Aspekten.
In all dem, zwischen Bewunderung und kritischer Reflexion, ausserordentlicher Vielfalt und Homogenisierung, liegt irgendwo eine nicht verbalisierte Unruhe, welche die Ambivalenz von Sowas Erfahrungen widerspiegelt. Das Menschliche wird mit künstlich erzeugten Elementen kombiniert. Natur, Meditation und Stille werden mit Technik, Zerstörung und Lärm kontrastiert. Ordnung wird zum Chaos.

Bruno Maderna: Serenata per Luisa
Unter den Briefen und Dokumenten, die im Nachlass von Bruno Maderna in der Paul Sacher Stiftung in Basel aufbewahrt werden, kann es vorkommen, dass man auf Titel von Kompositionen stösst, die der Wissenschaft bisher unbekannt waren. Dies ist der Fall bei seiner rätselhaften Sonata per Luisa, die in einem Brief eines allgemein ebenfalls eher unbekannten Absenders (Johannes Andreas Hubertus Lüske, kurz André) aus Den Haag ans Licht kommt. Dieser beschreibt das Werk als Musik, die zu unterhalten vermag und zukünftigen Generationen von Zuhörern «ein glückliches und entspanntes Gefühl» vermitteln soll, das auch ausserhalb des Konzertsaals bestehen bleibt. Maderna, so stellte sich heraus, schrieb die Serenata per Luisa während eines Grillfestes, das André in seinem Garten zu Ehren von Maderna veranstaltete. In der ausgelassenen Stimmung wurde ein Grill gebaut, der von der Form her einem Dinosaurier glich – und den Namen Luisa tragen sollte… Dieses «Gelegenheitsstück», diese «musikalische Miniatur», widerspiegelt eine der amüsantesten Seiten der vielseitigen und unermesslichen kompositorischen Tätigkeit Madernas.

Martin Reck: Train Sleepers
Ich placke meine Koffer nur im Kopf
über beiden Ohren: mit zwei Stangen Zimt,
Knoten im Taschentuch, den Golliwoog
vom Fenstersims.
Schon gebahnt am Schalter der Kommandobücke
warten in Kreuzwiesen Feilchenstellungen,
aufgegleisst entfernter Lichterschienen:
«Falls steigt bitte alles aus.»
Der Tee im Tempostat (den Innehaltsangaben
nach) bewirkt Landschlaf im Regen:
wie Tropfen auf voreiliger Fahrt dahin
verfliegen Wanderersternenörter zu
wannanders.

Abschlussprüfung Minor Improvisation mit Joanna Twaddle und Eguzki Irusta Salles

Bomber Trio
Jakub Miarczyński, Perkussion
Jacek Chmiel, Elektronik/Zither/Tibetan bowls
Iulia-Andreea Smeu, Elektronik

 

Dos - Duo
Catalina Gutiérrez, Klarinetten
Diego Manuschevich,Saxophon/Aerophon

 

 

Uno - Duo
Catalina Gutiérrez, Klarinetten
Matthieu Mazué, Klavier

Solo-Performance
Jakub Miarczyński, Perkussion/Tape

 

 

Malou ft. Chi-Him Chik – tabula rasa
Multimedia-Performance
Marie-Louise Schneider, Stimme/Bewegung
Chi-Him Chik, Live-visuals/Elektronik

Bolek i Lolek – Duo
Jacek Chmiel, Elektronik/Zither/Tibetan bowls
Jakub Miarczyński, Perkussion

Pour toi – Solo-Performance
Sylvain Monchocé, Gayageum/Flöte/Saxophon

Solo-Performance
Jacek Chmiel, Elektronik, Zither, Tibetan bowls

Malou
Solo-Performance
Marie-Louise Schneider, Stimme/Violine

Breath-cloud
Duo
Sylvain Monchocé, Gayageum/Flöte/Saxophon
Andrea Tonero, Klavier

Kite – Phantom Limbs
Solo-Performance
Iulia-Andreea Smeu
Jules Hildebrand, Bühne/Co-Produktion

Masterrezital Audiodesign mit Werken von Florian Röhrl

Samuel Cook (*1995)

Solo (2021): für viersaitigen Kontrabass
Daniela Petry, Kontrabass

Gestures from Everyday Life (2021)
Quartett für Bariton Saxophon, Viola, Posaune und Perkussion (UA)
Alejandro Fenollosa Beltrán, Baritonsaxophon
Francesca Pittini, Viola
Adrian King, Posaune
Alexandre Silva, Perkussion

Minutiae (2021) für Flöte und Arciorgano (UA)
Phoebe Bognár, Flöte
Mauricio Silva Orendain, Arciorgano (a. G.)

Anna Sowa (*1987)

Piece for Saxophone and Violin Player
(2020)

Phoebe Bognár, Performer (Gast)
Cristina Arcos Cano, Performer

We're just one big happy family
für 9 Trommeln und Elektronik (2021) UA

Mikołaj Rytowski – Schlagzeug

Message for the Year of the Metal Rat (2020) UA
Fabio Santos, Schlagzeug
Nejc Grm, Akkordeon (Gast)
Zacarias Maia, Schlagzeug
Maria Muñoz Lopez, Violine
Umberto Beccaria, Klavier
Anna Sowa, Elektronik

Musiktheater für Arciorgano, Schlagzeug, E - Gitarre und 3 Performers (2021)
Johannes Keller, Arciorgano
Mikołaj Rytowski, Schlagzeug
Francesco Palmieri, E-Gitarre
Maria Muñoz López, Performerin
Cristina Arcos Cano, Performerin
Phoebe Bognár, Performerin

Masterrezitale Performance zeitgenössische Musik

Nora Vetter (*1992): Austausch (2021, UA) für vier Spieler und Taschenlampen
Brandon Garbot, Performer
María Muñoz López, Performerin
Nora Vetter, Performerin
Benjamin Coyte, Performer

George Crumb (*1929): Black Angels, Thirteen Images from the Dark Land (1970)
Brandon Garbot, E-Violine
María Muñoz López, E-Violine
Nora Vetter, E-Viola
Benjamin Coyte, E-Cello
Mikael Szafirowski, Klangregie

Pierre Jodlowski (1971): I.T. (2019)
Leonel Quinta, Bassklarinette
Noah Rosen, Schlagzeug
Mikael Szafirowski, Klangregie

Gene Pritsker (*1972): Poem #2 (2005) for bass trombone, electric guitar and optional drum set
Daniil Gorokhov, Bassposaune
Francesco Palmieri, E-Gitarre
Noah Rosen, Drumset
Mikael Szafirowski, Klangregie

Masterrezitale Performance zeitgenössische Musik

Michael Jarrell (*1958): Assonance II (1989)
Leonel Quinta, Bassklarinette

Clara Iannotta (*1983): Dead Wasps in the jam-jar (2014/15)
María Muñoz López, präparierte Violine
Mikael Szafiroski, Klangregie

Kaija Saariaho (*1952): Sept Papillions (2000)
Benjamin Coyte, Violoncello

Joakim Sandgren (*1965): Lumières Noires (2011-2012) für Violine und Elektronik
María Muñoz López, Violine
Joakim Sandgren, Klangregie

Masterrezitale Performance zeitgenössische Musik

Henry Wilt (*1970): Hahaha … (2007)
María Muñoz López, Performer

Giacinto Scelsi (1905-1988): Manto I (1967)
Nora Vetter, Viola

Marco Colonna (*1978)
Flat Grey (2019), UA
Nora Vetter, Viola

George Aperghis (1945): Rasch (2006)
Cristina Arcos Cano, Altsaxophon
María Muñoz López, Viola

Giacinto Scelsi (1905-1988): Manto III (1967)
Nora Vetter, Viola

Alwynne Pritchard (*1968): Vitality Forms 5 (2016) für vocal/physical performer
Nora Vetter, Performer

Jürg Frey (*1953): Circular Music No. 1 (2011/12)
Leonel Quinta, Bassklarinette
Danill, Posaune
Alejandro, Tenorsaxophon

Iannis Xenakis (1922-2001): Mikka « S » (1976) für Violine solo
Zoé Pouri, Violine

Eleni Ralli (*1984): Not Tonight – Games in the Dark (2020, UA)
Zoé Pouri, Violine
Umberto Beccaria, Klavier
Dino Georgeton, Schlagzeug
Sebastian Zuleta, Elektronik

Michel Roth (*1976): Random Walks für Barockvioline solo (2020)
Zoé Pouri, Violine

François Rossé (*1945): Osten (1991)
Zoé Pouri, Violine
Noa Mick, Saxophon
Laura Chiaia, Klavier

Masterrezitale Performance zeitgenössische Musik

Jessie Marino (*1984): Rot Blau (2016)  für zwei Performer
Phoebe Bognár und Muñoz López, Performers

Klaus Huber (1924-2017): Transpositio ad infinitum (1976) für ein virtuoses Solo-Violoncello
Benjamin Coyte, Violoncello

Irwin Bazelon (1922-1995): Triple Play (1977) für Tenorposaune, Bassposaune und Perkussion
Antonio Jimenez Marin, Tenorposaune
Daniil Gorokhov, Bassposaune
Rubén Bañuelos, Perkussion

Henrik Dewes (*1992): Bendigung (2021) UA
Jacob Mason, Klavier
Nora Vetter, Viola
Benjamin Coyte, Violoncello

Michael Beil (*1963): Caravan (2017)
Francesco Palmieri, Performer und Klangregie
María Muñoz López, Performerin
Mikolaj Rytowski, Performer
Phoebe Bognár, Performerin

Masterrezitale Performance zeitgenössische Musik

Clara Iannotta (*1983): Limun (2011)
Maria Muñoz Lopez, Violine
Nora Vetter, Viola
Phoebe Bognár und Cristina Arcos Cano, Mundharmonika

Jenna Lyle (*1984): Oscar (2020) for trombone and tape
Daniil Gorokhov, Posaune
Mikale Szafirowski, Klangregie

Alfred Jimenez (*1993): No-Hay-Banda (2021)
Daniil Gorokhov, Posaune

Matthew Shlomowitz (*1975)
Letter piece 5 for two performers (2013)
Cristina Arcos und María Muñoz, Performers

Márton Illés (*1975)
Psychogramm II "Rettegös" (Ängstelnd) (2015)
Leonel Quinta, KIarinette

Simon Steen-Andersen (*1976): Study for String Instrument #1 (2007)
Trio-Version in collaboration with the composer
Daniil Gorokhov, Bassposaune
Nora Vetter, Viola
Benjamin Coyte, Violoncello

Präsentation von Projekten, die im Rahmen des Kurses 'Interdisciplinary Acts' und des Forschungsprojekts 'Enabling Performers' entstanden sind.

Das Konzert wird voraussichtlich im Herbst nachgeholt.

Rei Nakamura, Klavier
Thomas Hummel, Klangregie/Video (SWR Experimentalstudio)
Programm und Gespräch: Marcus Weiss

John Cage: Etudes Australes (III, XV, XXIII)

Yukiko Watanabe: Living in the Box II (2013) für Klavier und Video (Video: Kentaro Taki)

Johannes Kreidler: Study (2011) für Klavier, Elektronik- und Videozuspiel

Andreas Eduardo Frank: Sensitive Punch (2021, UA) für Klavier, Video und Live-Elektronik

Im Anschluss an das Konzert findet nach einem kurzen Gespräch die Buchpräsentation statt.

Mit Unterstützung durch den Fachausschuss Musik BS/BL, der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und dem SWR Experimentalstudio

Buch-Präsentation: Movement to Sound, Sound to Movement – Interpreting Multimedia Piano Compositions
Wolke Verlag; Hg.: Rei Nakamura, Simon Tönies, Marion Saxer
Das Buch erscheint am 10. Mai 2021.

«Mit dem Projekt 'Movement to Sound, Sound to Movement' motiviere ich Komponist*innen dazu, mit medienintegrativ angelegten Stücken das  Verhältnis zwischen  Auditivem und Visuellem, Klang und Bewegung neu zu denken. Das 2007 gestartete Projekt hat inzwischen 25 Uraufführungen mit medial jeweils individuellem Setting initiert. Die komplette Repertoireliste umfasst 16 Videokompositionen und noch einmal 18 Werke mit anderweitigen auditiv-elektronischen Mitteln.

Das Buch gibt einen Überblick über das Projekt. Es beleuchtet Chancen und Herausforderungen medienintegrativer Klaviermusik für zeitgenössisches Komponieren. Was Medienintegration für Komponist*innen heute bedeutet, welche Stellung audiovisuelle Konzepte für den Wandel ästhetischer Erfahrungskontexte einnimmt und wie Interpret*innen mit den neuen, an Musikhochschulen nur selten vermmittelten Herausforderungen umgehen, sind einige der behandelten Fragestellungen. Der Fokus liegt dabei auf Aspekten der Interpretaion: Indem medienintegrative Ansätze experimentelle Konzertsituationen schaffen, die Interpretations- und Rezeptionsgewohnheiten bewusst unterwandern, werfen sie die Frage auf, inwiefern sie dabei auch neue interpretatorische Strategien erfordern.»

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik

Gare du Nord
Schwarzwaldallee 200 (im Badischen Bahnhof) 
CH-4058 Basel

Preis: CHF 15.– (Freier Eintritt für Studierende der Hochschule für Musik FHNW)

 

Cristina Arcos Cano, Saxophon, kleine Instrumente
Jacek Chmiel, Elektronik, Zither
Johannes Grütter, Violine
Catalina Gutiérrez, Klarinette
Zacarias Maia, Perkussion
Jakub Jarosław Miarczynski, Perkussion
Sylvain Monchocé, Flöten, Saxophon
Maria Luisa Pizzighella, Perkussion
Marie-Louise Schneider, Stimme, Violine
Iulia-Andreea Smeu, Elektronik
Javier Valdebenito Hermosilla, Kontrabass

Die Freie Improvisation hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer autonomen Form der Musikausübung entwickelt, bar aller Tabus, die zu Zeiten des Free Jazz oder der frühen Improvisations-Experimente der neuen Musik noch herrschten.  
Es ist eine Musik, die unmittelbar mit ihrem Publikum kommuniziert - und dabei auch einiges riskiert. Ein spannendes Erlebnis, bei welchem die Zuhörenden neue, atemberaubende  (Klang-)Landschaften der Gegenwart entdecken können! 

Am Lundi gras improvisieren in wechselnden Besetzungen Studierende der Klasse 'Freie Improvisation' von Andrea Neumann und Alfred Zimmerlin. 
 

Ensemble zone expérimentale basel
Programm

Neo Hülcker: Crackles (2016)
María Muñoz López, performer
Cristina Arcos Cano, performer
Luis Homedes López, performer
Phoebe Bognár, performer
Francesco Palmieri, performer
Mikolaj Rytowski, performer
Alejandro Fenollosa, performer
Daniil Gorokhov, performer
Katarina Leskovar, performer
Chris Moy, performer

Kristine Tjørgensen: Traveling Light II (2015)
Jorge Rodriguez, flute/bassflute
Leonel Quinta, clarinet/bass clarinet
Luis Homedes López, alto saxophon
Francesco Palmieri, guitar
Mikolaj Rytowski, percussion
Jacob Mason, piano
Kanon Miyashita, violin
Guillermo Ortega Santos, violoncello
Diego Garrigo Prieto, conductor (guest)

Malin Bång: Hypoxic (2011)
Phoebe Bognár, bass flute
Francesco Palmieri, tabletop guitar and objects
Mikolaj Rytowski, objects

Johan Svensson: Rita Cirklar (2010)
Phoebe Bognár, flute
Mikolaj Rytowski, percussion
Jacob Mason, piano
Misia Iannoni Sebastianini, violin
Brandon Garbot, viola
Katarina Leskovar, cello
Diego Garrigo Prieto, conductor (guest)

Malin Bång: Delta Waves (2007)
Alejandro Fenollosa, tenor saxophone

Online-Dialog zwischen Marcus Weiss und Yaron Deutsch, E-Gitarre, anstelle eines kommentierten Konzertes

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik

Kammermusik von Barock bis Gegenwart und improvisierte Musik
Koordination: Anton Kernjak und Marcus Weiss
Programm

14.00 Uhr
Haydn: Klaviertrio C-Dur Hob. XV:27
Thomalla: Fracking für Saxophon und Streichtrio

15.00 Uhr
Desenclos: Quatuor de saxophones
Bach: Sonate für Flöte und Cembalo h-Moll BWV 1030

16.00 Uhr
Beethoven: Trio für zwei Oboen und Englischhofrn op. 87
Improvisation

17.00 Uhr
Schostakowitsch: Streichtrio c-Moll op. 8
Furrer: Presto

18.00 Uhr
Aperghis: Retrouvailles
Ravel: Ma mère l'Oye
Prokofjew: Sonate für Flöte und Klavier D-Dur op. 94

19.00 Uhr
Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett f-Moll op. 80
Hindemith: Sonate für Baritonsaxophon und Klavier Es-Dur

20.00 Uhr
Omelchuk: Nocturne
Hindemith: Trio für Viola, Saxophon und Klavier op. 47
Bernstein: Sonate für Klarinette und Klavier

21.00 Uhr
Improvisation
Haydn: Streichquartett C-Dur Hob. III:39 "Vogelquartett"
Shlomowitz: Letter Piece # 5 Northern Cities

22.00 Uhr
Fernández Ezquerra: Ex essentia machinae
Bach: Sonate für Violine und Cembalo E-Dur BWV 1016
Glazunow: Saxophonquartett B-dur op. 109

Konzert der Kompositionsklassen und Abschluss der Composer-Performer Collaboration

Uraufführungen von Giordano Bruno do Nascimento, Paul Brauner, Chanhee Lim, Gérman Medina, Henrik Dewes

Programm

Schlagzeugensemble der Hochschule für Musik FHNW, Basel
Leitung: Christian Dierstein
Programm

Bertrand Gourdy (1988): Theta Carinae (2021, UA)
I Wayan Dibia (1948): Sapta Murti (1970er)  
Michelle Agnes Magalhães (1979): Path (2021, UA)
Thomas Meadowcroft (1972): Country & Gamelan #5 (2021, UA)

Konzert zone expérimentale mit Studierenden des Performance-Masters zeitgenössische Musik

Hans Thomalla (1975): Fracking (2013) für Altsaxophon und Streichtrio
Luis Homedes, Altsaxophon / María Muñoz López, Violine / Nora Vetter, Viola / Maksim Barbash, Violoncello

György Kurtag (1926): Die kleine Klemme op. 15b (1978) für Piccolo, Posaune und Gitarre
Phoebe Bognár, Piccolo / Adrian Albaladejo, Posaune / Francesco Palmieri, Gitarre

Oxana Omelchuk (1975): Nocturne  (2020) für Flöte, Saxophon, Perkussion, Klavier und Elektronik
Phoebe Bognár, Flöte / Miguel Rodrigo Fernandez, Saxophon / Mikołaj Rytowski, Perkussion / Umberto Beccaria, Klavier / Iulia Smeu, Elektronik

Enabling performers: Presentation of artistic projects
Moderation: Anne-May Krüger, Anja Wernicke 

Die Anmeldung erfolgt über den Veranstaltungskalender der Musik-Akademie Basel: https://www.musik-akademie.ch/de/veranstaltungen.html

 

Phoebe Bognár, Flöte
Luis Homedes, Saxophon
Adrian King, Posaune
Mariano Ceballos, Violine
Yi Zhou, Violoncello
Francesco Palmieri, E-Gitarre
Guillem Serrano, Schlagzeug

Programm

Improvisieren ist Forschen – Forschen in Bezug auf Klangerzeuger, Klänge, Produktions­verfahren, Formate und Stile, abseits festumschriebener Ästhetiken. Je nachdem, wer mit welchem Background auf wen trifft, welche gemeinsamen Ziele anvisiert und welche Sprache(n) dafür entwickelt werden, führt sie zu ganz unterschiedlichen Resultaten.

Am Lundi gras improvisieren in wechselnden Besetzungen Studierende der Klassen 'Freie Improvisation' von Andrea Neumann und Alfred Zimmerlin.

Mit Maria Luisa Pizzighella (Perkussion) / Cristina Arcos Cano (Saxophon) / Catalina Gutiérrez (Klarinette) / Sylvain Monchocé (Flöte, Saxophon und Gayageum) / Marie-Louise Schneider (Stimme, Violine) / Jakub  Miarczynski (Perkussion) / Johannes Grütter (Violine) / Zacarias Maia (Perkussion)  / Javier Valdebenito (Kontrabass) / Iulia-Andreea Smeu (Stimme) / Jakub Miarczynski (Perkussion) / Jacek Chmiel (Elektronik und Zither)

Die Violinistin und Forscherin Winnie Huang beschäftigt sich mit Stücken der zeitgenössischen Musik, bei denen musikalische Gesten und Bewegungen besonders prominent eingesetzt werden. In unserer Reihe Colloquium 48 stellt sie am kommenden Dienstag ihre Erkenntnisse zur Rolle des „Musical-Gestural Performer's“ vor. Sie sind herzlich eingeladen!

Wir bitten um Anmeldung unter: https://www.musik-akademie.ch/de/veranstaltungen.html

Den Link zum Zoom-Meeting erhalten Sie kurz vor Beginn der Sitzung. 

Link zum Livestream
Programm

Konzert zone expérimentale basel mit Studierenden des Performance-Masters zeitgenössische Musik

Michael Beil (*1963): Caravan (2017)

Inés Badalo (*1989): Aleph. Multum in parvo… (2015)

Jesse Broekman (*1985): alsof het nooit zou ophouden (2011)

Julien Jamet (1979): Le dégel, par devoir (2010)

Gérard Pesson (*1958): Catch Sonata (2016)

Statt im kommentierten Kurzkonzert, lernen wir die Bratischstin Barbara Maurer im Online-Gespräch kennen:
https://zoom.us/j/91676392028
Moderation: Marcus Weiss

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik

Die Basel Composition Competition  (BCC) findet vom 4. bis 7. März 2021 in Zusammenarbeit von Paul Sacher Stiftung und der Artistic Management GmbH 2017 statt.

In einem Auswahlverfahren werden zehn bis zwölf Kompositionen nominiert, die im Rahmen eines öffentlichen Wettbewerbs vom Kammerorchester Basel, vom Sinfonieorchester Basel und von der Basel Sinfonietta aufgeführt werden. Die drei besten Kompositionen werden ausgezeichnet und erhalten Preisgelder über insgesamt CHF 100 000.-.

Das Finalkonzert des Wettbewerbs wird am 7. März 2021 um 20 Uhr auf  Idago ausgestrahlt.

sonic space basel veranstaltet im Rahmen der BCC  Workshops und Konzerte mit Studierenden der Hochschule.

 

Link zum Livestream
Programm

Ensemble Diagonal für zeitgenössische Musik
Jürg Henneberger, Leitung


Andrea Lorenzo Scartazzini (*1971): Kassiopeia für Ensemble (2008)

Clara Iannotta (*1983): They left us grief-trees wailing at the wall für neun verstärkte Instrumente (2020, Kompositionsauftrag von Ars Nova
ensemble instrumental, Riot Ensemble und Wien Modern, SEA)

Beat Furrer (*1954): Linea dell'orizzonte für Ensemble (2012)

Rebecca Saunders (*1967): Scar für 15 Solist*innen und Dirigent (2018/19)

In Zusammenarbeit mit impuls

Studierende des Performance Masters zeitgenössische Musik spielen Uraufführungen von Teilnehmer*innen des Kompositionsworkshops der internationalen Ensemble- und Komponistenakademie in Graz.

Livestream
Programm

Konzert zone expérimentale mit Studierenden des Performance-Masters zeitgenössische Musik

Elena Rykova: 101% mind uploading (2015)

Clara Iannotta: Limun (2011)
for violin and viola

Georges Aperghis: A bout de bras (1989)
for clarinet and saxophone

Matthew Shlomowitz: Letter Pieces No. 5, Northern Cities (2018)
for 2 performers

Matthew Shlomowitz: Lecture about Bad Music (2015)
for lecturer, violin, clarinet, electric guitar and synthesiser/sampler

Stefan Prins: FREMDKÖRPER #2 (2010)
for amplified soprano saxophone, percussion, electric guitar, piano & live-electronics

Livestream
Detailprogramm

16.00 Uhr: Eugène Bozza, Claude Debussy, Robert Schumann

17.15 Uhr: Max Bruch, Claude Debussy, Bernard Andrès Rivages, Zoltan Kodály

18.30 Uhr: Dmitri Schostakowitsch, Johannes Brahms

20.00 Uhr: Wolfgang Amadé Mozart, Richard Strauss und Mieczysław Weinberg

21.30 Uhr: Matthew Shlomowitz, Roman Haubenstock-Ramati, Johannes Brahms

 

Andrea Neumann, spielt und performt zwei eigene Werke auf Innenklavier und mit Lautsprechern

Moderation: Marcus Weiss

Zum Innenklavier von Andrea Neumann:
Ein grundlegendes Interesse an der Kreierung neuer Klänge führten zwischen 1996 und 2000 zu der Entwicklung dieses Instruments. Das Innenklavier ist ein saitenbespannter mithilfe von Mischpult und Pick-ups verstärkter Alurahmen, der vom Klavierstimmer und -bauer Bernd Bittmann im Auftrag von Andrea Neumann nach den Massen eines Originalklavierrahmens in verkleinerter, leichterer Form entwickelt wurde. Auf diesem demontierten, mit Hilfe von Elektronik verstärkten und verfremdeten Klavierrest entwickelte Neumann zahlreiche eigene Spieltechniken, Klänge und Präparationen.

Am Abend im Gare du Nord präsentiert Andrea Neumann mit den beiden Stücken zwei Formen der Auseinandersetzung mit dem Instrument: einerseits eine „klassische" Version, in der die Instrumentalistin ihr Instrument spielt, und andererseits eine performative Version, in der das Instrument abwesend ist; die Interaktionen finden zwischen Performerin und vorab aufgenommenen Innenklavierklängen aus sechs unterschiedlichen Speakern statt.

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik

Gare du Nord
Schwarzwaldallee 200 (im Badischen Bahnhof) 
CH-4058 Basel

Preis: CHF 15.– (Freier Eintritt für Studierende der Hochschule für Musik FHNW)

 

Programm
Livestream

Georges Aperghis (*1945): Teeter-Totter für Ensemble (2008)

Enno Poppe (*1969): Speicher II für Ensemble (2013, Schweizerische EA)

Enno Poppe: Speicher III für Ensemble (2010, Schweizerische EA)

Andreas Eduardo Frank (*1987): noise is a common sound – II für Ensemble mit Lautsprechern, Video, Perkussion, Keyboard &
Dirigent (2018, Schweizerische EA)

Ensemble Diagonal für zeitgenössische Musik
Jürg Henneberger, Leitung

Das Konzert wird voraussichtlich in der nächsten Saison nachgeholt.

Camilla Hoitenga, spielt Werke von Luciano Berio, Péter Eötvös, Jean-Paul Holstein, Péter Kőszeghy, KenIchiro Kobayashi, Kaija Saariaho, Karlheinz Stockhausen, Mike Svoboda und Charles Wuorinen. 
Moderation: Marcus Weiss

Programm

Live-Stream


Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik

CHF 15.– (Freier Eintritt für Studierende der Hochschule für Musik FHNW)

 

Lundi gras – Konzert der Improvisationsklassen von Andrea Neumann und Alfred Zimmerlin

Beschränkte Platzzahl, Anmeldung

Cristina Arcos Cano, Saxophon
Johannes Grütter, Violine
Catalina Gutiérrez, Klarinette
Zacarias Maia, Perkussion
Jakub Jarosław Miarczynski, Perkussion
Maria Luisa Pizzighella, Perkussion
Marie-Louise Schneider, Stimme, Violine
Iulia-Andreea Smeu, Violine

Improvisieren ist Forschen - Forschen in Bezug auf Klangerzeuger, Klänge, Produktions¬verfahren, Formate und Stile, abseits festumschriebener Ästhetiken. Je nachdem, wer mit welchem Background auf wen trifft, welche gemeinsamen Ziele anvisiert und welche Sprache(n) dafür entwickelt werden, führt sie zu ganz unterschiedlichen Resultaten.
Es ist eine Musik, die unmittelbar mit ihrem Publikum kommuniziert - und dabei auch einiges riskiert. Ein spannendes Erlebnis, bei welchem die Zuhörenden neue, atemberaubende (Klang-)Landschaften und zwischenmenschliche und intermediale Interaktionsformen der Gegenwart entdecken können!
Am Lundi gras improvisieren in wechselnden Besetzungen Studierende der Klassen 'Freie Improvisation' von Andrea Neumann und Alfred Zimmerlin.

Programm:
Martin Reck (*1989): Ravioli | 2020

Robin Michel (*1988): Fluchtpunkt | 2020
Für Klavier, Bass-Synthesizer, rhythmisches Klatschen und Elektronik

Lino Schilling (*1995): Studie: piuuu!  | 2020
Zuspielung für ein 4-Kanal Lautsprechersetup

Slav/0/Squat
Improvisation
Für Violine, Handschuh und Elektrische Gitarre

Weitere Informationen

Abschlusskonzert des Workshops mit Geneviève Strosser
Studierende des Performance-Masters zeitgenössische Musik spielen Werke von Matthews, Benjamin und Harvey

Programm

Abschlusskonzert des Workshops mit Geneviève Strosser
Studierende des Performance-Masters zeitgenössische Musik spielen Werke von Harvey, Ferneyhough und Saunders

Programm

Mittagskonzert im Rahmen des Workshops mit Geneviève Strosser
Werke von Finnissy, Benjamin und Mason

Programm
 

 

Konzert im Rahmen des GONG-Festival AK-KLANG​

Weitere Konzerte
27.11. 19:30 Walcheturm Zürich
28.11. 13:30 ONO Bern

Programm
Anna Sowa: (un-) under_stand_able (2020, Uraufführung)
Asia Ahmetjanova: Tradition me (2020, Uraufführung)
Adrian Nagel: Stilleben [Akkordeon IV] (2020, Uraufführung)
Alfred Jimenez: Sit down if tired, all truths are kept silent. (2020, Uraufführung)

Weitere Informationen: latenz ensemble

Mittagskonzert im Rahmen des Workshops mit Geneviève Strosser
Studierende des Performance-Masters zeitgenössische Musik spielen Werke von Adès, Kendall und Saunders.

Programm
 

 

Mittagskonzert im Rahmen des Workshops mit Geneviève Strosser
Studierende des Performance-Masters zeitgenössische Musik und der Schola Cantorum Basiliensis spielen Werke von Purcell, Britten, Harvey und Pritchard.

Programm
 

 

Werke von Parnaz Soltani, Mauricio Silva Orendain und Oliver Rutz

Livestream

Programm

Maskenpflicht, begrenzte Platzzahl, Anmeldung

 

Anssi Karttunen, Violoncello, spielt Werke von Julian Anderson, Pascal Dusapin, Oliver Knussen, Colin Matthews, Kaija Saariaho und Marc-Anthony Turnage.

Moderation: Marcus Weiss

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik

Gare du Nord
Schwarzwaldallee 200 (im Badischen Bahnhof) 
CH-4058 Basel

Preis: CHF 15.– (Freier Eintritt für Studierende der Hochschule für Musik FHNW)

 

Abschlusskonzert des Workshops mit Marcus Weiss
Mit Studierenden des Performance-Masters zeitgenössische Musik

Bei 'Lundi gras' improvisieren in wechselnden Besetzungen Studierende der Klassen 'Freie Improvisation' von Andrea Neumann und Alfred Zimmerlin.

Gemeinsames Konzert der Improvisationsklassen der Hochschulen Luzern und Basel. Es spielen Studierende von Magda Mayas und Christian Weber (Luzern) sowie Andrea Neumann und Alfred Zimmerlin (Basel).

Catalina Gutiérrez, Klarinette
Iulia-Andreea Smeu, Violine/Elektronik

Marie-Louise Schneider, Stimme und Violine
Sylvain Monchocé, Flöten, Daegum

u.a.

 

Flyer
Eine Kooperation der Hochschule für Musik FHNW mit dem Ensemble Delirium

Beschränkte Platzzahl und Maskenpflicht, Anmeldung obligatorisch

Programm:
Raphaël Belfiore: Means with the sound from their own ends (2020, UA)
Lina Posėčnaitė: I am not here (2020, UA)
Gitbi Kwon: Die Hütte (2020, UA)
Oliver Rutz: Dedicated to Wiktor (2020, UA)
Johannes Kreidler: ›Music-19‹ (2020, UA)
Johannes Walter: chord images (2020, UA)

Gitarrenklasse Pablo Marquez
Delirium Ensemble 7.0
Leitung: Wiktor Kociuban

Colloquium 48 mit Dafne Vicente-Sandoval, Fagott und Vortrag
In englischer Sprache, Eintriff frei


The lecture will introduce three recent compositions for bassoon - Occam XIII by Éliane Ra-digue, Müntzers stern by Jakob Ullmann, astrum, trigonum, speculum by Catherine Lamb ‒  in which the volatility of sound generation becomes the underlying matrix of a composition, shap-ing the minute details of the sound as well as its unfolding in a musical flow. These composi-tions embrace the materiality of sound, highlighting its capacity for transformation within a web of specific conditions: an instrumentalist, an instrument, a room, a time. In this ephemeral constellation, the instrumentalist is the decisive factor; she navigates the various parameters at stake, allowing a contingent work to emerge. Discussion of the performance of these com-positions will be grounded in a consideration of the complex acoustical properties of the bas-soon.

Dafne Vicente-Sandoval, born in 1979 in Paris, is a bassoon player who explores sound through contemporary music performance, improvisation and sound installations. After grad-uating from the Paris Conservatory and the City of Basel Music Academy, she has dedicated herself to an in-depth instrumental practice, emerging from an intuitive experimentation into the complexities of the bassoon’s acoustical properties. Her work has translated into long-term collaborations with a handful of composers engaged in music that demands a high degree of critical interpretation (Éliane Radigue, Catherine Lamb, Jakob Ullmann, Peter Ablinger, Klaus Lang and Tashi Wada), leading to the creation of a significant catalogue of solo pieces. Con-currently, improvisation has played an important role in her performing life.  
Her work has been presented in contemporary music festivals (Huddersfield Contemporary Music Festival in the UK, musikprotokoll Graz/Austria, Festival Blurred Edges in Hamburg, El Nicho in Mexico, Tectonics Festival in Glasgow/Adelaide/Athens and Ultima – Oslo Contem-porary Music Festival) as well as in improvised music and sound art festivals (Konfrontationen in Nickelsdorf/Austria, No Idea Festival in Austin/Texas and Festival de Arte Sonoro TSONAMI in Santiago de Chile).

Mike Svoboda (*1960)
Adorno (sex, drugs, and new music) (2007) – Basler Fassung (2020)
Strukturierte Improvisation für zwei Ensembles und mit einem Video von Dietrich Hahne

Phoebe Bognár, Flöte; Salvatore Castellano, Baritonsaxophon; María Muñoz Lopez, Violin; Ben Coyte, Violoncello; Francesco Palmieri, E-Gitarre; Florian Röhrl, Synthesizer
Leonel Quinta, Klarinette; Luis Homedes, Sopransaxophone; Daniil Gorokhov, Posaune; Yi Zhou, Violoncello; Chris Moy, E-Bass; Noah Rosen, Drums; Jonas Prina, Video- und Klangprojektion
 

David Lang (*1953)
Men (2001) für Posaune und Ensemble und mit einem Video von Matt Mulligan

Vicente Moronta, Oboe; Leonel Quinta, Bassklarinette; Alejandro Fenollosa, Baritonsaxophon; Nora Vetter, Viola; Katarina Leskovar, Violoncello; Vitaly Grechin, Kontrabass; Edoardo Milanello und Umberto Beccaria, Klavier; Rubén Bañuelos und Zacarias Maia, Schlagzeug; Mike Svoboda, Posaune; Jonas Prina, Video- und Klangprojektion

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

Das letzte Buch des Neuen Testaments, die ‹Apokalypse› oder ‹Offenbarung› des Johannes ist eine ungeheuer poetische und bildstarke Schrift: Arthur Baldensperger (Schola Cantorum Basliliensis) und Cristina Arcos Cano (Hochschule für Musik, Klassik) erforschen in einem intimen Dialog zwischen Saxophon und Stimme die Klangwelt der Apokalypse.

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

Wie wird die Welt nach ihrem Ende aussehen? Eine Jazz-Band nimmt das Publikum mit auf eine post-apokalyptische Reise.

E-Gitarre: Silvan Joray
Harmonika: Tian Long Li
Kontrabass: Nadav Erlich
Drums: Noé Tavelli
Tanz: N.N.

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

Wir tragen alle unsere Ängste mit uns herum: Die Angst allein zu sein, Entscheidungen treffen zu müssen, frei zu sein... Mit der Performance ‹Phobia› gehen der Saxophonist Chi Him Chik und die Sängerin Lara Süß – beide aus der Improvisations-Klasse der Hochschule für Musik, sonic space basel – auf die Suche nach ihren eigenen inneren Dämonen.

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

Christus ist ‹Sponsus›, der Verlobte und Bräutigam. Die klugen Jungfrauen führt er heim in die Ehe, den törichten wird die Tür zum Hochzeitsaal verschlossen (Mt. 25, 1-13). Als Verstossene sind sie verdammt in der Hölle zu schmoren – grausam und unbarmherzig, oder gerecht? 11 Sänger*innen der Schola Cantorum Basiliensis reenacten unter der Leitung von Michael Eberle das kirchliche Ritual im Theatersaal.

Liturgy: Michael Eberle, Arthur Wilkens
Gabriel: Matthieu Romanens
Christus: Johannes Christopher Staak
Fatues: Michael Eberle, Miriam Trevisan, Henry van Engen
Prudentes: Julia Marty, Cecile Walch, Emilé Ribokaité
Mercatores: Arthur Wilkens, Amy Farnell, Mélina Perlein-Féliers

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

Mauricio Kagel: Atem (1969/70)
Vinko Globokar: Res-, As-, Ex-, Inspirer (1973)

Saxophon/Player 1: Luis Homedes López
Posaune/Player 2: Daniil Gorokhov

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

Songs aus Leonard Bernsteins Candide

Candide: Maxence Douez
Cunegonde: Sarah Baxter, Chiara Jarrell, Elionor Martínez Lara
Paquette: Sari Leijendekker 
Maximilian: Vinicius Costa da Silva
Pangloss: Vaheh Hakhverdian 
Old Lady: Judit Subirana Muntada, Christina Campsall
Governor: Juan Contreras Cabrera
Two Señores: Juan Contreras Cabrera, Vinicius Costa da Silva

Klavier: Ioana Ilie

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

George Crumb: Black Angels für elektrisch verstärktes Streichquartett (1970)

Violine: María Muñoz López
Violine: Brandon Garbot
Viola: Nora Vetter
Violoncello: Benjamin Coyte
Tanz: Rachelle Scott

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

Mauricio Kagel: Acustica für experimentelle Klangerzeuger und Lautsprecher (1968-70)

Weitere Informationen

ensemble zone expérimentale basel:
Rubén Bañuelos
Phoebe Bognár
Salvatore Castellano
Alejandro Fenollosa
Miguel Fernández de la Fuente
Antonio Jiménez-Marín
Kanon Miyashita
Christopher Moy
Francesco Palmieri
Leonel Quinta
Yi Zhou

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

Anna Sowa: It's only the end of the world (2020, UA)

Flöte/Performance: Sylvain Monchocé
Saxophon/Performance: Cristina Arcos Cano
Stimme/Performance: Marie-Louise Schneider
Schlagzeug/Performance: Fábio Da Silva Santos
Violine/Performance: María Muñoz López
Violoncello/Performance: Paula Sanchez
Klavier/Performance: Umberto Beccaria
Video: Sofia Muñoz Lopez
Elektronik: Anna Sowa

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

Anna Sowa: It's only the end of the world (2020, UA)

Flöte/Performance: Sylvain Monchocé
Saxophon/Performance: Cristina Arcos Cano
Stimme/Performance: Marie-Louise Schneider
Schlagzeug/Performance: Fábio Da Silva Santos
Violine/Performance: María Muñoz López
Violoncello/Performance: Paula Sanchez
Klavier/Performance: Umberto Beccaria
Video: Sofia Muñoz Lopez
Elektronik: Anna Sowa

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

Die Zeit steht still: Hat die Apokalypse längst stattgefunden oder steht sie kurz bevor? Ein Jazz-Trio, bestehend aus Kontrabass, Gitarre und Saxophon, nimmt das Publikum mit auf eine Reise in der es keine Zeitlichkeit und kein Zeitempfinden mehr gibt.

Saxophon: Lennard Fiehn
E-Gitarre: Martin Theurillat
Kontrabass: Snejana Prodanova

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

Das letzte Buch des Neuen Testaments, die ‹Apokalypse› oder ‹Offenbarung› des Johannes ist eine ungeheuer poetische und bildstarke Schrift: Arthur Baldensperger (Schola Cantorum Basliliensis) und Cristina Arcos Cano (Hochschule für Musik, Klassik) erforschen in einem intimen Dialog zwischen Saxophon und Stimme die Klangwelt der Apokalypse.

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

Dmitri Schostakowitsch: Sieben Romanzen für Sopran, Violine, Violoncello und Klavier nach Gedichten von Alexander Blok op. 127
Sergej Rachmaninoff: Ave Maria, aus «Das grosse Abend- und Morgenlob»

Ophelias Lied: Laurie Hamiche
Gamajun, der Prophetenvogel: Sarah Baxter
Wir waren zusammen: Flavia Sciullo
Die Stadt schläft: Sari Leijendekker
Der Sturm: Judit Subirana Muntada
Geheimnisvolle Zeichen: Camille Bordet
Musik: Elionor Martínez Lara
Kalligraph: Vaheh Hakhverdian

Violine: Sibylle Deleau
Violoncello: Alessandra Gallo
Klavier: Ioana Ilie

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

Songs aus Leonard Bernsteins Candide

Candide: Maxence Douez
Cunegonde: Sarah Baxter, Chiara Jarrell, Elionor Martínez Lara
Paquette: Sari Leijendekker 
Maximilian: Vinicius Costa da Silva
Pangloss: Vaheh Hakhverdian 
Old Lady: Judit Subirana Muntada, Christina Campsall
Governor: Juan Contreras Cabrera
Two Señores: Juan Contreras Cabrera, Vinicius Costa da Silva

Klavier: Ioana Ilie

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

Wie wird die Welt nach ihrem Ende aussehen? Eine Jazz-Band nimmt das Publikum mit auf eine post-apokalyptische Reise.

E-Gitarre: Silvan Joray
Harmonika: Tian Long Li
Kontrabass: Nadav Erlich
Drums: Noé Tavelli
Tanz: N.N.

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

Das letzte Buch des Neuen Testaments, die ‹Apokalypse› oder ‹Offenbarung› des Johannes ist eine ungeheuer poetische und bildstarke Schrift: Arthur Baldensperger (Schola Cantorum Basliliensis) und Cristina Arcos Cano (Hochschule für Musik, Klassik) erforschen in einem intimen Dialog zwischen Saxophon und Stimme die Klangwelt der Apokalypse.

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

Wir tragen alle unsere Ängste mit uns herum: Die Angst allein zu sein, Entscheidungen treffen zu müssen, frei zu sein... Mit der Performance ‹Phobia› gehen der Saxophonist Chi Him Chik und die Sängerin Lara Süß – beide aus der Improvisations-Klasse der Hochschule für Musik, sonic space basel – auf die Suche nach ihren eigenen inneren Dämonen.

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

Mauricio Kagel: Acustica für experimentelle Klangerzeuger und Lautsprecher (1968-70)

ensemble zone expérimentale basel:
Rubén Bañuelos
Phoebe Bognár
Salvatore Castellano
Alejandro Fenollosa
Miguel Fernández de la Fuente
Antonio Jiménez-Marín
Kanon Miyashita
Christopher Moy
Francesco Palmieri
Leonel Quinta
Yi Zhou

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

1977 schickt die NASA die ‹Voyager Golden Record› in den Weltraum. Eine Schallplatte um sich der menschlichen Existenz zu versichern. Durch den Kontakt mit intelligenten Wesen oder als Artefakt im Fall der Apokalypse. Lea und Nora Sobbe (Schola Cantorum Basiliensis) forschen musikalisch zum Wunsch nach Verewigung, unserem Sendebedürfnis und Momenten der Isolation.

Blockflöten: Lea Sobbe
Traverso und Ensembleleitung: Eleonora Bišćević
Diskantgambe: Martin Jantzen
Viola da Gamba: Sonia Navot
Theorbe: Rui Stähelin
Cembalo: Halldór Bjarki Arnason
Schlagzeug: Zacarias Maia
Live-Electronics: Omri Abram

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

1977 schickt die NASA die ‹Voyager Golden Record› in den Weltraum. Eine Schallplatte um sich der menschlichen Existenz zu versichern. Durch den Kontakt mit intelligenten Wesen oder als Artefakt im Fall der Apokalypse. Lea und Nora Sobbe (Schola Cantorum Basiliensis) forschen musikalisch zum Wunsch nach Verewigung, unserem Sendebedürfnis und Momenten der Isolation.

Blockflöten: Lea Sobbe
Traverso und Ensembleleitung: Eleonora Bišćević
Diskantgambe: Martin Jantzen
Viola da Gamba: Sonia Navot
Theorbe: Rui Stähelin
Cembalo: Halldór Bjarki Arnason
Schlagzeug: Zacarias Maia
Live-Electronics: Omri Abram

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

Dmitri Schostakowitsch: Sieben Romanzen für Sopran, Violine, Violoncello und Klavier nach Gedichten von Alexander Blok op. 127
Sergej Rachmaninoff: Ave Maria, aus «Das grosse Abend- und Morgenlob»

Ophelias Lied: Laurie Hamiche
Gamajun, der Prophetenvogel: Sarah Baxter
Wir waren zusammen: Flavia Sciullo
Die Stadt schläft: Sari Leijendekker
Der Sturm: Judit Subirana Muntada
Geheimnisvolle Zeichen: Camille Bordet
Musik: Elionor Martínez Lara
Kalligraph: Vaheh Hakhverdian

Violine: Sibylle Deleau
Violoncello: Alessandra Gallo
Klavier: Ioana Ilie

Weitere Informationen

Charts Music (2009) Video

Einleitung in die Musiksoziologie (2010) für Sprecher und Video / Johannes Kreidler, Sprecher

Studie für Klavier, Audio-und Videozuspielung (2011) / Umberto Beccario, Klavier

Minusbolero (2009-2014) Kammermusikversion / Ruben Banuelos, Schlagzeug; Johannes Kreidler, Sprecher

Steady Shot (2015) für Klavier, Audio- und Videozuspielung (2015)  / Edoardo Milanello, Klavier

Fremdarbeit (2009) für Sopransaxophon, Violoncello, Schlagzeug, Keyboard und Moderator / Alejandro Fenollosa, Sopransaxophon; Yi Zhou, Violoncello; Rubén Bañuelos, Schlagzeug; Umberto Beccaria, Keyboard; Johannes Kreidler, Moderator; Jürg Henneberger, Einstudierung

Der 'Weg der Verzweiflung' (Hegel) ist der chromatische (2011/2012) für Flöte, Klarinette, Posaune, Guitar, Klavier, 2 Schlagzeuger, Violine und Violoncello / Phoebe Bognár, Flöte; Leonel Matias Quinta, Klarinette; Adrian King, Posaune; Francesco Palmieri, Gitarre; Umberto Beccaria, Klavier; Rubén Bañuelos, Schlagzeug; Noah Rosen, Schlagzeug; Brandon Garbot, Violine; Yi Zhou, Violoncello; Jürg Henneberger, Leitung

Jonas Prina, Klangregie gesamtes Konzert

anschliessend Apéro

Programm als PDF

Johannes Kreidler wurde 1980 in Esslingen geboren. Er studierte von 2000 bis 2006 am Institut für Neue Musik der Musikhochschule Freiburg Komposition bei mathias spahlinger, Elektronische Musik bei Orm Finnendahl sowie Musiktheorie bei Ekkehard Kiem. Dazwischen war er als Stipendiat der Europäischen Union von 2004 bis 2005 Gaststudent am Institut für Sonologie (Computermusik) des Koninklijk Conservatorium Den Haag / Niederlande. Zusätzlich besuchte er Seminare in Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Freiburg.
Seit 2019 ist der Professor für Komposition an der Hochschule für Musik FHNW Basel.

Johannes Kreidler lebt in Berlin. Seine Arbeit ist der konzeptuellen Musik zugerechnet und bezieht meist multimediale Verfahren ein.

Tickets und weitere Informationen

Die Ikone der elektronischen Musik Matthew Herbert gibt in Zusammenarbeit mit dem Elektronischen Studio Basel/sonic space basel ein exklusives Konzert im HeK.

Portrait Landscape ist die Abschlussperformance einer viertägigen Kooperation des britischen Künstlers, Musikers und Produzenten Matthew Herbert mit Audiodesignstudierenden des Elektronischen Studio Basel/sonic space basel. Ausgehend von mehreren von den Audiodesigner*innen im Vorfeld produzierten akustischen Portraits verschiedener Persönlichkeiten aus ihrem jeweiligen Umfeld erarbeiten sie in Kooperation mit Matthew Herbert eine abendfüllende Performance. Dabei werden die Techniken des Recomposing und Remix, die Matthew Herbert entscheidend mitgeprägt hat, ausgiebig zur Anwendung kommen. Ausgang offen!

 

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

Die Zeit steht still: Hat die Apokalypse längst stattgefunden oder steht sie kurz bevor? Ein Jazz-Trio, bestehend aus Kontrabass, Gitarre und Saxophon, nimmt das Publikum mit auf eine Reise in der es keine Zeitlichkeit und kein Zeitempfinden mehr gibt.

Saxophon: Lennard Fiehn
E-Gitarre: Martin Theurillat
Kontrabass: Snejana Prodanova

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

Christus ist ‹Sponsus›, der Verlobte und Bräutigam. Die klugen Jungfrauen führt er heim in die Ehe, den törichten wird die Tür zum Hochzeitsaal verschlossen (Mt. 25, 1-13). Als Verstossene sind sie verdammt in der Hölle zu schmoren – grausam und unbarmherzig, oder gerecht? 11 Sänger*innen der Schola Cantorum Basiliensis reenacten unter der Leitung von Michael Eberle das kirchliche Ritual im Theatersaal.

Liturgy: Michael Eberle, Arthur Wilkens
Gabriel: Matthieu Romanens
Christus: Johannes Christopher Staak
Fatues: Michael Eberle, Miriam Trevisan, Henry van Engen
Prudentes: Julia Marty, Cecile Walch, Emilé Ribokaité
Mercatores: Arthur Wilkens, Amy Farnell, Mélina Perlein-Féliers

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

Mauricio Kagel: Atem (1969/70)
Vinko Globokar: Res-, As-, Ex-, Inspirer (1973)

Saxophon/Player 1: Luis Homedes López
Posaune/Player 2: Daniil Gorokhov

Weitere Informationen

In Kooperation mit dem Theater Basel und der HGK
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

George Crumb: Black Angels für elektrisch verstärktes Streichquartett (1970)

Violine: María Muñoz López
Violine: Brandon Carbot
Viola: Nora Vetter
Violoncello: Benjamin Coyte
Tanz: Rachelle Scott

Weitere Informationen

Studierende des Master Improvisation (Klassen Andrea Neumann und Alfred Zimmerlin) zu Gast beim FIM – Forum improvisierte Musik und Tanz, Performance, Multimedia

Jacek Chmiel - E-Gitarre
Catalina Gutiérrez - Klarinette 
Sylvain Monchocé - Flöte, Kontrabassflöte, Saxophone
Marie-Louise Schneider - Stimme 
Iulia-Andreea Smeu - Violine, Orgel

Die Freie Improvisation hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer autonomen Form der Musikausübung entwickelt, bar aller Tabus, die zu Zeiten des Free Jazz oder der frühen Improvisations-Experimente der neuen Musik noch herrschten.  
Es ist eine Musik, die unmittelbar mit ihrem Publikum kommuniziert - und dabei auch einiges riskiert. Ein spannendes Erlebnis, bei welchem die Zuhörenden neue, atemberaubende  (Klang-)Landschaften der Gegenwart entdecken können! 

Am Lundi gras improvisieren in wechselnden Besetzungen Studierende der Klassen 'Freie Improvisation' von Andrea Neumann und Alfred Zimmerlin. 

Mit
Jacek Chmiel, Elektrische Gitarre  
Catalina Gutiérrez, Klarinette  
Sylvain Monchocé, Flöten, Saxophone
Marie-Louise Schneider, Stimme  
Iulia-Andreea Smeu, Violine  
u.a.

Masterrezital Komposition

Chanhee Lim (*1985)
(k)ein (2020) für Blockflöte, Daegeum+Kontrabassflöte, (E-)Gitarre, Klavier und Live-Elektronik

Lea Sobbe, Blockflöte
Marius Schnurr, (E-)Gitarren
Sylvain Monchoce, Dageum, Kontrabassflöte
Chanhee Lim, Klavier und Elektronik

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Masterrezital Performance zeitgenössische Musik

Gérard Pesson (*1958)
Ambre nous resterons (2008) für Klavier
Tsugumi Shirakura, Klavier

Stefano Gervasoni (1962*)
Seconda traccia (da Eufanique) (2020, UA) für Oboe
Vicente Moronta, Oboe

Vinko Globokar (*1934)
?Corporel (1985) für einen Perkussionisten
Antoine Brocherioux, Perkussion

Sam Pluta (*1979)
ATD V  (2010, y-band Version 2019) für Drum Kit, Saxophon, Keyboard, E-Gitarre und Live-Elektronik

y-band
Roberto Maqueda, Perkussion
Joan Jordi Oliver, Saxophon
Thilo Ruck, E-Gitarre
Felix Nagl, Keyboard
Andreas E. Frank, Live-Elektronik

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Masterrezital Performance zeitgenössische Musik

Michel Roth (*1976)
Quellmund (2001) für Oboe und Streichtrio

Vicente Moronta, Oboe
María Muñoz Lopez, Violine
Nora Vetter, Viola
Benjamin Coyte, Violoncello

Philippe Manoury (*1952)
Le Livre des Claviers (1987/88)
II. Duo de marimbas

Antoine Brocherioux & Zacarias Maia, Marimba

Fernando Manassero (*1984in Kollaboration mit Roberto Maqueda (*1991)
The mesmerizing sounds of accumulation (2020, UA) für Solo-Perkussion mit Ensemble und Elektronik

Roberto Maqueda, Perkussion
Benjamin Coyte, Violoncello               
Chris Moy, Gitarre
Sinforosa Petralia, Keyboard
Adrian King, Posaune
Mikael Szafirowski, Elektronik

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Masterrezital Performance zeitgenössische Musik

Adrian Suárez (*1969)
Sangrado Árbol (2020, UA) für Oboe, Violoncello, Posaune und Klavier                                               

Vicente Moronta, Oboe/Englischhorn
Adrián Albaladejo Díaz, Posaune/Euphonium
Benjamin Coyte, Violoncello
Sinforosa Petralia, Klavier

Philippe Hurel (*1955)
Tombeau (1999) In memoriam Gerard Grisey für Klavier und Perkussion
1. Satz

Tsugumi Shirakura, Klavier
Tomohiro Iino, Perkussion

Iannis Xenakis (1922-2001)
Dmaathen (1976) für Oboe und Perkussion

Vicente Moronta, Oboe
Antoine Brocherioux, Perkussion

Martin Smolka (*1959)
Euforium (1995/96) 

Salvatore Castellano, Saxophon
Adrian Albaladejo Diaz, Posaune/Euphonium
Benjamin Coyte, Violoncello
Tsugumi Shirakura, Klavier

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Masterrezital Performance zeitgenössische Musik

Hinako Takagi (*1989)
Lost in ______ II (2020, UA) für Oboe solo

Philippe Manoury (*1952)
Le Livre des Claviers IV (1987/88) für Vibraphon solo

Toshio Hosokawa (*1955)
Etude I «two lines» (2012/13) für Klavier solo

Joan Magrané Figuera (*1988)
A fancy (2020, UA) für Oboe solo

Elliott Carter (1908-2012)
aus: Eight Pieces for Four Timpani
VII. Canaries für Pauke solo (1966)

Alex Nante (*1992)
Mercurius fugiens (2020, UA) für Oboe

Georges Aperghis (*1945)
Les secrets élémentaires (1998) für Klavier (Auswahl)

Vicente Moronta, Oboe
Tsugumi Shirakura, Klavier
Antoine Brocherioux, Pauke, Schlagzeug, Vibraphon


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Masterrezital Performance zeitgenössische Musik

Simon Steen-Andersen (*1976)
Asthma (2017) für Solo-Perkussion, mit Video und Elektronik

Luciano Azzigotti (*1975)
In Kollaboration mit reConvert
microbeatLogic (2013, rev. 2020 by reConvert) für zwei Perkussionisten mit akrylischen Semisphären und Licht

reConvert
Roberto Maqueda, Schlagzeug
Lorenzo Colombo, Schlagzeug

Mikael Szafirowski, Video/Elektronik


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Chi Him Chik, Saxophon/Elektronik
Solo-Performance

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Abschlussperformance CAS Improvisation
Solo-Performance
Ludovica Bizzarri, präparierte Trommel und Live-Electronics
Chi Him Chik, Visuals

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Duo
Christian Moser, Ud
Paula Sanchez, Violoncello

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SOLO
Lara Süß, Stimme, Komposition
Mikael Szafirowski, Nachbearbeitung


Bitte ein internetfähiges Gerät + Kopfhörer mitbringen!

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Wie beeinflusst meine Wahrnehmung der Realität dieses Stück? Sind deine und meine Realität dieselbe? Wie ergänzen sich deine und meine Wahrnehmung der Wirklichkeit zu einer Realität, zu einem Jetzt?
Welche Erfahrung möchte ich heute, in diesem Moment, machen? Wie beurteile, wie interpretiere ich diese Erfahrung? Wie selektiere ich, was ich wahrnehme?
Welche Facetten der Umgebung dringen zu mir durch und welche bleiben im Verborgenen?
Ist Intention eine Illusion? Wenn ich Chaos als solches definiere, ist es dann noch das Chaos? Wie erlebe ich Stille?
Bedeutet Wahrheit authentisch sein? Habe ich meine Wünsche bereits hinter mir gelassen? Konstruiere ich meine Vorstellungen oder konstruieren sie mich?
Wie beeinflusst mich meine Herkunft? Welche Auswirkung hat die Meinung anderer auf meine Wahrheit?
Bist du bereit für etwas Neues? Wieviel Bekanntes enthält das Neue?
Welche Stimmen fordern mich heraus? Welchen Stimmen schenke ich Vertrauen?
Woher weiss ich, dass das, was ich wahrnehme, real ist?

Abschlussperformance CAS Improvisation Ludovica Bizzarri

Trio «Ishi no kūki»
Ludovica Bizzarri, Perkussion
Tassos Tataroglu, Shakuhachi
Thomas Zimmermann, Shakuhachi


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Duo
Lara Süß, Stimme
Chi Him Chik, Saxophon/Elektronik

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Solo-Performance Christian Moser, Ud
Duo mit Iulia Smeu, Violine

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a beginning - solo
«you have to play a long time to sound like yourself» (Miles Davis)

i allow myself to be taken over by the instrument
i am attending its inner structure.
i listen to it
i`m inhabiting the sound
to reveal something about the wood and the curvature and the surface tension there is always more of the object than it seems
it can be attended to
attuned to
in different ways, that bring out strange hidden properties of that object bringing in perception what was imperceptible
a sound grabs the attention
a singularity, a multiplicity
free, different, non-hierarchical, everything
it operates like a rhizome
by variation, expansion, conquest, capture, rupture, permeation
this piece of music, what does it do?
what new affect does it create?
what new connection does it allow?

a becoming - duo
«i am the space where i am» (Noel Arnaud)

to become other than myself does not mean imitating the other
because to do so would only reinforce our difference
to truly become-other, we engage with the elements and particles 
that form both «the other» and «me»
together we enter into a kind of contract, an alliance, an assemblage
together we dive into the flow of perceptions and experiences
we don`t seek agreement but a joyful difference
we don`t represent or reproduce an abstract idea in a predominant framework
we only desire to proliferate
this process of becoming is a continuous manifold, a map with many entries
a constant source of novelty
becoming produces nothing else than itself

Paula Sanchez, Violoncello/Elektronik
Solo-Performance

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Se trata de arder y no de durar
It is about burning and not lasting

To go to the extreme
the pursuit of vertigo
unknown places
conflict zones
the fear
Walking on fragile terrain about to crumble.
Jumping from one stone to another as everything collapses behind. Happily
Playfully
Because we know that it is there where something happens
We find out.​ ​Sounds, an unknown part of us
that has not yet been captured by old mechanisms.
We are fine like this.
We don't need to rationalize it.
What happens is that at that moment
the sound Is
and we Are
We inhabit the uncertainty of what is
unnameable, unrepresentable, irreproducible
the fragility of life that is leaving
Mutating, changing all the time
Impossible to hold on to something because everything is past already and the only
thing that remains is transformation.
It is about burning and not lasting.
And if we're lucky and stay open.
This encounter will change us forever.
And we will no longer be the same.
Face the danger.​ ​The danger of
having a voice of our own
To put  music in danger
Our art
is a marginal art.      

Masterrezital Komposition Dativo Tobarra Ruiz

Dativo Tobarra Ruiz  (*1993)             
Can you be replaced? (2020)
für Sopran und Sopransaxophon mit  Sensoren und Elektronik

Dativo Tobarra Ruiz
#3 - Grief, sorrow and defeat (2020, UA)
akusmatisches Vierkanalstück

Dativo Tobarra Ruiz
Sting on the hive mind (2020, UA)
für Akkordeon und Elektronik

Stefanie Knorr, Sopran
Alejandro Oliván, Saxophon
Nejc Grm, Akkordeon
Dativo Tobarra Ruiz, Elektronik


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Anmeldung mit Vor-/Nachmame und Telefonnumer an veranstaltungen@mab-bs.ch

Bei 'Lundi gras' improvisieren in wechselnden Besetzungen Studierende der Klassen 'Freie Improvisation' von Fred Frith und Alfred Zimmerlin.  

Ludovica Bizzarri, Schlagzeug
Chi Him Chik, Saxophon, Elektronik
Jacek Chmiel, Elektrische Gitarre
Catalina Gutiérrez, Klarinette
Jakub Jarosław Miarczynski, Schlagzeug
Sylvain Monchocé, Flöten, Saxophone
Christian Moser, Ud
Paula Sanchez, Violoncello, Elektronik
Marie-Louise Schneider, Stimme
Iulia-Andreea Smeu, Violine
Lara Süß, Stimme

Beatriz Elena Martínez, Stimme, singt Werke von Rincon, Koellreutter, Acosta R., Rasgado, Vargas, Paraskevaidis und Leguizamon 
Moderation: Marcus Weiss

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik

Gare du Nord
Schwarzwaldallee 200 (im Badischen Bahnhof) 
CH-4058 Basel

Preis: CHF 15.– (Freier Eintritt für Studierende der Hochschule für Musik FHNW)

 

 

Präsentiert von den Dozierenden und Studierenden des Hauptfachs Musiktheorie

Bei 'Lundi gras' improvisieren in wechselnden Besetzungen Studierende der Klassen 'Freie Improvisation' von Fred Frith und Alfred Zimmerlin.  

Ludovica Bizzarri, Schlagzeug
Chi Him Chik, Saxophon, Elektronik
Jacek Chmiel, Elektrische Gitarre
Catalina Gutiérrez, Klarinette
Jakub Jarosław Miarczynski, Schlagzeug
Sylvain Monchocé, Flöten, Saxophone
Christian Moser, Ud
Paula Sanchez, Violoncello, Elektronik
Marie-Louise Schneider, Stimme
Iulia-Andreea Smeu, Violine
Lara Süß, Stimme

Studierende der Hochschule für Musik spielen klassische, neue und neuste sowie improvisierte Kammermusik

 

 

20.4.2020, Hannes Hellmann, Stimme, „Vortrag über nichts“ (1959) von John Cage
Moderation: Marcus Weiss

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik

Gare du Nord
Schwarzwaldallee 200 (im Badischen Bahnhof) 
CH-4058 Basel

Preis: CHF 15.– (Freier Eintritt für Studierende der Hochschule für Musik FHNW)

17.00, 17.30, 18.00 Uhr, Vera-Oeri Bibliothek, jeweils max. 15 Personen,  Anmeldung unter annairena.sowa@students.fhnw.ch nötig.
19.00 Uhr, Neuer Saal
19.30 Uhr, Grosser Saal

Plakat

Konzert der Kompositionsklassen der Hochschule für Musik und Abschlusskonzert der composer-performer collaboration

Flyer

Georges Aperghis (*1945)
Teeter-Totter für Ensemble (2008)

Enno Poppe (*1969)
Speicher VI für grosses Ensemble (2013, Schweizerische Erstaufführung)

Andreas Eduardo Frank (*1987)
how to pronounce alpha (Zwischenlaut und Überzahl) für grosses Ensemble mit Elektronik (2017, Schweizerische Erstaufführung)

Ensemble DIAGONAL der Hochschule für Musik
Leitung: Jürg Henneberger

Im Rahmen der Gastprofessur von Enno Poppe

Konzert im Rahmen der Gastprofessur von Enno Poppe
Flyer

Milica Djordjevic (*1984)
Zapis für 12 Schlagzeuger (2013)

Kalle Hakosalo / Guillem Serrano / Mikolaj Rytowski / Mathieu Casareale / Bertrand  Gourdy / Alejandro Sarriegui / Dino Georgeton / Fabio Santos / Ronan Gil de Morais / Pedro Taveres / Tomohiro Iino / Paolo Fratello, Schlagzeug

Enno Poppe (*1969)
Fleisch für Tenorsaxophon, E-Gitarre, Keyboard und Drumset (2017)

Luis Homedes, Saxophon / Phileas Baun, E-Gitarre / Umberto Beccaria, Keyboard / Guillem Serrano, Drumset
----
Simon Löffler (1981)
Monodactyl (2017)

Kalle Hakosalo / Mikolaj Rytowski / Dino Georgeton / Fabio  Santos / Tomohiro Iino, Schlagzeug

Enno Poppe (*1969)
Schrauben für 13 Schlagzeuger (2017)

Kalle Hakosalo / Guillem Serrano / Mikolaj Rytowski / Mathieu  Casareale / Roberto Maqueda / Bertrand Gourdy / Alejandro Sarriegui / Dino Georgeton / Fabio  Santos / Ronan Gil de Morais / Pedro Taveres / Tomohiro Iino / Paolo Fratello, Schlagzeug

Es spielen Studierende der Hochschule für Musik FHWN
Einstudierung: Christian Dierstein, Marcus Weiss und Enno Poppe
Leitung: Christian Dierstein

Ab 20.30 Uhr: CD-Taufe und Apero

Seth Josel, Gitarre, spielt Werke von Ablinger, Lamb und Wolff
Moderation: Marcus Weiss

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik

Gare du Nord
Schwarzwaldallee 200 (im Badischen Bahnhof) 
CH-4058 Baseleis: CHF 15.– (Freier Eintritt für Studierende der Hochschule für Musik FHNW)

Die Open Signal Processing Workstation (OSPW) 2.0 ist eine Open-Source-Plattform auf Linux-Basis, die für die Entwicklung von Audio-Algorithmen für die digitale Signalverarbeitung (DSP) hergestellt wurde. Die dazugehörigen Benutzeroberflächen (UIs) werden automatisch generiert.
Diese neuartige Plattform zur Generierung virtueller akustischer Räume, die im Rahmen von mehreren Forschungsprojekten an der Hochschule für Musik FHNW entwickelt wurde, wird nun erstmals öffentlich präsentiert.
Mehr Informationen zum Projekt finden Sie auf der Website.

Thomas Resch: Virtual Acoustic Spaces – A cross platform C-library for (dynamic) binaural (room) synthesis, corresponding ready-to-use tools for Max/MSP, Pure Data and Unity and its usage in current research projects at the Hochschule für Musik FHNW

Clemens Fiechter: Introduction to OSPW - A Linux-based open software platform, designed for rapid prototyping and the development of digital signal processing (DSP) audio algo-rithms and corresponding user interfaces
The Open Signal Processing Workstation (OSPW) 2.0 is an open source DSP platform ‒ a programmable multi-effect processor based on Linux. Algorithms can be implemented with the software Pure Data, the corresponding user interfaces (UIs) are generated automatically as web interfaces. All connected UI web-clients are synchronized among each other. This enables the simultaneous operation of applications by multiple users.

OSPW 2.0 offers an enormously wide field of application for multimedia composition and performance: this applies in particular to artistic projects with a very large number of chan-nels (e.g. multi-channel pieces for loudspeaker orchestras) and/or realtime interactivity (e.g. interactive sound installations for which individual user interfaces can be developed using OSPW 2.0).
In a first presentation the Virtual Acoustic Spaces (VAS) Library will be introduced. VAS is a C Library by Thomas Resch, which is used for two applications already developed for OSPW and also in other projects of the research department. This is followed by a presentation by Clemens Fiechter on implementation details, functionality and use of the OSPW with exam-ples and demonstrations.

Thomas Resch has been working as a research assistant at the Hochschule für Musik FHNW in Basel since 2010. His research focuses on interactive audio and virtual acoustics. He worked at the FHNW in numerous projects with different objectives as a researcher and/or head of software development. In addition to his work as a research associate, he is working on his doctorate, which is being conducted in cooperation with the Audio Communi-cation Department of the Technical University of Berlin. Thomas Resch is a lecturer and teaches "Real time audio programming in C" at the TU Berlin and "Game Audio" at the Uni-versity of the Arts Zurich.  

Clemens Fiechter has been working on the OSPW 2.0 project at the Hochschule für Musik FHNW in Basel since autumn 2018. He was already involved in a preliminary project and is now working on another project on virtual acoustics with a focus on human and machine communication. In addition, he is studying audio design in the master's degree program at the Electronic Studio of the Hochschule für Musik FHNW in Basel, where he has already car-ried out his own projects in the field of hardware and software development.

The Cello Mapp, an extension to the popular webpage www.cellomap.com, is a smart phone app that helps cellists and composers find cello harmonics and multiphonics. I will demon-strate how to use the tool and discuss the process of building it, and the background re-search into multiphonics that informed the resulting fingering charts. In addition, I will intro-duce the recent publication of related scientific results about string multiphonics in Tempo journal (https://www.cambridge.org/core/journals/tempo), and the many unanswered musical and scientific questions that are yet to be explored.  

Ellen Fallowfield studied cello with Andreas Lindenbaum and Martina Schucan in Graz and Zürich.  She undertook specialised studies in the performance of contemporary music at the Musikhochschule Basel. She is an active interpreter of new music; the composers Helmut Lachenmann, Beat Furrer, Erik Oña, Caspar Johannes Walter and Carola Bauckholt have been particularly informative, as has collaboration with young composers in the creation of new works. Regular performances as a guest in various ensembles have taken her to international festivals, including Musik Triennale Köln, Acht Brücken neue Musik für Köln, Musikfest, Berlin, Huddersfield Contemporary Music Festival and the Lucerne Festival.  Ellen Fallowfield is the creator of the online resource www.cellomap.com.

 

Komposition, Leitung und Gitarre: Fred Frith

sonic space basel stage band

Sylvain Monchocé, Flöte/Saxophon / Catalina Gutiérrez Muñoz, Klarinette / Chi Him Chik, Saxophon/Elektronik / Daniil Gorokhov, Posaune / Iulia-Andreea Smeu, Violine / María Muñoz López, Violine / Nora Vetter, Viola / Paula Sanchez Mugas, Violoncello / Benjamin Coyte, Violoncello / Daniela Petry, Kontrabass / Ludovica Bizzarri, Perkussion / Jakub Miarczynski, Perkussion / Roberto Maqueda Dominquez, Perkussion / Christian Moser, Oud / Jacek Chmiel, E-Gitarre / Nejc Grm, Akkordeon / Lara Süss, Stimme / Marie-Louise Schneider, Stimme

Festival Taktlos

Komposition, Leitung und Gitarre: Fred Frith

sonic space basel stage band
Sylvain Monchocé, Flöte/Saxophon / Catalina Gutiérrez Muñoz, Klarinette / Chi Him Chik, Saxophon/Elektronik / Daniil Gorokhov, Posaune / Iulia-Andreea Smeu, Violine / María Muñoz López, Violine / Nora Vetter, Viola / Paula Sanchez Mugas, Violoncello / Benjamin Coyte, Violoncello / Daniela Petry, Kontrabass / Ludovica Bizzarri, Perkussion / Jakub Miarczynski, Perkussion / Roberto Maqueda Dominquez, Perkussion / Christian Moser, Oud / Jacek Chmiel, E-Gitarre / Nejc Grm, Akkordeon / Lara Süss, Stimme / Marie-Louise Schneider, Stimme

Neue Arbeiten für Live-Elektronik, Video und Improvisation

Musik von und mit
Chi-Him Chick
Clemens Fiechter
Jan Gubser
Daniil Gorokhov
Robin Michel
Sylvain Monchoce
Florian Röhrl
Mikael Szafirowski
Hannah Wirnsperger

Der Musik wird oft (und auch gerne) die Absenz von Bedeutung nachgesagt – Musik habe keine Wörter und folglich auch keine Metaphern, und darum liesse sie sich nicht interpretieren wie man ein Gedicht interpretieren könne. Dem begegnet die Kunsttheorie Nelson Goodmans, die sagt: Ein abstraktes graues Bild ist nicht einfach grau, sondern zeigt ›das Grau‹, und dieses kann man als Symbol etwa für Traurigkeit auslegen. Der Ansatz lässt sich auch auf die Musik anwenden; das stille Stück ist nicht nur still, sondern exponiert ›die Stille‹, bei einem fugierten Abschnitt geschieht ›Fuge‹, ein langsamer Satz exemplifiziert ›Langsamkeit‹, derlei ist als Sample deutbar, und so weiter.  
Ergänzend vertrete ich die Ansicht, dass das Hören in der fortgeschrittenen postmodernen Kondition ohnehin von Wissen über das Klingende zutiefst durchsetzt ist; ein unschuldiges Ohr gibt es nicht (mehr). Hören ist und wird immer stärker ein Begriffliches, und somit ein Interpretierbares.

Johannes Kreidler (1980) studierte in Freiburg und Den Haag Komposition, Elektronische Musik und Musiktheorie, u.a. bei Mathias Spahlinger und Orm Finnendahl. 2012 erhielt er den Kranichsteiner Musikpreis der Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik. Seit 2019 ist er Professor für Komposition und Musiktheorie an der Hochschule für Musik FHNWl.
Aufführungen (Auswahl): Donaueschinger Musiktage, Wittener Tage für Neue Kammermu-sik, Ultraschall Berlin, MaerzMusik Berlin, Foreign Affairs Berlin, Volksbühne am Rosa-Lu-xemburg-Platz Berlin, Elbphilharmonie Hamburg, Eclat Stuttgart, Biennale Venedig, Gaude-amus Music Week Amsterdam, Warschauer Herbst, Biennale de Musique en Scène Lyon, Ultima Festival Oslo, Huddersfield Contemporary Music Festival, Musica Straßburg, MusicA-coustica Festival Peking, Liquid Architecture Melbourne
Bücher: Musik mit Musik – Texte 2005-2011 und Sätze über musikalische Konzeptkunst. Texte 2012-2018
www.kreidler-net.de

Es spielen Studierende des Masters zeitgenössische Musik

Lecture-Recital mit Thomas Gerlich und Studierenden der Schlagzeugklasse von Christian Dierstein

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Fokus Holliger»

Franco Donatoni (*1927): Omar I für Vibraphon solo (1985)
Mikolaj Rytowski (Klasse Christian Dierstein)

Áskell Másson (*1953): Kím für kleine Trommel (2001)
Fábio Da Silva Santos (Klasse Matthias Würsch)

Philippe Hurel (*1955): Loops II für Vibraphon solo (2001/02)
Mathieu Casareale (Klassen Christian Dierstein & Matthias
Würsch)

Michael Maierhof (*1956): Splitting 24 für Perkussion (2012/13)
Guillem Serrano Salcedo (Klasse Christian Dierstein)

Felix Kubin (*1969): Lunatyk für Vibraphon und Samlper
Mikolaj Rytowski

Volker Staub (*1961): Vier Stücke Nr. 29 für Schlaginstrumente (1995)
Teil I für 9 Glasglocken
Alejandro Sarriegui (Klasse Christian Dierstein)

Franco Donatoni: Omar II für Vibraphon solo (1985)
Guillem Serrano Salcedo

Mit anschliessendem Konzert des Ensemble Phoenix Basel

An evening of current music with zone expérimentale and guests

Who does not know the telephone game?

The programme modulates in a circle establishing interactions with each other through music. Improvisers and chamber music players will give live to this game experiencing the different ways of communication, interacting with each other and creating tasty sound sculptures. In between structred improvisations, we will hear compositions by Eötvös, Kwon, Petry, Presson, Saunders, Sciarrino, Scondanibbio, and more.

Come & Play!

 

 

Abschlusskonzert der Akademie für Neue Musik
Eine Kooperation von sonic space basel/HSM mit dem Künstlerhaus Boswil

Tze Yeung Ho (*1992): ukse taha (2019)
für gemischtes Ensemble und Elektronik

Alfred Jimenez: Find a quiet place and gulp thick air (2019)
für grosses Ensemble

Stefan Prins (*1979): Piano Hero #1 (2011/12)
für midi-keyboard, live-electronics & video

Adrian Nagel (*1990): Stillleben [Akkordeon III] (2019)
für Akkordeon, Klavier, Klarinette, Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass und Elektronik

Iván González Escuder (*1979): The House. In memoriam Erik Oña (2019)
für Flöte, Bassklarinette, Saxophon, Posaune, Schlagzeug, Klavier, Akkordeon, Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass und Elektronik

Eleni Ralli (*1984): Flow (Through Air and Bellows) (2019)
für Flöte, Klarinette/Bassklarinette, Akkordeon, Posaune, Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass und Video-Projektion

María Muñoz, Violine
Nora Vetter, Viola
Benjamin Coyte, Violoncello
Daniela Petry, Kontrabass
Hannah Wirnsperger, Flöte
Paula Häni, Klarinette
Matthias Manser, Trompete
Daniil Gorokhov, Posaune
Lukas Fricker, Saxophon
Lys Marti, Klavier
Eva Sulai, Akkordeon
Fabio Da Silva, Schlagzeug
Jan Gubser, Elektronik

Jürg Henneberger, Leitung

Nach der ersten Phase im Oktober 2019 treffen sich im Januar wieder junge Musikstudierende der Schweizer Hochschulen und internationale junge Komponistinnen und Komponisten im Künstlerhaus, um gemeinsam Werke der Neuen Musik zu erarbeiten und zu erleben.
Die Zusammenarbeit und das intensive Kennenlernen während der ersten Phase bilden die Grundlage für das erneute Eintauchen in das zeitgenössische Musikschaffen.
Die sechs Teilnehmenden des Meisterkurses Komposition haben nun Werke komponiert, die unter der Leitung von Jürg Henneberger einstudiert werden und in Boswil und Basel ihre Uraufführung erleben.
Mit den beiden Konzerten am 25. Januar in Boswil und am 26. Januar in Basel findet der in der ersten Phase begonnene Prozess um die Vernetzung und Interaktion der Studentinnen und Studenten innerhalb der Akademie für Neue Musik einen Höhepunkt und Abschluss.

Die Akademie wird unterstützt von Pro Helvetia, Landis+Gyr Stiftung, Ernst von Siemens Musikstiftung, Swisslos, Koch-Berner-Stiftung

Im Rahmen des Festivals 'Fokus Holliger'
Konzertflyer

Heinz Holliger (*1939): Voi(es)x métallique(s) für Schlagzeug (1994- 2000)
Tomohiro Iino, Schlagzeug (Einstudierung: Matthias Würsch)

Charles Koechlin (1867-1950): aus Les heures persanes für Klavier op. 65 (1913-19)
    II La caravane
    XI A l’hombre, près de la fontaine de marbre
    XII  Arabesque
Oksana Pislegina, Klavier (Einstudierung: Tobias Schabenberger)

Maurice Ravel (1875-1937): Introduktion und Allegro für Harfe, Flöte,  Klarinette und Streichquartett (1905)
Daniil Rumiantsev, Flöte / José Luis Inglés Martínez, Klarinette /
Alice Belugou, Harfe / Laia Braun, Violine / Rintaro Yano, Violine / Ricardo Gil Sánchez, Viola / Katarina Leskovar, Violoncello (Einstudierung: Rainer Schmidt)

Robert Schumann (1810-1856): Bilder aus Osten für Klavier vierhändig op. 66 (1848)
Pedro Borges und Lukas Loss, Klavier (Einstudierung: Claudio Martínez Mehner)

Pause

György Kurtág (*1926): Hommage à R. Sch. für Klarinette, Viola und Klavier op. 15d (1975- 90)
Julie Dufossez, Klarinette / Agnès Mauri Galik, Viola / Dominic Chamot, Klavier (Einstudierung: Anton Kernjak)

Sándor Veress (1907-92): Geschichten und Märchen für zwei Schlagzeuger (1988)
            Baron Münchhausen
            Schneewittchen
Mikolaj Rytowski und Zacarias Maia da Silva, Schlagzeug (Einstudierung: Christian Dierstein)

Bernd Alois Zimmermann (1918-1970): Fünf Lieder für mittlere Singstimme und Klavier (1942-46)
Sari Leijendekker, Mezzosopran /  Zofia Grzelak, Klavier (Einstudierung: Isolde Siebert)

Heinz Holliger (*1939): Trio für Oboe, Viola und Harfe
Heinz Holliger, Oboe / Geneviève Strosser, Viola / Alice Belugou, Harfe

Abschlusskonzert der Akademie für Neue Musik
Eine Kooperation von sonic space basel/HSM mit dem Künstlerhaus Boswil

Tze Yeung Ho (*1992): ukse taha (2019, UA)
für gemischtes Ensemble und Elektronik

Alfred Jimenez: Find a quiet place and gulp thick air (2019, UA)
für grosses Ensemble

Stefan Prins (*1979): Piano Hero #1 (2011/12)
für midi-keyboard, live-electronics & video

Adrian Nagel (*1990): Stillleben [Akkordeon III] (2019, UA)
für Akkordeon, Klavier, Klarinette, Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass und Elektronik

Iván González Escuder (*1979): The House. In memoriam Erik Oña (2019, UA)
für Flöte, Bassklarinette, Saxophon, Posaune, Schlagzeug, Klavier, Akkordeon, Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass und Elektronik

Eleni Ralli (*1984): Flow (Through Air and Bellows) (2019, UA)
für Flöte, Klarinette/Bassklarinette, Akkordeon, Posaune, Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass und Video-Projektion

María Muñoz, Violine
Nora Vetter, Viola
Benjamin Coyte, Violoncello
Daniela Petry, Kontrabass
Hannah Wirnsperger, Flöte
Paula Häni, Klarinette
Matthias Manser, Trompete
Daniil Gorokhov, Posaune
Lukas Fricker, Saxophon
Lys Marti, Klavier
Eva Sulai, Akkordeon
Fabio Da Silva, Schlagzeug
Jan Gubser, Elektronik

Jürg Henneberger, Leitung

Nach der ersten Phase im Oktober 2019 treffen sich im Januar wieder junge Musikstudierende der Schweizer Hochschulen und internationale junge Komponistinnen und Komponisten im Künstlerhaus, um gemeinsam Werke der Neuen Musik zu erarbeiten und zu erleben.
Die Zusammenarbeit und das intensive Kennenlernen während der ersten Phase bilden die Grundlage für das erneute Eintauchen in das zeitgenössische Musikschaffen.
Die sechs Teilnehmenden des Meisterkurses Komposition haben nun Werke komponiert, die unter der Leitung von Jürg Henneberger einstudiert werden und in Boswil und Basel ihre Uraufführung erleben.
Mit den beiden Konzerten am 25. Januar in Boswil und am 26. Januar in Basel findet der in der ersten Phase begonnene Prozess um die Vernetzung und Interaktion der Studentinnen und Studenten innerhalb der Akademie für Neue Musik einen Höhepunkt und Abschluss.

Die Akademie wird unterstützt von Pro Helvetia, Landis+Gyr Stiftung, Ernst von Siemens Musikstiftung, Swisslos, Koch-Berner-Stiftung

Im Rahmen des Festivals 'Fokus Holliger'
Stundenplan 22.-25.2.2020

10:00-11:00, Schlagzeugzimmer 6-0U02
Sándor Veress (1907-92): Geschichten und Märchen
für zwei Schlagzeuger (1988): Baron Münchhausen / Schneewittchen
Mikolaj Rytowski und Zacarias Maia da Silva, Schlagzeug

11:15-12:15, Schlagzeugzimmer 6-U05
Heinz Holliger (*1939): Voi(es)x métallique(s) für Schlagzeug (1994- 2000)
Tomohiro Iino, Schlagzeug

12:30-13:15, Studio 1
György Kurtág (*1926): Hommage à R. Sch.  für Klarinette, Viola und Klavier op. 15d (1975- 90)
Julie Dufossez, Klarinette / Agnès Mauri Galik, Viola / Dominic Chamot, Klavier

14:15-17:00, Studio 1
Maurice Ravel (1875-1937): Introduktion und Allegro für Harfe, Flöte, Klarinette und Streichquartett (1905)
Daniil Rumiantsev, Flöte / José Luis Inglés, Klarinette / Alice Belugou, Harfe / Laia Braun, Violine / Rintaro Yano, Violine / Ricardo Gil Sánchez, Viola / Katarina Leskovar, Violoncello

Im Rahmen des Festivals 'Fokus Holliger'
Stundenplan 22.-25.2.2020

10:00-11:30, Schlagzeugzimmer 6-002
Sándor Veress (1907-92): Geschichten und Märchen für zwei Schlagzeuger (1988): Baron Münchhausen / Schneewittchen
Mikolaj Rytowski und Zacarias Maia da Silva, Schlagzeug

11:45-13:45, Schlagzeugzimmer 6-005
Heinz Holliger (*1939): Voi(es)x métallique(s) für Schlagzeug (1994- 2000)
Tomohiro Iino, Schlagzeug

14:45-16:45, Studio 1
Bernd Alois Zimmermann (1918-1970): Fünf Lieder für mittlere Singstimme und Klavier (1942-46)
Sari Leijendekker, Mezzosopran / Zofia Grzelak, Klavier

Aktuelle Arbeiten aus dem Elektronischen Studio Basel mit  Live-Elektronik, Videos und Improvisationen

Eintritt CHF 15.- / 10.-
Studierende der Hochschule für Musik FHNW freier Eintritt

Im Rahmen des Festivals 'Fokus Holliger'
Stundenplan 22.-25.2.2020

10:00-11:15 György Kurtág (*1926): Hommage à R. Sch. für Klarinette, Viola und Klavier op. 15d (1975- 90)
Julie Dufossez, Klarinette / Agnès Mauri Galik, Viola / Dominic Chamot, Klavier

11:30-12:30 Bernd Alois Zimmermann (1918-1970): Fünf Lieder für mittlere Singstimme und Klavier (1942-46)
Sari Leijendekker, Mezzosopran / Zofia Grzelak, Klavier

13:30-15:45 Robert Schumann (1810-1856): Bilder aus Osten für Klavier vierhändig op. 66 (1848)
Pedro Borges und Lukas Loss, Klavier

16:00-17:00 Charles Koechlin (1867-1950): aus Les heures persanes für Klavier op. 65 (1913-19): II La caravane / XI A l’hombre, près de la  fontaine de marbre / XII  Arabesque
Oksana Pislegina, Klavier

Wednesday, September 12th, 1984, my first approach to Bach repertoire on the viola.
It becomes quickly an everyday contact. Cello Suites or Violin Sonatas and Partitas.
September  2000, first time I play Bach in solo recitals.
July 2007, I perform Ligeti Solo Sonata for the first time.


Those dates mark the beginning of an intensive study of Bach and Ligeti for Geneviève Strosser. Two artistic paths that she followed thoroughly and which were since never to be interrupted. Inevitably, those paths had to cross. In 2017 she started to perform the 1. Violin Partita by Bach and Ligeti Sonata in the same program of her solo recitals.
During the lecture, she will give insights on important moments of her work, the practice pro-cess, as well as her stage experiences with these two masterpieces.
Which are the essential questions that arise with the performance of these pieces? Which are important technical aspects? How to read the scores? How to deal with the everyday re-newed experience of reading a musical text, the enigma each composer proposes to the player? How can the personal joy of understanding and the even bigger joy of aspects of the piece staying unrevealed be described and put into perspective in the context of a never-ending dialog between the performer and the composer.

Geneviève Strosser is a viola professor at the Basel Academy of Music since 2004. She is regularly invited to play with ensembles for new music such as Ensemble Intercontemporain, London Sinfonietta, Klangforum Wien and Contrechamps under the direction of Pierre Bou-lez, Peter Eötvös and Heinz Holliger and others. Until 2000 she was member of the Ensem-ble Modern. As a solo player she is regularly invited to perform with the Auvergne Chamber Orchestra, BBC National Orchestra of Wales, Orchesta de Cadaquès (Spain), Philharmonia Orchestra London, and the Brussels Orchestre de La Monnaie. With a repertoire of solo pieces - including the great viola works of the 20th century - Geneviève Strosser also works closely with contemporary composers: Peter Eötvös, Heinz Holliger, George Benjamin, Helmut Lachenmann. Stefano Gervasoni and Hugues Dufourt have dedicated viola concer-tos to her. She plays on an instrument built by Mathias Albani in 1660.

Mit Studierenden der Hochschule für Musik/sonic space basel und der Schola Cantorum Basiliensis
Koordination: Anton Kernjak und Marcus Weiss
In Zusammenarbeit mit der Museumsnacht Basel

12.15 Uhr, Werke von Yun, Reinecke, Haas
17.00 Uhr, Werke von Haydn, Viñao, Mendelssohn Bartholdy
18.00 Uhr, «Hommage à Alberto Giacometti» mit Musik von Roland Moser, Improvisation
18.45 Uhr, Werke von Sciarrino, Klughardt
19.30 Uhr, Werke von Schubert, Globokar
20.15 Uhr, Werke von Simpson, Ferrabosco, Byrd, Eötvös
21.00 Uhr, «Hommage à Alberto Giacometti» mit Musik von Roland Moser, Schubert
21.45 Uhr, Werke von giuliani, Porpora, Händel
22.45 Uhr, Werke von Duphly, Locatelli, Poppe
23.30 Uhr, «Hommage à Alberto Giacometti» mit Musik von Roland Moser, Schobert
00.15 Uhr, Quintett von Constantin Regamey

19.00 Uhr / 21.00 Uhr / 23.00 Uhr / 1.00 Uhr

Studierende der Klasse von Tobias Schabenberger spielen die Elis-Nachtstücke von Heinz Holliger sowie Nocturnes und weitere «Nachtstücke» von Chopin, Gaubert, Schumann, Crumb, Schubert, Britten, Koechlin, Mozart u.a.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Fokus Holliger»

Uli Fussenegger, Kontrabass
Marcus Weiss, Sopransaxophon
Jan Gubser, Elektronik

Programm:
Beat  Furrer: kaleidoscopic memories für Kontrabass und Elektronik (2016)

György Kurtág: Message – consolation à Christian Suter (1999)
Johann Sebastian Bach: Sarabande aus der Suite für Violoncello Nr. 5 BWV 1011 (ca. 1720)
György Kurtág: …eine Botschaft an Valérie… (2000)

Uli Fussenegger: toy music für Kontrabass und Elektronik (2007)

Anna Sowa: smar für Sopransaxophon, Kontrabass und Elektronik (2019)

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik
Moderation: Marcus Weiss

Gare du Nord
Schwarzwaldallee 200 (im Badischen Bahnhof) 
CH-4058 Basel

Preis: CHF 15.– (Freier Eintritt für Studierende der Hochschule für Musik FHNW)

Konzert im Rahmen des Festivals 'Fokus Holliger'
Flyer

Programm:
Robert Schumann: Ouvertüre zum Dramatischen Gedicht Manfred op. 115, 1851
Heinz Holliger: Atembogen, 1974/75
Maurice Ravel: Daphnis et Chloé für Chor und Orchester, 1912

Kammerchor der Hochschule für Musik FHNW
Einstudierung: Raphael Immoos
Orchester der Hochschule für Musik FHNW
Leitung: Heinz Holliger

Eintritt frei, Kollekte

«Schatten von ‹richtiger› Musik»: So bezeichnet Heinz Holliger sein Orchesterwerk Atembogen. Tatsächlich enthält diese Musik zahlreiche Spuren von bereits existierenden Musiken, von Holliger selbst wie auch von solchen, die von Paul Sacher in Auftrag gegeben worden waren – wobei auch dieses Orchesterstück auf einen Auftrag Sachers zurückgeht. Die Entstehung von Atembogen fällt in eine Zeit, in der die Frage danach, was «richtige Musik» sein, ob es überhaupt noch «richtige Musik» geben kann, brennend aktuell war. Entsprechend wenig affirmativ fällt die Zitattechnik aus, in Bezug auf bestehende Werke wäre fast eher von «Zensiertechnik» zu sprechen. Aber Atembogen ist keine pure musica negativa: Nach zerstörerischen Entäusserungen in Stücken wie Pneuma (1970), Cardiophonie (1971) oder Streichquartett (1973) holt Holliger hier gerade aus der Verstummung, der Überdämpfung von Klangereignissen einen beinahe unheimlich scheinenden Klangreichtum wieder herauf, der in grossen Werkkomplexen wie dem Scardanelli-Zyklus (1975–91) oder den Musiktheaterwerken nach Samuel Beckett (Come and Go, 1976/77; Not I, 1978/80) noch weitergeführt wird. Bekanntlich haben gerade diese Werke Holligers Musik endgültig auf die Erfolgsspur gebracht, so dass man versucht ist zu fragen: Ist diese neue Schatten-Musik nicht nunmehr die «richtige» Musik?  

Michael Kunkel, geboren 1969 in Winz-Niederwenigern/Ruhr (BRD). 2004–2015 Chefredakteur der Zeitschrift Dissonanz, seit 2007 Leiter der Forschungsabteilung der Hochschule für Musik Basel. www.musikforschungbasel.ch www.sonicspacebasel.ch

 

 

Konzert mit Studierenden des spezialisierten Masters zeitgenössische Musik im Rahmen der Gastprofessur von Enno Poppe

Enno Poppe (*1969)

SCHWEIß (2010)
für Solo-Cello, Bassflöte, Bassklarinette, Geige und Bratsche
Benjamin Coyte, Sylvain Monchoce, Mariella Bachmann, Maria Muñoz Lopez und Nora Vetter

aus: SCHRANK (2001)
für Oboe und Klavier
Vicente Moronta und Edoardo Milanello

ZWÖLF (2014)
Version für Kontrabass
Daniela Petry, Kontabass

FELL (2016)
für Drumset
Alejandro Sarregui, Schlagzeug

Gespräch Marcus Weiss mit Enno Poppe

FINGERNAGEL
(2009)
für Geige und Bratsche
Maria Muñoz und Nora Vetter

FLEISCH (2017)
für Tenorsaxophon, E-Gitarre, Keyboard und Drumset
Luis Homedes, Phileas Baun, Umberto Beccaria, Guillem Serrano

Eleonora Bišcevic, Traversflöte / Clemens Fiechter, Elektronik / Daniil Gorokhov, Bassposaune / Joanna Krauze, Klavier / Rémi Maljournal, Trompete / María Muñoz López, Violine / Rita Nakad, Violine / Clara Parolini, Gitarre / Martin Reck, Elektronik / Florian Röhrl, Elektronik / Marie Sans, Gitarre / Lino Schilling, Elektronik / Nathan Zürcher, Violoncello
Einstudierung: Alfred Zimmerlin

Teodoro Anzellotti, Akkordeon solo
Moderation: Marcus Weiss

Programm
Hans Zender (1936-2019): Hölderlin lesen V. Ein Wandersmann ... zornig (2012)
Nadir Vassena (*1970): palinsesto nero (2017)
Rebecca Saunders (*1967): of waters making moan (2013)

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik

Gare du Nord
Schwarzwaldallee 200 (im Badischen Bahnhof) 
CH-4058 Basel

Preis: CHF 15.– (Freier Eintritt für Studierende der Hochschule für Musik FHNW)

 

Anna Campmany, Sopran /  Vinicius Costa, Bariton / Carolina Picas, Violine / Paul Suits, Klavier

Anna Campmany Duch (*1993)
Balulalow für Sopran, Violine und Klavier (2013)
Nanny für Sopran, Bariton und Klavier (2014)
Cançó de bres für Klavier (2013)
Excelsior (Audiopräsentation) (2018)
Plou (Audiopräsentation) (2019)
Filmscoring examples (video) (2019)
Error 404. (2018)

Programm
Iannis Xenakis: Métaux aus Pleiades
Tom Sturm: four meditations on the stars
Giovanni Damiani:  1,3,6,10 for 1 sixxen
Kristina Warren: Adelaide for 3 sixxen and piano
Rozalie Hirs: Venus with tape and sixxen
Bertrand Gourdy: Sixxen und Gamelan Instrument

Konzeption und Leitung
Christian Dierstein und Ronan Gil de Morais

Im Rahmen des Projekts «Musikwissen»
Programm

 

Die Freie Improvisation hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer autonomen Form der Musikausübung entwickelt, bar aller Tabus, die zu Zeiten des Free Jazz oder der frühen Improvisations-Experimente der neuen Musik noch herrschten.  
Es ist eine Musik, die unmittelbar mit ihrem Publikum kommuniziert - und dabei auch einiges riskiert. Ein spannendes Erlebnis, bei welchem die Zuhörenden neue, atemberaubende  (Klang-)Landschaften der Gegenwart entdecken können! 

Am Lundi gras improvisieren in wechselnden Besetzungen Studierende der Klassen 'Freie Improvisation' von Fred Frith und Alfred Zimmerlin. 

Ludovica Bizzarri, Schlagzeug  
Chi Him Chik, Saxophon, Elektronik  
Jacek Chmiel, Elektrische Gitarre  
Catalina Gutiérrez, Klarinette  
Sylvain Monchocé, Flöten, Saxophone
Christian Moser, Ud  
Paula Sanchez, Violoncello, Elektronik
Marie-Louise Schneider, Stimme  
Iulia-Andreea Smeu, Violine  
Lara Süß, Stimme

1. Teil: Grosser Saal
Henri Pousseur (1929-2009)
Stèle à la mémoire de Pierre Froidebise (2008-9) für Klarinette solo
Hugo Queirós, Klarinette

Henri Pousseur
Quintette à la memoire d’Anton Webern (1955) für Klarinette, Bassklarinette, Klavier, Violine und Violoncello
Dimitri Smirnov, Violine / Alfredo Ferre, Violoncello / Jose Luis Ingles, Klarinette / Yolanda Fernandez, Bassklarinette / Matteo Cardelli, Klavier (Einstudierung: Anton Kernjak)

Roland Moser (*1943)
Hommage à Pousseur 'Après la dictée'  (2010) für Klavier
Tabia Stoffel, Klavier (Einstudierung: Tobias Schabenberger)

Henri Pousseur
Éclipticare, ou les Périples constellés, a la mémoire de Xenakis (2001); Besetzung variabel
Daniil Rumantsiev, Flöte / Caterina Bruno, Flöte / Ruofan Min, Flöte / András Huszti, Flöte (Einstudierung: Roberto Fabbriciani und Felix Renggli)

Pause

2. Teil: Klaus Linder-Saal
Henri Pousseur
Scambi (1957) für Tonband (Fassung Cedric Spindler, elektronisches Studio Basel, UA)
Cedric Spindler, Elektronik

Éclipticare, ou les Périples constellés, a la mémoire de Xenakis (2001); Besetzung variabel.
Daniil Rumantsiev, Flöte / Caterina Bruno, Flöte / Ruofan Min, Flöte / András Huszti, Flöte (Einstudierung: Roberto Fabbriciani und Felix Renggli)

Scambi (1957) für Tonband
Fassung «Scambi Project» 2005/06, approved by Pousseur
John Dack, Elektronik (a.G.)

Stèle à la mémoire de Pierre Froidebise (2008-9) für Klarinette solo
Hugo Queirós, Klarinette

 

Moderation: Angela Ida De Benedictis

14.00-15.00 Uhr
«Pousseur im Kontext seiner Zeit»
Pascal Decroupet und Pierre Bartholomée
Pousseurs Leben und Schaffen (mit Videosequenzen)

15.15-16.15 Uhr
«Pousseur und elektronische Musik: Scambi»
John Dack und Cedric Spindler
Gegenüberstellung verschiedener Fassungen von Scambi

16.30-17.45 Uhr
Round table «Wie war die Zusammenarbeit mit Pousseur?»
mit Gabriele Bonomo, Angela Ida De Benedictis, Pascal Decroupet, Roberto Fabbriciani, Marianne Pousseur

anschliessend Apéro

In Zusammenarbeit mit der Paul Sacher Stiftung

Grosser Saal

10.00 – 12.30 Uhr
Éclipticare
und Zeus joueur de flûtes
Mit Roberto Fabbriciani, Felix Renggli und Studierenden der Hochschule für Musik: Daniil Rumantsiev / Caterina Bruno / Ruofan Min, Flöten

14.00 – 16.30 Uhr
Quintet à la memoire d’Anton Webern

Mit Pierre Bartholomée und Studierenden der Hochschule für Musik:
Dimitri Smirnov, Violine / Alfredo Ferre, Violoncello / Jose Luis Ingles, Klarinette, Yolanda Fernandez, Bassklarinette / Matteo Cardelli, Klavier

Klaus Linder Saal

10.00 – 12.30 Uhr
Scambi

Mit Cedric Spindler, John Dack und Studierenden der Hochschule für Musik

14.00 – 16.30 Uhr
Éclipticare

Mit Roberto Fabbriciani, Felix Renggli und Studierenden der Hochschule für Musik: Daniil Rumantsiev / Caterina Bruno / Ruofan Min, Flöten

 

Es spielen Studierende des Masters zeitgenössische Musik:
Vicente Moronta, Oboe / Viktor Gal, Saxophone / Maria Muñoz López, Violine / Nora Vetter, Viola / Katarina Leskovar, Violoncello / Joanna Twaddle, Violoncello / Daniela Petry, Kontrabass / Alina Traine, Harfe

Programm:
Samuel Andreyev (*1981): Bern Trio (2015)

Enno Poppe (*1969): Fingernagel (2009)

György Kurtág (*1926): Signs, Games and Messages (1989 - 2005)       
            Viràg Zsigmondy Dénesnek
            Pizzicato- keringö, Hommage à Ránki György
            Jelek VI
            Ligatura y

Wolfgang Rihm (*1952): In nuce (1994)

Maria Lithell Flyg (*1965): Dream Cabinet (2010)

Bruno Maderna (1920–1973): Serenata per un satellite (1969)

Präsentiert von den Dozierenden und Studierenden des Hauptfachs Musiktheorie
Programm

Musikalisches Programm:

Heinz Holliger (*1939): Feuerwerklein zum «quatorze juillet» für Klavier (2012)

Heinz Holliger: aus Romancendres für Violoncello und Klavier (2003)
I Kondukt I (C.S. – R.S.)
IV Der Würgengel der Gegenwart
V heiter bewegt (Es wehet ein Schatten darin)
VI Kondukt II (Der bleiche Engel der Zukunft)

Alban Berg (1885–1935): Vier Stücke für Klarinette und Klavier op. 5  (1913)

Heinz Holliger: ...Pour Roland Cavin… für Piccolo, Flöte und Altflöte (2005)

Nieves Aliaño, Piccolo / Anastasia Chulkova, Flöte / Felix Renggli, Altflöte / François Benda, Klarinette / Anita Leuzinger, Violoncello / Elina Gotsouliak, Klavier / Anton Kernjak, Klavier

anschliessend Vernissage der Ausstellung 'Heinz Holliger – Räume' in der Vera Oeri-Bibliothek

Gesamtprogramm «Fokus Holliger»

Plakat

Luc Goedert (*1994)
(Klasse: Caspar Johannes Walter)
Trois pensées für Klavier (2018/19, UA des Zyklus)
Max Merazzi-Jacobson, Klavier (Klasse: Ronald Brautigam)

Oliver Rutz (*1998)
(Klasse: Johannes Kreidler)
Feinstaubiges Machwerk für Stimme und Synthesizer  (2019, UA)
Marie Guignet, Stimme (Klasse Isolde Seibert) / Isa-Sophie Zünd, Synthesizer (Klassen: Claudio Martínez Mehner und Adrian Oetiker)

Anna Sowa (*1987)
(Klassen: Caspar Johannes Walter, Johannes Kreidler)
Seh, do, yek... für Violine, Akkordeon und Elektronik (2018,  SEA)
Maria Muñoz Lopez, Violine (Klasse: Mike Svododa) / Bartosz Kołsut, Akkordeon (a.G.) / Anna Sowa, Elektronik

Lina Posėčnaitė (*1995)
(Klasse: Caspar Johannes Walter)
Intersections für C-Bass, Orgel und Zuspielung (2019, SEA)
Aranka Kővári, C-Bass (Klasse: Han Tol, SCB) / Izaskun Yaben, Orgel (Klasse: Dirk Börner, SCB)

Eleni Ralli (*1984)
(Klasse: Caspar Johannes Walter)
1/1,2,4,6,12 für Harfe und Kristallgläser  (2014)
Alina Traine, Harfe (Klasse: Mike Svoboda) / Alejandro Sarriegui, Perkussion (Klasse: Christian Dierstein)

Pause

Samuel Cook (*1995)
(Klassen: Johannes Kreidler, Caspar Johannes Walter, Michel Roth)
airglow für Flöte solo (2018, UA)
Deborah Regez, Flöte (a.G.)

Polina Korobkova (*2001)
(Klasse: Caspar Johannes Walter)
Pocket theatre. Porcelain projection #2 [Liebestod] for female performer with objects, piccolo, cello and live electronics (2019, SEA)
Polina Korobkova, Performance / Tatiana Timonina, Flöte (a.G.) / Benjamin Coyte, Violoncello (Klasse: Mike Svoboda) / Lorant Malyinko, Elektronik (a.G.)

Janiv Oron, Elektronik
Michi Anklin, Perkussion und Elektronik
Julien Nicosia, Tanz

Einsichten und Ausblicke – Vorgänge in meinem Innern, vertraute Bilder der Umgebung, merkwürdige, beglückende oder erschreckende Verwandlungen, erscheinen im anderen Licht und bekommen besondere Bedeutungen. Eine Fortsetzung meines Tuns.


Eintritt CHF 15.- | ermässigt CHF 10.-  (Tickets: Gare du Nord)
für Studierende der FHNW Musikhochschulen freier Eintritt
Nachtstrom ist eine Konzertreihe des Elektronischen Studio Basel

Mit Studierenden des spezialisierten Masters zeitgenössische Musik
curated by the class of 2020

Programm:
Esaias Järnegard (*1983): Y Upsilon für Oboe, elektrische Gitarre und Akkordeon (2014)
Vicente Moronta, Oboe / Chris Moy, elektrische Gitarre / Nejc Grm, Akkordon

Michael Maierhof (*1956): Splitting 41 für Perkussion (2017)
Roberto Maqueda, Percussion

Andrea Ravizza (*1971): Frammenti für Klavier (2015, rev. 2018)
Umberto Beccaria, Klavier

Karlheinz Stockhausen (1928–2007): Orchester-Finalisten aus der Oper «Mittwoch aus Licht» (1995–97)
VIII        Posaune
Daniil Gorokhov, Posaune

György Kurtág (*1926): Jelek, játékok és üzenetek (Zeichen, Spiele und Botschaften ) für Violoncello solo (1987–2008)
Az hit… (1998)
Árnyak (Schatten) (2000)
Katarina Leskovar, Violoncello

Samuel Andreyev (*1981): Bern Trio für Oboe d’amore, Viola und Harfe (2015)
Vicente Moronta, Oboe d’amore / Nora Vetter, Viola / Alina Traine, Harfe

Programm:
Improvisierte Suite über Affekte aus dem Film «Der Mann mit der Kamera» / Nathan Mondry, Cembalo

«Der Mann mit der Kamera» mit improvisierter Live-Musik
Alexandre Cahen, Klavier
Chi Him Chik, Saxophon, Elektronik
Afra Hämmerli, Stimme
Christian Moser, Ud
Baptiste Pfaff, Bassklarinette, Flöte
Snejana Prodanova, Kontrabass
Lara Süß, Stimme

Improvisierte Passacaglia, den Film reflektierend / Nathan Mondry, Cembalo

Leitung: Alfred Zimmerlin

Der russische Filmemacher Dziga Vertov brach 1928/29 mit allen Konventionen, als er seinen Dokumentarfilm «Čelovek s Kinoapparatom» («Der Mann mit der Kamera») drehte: Er verzichtete in diesem Stummfilm auf Zwischentitel, Drehbuch, Schauspieler- Innen und Dekoration und wollte eine eigene, autonome, international verständliche Sprache des bewegten Bildes schaffen. Einen so revolutionär konzipierten, gleichsam improvisierten Kinofilm mit improvisierter Musik zusammenzubringen, welche ganz aus dem Augenblick der Kreation heraus entsteht, liegt auf der Hand.
Die «Bands» – eine Jazz-Band mit Studierenden des Jazzcampus und ein Trio der Klasse Freie Improvisation der Hochschule für Musik/sonic space basel – improvisieren Live-Musik zu Dziga Vertovs grossartigem Film.

«Komposition – Improvisation: Alte Musik / Neue Musik / Jazz»
Eine Veranstaltungsreihe des bird’s eye jazz club und der Institute Klassik/sonic space basel, Jazz und Schola Cantorum Basiliensis der Hochschule für Musik FHNW
Gesamtprogramm

Mit Studierenden des Masters Improvisation, dem Autor Juan S. Guse sowie den Komponisten Johannes Kreidler und Daniel Mouthon
In Kooperation mit BuchBasel

Iulia Smeu, Violine
Jakub Jarosław Miarczyński, Perkussion
Paula Sanchez Mugas, Violoncello/Elektronik
Marie-Louise Schneider, Stimme

Studierende des Masters Improvisation der Hochschule für Musik erarbeiten in einem Workshop mit dem Autor Juan S. Guse sowie den Komponisten Daniel Mouthon und Johannes Kreidler verschiedene musikalische Herangehensweisen zu Guses dystopischem Roman «Miami Punk» (S. Fischer, 2019). Darin wurde Miami über Nacht zur Wüstenlandschaft. Auf der Folie dieses postapokalyptischen Chaos skizziert Guse, warum sich Menschen in digitale Räume zurückziehen. Was sich wie ein szeniger Nerd-Roman mit informatisch-apokalyptischer Atmosphäre liest, ist aktueller, als auf den ersten Blick gedacht: Es geht um unsere Beziehung zur Realität, um unser Verhältnis zur Arbeit und natürlich um Computerspiele. Und wie lässt sich dieser Text in Musik übertragen? Die Studierenden denken über das Verhältnis von klanglichem Approach und semantischer Ableitung nach. Passend zum Roman arbeiten die Improvisator*innen mit viel Elektronik. Mit unkonventionellen künstlerischen Resultaten ist zu rechnen.

Programm:
John Dowland (1563-1626): Lachrimæ, Or Seven Teares (1604) für Gamben-Consort
Harrison Birtwistle (*1931): Nine Settings of Celan (1989-1996) für Sopran und Ensemble
Trio-Improvisationen

Gambenconsort der Schola Cantorum Basiliensis:
Martin Jantzen, Diskantgambe / Marina Cabello del Castillo und Alex Keitel, Altgamben / Sonia Binenfeld, Bassgambe / Alejandro Gómez Lozano, Violone / Einstudierung: Rebeka Rusó
Rebeka Rusó, Leitung

Rinnat Moriah, Sopran (a.G.)
Leonel Quinta, Klarinette / Hugo Queirós Klarinette / Nora Vetter, Viola / Ben Coyte, Violoncello / Daniel Petry, Kontrabass / Leitung: Mike Svoboda

Ferdinand Silberg, trombone / Charlotte Lang, alto sax / Alon Schmidhauser, drums

«Komposition – Improvisation: Alte Musik / Neue Musik / Jazz»
Eine Veranstaltungsreihe des bird’s eye jazz club und der Institute Klassik/sonic space basel, Jazz und Schola Cantorum Basiliensis der Hochschule für Musik FHNW
Gesamtprogramm

Bei 'Lundi gras' improvisieren in wechselnden Besetzungen Studierende der Klassen 'Freie Improvisation' von Fred Frith und Alfred Zimmerlin

Abendprogramm

Ludovica Bizzarri, Schlagzeug  
Chi Him Chik, Saxophon, Elektronik  
Jacek Chmiel, Elektrische Gitarre  
Catalina Gutiérrez, Klarinette  
Jakub Jarosław Miarczynski, Schlagzeug
Sylvain Monchocé, Flöten, Saxophone  
Christian Moser, Ud  
Paula Sanchez, Violoncello, Elektronik  
Marie-Louise Schneider, Stimme  
Iulia-Andreea Smeu, Violine  
Lara Süß, Stimme

Präsentiert von den Dozierenden und Studierenden des Hauptfachs Musiktheorie

Agata Zubel, Stimme, singt Werke von Werke von Berio, Viñao, Duchnowski und Zubel
Moderation: Marcus Weiss

Dialog ist eine Konzertreihe der Hochschule für Musik FHNW in Zusammenarbeit mit Gare du Nord - Bahnhof für neue Musik

Gare du Nord
Schwarzwaldallee 200 (im Badischen Bahnhof) 
CH-4058 Basel

Preis: CHF 15.– (Freier Eintritt für Studierende der Hochschule für Musik FHNW)

Das Ensemble DIAGONAL der Hochschule für Musik spielt Werke von Webern, Maderna und Nono
Leitung: Jürg Henneberger

Abendprogramm

Anton Webern (1883–1945):
«Fünf Stücke» für Orchester op. 10 (1911-13)
«Symphonie» für Klarinette, Bassklarinette, zwei Hörner, Harfe, zwei Violine, Viola und Violoncello op. 21 (1927/28)
«Konzert» für neun Instrumente op. 24 (1934)
Bruno Maderna (1920-1973): «Serenata II» per 11 strumenti (1954, rev. 1956)
Luigi Nono (1924-1990): «Polifonica – Monodia – Ritmica» per sei strumenti e percussione (1951, versione originale)

Studierende des Master Improvisation zu Gast beim FIM

Abendprogramm

Ludovica Bizzarri – Perkussion
Chi Him Chik – Elektronik, Saxofon
Christian Moser – Ud
Paula Sanchez – Violoncello
Lara Süß – Stimme
Mikael Szafirowski – Gitarre

(Klasse Fred Frith / Alfred Zimmerlin)

unternehmen mitte
Gerbergasse 30, 4051 Basel/CH
Eintritt frei/Kollekte

 

Bei 'Lundi gras' improvisieren in wechselnden Besetzungen Studierende der Klassen 'Freie Improvisation' von Fred Frith und Alfred Zimmerlin.  

Abendprogramm

Ludovica Bizzarri, Schlagzeug
Chi Him Chik, Saxophon, Elektronik
Jacek Chmiel, Elektrische Gitarre
Catalina Gutiérrez, Klarinette
Jakub Jarosław Miarczynski, Schlagzeug
Sylvain Monchocé, Flöten, Saxophone
Christian Moser, Ud
Paula Sanchez, Violoncello, Elektronik
Marie-Louise Schneider, Stimme
Iulia-Andreea Smeu, Violine
Lara Süß, Stimme

Konzert im Rahmen der internationale Masterclass für Komposition, Interpretation, Improvisation und Elektronik
Eine Kooperation von sonic space basel/HSM mit dem Künstlerhaus Boswil

Abendprogramm

Mit Studierenden der Hochschule für Musik:
Elektronik: Jan Gubser
Perkussion: Fabio Santos
Klavier: Tsugumi Shirakura
Posaune: Daniil Gorokhov
Viola: Nora Vetter
Violoncello: Benjamin Coyte
Violine: Maria Muñoz Lopez

 

Konzert im Rahmen der internationale Masterclass für Komposition, Interpretation, Improvisation und Elektronik
Eine Kooperation von sonic space basel/HSM mit dem Künstlerhaus Boswil

Mit Studierenden der Hochschule für Musik:
Elektronik: Jan Gubser
Perkussion: Fabio Santos
Klavier: Tsugumi Shirakura
Posaune: Daniil Gorokhov
Viola: Nora Vetter
Violoncello: Benjamin Coyte
Violine: Maria Muñoz Lopez

Mit Studierenden des spezialisierten Masters zeitgenössische Musik

Abendprogramm

Mit Studierenden der Hochschule für Musik und der Hochschule für Gestaltung/FHWN
Leitung: Hannes Seidl und Andreas Wenger
Ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Institut Innenarchitektur und Szenografie der HGK/FHNW und http://zeitraeumebasel.com/

Mit Studierenden der Hochschule für Musik und der Hochschule für Gestaltung/FHWN
Leitung: Hannes Seidl und Andreas Wenger
Ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Institut Innenarchitektur und Szenografie der HGK/FHNW und http://zeitraeumebasel.com/

Rahmenprogramm zu Luigi Nonos «Al gran sole carico d´amore» – Eine Zusammenarbeit von ZeitRäume Basel, Paul Sacher Stiftung, Hochschule für Musik FHNW / Musik-Akademie Basel und Theater Basel

Angela Ida De Benedictis, Musikwissenschaftlerin, Paul Sacher Stiftung
Veniero Rizzardi, Musikwissenschaftler, Fondazione Archivio Luigi Nono ONLUS
Irene Lehmann, Theaterwissenschaftlerin
Olga Neuwirth, Komponistin
Uli Fussenegger, Kontrabassist, Leiter Neue Musik an der Hochschule für Musik Basel
Cornelius Bohn, Klangregie

Luigi Nono:
Für Paul Dessau für Tonband (1974) – 7´
Omaggio a Emilio Vedova für Tonband (1960) – 5´
Ricorda cosa ti hanno fatto in Auschwitz für Tonband (1966) – 11´

Das erklärte Ziel von Luigi Nono war es, mit seinen Werken «das Ohr aufzuwecken, die Augen, das menschliche Denken». Im Rahmen des Revolutionsfrühstücks werden Aspekte des Schaffens Luigi Nonos in Ton, Bild und Wort beleuchtet. Angela Ida De Benedictis und Veniero Rizzardi, die zusammen Nonos Schriften in einerkritischen Ausgabe herausgebracht haben, sprechen über Al gran sole carico d´amore aus historischer Perspektive. Irene Lehmann geht der Frage nach, welchen Herausforderungen sich das aktuelle Musiktheater gegenübersieht. Angela Ida De Benedictis blickt anschliessend mit Olga Neuwirth auf das Musiktheater der Zukunft.

 

Die Hochschule für Musik ist Hauptpartner des Festivals mit rund 200 Veranstaltungen – davon 30 Uraufführungen – vom 13.9. bis 22.9.2019 in ganz Basel.

Weitere Informationen und detailliertes Programm

 

Kooperationsprojekte:

09.09.-21.09., Vera Oeri-Bibliothek, Schall und Raum – Vernissage & Performance: Architektonische Musikinstrumente

10.09.–22.09., Klybeckquai, H.E.I.Guide, Interaktiver 3D Soundwalk

13.09.-22.09., Unternehmen Mitte/Safe, Das grosse Rauschen

15.09., 10-13 Uhr Musik-Akademie, Klaus Linder-Saal, Revolutionsfrühstück

20.09., 19 Uhr und 21.09., 16&19, Zollhalle St. Johann, Überläufer*

20.09., 19.30, Haus ZwischenZeit, L´hommage à Wyschnegradsky

 

Im neuen Studienjahr dürfen wir den E-Gitarristen Yaron Deutsch als Dozenten in unserem Team begrüssen. Damit gewinnt die Hochschule einen hochkarätigen und in vielen Bereichen tätigen und engagierten Musiker.

Yaron Deutsch tritt im September 2022 seine Professur an der Hochschule für Musik FHNW / sonic space basel als Nachfolger von Jürg Henneberger an und doziert in den Studienrichtungen Master of Arts in Specialized Performance, Contemporary Music und dem neu strukturierten Master of Arts in Specialized Performance, Open Creation. Herzlich willkommen!

Yaron Deutsch (Tel Aviv, 1978) ist besonders für seine Arbeit im Bereich der zeitgenössischen Musik bekannt. Er ist Gründer und künstlerischer Leiter des Quartetts Nikel und häufig zu Gast bei den bekanntesten europäischen Ensembles und Orchestern im Bereich der zeitgenössischen Musik. Er spielt regelmässig mit den Ensembles Klangforum Wien und Musikfabrik.
Als Solist trat er mit dem Israel Philharmonic Orchestra, der Los Angeles Philharmonic, der Philharmonie Luxembourg, dem Luzerner Sinfonieorchester, dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI (Turin), dem SWR Symphonieorchester und dem Radio-Symphonieorchester Wien auf. Er spielte unter den Dirigenten Sylvain Camberling, Titus Engel, Peter Eötvös, Zubin Mehta, Emilio Pomàrico, Peter Rundel und Ilan Volkov, um nur einige zu nennen.
Aufnahmen mit seinem Spiel sind bei den Labels Col Legno, Kairos, Neos, Sub Rosa und Wergo erhältlich.
Neben seiner künstlerischen Tätigkeit ist er Dozent der Gitarrenklasse bei den Darmstädter Ferienkursen, ausserdem kuratiert und leitet er seit 2010 das internationale Festival für zeitgenössische Kammermusik in Tel Aviv - "Tzlil Meudcan" (Hebräisch für: "aktueller Ton").
https://yarondeutsch.com

Anmeldefrist für Studieninteressierte: 15. Februar 2022
www.fhnw.ch/musik/ap

 

Wir freuen uns sehr, dass die aussergewöhnliche Sängerin und Performerin Sarah Maria Sun ab 01.02.2022 Teil unseres Teams wird.

Sarah Maria Sun tritt im Frühjahrssemester 2022 ihre Professur an der Hochschule für Musik FHNW / sonic space basel als Nachfolgerin von Jürg Henneberger an und doziert in den Studienrichtungen Master of Arts in Specialized Performance, Contemporary Music und dem neu strukturierten Master of Arts in Specialized Performance, Open Creation. Herzlich willkommen!

Sarah Maria Sun zählt zu den herausragendsten Interpret:innen in der zeitgenössischen Musikszene. Ihr Repertoire beinhaltet mehr als 1000 Kompositionen vom 16. bis 21. Jahrhundert, darunter 350 Uraufführungen. Sie ist regelmässig weltweit bei namhaften Festivals, in Opern- und Konzerthäusern zu Gast. So übernahm sie beispielsweise diesen Sommer die Hauptrolle in Luigi Nonos Intolleranza 1960 bei den Salzburger Festspielen. Für ihre Darstellung komplexer Frauenfiguren wie der Doppelfigur Elsa/Lohengrin in Salavatore Sciarrinos Monodram Lohengrin (2017) oder der Gwen in Philip Venables' Psychose 4.48 (2019) wurde sie als Sängerin des Jahres nominiert. Von 2007–2015 war sie die Erste Sopranistin der Neuen Vocalsolisten Stuttgart, die seit Jahrzehnten zu den bedeutendsten Ensembles im Bereich der zeitgenössischen Musik gehören. Sarah Maria Suns Diskografie umfasst mehr als 30 CDs, von denen mehrere mit Preisen ausgezeichnet wurden. 2017 wurden vier ihrer sechs Neuveröffentlichungen für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert, die Platte modern lied erhielt den Coups de Coers. Im Frühjahr 2020 erschienen einige sehr gegensätzlichen Alben: HARAWI mit Klavierliedern von Olivier Messiaen (mode records, ausgezeichnet mit dem „What a performance!“ award) und KILLER INSTINCTS (mode records), eine Rock- Pop-Satire auf moderne Demagogen, mit Songs von Joe Walsh, Randy Newman, Alan Price u.v.a. Das Album Les Espaces électroacoutiques (col legno) wurde mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik 2020 ausgezeichnet. Sarah ist ausserdem Illustratorin und Autorin von Kinderbüchern und veröffentlicht eigene Songs mit der Band Titillating Tofu.
http://sarahmariasun.de

Anmeldefrist für Studieninteressierte: 15. Februar 2022
www.fhnw.ch/musik/ap

Das Duo Atrice (bestehend aus Lino Schilling und Pablo Chacon-Pino) hat beim Münchner Techno Label Ilian Tape das Album "Q" herausgegeben. Lino Schilling studiert im Master Audiodesign bei Volker Böhm und Svetlana Maraš, Pablo Chacon studierte Sound Arts in Bern.
Ilian Tape gehört zu den bekannteren Labels der Szene. Wir gratulieren zur Veröffentlichung, reinhören lohnt sich!
 

 

 

Die musikalische Arbeit des Duos ist stark inspiriert vom Wechselspiel zwischen der Greifbarkeit digitaler Reizüberflutung und authentischen Begegnungen im realen Leben, in einer zunehmend entkoppelten Welt.
Die Kompositionen von Atrice haben einen starken Fokus auf Details und zeichnen sich durch die Vielfalt unterschiedlicher klanglicher Texturen, organischen Übergängen und ausgefallenem Sounddesign aus. Dies stammt unter anderem aus ihrer akademischen Ausbildung als Audiodesigner.
Der Schlüssel zu den Produktionen des Duos ist jedoch der spielerische Umgang mit etablierten Genres, der zu gefühlvollen Klanglandschaften und energetischen Mischungen führt.
Mit ihrem eigenen Label „Miras“ kuratieren sie als Kollektiv Veranstaltungen für zeitgenössische Clubmusik und bauen eine Plattform zur Förderung junger und aufstrebender Künstler:innen auf.

Svetlana Maraš, Co-Leiterin des Elektronischen Studios Basel, hat den wichtigsten Preis für Komponist:innen in Serbien gewonnen: den vom serbischen Komponistenverband verliehenen Stevan Mokranjac-Kompositionspreis.

Sie reiht sich somit in die Liste grosser Serbischer Komponist:innen ein.
Der Preis wurde bei der Eröffnung der International Composer's Review in Belgrad verliehen, Svetlana konnte den Preis leider nicht vor Ort entgegen nehmen.

Nur selten wird der Preis an elektronische oder elektroakustische Stücke verliehen, umso erfreulicher ist es, dass er dieses Jahr an Svetlana Maraš’ radiophones/elektroakustisches Werk Post-excavation activities geht.

Das Werk hat Svetlana teilweise im Elektronischen Studio – Radio Belgrad produziert, wo sie von 2016–2021 als künstlerische Leiterin des Studios tätig war. Neben anderen Klängen hat sie vor allem den wiedererkennbaren Klang des EMS Synthi 100 verwendet.

Das Latenz Ensemble spielt in Basel, Luzern und Zürich

Das Ensemble bestehend aus Studierenden und Alumni der Hochschule für Musik/sonic space basel spielt neue Werke des Kompositionsduos Christian Spitzenstaetter & Moritz Achermann sowie von Fernando Manassero, Meike Senker und Nora Vetter.

Termine
02.10., 19.30 Uhr, Druckereihalle im Ackermannshof, Basel
03.10., 18.00 Uhr, Club Südpol, Luzern
08.10., 19.30 Uhr,  Aktionshalle Rote Fabrik, Zürich

Flyer

Wenn Klänge aus dem Alpenraum im urbanen Raum heimisch werden: SRF und RTS berichten über Michel Roths Forschungsprojekt und seine Klanginstallation GONDELWANDEL im Rahmen von ZeitRäume Basel, der Biennale für neue Musik und Architektur.

 

Die Klanginstallation GONDELWANDEL von Michel Roth ist im Rahmen des ZeitRäume Festivals 2021 eröffnet worden. In der “Tongondel 41”, der bereits mehrfach benutzten alten Seilbahnkabine der Musikhochschule Basel, sind nun in einem Loop von siebeneinhalb Stunden Klänge von den Seilen des Schächentals zu hören mit Blick von der Mittleren Rheinbrücke auf Grossbasel und den Rhein.

Die Klänge werden nicht über Lautsprecher abgespielt, sondern es werden mit genau denjenigen Kontaktmikrophonen, mit denen die Aufnahmen entstanden sind, die Schwingungen zurück ans Metall der Gondel abgegeben – die Gondel funktioniert also wie ein überdimensionierter und begehbarer Lautsprecher.

Tagsüber darf die Gondel noch bis zum 19. September 2021 besucht und betreten werden. Die Klanginstallation läuft nachts weiter, nur erhellt durch ein kleines Nachttischlämpchen. Die Klänge sind dann von aussen vor allem fühlbar.

Zur Eröffnung am 3. September 2021 improvisierten Studierende von Sonic Space Basel und der Schola Cantorum Basiliensis auf der Gondel, mit der Gondel und in der Gondel. Parallel dazu wurde die Aktion NEBELGRENZE von Michel Roth verwirklicht: Die Gondel gefüllt mit Nebel. Neben der Klanginstallation wird die Gondel während des Festivals auch als Interviewraum für Podcasts genutzt und für Improvisationsworkshops.

Zum SRF-Beitrag
Zum RTS-Beitrag
Zum Blog Alpine Netze der Verbundenheit
Zum ARD-Brisant-Beitrag
 

Am 21. August wurde Luis Homedes López und Daniela Braun im Rahmen des Lucerne Festivals der Fritz-Gerber-Award verliehen. Der Saxophonist und die Klarinettistin sind zwei von drei Gewinner:innen des diesjährigen Fritz-Gerber-Awards. Wir gratulieren ihnen herzlich zu diesem Erfolg!

 

Luis Homedes López studiert an der Hochschule für Musik FHNW / sonic space basel im MA SP zeitgenössische Musik (Tutor Mike Svoboda), zuvor schloss er seinen MA P in der Klasse von Marcus Weiss ab.
Daniela Braun studierte an der Hochschule Luzern, der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, der Norwegian Academy of Music in Oslo und startet im Herbst 2021 ihren MA SP zeitgenössiche Musik in Basel (Tutor Mike Svoboda).

Der 2015 von der Fritz-Gerber-Stiftung und Lucerne Festival ins Leben gerufene Fritz-Gerber-Award fördert jährlich drei junge Musiker:innen im Bereich der zeitgenössischen klassischen Musik. Jede:r Preisträger:in erhält ein Preisgeld von CHF 10'000 und ein Stipendium in Form einer Teilnahme an der Lucerne Festival Academy. Die Jury setzt sich zusammen aus Michael Haefliger, dem Intendanten von Lucerne Festival, dem Komponisten und Dirigenten Heinz Holliger und Instrumental-Coaches der Lucerne Festival Academy.

Die Improvisatorin gewinnt mit ihrem Projekt «Konzert zum Lesen» den Schaffhauser CONTEMPO-Preis für Kultur. Herzliche Gratulation!

Marie-Louise Schneider gewinnt den diesjährigen CONTEMPO-Preis. Sie überzeugte die Jury mit ihrem Projekt «Konzert zum Lesen», in dem sie - wegen der mangelnden Auftrittsmöglichkeiten während der Corona-Zeit - ein Konzert in eine Textform fasste.
Die Jury betonte, dass Marie-Louise Schneider als Sängerin und Performerin immer wieder erstaune oder bisweilen auch irritiere, dass sie sich von der Pandemie nicht habe paralysieren lassen und gegen die Grenzen gekämpft habe, die durch Corona gesetzt worden seien. Schneiders Projekt sei auch eine Alternative zu den in der Coronazeit überbordenden Livestreams gewesen.

Mit dem CONTEMPO-Preis für die Schaffhauser Kultur wird seit 1993 jährlich eine Künstlerin oder ein Künstler aus der Region Schaffhausen ausgezeichnet.
Marie-Louise Schneider hat einen Bachelor in Musik und Bewegung und schloss im Juni 2021 ihr Masterstudium in Spezialisierter Musikalischer Performance Improvisation bei Andrea Neumann, Alfred Zimmerlin und Fred Frith an der Hochschule für Musik FHNW ab.

Zum Tod des Basler Komponisten, Musikdenkers und Musikermöglichers Rudolf Kelterborn (1931–2021)

Eine Musik-Akademie Basel ohne Rudolf Kelterborn? Das ist für uns fast nicht vorstellbar. Damit ist nicht nur gemeint, dass er von 1983 bis 1994 Direktor unserer Institution gewesen war, selber seine Ausbildung hier genossen hatte (u.a. Theorie und Komposition bei Gustav Güldenstein und Walther Geiser). Bis vor sehr kurzem war es selbstverständlich, Rudolf Kelterborn immer wieder bei uns anzutreffen, sei es als Fachexperte bei Prüfungen, auf Konzerten oder bei Proben oder einfach nur für eine Tasse Kaffee. Wenige Monate vor seinem Tod kam er noch, um mit Studierenden seine Musik zu proben.

Gerade inmitten der pandemiebedingten Erschwernis des musikalischen Austauschs waren solche Situationen ein Lichtblick. Es war immer erstaunlich zu erleben, welch offener und elektrisierender Musikdiskurs stattfand, wenn Kelterborn mit unseren Studierenden arbeitete: Er war deutlich von Neugierde angetrieben, Neugierde darauf, was Musikerinnen und Musiker aus seiner Enkel- oder Urenkelgeneration wohl mit seiner Musik anfangen mögen (z.B. im Jahr 2017 bei der UA seines Orchesterwerks Musica profana durch das Orchester der Hochschule). Und manifestierte sich seine Lernbegierde dann nicht irgendwie im nächsten neuen Werk, etwa in einer kleinen überraschenden Wendung, die man selbst von ihm so nicht erwartet hätte, oder einfach in einer neuerlichen Erfrischtheit seiner Musiksprache?

Die Jahre seines Direktorats waren prägend. Nicht nur in Bezug auf die enorme Entfaltung einer zuvor vielleicht noch etwas provinziellen Institution (in seine Zeit fällt unter anderem der Ausbau des vormals gegründeten Elektronischen Studios, die Entwicklung innovativer Lehrformate und die verstärkte Förderung der Neuen Musik). Legendär ist diese Zeit noch aus anderen Gründen. Kelterborn brachte eine inspirierende Verbindlichkeit ins Haus, verbreitete einen Esprit des Ermöglichens, auch jenseits seiner eigenen ästhetischen Vorlieben als Künstler, der beflügelte und nachwirkt. Er kenne alle Studierenden beim Namen, hiess es. Nicht aus Schulmeistertum, sondern vielmehr aus Interesse an und Respekt vor den künstlerischen Persönlichkeiten, die an der Institution wirkten, für die er verantwortlich war und mit denen er die Kommunikation auf vielen Ebenen (auch als Dozent) pflegte. Es ist dieser Esprit in unserem Haus, der bis heute spürbar ist und für die Zukunft eine Verpflichtung bedeutet.

Durch seine Tätigkeiten auch in der Bundesrepublik – er hatte auch bei Boris Blacher und Wolfgang Fortner Komposition studiert, an den Musikhochschulen in Karlsruhe und Detmold unterrichtet – war Kelterborn auch ein bisschen ein Wanderer zwischen damals noch recht verschiedenen Welten: Als seine Sonata für zwei Klaviere 1956 beim Schweizerischen Tonkünstlerfest in Amriswil uraufgeführt wurde, erntete er den Vorwurf, sich als Avantgardist zu gebärden; wenige Wochen später erklang das gleiche Werk bei den Darmstädter Ferienkursen, wo es als hoffnungslos rückständig verspottet wurde. Sein musikalisches Œuvre ist riesig und extrem vielseitig. Man kann zwar sagen, dass es Musiken aller Gattungen umfasst (Streichquartette, Solokonzerte, Vokalmusik, abendfüllende Opern, Musikminiaturen usw.), doch von einem routinierten Bedienen bewährter Formen kann keine Rede sein: Etwa die fünf Sinfonien sind alles andere als ein einheitlicher Werkkorpus, jede einzelne ist auf je verschiedene Weise von einem explorativen Geist geprägt – dies gilt allgemein gerade für das Spätwerk, in dem Kelterborn für sich immer wieder neue Klangwelten erschloss, und zwar meistens indem er für junge Interpreten und Interpretinnen schrieb und mit ihnen arbeitete.

            Kelterborn wäre allein mit seiner kompositorischen Tätigkeit durchaus ausgelastet gewesen. Wie schaffte er es, dazu im Kulturleben bedeutende Ämter (u.a. 1974–1980 Leiter der Abteilung Musik von Radio DRS, 1969–1975 Chefredakteur der Schweizerischen Musikzeitung) so verantwortungsbewusst und nachhaltig auszuüben? Sein Credo: „Weil ich der Meinung bin, dass ein Künstler sich engagieren muss. Es ist doch recht einfach, zu behaupten: Ich schreibe eine Musik, die moralische oder gesellschaftskritische Aspekte enthält. Es gibt viel wirksamere Formen von Engagement“.

Wenn man von Rudolf Kelterborns Lebenswerk sprechen möchte, ist dieser Zusammenhang unbedingt zu beachten: Nicht die Aufsplitterung in die „Teilkompetenzen“ Lehrer, Funktionär, Künstler usw., sondern ein kontinuierlich bruchloses Wirken, das eine Vielzahl von Bereichen ganz selbstverständlich umfasst. „Allein die Ausstrahlung seiner Persönlichkeit hat etwas von einem Universalgeist“, sagte einmal der Komponist Lukas Langlotz, einer seiner vielen Schüler. „Musik ist Fülle des Lebens“, sagte Kelterborn selber. „Sie kann Emphase, Schmerz, Schönheit, Entsetzen, Glück, Stille, Bedrohung, geistige Ordnung ausdrücken“ – und sie braucht, so liesse sich ergänzen, auch kreative und verlässliche Persönlichkeiten, die sich politisch für sie engagieren.

Rudolf Kelterborn konnte sich auch ärgern. Gerade die Entwicklungen im aktuellen Musikleben – er verpasste fast kein Konzert – verfolgte er mit kritischem Interesse. Besonders störte ihn ein Denken in Sparten, vor allem in Bezug auf die sogenannte Neue Musik: Ein Konzertprogramm nur mit Uraufführungen war ihm ein Gräuel, und eines ganz ohne eigentlich auch. Kelterborn liebte vermischte, überraschende Abende, in denen verborgene Verbindungen, Diskurslinien zu entdecken sind.

            Aufschlussreich ist, dass Rudolf Kelterborn Programmtexte immer erst nach einem Konzert las, gerne darauf verzichtete, sich seine Phantasie vorschreiben zu lassen. Und die Lektüre nach der Aufführung konnte auf ihn auch einen erheiternden Effekt haben. Seine eigenen Werkkommentare hielt er gerne möglichst knapp: Entstehungszeit, Widmungsträger, Anzahl der Sätze. Der Telegramstil mutet schroff und fast abweisend an. Tatsächlich ist es das Gegenteil einer Gesprächsverweigerung: Kelterborn war zu neugierig auf die Wirkung seiner Musik, wollte sie diskursiv nicht antizipieren. In Bezug auf andere war er alles andere als wortkarg, sondern ein Meister des musikalischen Diskurses: Als Lehrer in Musiktheorie und Komposition, als Herausgeber, Musikautor und Essayist. Besonders lesenswert sind seine Studien und Analysen zur Musik W. A. Mozarts, mit der er sich als Denker und Künstler innig identifizierte.

Es wird lange dauern, bis wir begreifen, dass wir Rudolf Kelterborn nicht mehr bei uns antreffen werden. Auf Wiedersehen, Herr Direktor, Maestro – Adieu guter Freund!

Michael Kunkel

Wir freuen uns ausserordentlich, dass Svetlana Maraš ab Herbstsemester 2021/22 gemeinsam mit Volker Böhm die Co-Leitung des Elektronischen Studios Basel übernehmen wird. Sie wird ausserdem als Professorin für kreative Musiktechnologie an unserer Hochschule unterrichten. Wir begrüssen Svetlana herzlich in Basel und im sonic space-Team!

Svetlana Maraš, geboren 1985 in Serbien, ist Komponistin und Klangkünstlerin. Sie arbeitet an der Schnittstelle von experimenteller Musik, Klangkunst und neuen Medien. Ihre musikalische Arbeit findet in verschiedenen Medien, Genres und Darstellungskontexten eine adäquate Ausdrucksform und umfasst Live-Performance elektronischer Musik, elektroakustische Komposition, radiophone Kunst sowie Klang- und Medieninstallationen.
Weitere Informationen

Giordano Bruno do Nascimento wurde für eine Künstler- und Forscherresidenz am ISELP in Brüssel ausgewählt. Im Projekt mit dem Namen "Fiction in Archives" diskutieren Wissenschaftler:innen und Künstler:innen aus der ganzen Welt über verschiedene Forschungen und Standpunkte.

Giordanos Projekt geht der Frage nach den Grenzen der menschlichen Stimme im Reich ihrer Definition nach und betrachtet die Stimme als ein fiktives Ur-Archiv der Menschheit. Giordano stellt dabei die Fragen: "Was ist Stimme?" und "Wie beeinflusste die digitale Revolution die Wahrnehmung der menschlichen Stimme?"
Die Denkgruppe wird sich mehrmals treffen und im Juli 2022 ein gemeinsames Ergebnis in Brüssel präsentieren.

 

Ausserdem wurde Giordano ausgewählt, am Nordic Percussion Festival in Dänemark als Komponist teilzunehmen. Dort wird er mit einigen Perkussionist:innen arbeiten und ein neues Werk für Perkussion zur Aufführung bringen. Sein neues Werk heisst "Assembly Line". Dieses beschreibt Giordano folgendermassen:

"In diesem Stück geht es um eine Desautomatisierung einer automatisierten Gesellschaft. Nach mehr als zweihundert Jahren Industrialisierung der westlichen Kulturen und fast hundert Jahren nach der Parodie unserer modernen automatisierten und leistungsorientierten Gesellschaft durch Charly Chaplin, besteht die Hoffnung, dass sich unsere kulturelle Mentalität so entwickelt, dass aus Zahlenmenschen wieder Menschen werden. Das Individuum beginnt sich als individuelles Bewusstsein aus der Masse herauszukämpfen. Ab diesem Punkt zählt jede Psyche und Lebensqualität, nicht nur für eine bessere Produktion eines Proletariats, sondern für die Bedeutung der Lebensqualität eines Individuums."

Die neue Ausgabe des polnischen Musikmagazins «Ruch Muzyczny» (11.03.2021) enthält ein Interview von Jakub Strużyński mit Anna Sowa (Kompositionsklassen Johannes Kreidler und Caspar Johannes Walter).

Das Heft widmet sich der Förderung junger Künstlerinnen und Künstler.  Anna kündigt  hier offiziell die neue Ausgabe auf der Website und in den sozialen Medien an.

Finalisten beim SONX Literatur- und Musikwettbewerb sind Martin Reck und Eric Ehrhardt  mit ihrem Projekt «Im Blaumarkt» sowie Phoebe Bognár und das álom ensemble (Maria Muñoz, Katarina Leskovar, Leonel Quinta und Rubén Bañuelos Preciado) mit «Ma, Tegnap, Holnap».

Unter mehr als 60 Beiträgen hat die Jury sechs Projekte für die Endrunde nominiert. Das Finale findet im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals BuchBasel am 5. November 2021 statt.

Die sechs ausgewählten Projekte erhalten einen Förderbeitrag in der Höhe von sFr. 3’000.– für die Ausarbeitung des Projekts sowei ein Coaching aus den Bereichen Musik, Literatur oder Video.

Im Rahmen einer Performance setzt sich «Im Blaumarkt» mit der Idee der vereinzelten Werkzeuge im Baumarkt auseinander, die sich zu Luftschlössern zusammenfügen können: «Es gibt so viele Werkzeuge und Materialen, mit denen sich alles in der Welt bauen lässt. Wir wissen nur nicht, wie!»
Martin Reck studiert im Master Audiodesign bei Volker Böhm.

Phoebe Bognár verarbeitet zusammen mit dem álom ensemble im Projekt «Ma, Tegnap, Holnap» (heute, gestern, morgen) die Gedichte ihrer verstorbenen Grossmutter, die als ungarische Jüdin während des zweiten Weltkriegs in Auschwitz war.
Phoebe Bognár, Maria Muñoz, Katarina Leskovar, Leonel Quinta und Rubén Bañuelos Preciado sind Studierende des Masters sowie CAS zeitgenössische Musik.

Michael Kunkel: Motors and Melodies: An Intermedial Concept in The Music of Ernő Király
in: Milan Milojković, Nemanja Sovtić, Julijana Baštić (Hg.): ERNŐ KIRÁLY – LIFE IN MUSIC. Collection of Papers. Academy of Arts University of Novi Sad 2021, S. 103–118

Michael Kunkel: Schatten von «richtiger» Musik? Heinz Holligers Atembogen für Orchester (1974/1975)
in: MusikTexte 168, Februar 2021, S. 55–61
Die Aufführung von Atembogen mit dem Orchester der Hochschule für Musik FHNW unter der Leitung von Heinz Holligers im Dezember 2019 ist hier dokumentiert.

Ellen Fallowfield: Multiphonics for Stringed Instruments: Performance Practice and Research Practice
in: Music & Practice, Volume 7 / 2020, Norwegian Academy of Music
Cello MApp. The app by Ellen Fallowfield & Keitaro Takahasi

 

 

 

...aber auch mit ‚sex-sells‘-Attitüden.»

In der März-Ausgabe interviewt und portraitiert die nmz Anne-May Krüger anlässlich des Dossiers 'Geschlechtergerechtigkeit'.

Lest hier über Genderstereotypen und die Begegnung auf Augenhöhe, wie man es schafft, als Künstlerin und Wissenschaftlerin gleichermassen erfolgreich zu sein und warum es sich lohnt, bewährte Pfade zu verlassen und sein eigenes 'Role Model' zu werden.

Anne-May Krüger ist Sängerin, Musikwissenschaftlerin und sonic space basel-Dozentin. In der Forschungsabteilung unserer Hochschule, betreut sie den Schwerpunkt 'Aufführungspraxis der Neuen Musik'.

Im Rahmen der «Reading Session» durften Eleni Ralli und Samuel Cook, Kompositions-Studierende an der Hochschule für Musik / sonic space basel ihre Werkskizzen mit der Basel Sinfonietta erproben. Die Leitung hatte Principal Conductor Baldur Brönnimann inne. Hier gehts zum Video.

Find our new teasers on vimeo:
Composition
Improvisation / open creative processes
Contemporay music

Apply now!

Mikael Szafirowski, audio design student at the FHNW Academy of Music / sonic space basel, published a new record named "Kerfuffle to die for". Listen!

Mikael about his record: "I’ve been editing quite a lot of film lately and decided to apply similar techniques to the drove of experiments and sketches I had on my hard drive. I think the result is quite interesting, because it has a longer arc while maintaining the urgency of improvisational practice. I hope you enjoy this trip!"

Ewa Szczecinskas porträtierte am 20. Januar 2021 im polnischen Radio die Komponistin Anna Sowa. In der Sendung «Nowa Polska» gibt es unter anderem sehr viel Musik von Anna zu hören.

Link zur Sendung

Anna Sowa studiert derzeit im spezialisierten Master Komposition bei Caspar Johannes Walter und Johannes Kreidler.

Das Abschlusskonzert des Workshops mit Yaron Deutsch wird am Montag, 18. Januar 2021 ab 19.30 Uhr im Livestream zu sehen und zu hören sein.

Studierende des Master zeitgenössische Musik spielen Werke von Georges Aperghis, Matthew Shlomowitz, Clara Iannotta, Elena Rykova und Stefan Prins.

Programm

Der Dialog mit Andrea Neumann, unserer Professorin für freie Improvisation, musste leider Corona-bedingt verschoben werden.

Als kleine Entschädigung empfehlen wir diese wunderbare Performance vom 24.11.2020 beim Mezinárodní hudební festival Setkávání nové hudby Plus. Das internationale Musikfestival zeitgenössischer akustischer und elektronischer Musik- und Multimediaprojekte in Brünn (Tschechien) fand dieses Jahr online statt.

Andrea Neumann on spotify

«Im Flow der Apokalypse»

Im Oktober besetzten 100 Studierende zwei Wochen lang die Kleine Bühne des Theater Basel und präsentierten 13 Performances von mittelalterlichem Spiel über (Jazz-)Improvisationen bis hin zu elektronischen Kompositionen und Uraufführungen. Das Projekt entstand in Zusammenarbeit von Theater Basel, Hochschule für Musik und Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW.

Details zum Projekt
Trailer

After a 2-year deep dive into cello multiphonics and harmonics, and programming solutions devised by Keitaro Takahashi, the cello map app is available. Please download it and rate it in the App Store! 

The App is one of the results of Ellen Fallowfield's research project The Multiphonic Possibilities of Cello Strings.

'Industriekultur' ist das Jahresthema des 'Kulturlands' Brandenburg (D). In diesem Rahmen gewinnt Giordano Bruno do Nascimento die Ausschreibung des Ensembles Quillo (www.quillo.net)  und erhält einen Kompositionsauftrag des Ensembles.
Das 10-minütige Werk wird bei unterschiedlichen Veranstaltungen im Rahmen des Themenjahres uraufgeführt werden, um kleinere Industrieräume in Brandenburg zum Klingen zu bringen.

Giordano do Nascimento zum Konzept des Stückes:
'Interface Factory' ist der verbindende Kollisionspunkt zwischen dem 'hergestellten Künstlichen' und dem künstlerischen Organischen. 

Das Stück soll eine Verbindung zwischen dem Klang des 'industriellen' oder in Serien hergestellten und dem von 'Menschenhand' geschaffenen, als Symbol für das Organische, darstellen.

Die drei Musiker werden als Akteure verdoppelt und mit sich selbst in digitaler Form interagieren. Jeder Musiker wird eine Version von sich selbst auf einem Bildschirm auf der Bühne haben, welche 'Pseudo- Instrumente' spielen.

Besetzung: Bassklarinette + Videoversion von sich selbst, Celesta + Videoversion von sich selbst, Violoncello + Videoversion von sich selbst

 




 

In this podcast Uli and Andreas are talking about co-creation and composer-performer collaborations.
Darmstadt On Air #14: Being the pilot
 

Nach einem Auswahlverfahren hat Giordano Bruno do Nascimento (Kompositionsklasse Johannes Kreidler) vom Klassik-Sender des Mitteldeutschen Rundfunks einen Kompositionsauftrag für das MDR-Orchester in Leipzig erhalten. Herzliche Gratulation!

Still Alive wird ein kurzes, energiegeladenes Stück, das im kommenden Jahr regelmässig im Radio auf MDR Klassik gespielt werden soll.

Informationen zur Komposition
Still Alive soll vom ersten bis zum letzten Takt bewegungsreich, voller Leben und kraftvoll sein. Das kurze Stück soll die ZuhörerInnen in eine sehr lebendige und abenteuerreiche Atmosphäre versetzen und ihnen das Gefühl von „neuer Kraft nach einem schwierigen Sturm“ verleihen.
Der Titel ist die Expression einer, trotz mehrerer momentanen Schwierigkeiten, noch lebendigen Ausdrucksform eines Zeitgeistes und einer der wichtigsten Ebenen des Ausdrucks einer Gesellschaft: die Musik.
Das Werk beginnt mit kraftvollen ersten Takten und entwickelt sich rhythmisch und aktionsgeladen weiter. Die Rhythmik ist sehr einprägsam und entfaltet sich weiter in mehreren sich ändernden Patterns.  
Für eine farbenvolle Klangpalette sorgt ein Kompositionsverfahren, woran ich momentan arbeite. Dieses Verfahren, welches ich „Artificial Spectralism“ nenne, dient als Farbengenerator in der Musik und durch Einsetzen von „künstlichen“ Partialtönen in der Instrumentierung werden erstaunliche Klangfarben ins Leben gerufen.
Giordano Bruno do Nascimento

In der aktuellen Ausgabe des polnischen online-Kulturmagazins dwutygodnik ist ein umfangreiches Portrait über die Komponistin Anna Sowa erschienen.
Anna studiert derzeit im spezialisierten Master Komposition bei Caspar Johannes Walter und Johannes Kreidler.

SuperSafeSociety. Ein interaktiv digital-musiktheatraler Abend von Andreas Eduardo Frank.

Andreas Eduardo Frank gestaltet den ersten von fünf Abenden der Reihe "Magische Räume" von Musik der Jahrhunderte (MDJ) mit dem Motto: Interaktion statt Lockdown.

SuperSafeSociety ist als musikalische Reise durch verschiedene mögliche Zukunftsszenarien angelegt. Dem Publikum wird u.a. ermöglicht, selbst zu «senden» und somit Einfluss auf das Live-Geschehen zu nehmen. Für dieses Spiel mit den Parametern Distanz und Nähe auf einer eigens konstruierten Web-Oberfläche hat Andreas Eduardo Frank mit drei Web-Designern zusammengearbeitet. Der Zuschauerraum ist ins Wohnzimmer verlagert, als neu formulierte Antwort auf die gegenwärtige Situation: «Kein Kino, keine Party, keine Freunde, keine Konzerte.»

Donnerstag 19.11.2020, 19:00 Uhr
Freitag, 20.11.2020, 19:00 Uhr

Inspiriert durch das Whitepaper »Der Corona Effekt« des Zukunftsinstituts. 

Konzept / Regie / Komposition:
Andreas Eduardo Frank 

Gesang / Performance – Neue Vocalsolisten Stuttgart:
Johanna Vargas 
Susanne Leitz-Lorey 
Truike van der Poel 
Martin Nagy 
Guillermo Anzorena 
Andreas Fischer 


Mit Musik von:
Andreas Eduardo Frank 
L.v.Beethoven 
Oscar Bianchi 
Gordon Kampe 
Jay Schwartz 
Mika Vainio 

Vakuum Soundperformances inspiriert von Carola Bauckholt

Grafikdesign / Webentwicklung / Video:
Valentin Alisch 
Niklas Berlec 
Tobias Hönow

Eine Produktion von Musik der Jahrhunderte 
Details & Tickets

Anregungen zum Umgang mit Erwartungen und Gewohnheiten beim Kuratieren von zeitgenössischer Musik sowie Gedanken zur Einbeziehung von Musiker*innen in den kuratorischen Diskurs uvm. erhalten Sie im zweiten Trailer zum neuen CAS Curating Contemporary Music von den Kursreferent*innen Björn Gottstein, Heloisa Amara und Brandon Farnsworth. 

Die Anmeldefrist zu dem Weiterbildungsangebot wurde auf den 30.10. verlängert. Mehr Informationen sind unter diesem Link verfügbar.

«Black Angels» und «Breath» bildeten den Auftakt unseres zweiwöchigen «Flow»-Projekts am Theater Basel.
Trailer
Für die weiteren Vorstellungen (11.-24.10.2020) sind noch wenige Resttickets erhähltlich.
Weitere Informationen

Gabriela Kaegi hat den Probenprozess des Theaterprojekts «Im Flow der Apokalypse» begleitet. Die Sendung ist ab sofort in der SRF-Mediathek zu finden.

Ungewöhnlich beginnt Benedikt von Peter, der neue Hausherr des Basler Theaters, seine Intendanz: er übergibt die Kleine Bühne den Studierenden der Hochschule für Musik, Gestaltung und Kunst, die den Raum zwei Wochen lang Abend für Abend in Endzeitstimmung tauchen.

Erstaunlich, wieviele Facetten das Weltende haben kann - wenn sich junge Menschen damit auseinandersetzen. In Kompositionen, Improvisationen und Performances sowie mit begehbaren Installationen erzählen sie von törichten Jungfrauen, von schlangenbeschwänzten Pferden, von schwarzen Engeln und vom Nichts.

Und dann? Stille? Das Ende der Zeit? Und: wie klingt denn das?

Gabriela Kaegi hat mit dem Mikrofon die Entstehung der verschiedenen Produktionen begleitet, die mit so sprechenden Titeln wie «Remember me» über «It must be so» bis «It‘s only the end of the world» irgendwo zwischen Fatalismus und Optimismus liegen.

Lina Posėčnaitė hat den 1. Preis bei der XIII° International Composition Competition in Udine (Italien) gewonnen. Ihr Werk Tree of Eternity (Music of Silence) wird während des Festival Contemporanea Agorà am 17. Oktober 2020 im Teatro San Giorgio (Udine) vom Ensemble Mikrokosmos aufgeführt. Wir gratulieren herzlich! Lina Posėčnaitė studiert im Master Komposition bei Caspar Johannes Walter.

Wie klingt die Apokalypse? Studierende der Hochschulen für Musik und Gestaltung und Kunst FHNW verwandeln dreizehn Tage lang die Kleine Bühne in eine begehbare Installation. Zwischen Zivilisationsmüll, Ausgrabungszelten und einem abgestürzten Fesselballon entsteht jeden Abend ein einmaliges musikalisches Ereignis: Mittelalterliche Oper trifft auf elektronische Musik trifft auf (Jazz)-Improvisation.

«Im Flow der Apokalypse»
10. bis 24. Oktober 2020
Theater Basel, Kleine Bühne

Türöffnung/Bar: 19.00 Uhr
Performances: 20.00-21.00 Uhr
Open Stage: 21.30-23.30 Uhr

Programm

Eintritt frei, Ticketreservation obligatorisch

Das kick-off meeting mit allen sonic space basel-Studierenden und Dozierenden findet am 21.9.2020, 19.30 Uhr im Ackermannshof in Basel statt. Mit Rzewski’s 'Les Moutons de Panurge' (offen für alle zum Mitspielen, Probe 18 Uhr), Teamvorstellung, «Hausbesuch» Theater Basel mit Niels Nuijten und Roman Reeger und Apéro

Eingeladen sind alle Studierenden mit Hauptfach oder Minor Audiodesign, Freie Improvisation, Komposition, Musiktheorie und Performance zeitgenössische Musik.

Trotz einiger Corona-bedingter Einschränkungen, konnten wir ATTACCA, das Festival für Zeitgenössische Musik, Improvisation und Komposition erfolgreich durchführen. Das ursprünglich für Juni geplante Festival fand vom 17. bis 27. August 2020 auf dem Campus der Musik-Akademie Basel statt.

From an idea to the successful implementation of artistic projects. Professionalize your curatorial practice!

New CAS at the Hochschule für Musik/sonic space basel
Trailer

Further informationen
Flyer

This unique, new CAS certificate course “Curating Contemporary Music” is dedicated to professionalizing the curatorial practice of musicians, dramaturges, music educators, musicologists, producers, music journalists etc. Internationally-renowned curators impart their knowledge and practical experience in the context of currently relevant social issues and discourses. The course also includes practice-oriented curatorial work on selected projects from the Festival ZeitRäume Basel - Biennale for New Music and Architecture (September 2021). 

Lecturers: Björn Gottstein, Heloisa Amaral, Bernhard Günther, Daniel Ott, Theresa Beyer, Barbara Eckle, Brandon Farnsworth, Christine Fischer, Irena Müller-Brozovic, Michal Libera, Michael Kunkel, Anja Wernicke

 

Wir gratulieren den Absolventinnen und Absolventen, die ihr Studium in Komposition, Improvisation und Performance zeitgenössische Musik erfolgreich abgeschlossen haben: Ludovica Bizzarri, Antoine Brocherioux, Chi Him Chik, Chanhee Lim, Roberto Maqueda, Vicente Moronto, Christian Moser, Paula Sanchez, Tsugumi Shirakura, Lara Süss, Dativo Tobarra Ruiz

Das Duo «the tongue is an eye» mit Christian Moser (Oud, objects) und Paula Sanchez (Cello, voice, objects) – Absolventen des Masters Improvisation – präsentiet sein neues Improvisations-Album «Extravíos» auf Bandcamp.

Eleni Ralli gewinnt den Mizmorim Kompositionswettbewerb 2021. Das an sie vergebene Auftragswerk für Solo-Violine wird von Ilya Gringolts beim nächsten Festival 2021 uraufgeführt. Die Komponistin Eleni Ralli absolviert derzeit in der Klasse von Caspar Johannes Walter den spezialisierten Master Komposition an der Hochschule für Musik FHNW/sonic space basel und promoviert an der Universität Bern. Herzliche Gratulation an die Preisträgerin!

Unter dem Titel „Distant Musicking“ haben Studierende der Fächer Improvisation, Performance zeitgenössische Musik und Komposition seit April 2020 versucht, die durch die Corona-Pandemie bedingte räumliche Trennung zu überwinden und gemeinsam kreative Kooperations- und Interaktionsformen zu entwickeln. Ihre Projekte haben sie in einem Blog dokumentiert und reflektiert.

https://blogs.fhnw.ch/distantmusicking

Ziel war weder die Inszenierung von Konzerten mittels geteilter Bildschirme noch der Zeitvertrieb mit kleinen Homevideos: Vielmehr ging es darum, alternative Formen zu finden für die momentan so vermisste künstlerisch-schöpferische Zusammenarbeit, für das gemeinsame Entdecken und Erleben, das spontane aufeinander Reagieren. Folglich handeln viele Projekte auch von Medien (Facebook, Instagram, Skype, Google Maps, Websites etc.), thematisieren erschwerte Kommunikationsvorgänge, erproben asynchrones Zusammenspielen oder Improvisieren in anderen Medien, entwerfen dafür Spielregeln und Prozeduren bis hin zu Klangtagebüchern und ganz persönlichen Stimmungsberichten.

Gecoacht von Jürg Henneberger, Christian Dierstein und Michel Roth haben folgende Studierende mitgewirkt:
Umberto Beccaria / Chi Him Chik / Jacek Adam Chmiel / Tomohiro Iino / Zacarias Maia / Jakub Jarosław Miarczyński / Sylvain Monchocé / Luciana Morelli / Vicente Moronta / Christian Moser / Eleni Ralli / Paula Sánchez  /  Marie-Louise Schneider / Tsugumi Shirakura / Iulia-Andrea Smeu / Lara Süß / Alina Traine / Jana Wirth

Der entstandene Blog bietet reichhaltiges Material zu lesen, zu sehen und zu hören, regt an, ähnliche Dinge auszuprobieren oder weiterzuentwickeln, ebenso gibt er im Menü „Theory“ eine Einführung in die musikalische Kommunikationstheorie.

 

 

 

Im Kurs «Theorie und Ästhetik der Elektronischen Musik» im Frühlingssemester 2020 haben die Studierenden bei der Seminar-Einheit zum Thema «Sonifikation» die Aufgabe bekommen, Daten der Corona-Krise zu sonifizieren.

Martin Reck: Breath of Covid
Lino Schilling: Corona Sonification
Arev Imer: Coronatesque
Lina Posėčnaitė: Covid 19_SRA
Anna Sowa: Statistics of Covid 19 in North Korea 2019/20
Robin Michel: Spektrodiagramm

Unter Sonifikation versteht man eine Verklanglichung von Daten durch eine individuelle, aber präzise Methode (anders beispielsweise als eine expressive Komposition). Auch wenn bei der klingenden Form der Darstellung ein eher wissenschaftlicher Ansatz verfolgt wird, bewegt man sich bei der Sonifikation im Zwischenfeld von akustischer Veranschaulichung und ästhetischer Interpretation. Jedes Beispiel einer Sonifikation reflektiert zugleich seinen Stand zwischen diesen Polen.

Im Frühjahr 2020 beherrschte die Corona-Krise weltweit das Leben der Menschen. Die alltägliche Präsenz von Zahlen und Schaubildern zu dieser Situation sowie der reale Einfluss der Krise auf den Unterricht (nur noch online) führte zur Fragestellung, wie diese Erfahrung von Audio Design- und Kompositionsstudierenden zum Erklingen gebracht werden könnte. Diese Online-Präsentation gibt Einblick in die enstandenen Arbeiten.

In den Beschreibungen der Tracks ist jeweils dargelegt, welche Daten verwendet und wie sie sonifiziert wurden. (Bei dem Video von Anna Sowa wird es zu Beginn dargestellt.) Die Aufgabe schliesst auch an die im vorigen Semester diskutierte Frage an, wie weit es moralisch ok ist, Daten einer Krise zu ästhetisieren, wie in diesem Fall einer Naturkatastrophe. Hierzu soll nun aber jede*r Hörer*in sich selber ein Urteil bilden.
Johannes Kreidler

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In the course «Theory and Aesthetics of Electronic Music» in spring semester 2020, in the lession «Sonification» the students were given the task to sonify data from the Corona Crisis.

Sonification means to be a sounding of data by an individual, but precise method (different for example from an expressive composition). Even if the sonic form of the representation follows a more scientific approach, sonification is situated in the intermediate field between acoustic illustration and aesthetic interpretation. Each example of sonification reflects at the same time its position between these poles.

In spring 2020, the Corona Crisis dominated people's lives worldwide. The everyday presence of figures and diagrams on this situation and the real influence of the crisis on teaching (only online) led to the question of how this experience could be brought into sound by audio design and composition students. This online presentation gives an insight into the works that have been created.

In the descriptions of the tracks it is explained which data was used and how it was sonified. (In the case of the video by Anna Sowa it is shown at the beginning). The task also connects to the question discussed in the previous semester, to what extent it is morally ok to aestheticize data of a crisis, as in this case a natural disaster. For this, however, each listener should now make his or her own judgement.
Johannes Kreidler

Ein spieltheoretisches Quartett über relationales Komponieren von Michel Roth

Watch it on youtube!

Am 14. März 2020 präsentierten Fred Frith und die sonic space stage band beim Taktlos Festival in Zürich Frith' Komposition 'Failing better' – mit internationalem Erfolg.

John Sharp schreibt in der Mai-Ausgabe des 'New York City Jazz Record': «As well as being a groundbreaking electric guitarist, improviser and composer, Fred Frith also teaches at the Basel Academy of Music, an hour’s drive to the west. He conducted the 19-strong student ensemble entitled Sonic Space through his Samuel Beckett-inspired composition 'Failing Better'. Among the staggered rhythmic layers of a largely notated piece, two accomplished vocalists, Lara Miriam Süss and Marie-Louise Schneider, declaimed the text in a manner recalling Kurt Weill or even Henry Cow while controlled eruptions of improvisation within the overall architecture showcased scratchy rasping cello, bowed percussion and a thorny oud/cello duet, among others. The prevailing vibe was disciplined and elegant, the outcome superb.»

New York City Jazz Record, May 2020, p. 12

Radio-Sendung auf SRF 2 Kultur mit Uli Fussenegger

SRF 2 Kultur, 18.3.2020, 20 Uhr: Cécile Olshausen im Gespräch mit Uli Fussenegger

Ein tiefes, verschwommenes Rumpeln – so kennt man den Kontrabass inmitten des Orchesterklangs. Er hat geholfen, aus dem grummelnden Bass ein strahlendes Solo-Instrument zu machen: der österreichische Kontrabassist Uli Fussenegger.

Für Uli Fussenegger haben Komponisten wie Georges Aperghis oder Beat Furrer prägnante Solowerke geschrieben und damit das Instrument neu definiert. Uli Fussenegger komponiert auch selbst, ist Improvisator und während Jahrzehnten war er Solo-Kontrabassist und Dramaturg beim Klangforum Wien. Jetzt hat er seine Zelte dort abgebrochen und in Basel an der Hochschule für Musik eine neue Stelle als Leiter und Koordinator für Zeitgenössische Musik angetreten. Wohin entwickelt sich die neue Musik in den 2020er-Jahren? Was kann sie in unserer Gesellschaft bewirken? Und weshalb streiten wir nur noch so selten über und wegen Musik? Cécile Olshausen hat Uli Fussenegger zum Gespräch getroffen.

Wir bitten Sie um Verständnis. Bleiben Sie gesund!

Gleich drei spezielle Konzerte aus dem Biotop von sonic space basel stehen am 15. und 27. März sowie am 3. April 2020 auf dem Programm. Mit «Failing better» verabschiedet sich Fred Frith nach zehn Jahren als Dozent für Improvisation an der Hochschule für Musik FHNW. Die beiden Konzerte «Schrauben» und «how to pronounce alpha» entstanden im Rahmen der Gastprofessur von Enno Poppe. Es spielen Studierende der Hochschule für Musik FHNW.

Eine Komposition als Abschiedsgeschenk – «Failing better», ein Projekt von und mit Fred Frith

Fred Frith hat als Dozent für Improvisation während zehn Jahren die musikalischen Geschehnisse in diesem Bereich einerseits und seine Studierenden andererseits stark geprägt. Neben seiner Lehrtätigkeit an der HSM verfolgt er viele weitere Projekte, die ihn als Multi-Instrumentalisten, Komponisten und Improvisatoren rund um die Welt geführt haben und bei welchen er mit namhaften Persönlichkeiten der Zeitgenössischen Musik zusammenarbeitete. Zahlreiche CD-Aufnahmen zeugen zudem von seinem unermüdlichen Schaffen.

Quasi als Abschiedsgeschenk hat die HSM bei Fred Frith eine Komposition in Auftrag gegeben, welche er am 15. März gemeinsam mit der «sonic space stage band» zur Aufführung bringen wird. Die Uraufführung findet einen Tag zuvor im Rahmen des Festivals Taktlos in Zürich statt. Man darf gespannt sein auf diese Uraufführung und einen Konzertabend voller Überraschungen!

Auf Fred Frith folgt ab Herbst 2020 Andrea Neumann als Dozentin für Freie Improvisation.

Schlagzeugkonzert und Schweizer Erstaufführungen

Flyer

Gastprofessorinnen und -professoren aus der ganzen Welt bereichern regelmässig die Ausbildung der Studierenden der HSM. In diesem Studienjahr konnte Enno Poppe gewonnen werden. Der innovative Musiker hielt mehrere Workshops an der HSM. Aus diesen resultieren unter anderem die beiden Konzerte am 27. März und am 3. April im Grossen Saal der Musik-Akademie Basel. Der aus dem Sauerland stammende Musiker erhielt schon Kompositionsaufträge u.a. von den Donaueschinger Musiktagen, dem Musée du Louvre oder den Salzburger Festspielen. Poppe beschäftigt sich in seinen Arbeiten oft mit der Beschaffenheit organischer Materialien und lässt sich von naturwissenschaftlichen Vorgehensweisen inspirieren. Doch auch auf dramatische, ja magische Momente verzichtet er nie. Enno Poppe ist nicht nur als Komponist tätig, sondern dirigiert seit 1998 das ensemble mosaik, regelmässig auch das Klangforum Wien, das Ensemble Musikfabrik und das Ensemble Resonanz.

Im Konzert «Schrauben» werden neben zwei Kompositionen von Poppe («Fleisch» und «Schrauben») zwei Werke von ganz jungen Komponist*innen zu hören sein: «Zapis» von Milica Djordjevic und «Monodactyl» von Simon Löffler. In allen Werken steht das Schlagzeug im Mittelpunkt. Die Leitung hat Christian Dierstein inne.

Im zweiten Konzert spielt das Ensemble DIAGONAL unter der Leitung von Jürg Henneberger «Speicher VI» von Enno Poppe (Schweizer Erstaufführung), «Teeter-Totter» von Georges Aperghis und «how to pronounce alpha» von Andreas Eduardo Frank. Der 1987 geborene Frank studierte an der HSM Komposition und auch sein Werk wird in der Schweiz zum ersten Mal zu hören sein.

Wir freuen uns, die Pianistin, Komponistin und Improvisatorin Andrea Neumann ab dem Herbstsemester 2020/21 an der Hochschule für Musik in Basel und im sonic space basel-Team begrüssen zu dürfen. Anmeldung zur Aufnahmeprüfung:

https://hsm.fhnw.ch/ap/

Andrea Neumann studierte klassisches Klavier an der Hochschule der Künste Berlin. Sie arbeitet als Musikerin und Komponistin in den Bereichen Neue Musik und Experimentelle Musik. Seit 2000  ist sie Mitorganisatorin der Reihe Labor Sonor für Experimentelle Musik, Film und Performance. Beim Erforschen des Klaviers nach neuen Klangmöglichkeiten, Reduzierung des Instruments auf die Saiten, den Resonanzboden und den gusseisernen Rahmen. Auf diesem demontierten, mit Hilfe von Elektronik verstärkten und verfremdeten Klavierrest Entwicklung von zahlreichen eigenen Spieltechniken, Klängen und Präparationen. Aus Gewichtsgründen wurde 2000 ein leichteres Spezialinstrument nach den Maßen des Originals angefertigt (Klavierbauer Bernd Bittmann, Berlin). Intensive Zusammenarbeit im Grenzbereich von Komposition und Improvisation, elektronischer und manuell erzeugter Musik mit MusikerInnen wie Sophie Agnel, Burkhard Beins, Axel Dörner, Sabine Ercklentz, Robin Hayward, Bonnie Jones, Annette Krebs, Ana M. Rodriguez und Ignaz Schick. Sie ist Mitherausgeberin (zusammen mit Burkhard Beins, Christian Kesten, Gisela Nauck) von ›echtzeitmusik berlin, selbstbestimmung einer szene‹ 2011, publiziert beim wolke-verlag.

Kompositionsaufträge u.a. vom Deutschlandfunk, von den Wittener Tagen für Neue Kammermusik, MDR Leipzig, EMS Stockholm, Nyy Musikk Oslo. Konzert- und Festivalauftritte in Europa, den USA, Kanada, Mexiko, Argentinien, Russland, Australien, Taiwan und Japan.

2008 Stipendiatin in der Villa Aurora in Los Angeles 2008 Auszeichnung des Prix Ars Elektronika für die Video-Performance Videobrücke Berlin – Stockholm (5 Punkt 1) in Zusammenarbeit mit Sabine Ercklentz.

Eine Kooperation von sonic space basel mit dem Ensemble Phoenix Basel, den Swiss Chamber Concerts, der Basel Sinfonietta, dem Kammerorchester Basel, der Paul Sacher-Stiftung und der Vera Oeri-Bibliothek der Musik-Akademie Basel

Konzerte, Lectures Recitals, Meisterkurs
Ausstellung «Heinz Holliger  – Räume» in der Vera Oeri-Bibliothek der Musik-Akademie Basel
24.11.2019 bis 9.3.2020

Flyer

Festivalbroschüre

Obwohl Heinz Holliger nie eine reguläre Lehrstelle an der Basler Hochschule für Musik innehatte, ist er sein ganzes Musikerleben bei uns präsent: Als 16-Jähriger forderte er den damaligen Akademiedirektor Paul Sacher dazu auf, endlich gute neue Musik für Oboe in Auftrag zu geben (was Sacher später auch tat); die Teilnahme an den Basler Meisterkursen mit Pierre Boulez in den 1960er Jahren waren wegweisend für den Kom-ponisten Holliger, der zentrale Werke am Elektronischen Studio realisierte (Not I, Turmmusik, Fünf Stücke für Orgel usw.); 2003/04 war er Gastprofessor an der Hochschule für Musik;  immer wieder erarbeitet er hier anspruchsvolle Programme mit dem Hochschulorchester; eine enge künstlerische Liaison  verbindet ihn mit zahlreichen Basler Dozierenden wie Jacques Wildberger, Jürg Wyttenbach, Thomas Kessler, Rudolf Kelterborn, Felix Renggli, Matthias Würsch oder Anton Kernjak.

Heinz Holliger ist kein Freund von Jubiläen, schon gar nicht seinen eigenen. So erhält er von uns auch nicht wirklich ein  Geschenk. Eher beschenken mit «Fokus Holliger» wir uns selbst: Im Zentrum stehen Arbeitsphasen, in denen Studierende unserer Hochschule im Orchester oder in Kammermusikgruppen mit Heinz Holliger Musik machen, von ihm lernen dürfen. Den «Fokus» auf Holliger zu setzen bedeutet dabei, dass beileibe nicht nur Holligers Musik gespielt wird, denn es gibt kaum eine Musikerpersönlichkeit, deren Aura so beziehungsreich und weit ausgreift — mit Namen wie Robert Schumann, Alban Berg, Maurice Ravel, Charles Koechlin, Sándor Veress, György Kurtág, Bernd Alois Zimmermann oder Klaus Huber sei dies in unserem Programm lediglich angedeutet. Fast alle der zahlreichen (Neue) Musik-Akteure Basels beteiligen sich an diesem Projekt, so das Ensemble Phoenix Basel, die Swiss Chamber Concerts, die Basel Sinfonietta und das Kammerorchester Basel; in Zusammenarbeit mit der Paul Sacher Stiftung, in deren Archiv Holligers Musikmanuskripte lagern, ist eine Ausstellung in der Vera  Oeri-Bibliothek entstanden. So kann sich das (Neue) Musik- Netzwerk Basels einmal beinahe geschlossen artikulieren und einen kräftigen Akzent setzen, der hoffentlich zu neuen Zusammenarbeiten führt — ganz im Geist der impulsiv universellen, grenz-verachtenden Musikerpersönlichkeit Heinz Holliger.

Mini-Konzerte voll überraschender Einfälle! Ein Blick in das Konzert der Zukunft. Junge Musikerinnen und Musiker führender Musikhochschulen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz präsentieren ihre Ideen für einen Konzertabend zu einem konkreten Thema.

Eine Fachjury und das Publikum geben direkt ihr Feedback dazu. Am Ende des Abends erhält das beste Team den »Hugo«, den Preis des Internationalen Wettbewerbs für neue Konzertformate der Montforter Zwischentöne.

Unter den Finalisten ist auch das False Relationships and Extended Endings Ensemble mit Ana María Fonseca Núñez, Portativorgel/Stimme; Nejc Grm, Akkordeon; Chris Moy,  E-Guitar; Umberto Beccaria, Klavier;  Ioannis Paul, Eleni Ralli, Management/Koordination

SRF 2-Sendung

Gespräch mit Alfred Zimmerlin, Eva-Maria Karbacher und Urban Mäder zur 'Freien Improvisation'

Die sogenannte Freie Improvisation hat in der Schweiz eine lange Tradition, dementsprechend vielseitig zeigt sich die Szene. Doch was bedeutet eigentlich «frei»? Gibt es trotz der Freiheit Regeln, Grenzen, eine Ästhetik oder Moden? 

Der Erste Preis sowie der Publikumspreis in der Kategorie Interpretation wurde an das Concept Store Quartet verliehen. Wir gratulieren den Quartettmitgliedern Alicja Pilarczyk (Violine), Pablo Gonzalez Balaguer (Saxophon), Nejc Grm (Akkordeon) und Guillem Serrano (Schlagzeug), Absolvent/innen des Masters zeitgenössische Musik unserer Hochschule.

Anlässlich der Preisverleihung betonte die Jury, bestehend aus Luisa Castellani, Wolfgang Heiniger, Wilhem Latchoumia, Barbara Streil und Mike Svoboda, dass es dem Concept Store Quartet gelinge, "trotz einer denkbar inhomogenen Besetzung einen geschlossenen und aussergewöhnlich sinnlichen Klang zu erzeugen". Das Quartett arbeitet erst seit September 2018 zusammen und hat sich in kürzester Zeit im deutschsprachigen Raum einen Namen gemacht. Aufgrund seiner einzigartigen Besetzung gibt das Concept Store Quartet alle erarbeiteten Werke selber in Auftrag. So brachte es Kompositionen von Stylianos Dimou, Francisco Domínguez, Bethany Younge, Anda Kryeziu, Tobias Krebs und Yulan Yuzu zur Uraufführung.

Concept Store Quartet

Concours Nicati

 

Der Komponist und langjährige Leiter des Elektronischen Studios Basel starb am 14. September 2019 im Alter von 57 Jahren.

Wir sind tief bestürzt und trauern um unseren langjährigen Kollegen Erik Oña, der nach schwerer Krankheit am 14. September 2019 viel zu früh verstorben ist. Er unterrichtete seit Oktober 2003 Komposition an der Hochschule für Musik FHNW und war gleichzeitig Leiter des Elektronischen Studios. Sein blühend sprühender  und  unerschöpflich inspirierender Geist sowie seine pädagogische Begeisterung und Hingabe an seine Aufgaben waren aussergewöhnlich. Wir verlieren mit ihm einen wunderbaren Kollegen, Komponisten und geschätzten Lehrer und werden sein Wirken nicht nur in ehrender Erinnerung behalten, sondern weiter gemeinsam in die Zukunft tragen.

Johannes Kreidler wird Professor für Komposition und Musiktheorie, Moritz Heffter für Musiktheorie. Wir freuen uns, die beiden neuen Professoren zum Herbstsemester 2019/20 an der Hochschule für Musik und bei sonic space basel begrüssen zu dürfen.

Johannes Kreidler (1980) studierte in Freiburg und Den Haag Komposition, Elektronische Musik und Musiktheorie, u.a. bei mathias spahlinger und Orm Finnendahl. 2010 erhielt er den Deutschen Musikautorenpreis in der Kategorie „Nachwuchs“, 2011 war er Stipendiat der Akademie der Künste Berlin, 2012 erhielt er den Kranichsteiner Musikpreis der Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik. Seit 2019 ist er Professor für Komposition und Musiktheorie an der Musikakademie Basel.

Aufführungen (Auswahl): Donaueschinger Musiktage, Wittener Tage für Neue Kammermusik, Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik, Ultraschall Berlin, MaerzMusik Berlin, Foreign Affairs Berlin, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin, Elbphilharmonie Hamburg, Eclat Stuttgart, Darmstädter Frühjahrstagung für Neue Musik, Klangwerkstatt Berlin, Biennale Venedig, Gaudeamus Music Week Amsterdam, Warschauer Herbst, Biennale de Musique en Scène Lyon, Ultima Festival Oslo, Huddersfield Contemporary Music Festival, Musica Straßburg, ISCM World New Music Days Stuttgart + Ghent, ICMC International Computer Music Conference Ljubljana, ZKM Karlsruhe, MusicAcoustica Festival Peking, Liquid Architecture Melbourne

Im Wolke-Verlag sind die Bücher erschienen Loadbang. Programming Electronic Music in Puredata (2009), Musik mit Musik – Texte 2005-2011 (2012) und Sätze über musikalische Konzeptkunst. Texte 2012-2018 (2018).

Website

Youtube

 

Moritz Heffter studierte Musiktheorie und Schulmusik an der Hochschule für Musik Freiburg und Latein an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Seit 2012 ist er akademischer Mitarbeiter an der Hochschule für Musik Freiburg. Ein Forschungsschwerpunkt lag während seiner Promotion auf der Musiktheorie des frühen 17. Jahrhunderts. Im Zentrum seines Dissertationsprojektes standen frühe Dreiklangskonzepte und insbesondere das „Triga harmonica“-Konzept von Henricus Baryphonus. Von dessen Traktat, den Pleiades Musicae, entstand im Zuge seiner Promotion eine lateinisch-deutsche Edition des Traktats samt eines Kommentars.

Zudem unterrichtete Moritz Heffter von 2016 bis 2019 die musiktheoretischen Fächer am Institut für Alte Musik an der Musikhochschule Trossingen. Von 2017 bis 2018 war er Lehrbeauftragter für Musiktheorie und Gehörbildung an der HfK Bremen. Am Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Freiburg hielt er Vorlesungen in Harmonielehre und hatte zuletzt im Sommersemester 2019 einen Lehrauftrag an der HfM Karlsruhe.

Sein momentaner Arbeitsschwerpunkt liegt auf dem Feld der digitalen Geisteswissenschaften. Dabei geht es um den Aufbau und die Weiterentwicklung von Werkzeugen, die sowohl in der Forschung als auch in der Lehre Anwendung finden können. Derzeit arbeitet er unter anderem an analytischen Methoden und Fragestellungen zur Untersuchung größerer Corpora. In den letzten Semestern entstanden außerdem einige Apps, die als Unterstützung und Zusatzangebot für den Musiktheorie-Unterricht konzipiert sind.

Als Musiker ist Moritz Heffter vor allem als Chorleiter und Chorsänger in verschiedenen Ensembles aktiv.